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Gesundheit

Leuphana: Berufsbegleitend Prävention und Gesundheitsförderung studieren

Jetzt bewerben für den Masterstudiengang Public Health

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Health richtet sich
die Leuphana Universität Lüneburg an Fach- und Führungskräfte aus dem
Gesundheitswesen. Das Studium qualifiziert für Tätigkeiten im
Betrieblichen Gesundheitsmanagement, in der Gesundheitsforschung und auf
dem Feld der Gesundheitsförderung im Bildungsbereich. Im April startet ein
neuer Studiendurchgang, einige Plätze stehen noch zur Verfügung.
Bewerbungen sind bis zum 17. März 2019 möglich unter
http://www.leuphana.de/mph

Für Auskünfte steht Studiengangskoordinatorin Katrin Schultz unter 04131 /
677-7958  bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.  zur Verfügung.

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GBCOG: Frauenärztinnen und -ärzte rufen dringend zur HPV-Impfung auf

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) und
der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) vereint im German Board and
College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG) rufen dringend zur Teilnahme
an der Impfung gegen Humane Papillomviren auf: Wirksamkeit und Sicherheit
nach mehr als 12-jähriger Anwendung belegt.

12 Jahre nach erfolgreicher Einführung der Impfung gegen Humane
Papillomviren (HPV) als Standardimpfung aller Mädchen ab 9 Jahren hat die
Ständige Impfkommission 2018 die HPV-Impfung auch für alle Jungen im
gleichen Altersbereich in den aktuellen Impfkalender aufgenommen. Alle
Jungen und Mädchen, die nicht schon früh geimpft wurden, sollen die
Impfung bis zum 18. Geburtstag nachholen. Die Kosten werden sowohl von den
gesetzlichen Krankenkassen als auch den privaten Krankenversicherungen
voll übernommen.

Damit ist jetzt der Weg frei zur Verhinderung von Erkrankungen, die durch
Humane Papillomviren (HPV) ausgelöst werden. Laut Statistik erkranken in
Deutschland jährlich 4.600 Frauen neu an einem Zervixkarzinom, 1.600
Frauen sterben jedes Jahr daran. Auch andere Karzinome, insbesondere im
Genital- (Scheide, Scheidenvorhof und Penis), Anal- sowie im Mund- und
Rachenbereich werden durch die gleichen HP-Viren ausgelöst. Mehr als 30%
aller HPV-bedingten Krebse in Europa finden sich bei Männern. In
Deutschland liegen für Männer die Fallzahlen an Anal-, Penis- und Kopf-
Hals-Karzinomen (Zunge, Mandeln, Mund-Rachenbereich) bei 4.800
Neuerkrankungen und 1.924 Sterbefällen pro Jahr. Neben den bösartigen
Erkrankungen werden durch Humane Papillomviren auch übertragbare
Warzenbildungen im Genitalbereich bei jeweils etwa 300.000 Männern und
Frauen jährlich ausgelöst.

Die Übertragung der HP-Viren erfolgt durch Hautkontakte, besonders durch
Sexualkontakte und ist durch Kondomgebrauch nicht zu verhindern. Da sich
mehr als 80% aller Menschen im Laufe des Lebens mit HPV infizieren und
diese Infektionen symptomlos verlaufen, kann sich das Virus in der
Bevölkerung gut verbreiten.

Das Mitimpfen der Jungen wird zu einer Verringerung der Virusübertragung
und zur deutlichen Reduktion der Krankheitslast von HPV-assoziierten
Tumoren bei beiden Geschlechtern führen. Bei hoher Impfbeteiligung besteht
sogar die Chance, durch Verringerung des Virusaustausches auch eine
Auslöschung von Erkrankungen durch die in den Impfstoffen berücksichtigten
HPV-Typen zu erreichen.

Nach mehr als 12-jähriger Impfstoff-Anwendung können verlässliche Angaben
zu Nebenwirkungen, Wirksamkeit und Sicherheit der HPV-Impfstoffe gemacht
werden: So wurde die Effektivität der HPV-Impfung bei Mädchen und Frauen
anhand vieler Studien inzwischen bewiesen. In Ländern mit hoher
Impfbeteiligung konnte bereits wenige Jahre nach Einführung der Impfung
ein Rückgang der Erkrankungszahlen an Genitalwarzen, eine Abnahme der
Krebsvorstufen am Gebärmutterhals und sogar eine Verringerung der
Krebsdiagnosen festgestellt werden.

Seit Einführung der HPV-Impfung sind nach Auswertung aller Melderegister
keine schweren bleibenden Schäden aufgetreten, wie die STIKO in ihrer
Begründung zur HPV-Impfung der Jungen nochmals eindringlich ausführt.
Nebenwirkungen der Impfung sind ebenso selten wie bei den anderen
Standardimpfungen im Impfkalender.

Die Impfung entfaltet den höchsten Schutzeffekt, wenn vor einem möglichen
HPV-Kontakt geimpft wird. Deshalb empfehlen der BVF und die DGGG, die HPV-
Impfung im frühestmöglichen Alter durchführen zu lassen. Zugelassen sind
die HPV-Impfstoffe ab einem Alter von 9 Jahren, eine Altersbegrenzung nach
oben gibt es nicht. Auch nach dem 18. Geburtstag bis ins höhere Alter ist
die Impfung hoch wirksam, und es gibt viele Gründe für die Durchführung
der Impfung auch in diesem Altersbereich, die mit dem Frauenarzt
besprochen werden sollten.

Frauenärzt/innen haben es in der Hand, zukünftig Frauen wie Männern viel
Leid durch HPV-abhängige Tumore zu ersparen, und stehen für weitere
Informationen und die Durchführung der Impfung bereit. Man braucht nicht
mehr über Sicherheit, Wirksamkeit und Nutzen der HPV-Impfung zu
diskutieren: Die Nutzen-Risiko-Abwägung spricht bewiesenermaßen längst für
die Impfung. Gynäkolog/innen in Klinik und Praxis sollten jetzt dazu
beitragen, diese segensreiche Impfung allen Jungen und Mädchen verfügbar
zu machen.

Verfasser:
Dr. Michael Wojcinski
Sprecher der AG Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.

© German Board and College of Obestrics and Gynecology 2019

German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG)

Zusammenschluss der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und
Geburtshilfe (DGGG e.V.) und des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF)
e.V.

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG
e.V.
Prof. Dr. Anton Scharl, Amberg/Weiden

Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte BVF
Dr. Christian Albring, München

Sprecher GBCOG
Prof. Dr. Diethelm Wallwiener, Tübingen

Stellvertretender Sprecher GBCOG
Prof. Dr. Uwe Wagner, Marburg

Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG
e.V.
Prof. Dr. Barbara Schmalfeldt, Hamburg
Prof. Dr. Frank Louwen, Frankfurt

Vertreter des Berufsverbandes der Frauenärzte BVF e.V.
Dr. Klaus König, Steinbach
Dr. Doris Scharrel, Kronshagen

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Alarmierender Mangel an Röntgen-Assistenten: Ein bayerisches Modellprojekt hält dagegen

Die meisten ärztlichen Diagnosen basieren auf Untersuchungen, die Medizinisch-Technische Assistenten machen - und nur sie machen dürfen. Doch immer weniger junge Menschen entscheiden sich für diesen verantwortungsvollen Beruf. Ein Modell aus Ostbayern steuert mit Erfolg gegen. In diesem Jahr feiert dort zudem die neue Zukunftsinitiative "GehaltVoll" Premiere - mit noch intensiverer Unterstützung.

 

Sie gelten als "rechte Hand" von Medizinern und tragen im Praxis- und Klinikalltag große Verantwortung: Medizinisch-Technische Labor-Assistenten (MTLA) und Medizinisch Technische Radiologie-Assistenten (MTRA). Immer mehr Krankenhäuser und Praxen verwalten allerdings mittlerweile nur noch den Mangel. Jedes dritte Allgemeinkrankenhaus mit mehr als einhundert Betten kann demnach MTRA-Stellen nicht mehr besetzen, so die alarmierende Aussage im jüngsten Krankenhausreport des Deutschen Krankenhaus-Institutes. Bayerns größter Weiterbildungscampus, die Eckert Schulen mit Sitz bei Regensburg, erkannte den drohenden Mangel frühzeitig. Sie initiierten in enger Abstimmung mit Kliniken ein Modellprojekt, das die Ausbildung dank finanzieller Unterstützung und intensiver Betreuung in renommierten Kliniken attraktiv macht - und die Chancen dieses Berufs offensiv bewirbt. Mit Erfolg: Die Absolventenzahlen steigen. In diesem Jahr feiert die Zukunftsinitiative "GehaltVoll" Premiere - mit noch intensiverer Förderung.


Für die medizinische Versorgungsstruktur in Deutschland sind die rund 30.000 MTRA essenziell: "Ohne MTRA keine Diagnostik - ohne Diagnostik keine Therapie - und ohne Therapie keine Heilung", bringen es Brancheninsider auf den Punkt. Die Absolventenzahlen sind alarmierend gesunken: Sie fielen seit Mitte der neunziger Jahre von rund 2.300 auf weniger als 1.400 Berufseinsteiger pro Jahr. Dabei hat sich das Berufsbild derjenigen, die in Praxen und Behandlungszimmern dafür verantwortlich sind, dass Mediziner anschließend den richtigen "Durchblick" haben, in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt. "Innovative neue Technologien haben den MTRA zu einem anspruchsvollen und interessanten Beruf an der Schnittstelle zwischen Mensch, Medizin und High-Tech gemacht", sagt Antonie Roggenbuck, die die Berufsfachschulen für medizinische Assistenzberufe an den Eckert Schulen leitet. 
 
Ein Kooperationsmodell, von dem alle profitieren
2012 initiierten die Eckert Schulen gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Regensburg und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg ein Modell, das neue Wege geht bei der Nachwuchsgewinnung von MTRA: mit einem Kooperationsmodell, das auch bundesweit Schule machen könnte. "Die steigenden Absolventenzahlen belegen den Erfolg", sagt Roggenbuck. 
 
Beim Regensburger Modell absolvieren die Röntgen-Spezialisten in spe den praktischen Teil ihrer dreijährigen Ausbildung direkt in renommierten Kliniken. Einen Großteil der Kosten können sie über Praktikumsvergütungen finanzieren und nach der Abschlussprüfung winkt bundesweit eine Vielzahl an attraktiven Jobangeboten. Der Erfolg bestätigt die Initiatoren: 2017 schlossen zehn MTRA die Ausbildung erfolgreich ab, 2018 waren es bereits 12 Absolventen und 2019 rechnet Schulleiterin Roggenbuck mit 15 neuen MTRAs. 2020 werden es nach heutigem Stand 17 Radiologieassistenten sein, die das Modell hervorbringt. In diesem und im kommenden Jahr wird nach aktuellem Stand fast die Hälfte aller Absolventen aus Partnerschaften mit verschiedenen Krankenhäusern stammen.
 
Premiere für neue Zukunftsinitiative "GehaltVoll"
Die Eckert Schulen, die im Bereich der medizinisch-technischen Ausbildungen bayern- und bundesweit mitführend sind, wollen diesen Schwerpunkt in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Ab Herbst soll deshalb die MTRA-Ausbildung am Campus für Schüler noch attraktiver werden: Kern des neuen Modells mit dem Namen "GehaltVoll" sind eine mögliche Festanstellung in einer der Partnerkliniken und damit ein festes und regelmäßiges Gehalt. Mehr Informationen über Bewerbung und Fördermöglichkeiten: www.eckert-schulen.de/medizin.
 
Neuer Jahrgang startet im Herbst
Der nächste Jahrgang startet am Campus Regenstauf im Herbst dieses Jahres. Bereits jetzt rühren die Initiatoren die Werbetrommel - auch das ist Teil der umfassenden Aktionsstrategie, die die Eckert Schulen gemeinsam mit den Partnern entwickelt haben. Bei einem groß angelegten Berufsinfotag rückten die Partner die medizinischen Assistenten-Berufe besonders in den Fokus: Schüler erzählten aus ihrem Alltag, gaben Einblicke in die späteren Aufgaben und Jobperspektiven. "Diese spannenden Berufe sind den jungen Leuten oft gar nicht bekannt", sagt Schulleiterin Roggenbuck. Dabei sei beispielsweise, wenn im Fernsehen ein Täter mittels DNA-Analyse überführt wird, höchstwahrscheinlich ein MTLA mit am Werk. Und MTRAs arbeiteten auf Gebieten wie Nuklearmedizin oder innovativen Strahlentherapien. Die Präsentation kam an: Rund 30 Interessenten registrierte die Schulleiterin nach eigenen Worten.
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Große Ratgeberaktion zur Darmkrebsvorsorge Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Darmkrebsvorsorge rettet Leben! - Große Ratgeberaktion

        am 07. und 08. März 2019
        von 8 bis 20 Uhr
        unter
        Telefon 0800 – 420 30 40 (kostenlos)
        E-Mail krebsinformationsdienst@dkfz.de
 
 
Immer noch werden die gesetzlichen Angebote zur Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs zu selten genutzt. Und das, obwohl sie vor Krebs und seinen Vorstufen schützen können. Eine Telefonaktion, initiiert vom Krebsinformationsdienst und der Stiftung LebensBlicke, bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich zum Thema Darmkrebsvorsorge umfassend zu informieren.

Wie ist die gesetzliche Früherkennung von Darmkrebs geregelt? Wer kann an den Angeboten teilnehmen? Welchen Nutzen hat die Teilnahme? Was gibt es Wissenswertes zu Kosten, Ablauf oder Risiken einer Darmspiegelung? Welche anderen Möglichkeiten der Früherkennung gibt es?

Ärztinnen und Ärtze des Krebsinformationsdienst und Professor Jürgen F. Riemann von der Stiftung LebensBlicke freuen sich auf viele Anfragen und garantieren verständliche und wissenschaftlich fundierte Antworten.

Weitere Informationen zur Aktion bietet dieser Link:

https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2019/news014-darmkrebsvorsorge-rettet-leben-telefonaktion-darmkrebsmonat.php

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