Zum Hauptinhalt springen

Konzert und Dinner auf der Festung auf Hohensalzburg ob Salzburg, 7. Juni 2015, besucht von Léonard Wüst

Festung Hohensalzburg ob SalzburgEs konzertierte das Mozart Ensemble Salzburg in der Besetzung:

Florian Beer, Violine

Raphael Brunner, Violine

Jutas Javorka, Viola

Tibor Bényi, Violoncello

Solistin : Viktoria Bényi

 

 

Mit folgendem Programm:
1. Konzertteil:

Ludwig van Beethoven ( 1770 – 1827)

Streichquartett Nr. 4 c-Moll Op. 18 Nr. 4

  1. Allegro ma non tanto (c-Moll)
  2. Scherzo. Andante scherzoso quasi Allegretto (C-Dur)
  3. Menuetto. Allegretto (c-Moll)
  4. Allegro – Prestissimo (c-Moll)

Joseph Haydn (1732 – 1809)

Hob.XVIII:11 Klavierkonzert D-Dur (1782)

    1. Vivace
    2. Un poco Adagio
    3. Rondo all’Ungarese.
    4. Allegro assai

2. Konzertteil

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Serenade Nr. 13, G-Dur. Eine kleine Nachtmusik (KV 525)

Antonin Dvorak (1841-1904)

Walzer (Streicherserenade)

Johann Strauss (1825 – 1899)

Kaiserwalzer & Leichtes Blut (Polka)

Rezension:

Restaurant zur Festung Hohensalzburg mit grandiosem Blick auf die Stadt SalzburgZuerst genoss ich im Festungsrestaurant, die Stadt Salzburg mir zu Füssen liegend, das zum gebuchten Arrangement gehörende Drei – Gang Menu, nicht ahnend, dass ich die angefutterten Kalorien umgehend wieder verbrennen würde.

Nach dem Dessert „Mozartvariationen“ war Aufbruch in Richtung des Konzertraumes.

Anstrengend war es schon, die vielen und langen Treppen hinauf zu steigen, bis ich mich im „Goldenen Saal“ nah bei der kleinen Orchesterbühne hinsetzen konnte.

Dieser Effort sollte sich lohnen, wie schon das Lesen des Programms andeutete, war doch als Auftakt nicht Mozart gelistet, sondern Beethoven und Haydn. Die ungefähr 40 Konzertbesucher erlebten eine gefühlvolle Interpretation aller Sätze des Streichquartetts, besonders auffällig, das, auch körperliche Engagement des Cellisten, der mir wie der Leitwolf des Ensembles vorkam. Jeder einzelne der Musiker natürlich ein Meister seines Fachs und mit Mozarteum – Erfahrungen. Das Ensemble wird jeweils ad hoc, entsprechend der jeweiligen Programmierung, zusammengestellt, da können auch mal Bläser mit dabei sein usw.. Manchmal gesellt sich auch noch ein Solist dazu, an diesem Abend, mit Viktoria Bényi also eine Solisten am Piano für Joseph Haydns Klavierkonzert D-Dur, das nach Beethoven zelebriert wurde und zwar erfrischend, angriffig und energisch, dies alles kongenial mitgetragen von den Streichern, die sichtlich Spass an der Sache hatten, wie natürlich das fachkundige Publikum auch. Mit grossem Applaus wurden die Musiker in die Pause entlassen. Viele Anwesende nutzten die Unterbrechung, um aus den Fenstern die grandiose Aussicht auf das nächtliche Salzburg zu geniessen und natürlich auch fotografisch zu dokumentieren. Nach kurzer Zeit schon etablierte sich das Ensemble wieder auf dem Podest und intonierte die wohl bekannteste Komposition Mozarts überhaupt „Die kleine Nachtmusik“ und dies so, wie es sich, für ein nach dem Meister benannten Ensemble auch gehörte. Darauf liess man auch Werken anderer Komponisten wieder Platz und wir bekamen Dvoraks slawisch geprägten Walzer dargereicht um abschliessend erstaunlicherweise mit wienerischen Klängen fröhlich beschwingt und angeregt zu werden. Auch dabei war wieder die grosse Spielfreude des Orchesters erlebbar und die Begeisterung der Zuhörer steigerte sich dadurch umso mehr. Beim „Kaiserwalzer“ fühlten wir uns auch wie solche und das „Leichte Blut“ der Polka schwappte über auf das Publikum.

Eines der Mozart Ensembles Salzburg Nichtendenwollende Applauskaskaden ermunterten die Protagonisten, noch eine schmissige Strausspolka nachzulegen, dies natürlich frenetisch bejubelt durch die Anwesenden. Irgendwann endet auch das schönste Konzert, glücklich und zufrieden verliess man Hohensalzburg, um mit der Festungsbahn wieder ins Tal zu fahren, angeregt diskutierend. Zu aller Freude, waren die Musiker im selben Wagen mit dabei und erfüllten noch eifrig die Autogrammewünsche. Zusammenfassend denk ich, diesen Aufstieg vom Restaurant zum „Goldenen Saal“ würde ich wieder mal in Kauf nehmen, jetzt wissend, womit ich dafür belohnt werde.

Trailer eines der  Orchester:

salzburghighlights.at/assets/flash/festungskonzerte.mp4

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos:

salzburghighlights.at/de/konzerte

Homepages der andern Kolumnisten: www.marvinmueller.ch www.gabrielabucher.ch
www.irenehubschmid.ch  Paul Ott/Paul Lascaux:www.literatur.li

  • Aufrufe: 774

Luxusreisen boomen

Luxusreisen buchenImmer mehr Urlauber lassen sich die schönsten Wochen des Jahres etwas kosten: Das Wachstum von Luxusreisen war in den vergangenen fünf Jahren mit 48 Prozent doppelt so hoch wie das aller anderen Auslandsreisen, die auf einen Anstieg von 24 Prozent kamen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des World Travel Monitors® von IPK International, die im Auftrag der ITB Berlin durchgeführt wurde.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 645

Online-Reiseanbieter mit Sicherheitslücken und erheblichen Preisunterschieden

Ab in den UrlaubDie Suche nach den besten Last Minute-Reiseschnäppchen im Internet boomt: Laut Statista buchten dieses Jahr rund 41 Prozent der Sonnenhungrigen ihren Urlaub im Netz. Für seine aktuelle Ausgabe hat COMPUTER BILD zwölf beliebte Online-Reiseportale getestet. Gesucht wurden Angebote in acht Feriengebieten im Buchungszeitraum von Juli bis September.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 860

Jazz Festival Willisau 2015, 26. bis 30. AUG 2015, Festhalle Willisau

Jazz Festival Willisau Auch dieses Jahr dreht sich Ende August in Willisau alles um die Musik. Wir freuen uns sehr, Ihnen das diesjährige Programm zu präsentieren.

 

Gleich am ersten Abend wird das Festival 2015 von einem treuen Weggefährten besucht. Dave Douglas fordert in seinem Quartett High Risk den akustischen Jazz heraus und führt ihn an die Grenzen von Elektronik und Beats. Was Douglas über die Musik von High Risk sagt, könnte glatt als Leitfaden fürs Jazz Festival Willisau herhalten: „It’s all composed, and it’s all improvised“.

Zur Gattung der radikalen Improvisierer zählt ohne Zweifel der deutsche Peter Brötzmann. Der mittlerweile 73jährige bläst so frei und radikal wie eh und je und hat mit verschiedenen Projekten bewiesen dass er gerne auch mit der jüngeren Generation von Musikern zusammenarbeitet. In Willisau tut er dies mit den Berlinern Die Dicken Finger. Das Trio lässt Hardcore und Improvisation verschmelzen und bietet so der ideale Boden für Peter Brötzmann.

Das Projekt Sons of Kemet besticht durch eine sehr originelle Besetzung mit Klarinette, Tuba und zwei Drummern. Und ebenso originell klingt die Band aus der angesagten Londoner Szene. Ein quicklebendiger, stilistisch unersättlicher Musik-Organismus der nicht mehr zur Ruhe kommt, wird er mal losgelassen.

Wie jedes Jahr sind auch Schweizer Musikerinnen und Musiker zahlreich in Willisau vertreten. Eine Künstlerin die mühelos Genres verbindet ist die singende Kontrabassistin Anna Trauffer. Zusammen mit dem in Deutschland geborenen und in Zürich wohnhaften Schriftsteller Tim Krohn und dem Gitarristen Philipp Schaufelberger werden in ihrem Programm Die vierzig Mütter Kirgistans Texte vertont und Melodien vertextet.

Sich auch nicht in feste Genres pressen lässt sich die Luzerner Band Schnellertollermeier welche seit 2006 besteht und es versteht Rockmusik zu machen, die auch Jazzliebhaber zum schwelgen bringt. So wie die Namen der drei Musiker im Bandnamen verschmelzen, lassen die drei Improvisation, brachiale Rockmusik und moderne Komposition eins werden.

1978 stand John Abercrombie zum ersten Mal auf der Bühne der Festhalle Willisau. Seither gehört er zu den grossen Namen der modernen Jazzgitarre. Sein Quartet ist top besetzt und bringt eine lange Spielerfahrung mit sich. Das ideale Konzert für den Festivalabschluss am Sonntagnachmittag.

 

Zum ersten mal auch mit Kinderkonzert

Auch die Konzerte auf den Bühnen ausserhalb der Willisauer Festhalle sind jedes Jahr ein Besuch wert. Die Zeltkonzerte auf dem Gelände, die Late Spot Konzerte Freitag und Samstag Nachts welche die tanzfreudigen Besucher anspricht und die Intimities Konzertreihe in der Stadtmühle Willisau. Zum ersten Mal präsentiert das Jazz Festival Willisau ein Kinderkonzert. Das Quartett Frächdächs um die Luzerner Sängerin Isa Wiss lässt Geschichten gemeinsam mit dem Publikum aus dem Moment heraus entstehen und verändern. Frächdächs machen Musik für Kinder jeden Alters und alle die mal Kinder waren.

Seit dem ersten Festival vor 40 Jahren verbindet sich in Willisau auch Jazz mit Grafik. Die Plakate vom Jazz Festival Willisau sind auch ausserhalb der Jazz- und Grafikszene ein Begriff. Dieses Jahr wurde das Plakat von der Illustratorin Paula Troxler gestaltet.

Weitere Informationen, das ausführliche Programm: www.jazzfestivalwillisau.ch

  • Aufrufe: 718