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Gesundheit

Das Cover der neuen

Leben mit Lungenhochdruck

Das Cover der neuen
Das Cover der neuen "herzblatt"-Ausgabe. Cover-Titelbild: DHS/Benedikt Ziegler.

„herzblatt“, die Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung für Kinder und
Erwachsene mit angeborenem Herzfehler, widmet sich in der aktuellen
Ausgabe dem Schwerpunktthema Lungenhochdruck

Ein bis drei von einer Million Menschen erkranken alljährlich neu an einem
erhöhten Blutdruck im Lungenkreislauf. Die Ursachen der „pulmonalen
Hypertonie“ (Lungenbluthochdruck) können sehr unterschiedlich sein – die
meisten Patienten leiden an einer strukturellen oder funktionellen
Erkrankung des linken Herzens; bei Menschen mit angeborenem Herzfehler
wird eine Lungenhochdruck-Häufigkeit von vier bis zehn Prozent beobachtet.

Lungenhochdruck ist eine zwar seltene, aber schwere Erkrankung: Früher kam
die Diagnose nicht selten einem Todesurteil gleich. Im letzten Jahrzehnt
sind in der Behandlung große Fortschritte erzielt worden, die das
Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von „herzblatt“ sind: Über den
derzeitigen Stand der Diagnose und Therapie des Lungenhochdrucks
informiert im medizinischen Übersichtsartikel umfassend und verständlich
Professor Christian Apitz, Leiter der Sektion Pädiatrische Kardiologie der
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Ulm. Im Beitrag „Leben
mit Lungenhochdruck“ kommen – wie immer in „herzblatt“ – Betroffene zu
Wort. Der Beitrag „Leben mit Lungenhochdruck“ erzählt die Geschichte des
achtjährigen Joel, der mit einem schweren Herzfehler zur Welt kam und im
Alter von zwei Jahren an Lungenhochdruck erkrankte.

Die Prognose der Betroffenen hat sich verbessert. Dennoch gibt es bislang
keine Therapie, die ursächlich ansetzt oder gar eine Heilung in Aussicht
stellt. Patienten und Ärzte setzen ihre Hoffnungen derzeit beispielsweise
auf neue Ansätze, die darauf zielen, den Widerstand im Gefäßsystem der
Lunge herabzusetzen, um Symptome wie Luftnot und eingeschränkte
Belastbarkeit rasch und nachhaltig zu lindern. Neue Studienergebnisse
weisen auch darauf hin, dass – entgegen der bisherigen Annahme – ein
ärztlich sorgfältig überwachtes und individuell dosiertes körperliches
Training therapeutisch sinnvoll sein kann: Leider gibt es bislang nur
wenige Kliniken, die ein derartiges Training anbieten. Woran es zudem
mangelt, sind große Medikamentenzulassungs-Studien für Kinder und
Jugendliche mit Lungenhochdruck: Wie die verfügbaren Medikamente bei
dieser Patientengruppe angewendet werden, orientiert sich weitgehend an
der Vorgehensweise bei Erwachsenen. Und nicht zuletzt gilt es, die
Grundlagenforschung zu intensivieren. Nur so lassen sich die Ursachen des
Lungenhochdrucks besser verstehen und neue Zielmoleküle für präzise
ansetzende, effektive Behandlungsstrategien finden.

„Strukturiertes Entlassmanagement“: Nutzen Sie Ihren Anspruch!
Abgerundet wird die aktuelle „herzblatt“-Ausgabe von der „Sprechstunde“,
in der Fachleute individuell auf die medizinischen Fragen Betroffener
eingehen. In der Rubrik „Rat & Hilfe“ geben die Mitarbeiter der
Sozialrechtlichen Beratungsstelle – einem gemeinsamen Angebot von
Kinderherzstiftung und Herzkind e.V. – Tipps im Umgang mit
sozialrechtlichen Alltagsfragen. Diesmal informieren sie über das
„Strukturierte Entlassmanagement“, auf das ein gesetzlicher Anspruch
besteht und das dazu beitragen soll, Patienten nach ihrer Entlassung aus
dem Krankenhaus besser und lückenloser zu versorgen. Für die neue Rubrik
„Aus den Fachjournalen“ werten Experten für die Leser von „herzblatt“ die
einschlägige Fachliteratur aus: Vorgestellt wird in der aktuellen Ausgabe
eine Studie, die deutlich macht, dass eine sorgfältige Überwachung der
neurophysiologischen Entwicklung auch bei zunächst unauffällig
erscheinenden Kindern nach frühen Operationen am offenen Herzen sinnvoll
erscheint, damit frühzeitig eine therapeutische Unterstützung erfolgen
kann.

Hinweis für Redaktionen:
Ein Rezensionsexemplar der aktuellen Ausgabe von „herzblatt“ erhalten Sie
per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Magazin „herzblatt“ abonnieren:

Magazin „herzblatt“ abonnieren:
Das Magazin „herzblatt“ erscheint viermal im Jahr. Es wendet sich an
Eltern, deren Kind mit einem Herzfehler zur Welt kam, an die
heranwachsenden Kinder und an junge Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern
(EMAH). Mitglieder erhalten das Magazin der Kinderherzstiftung regelmäßig
und kostenfrei. Sie können das Heft abonnieren bei:

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Gesundheitsmanagement: Vollstipendium für den berufsbegleitenden MBA- Studiengang der Uni Bayreuth

Zum Wintersemester 2018/19 vergibt der Verband der Leitenden
Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK) erstmals ein Vollstipendium für
den berufsbegleitenden MBA-Studiengang ‚Health Care Management‘ der
Universität Bayreuth. Wer das mit 17.200 Euro dotierte Stipendium erhält,
entscheidet eine mit Experten aus Wissenschaft und Praxis besetzte Jury in
einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Bewerbungsschluss ist der 27. Juni
2018. Das Studium beginnt am 26. Oktober 2018.

Träger des berufsbegleitenden MBA Health Care Management ist die Campus-
Akademie, die Weiterbildungseinrichtung der Universität Bayreuth. Der
Studiengang wendet sich an Berufstätige aus der Gesundheitsbranche, die
neue Entwicklungen im Gesundheitswesen kompetent und engagiert
mitgestalten wollen. Er vermittelt daher ein wissenschaftlich fundiertes
Instrumentarium in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre,
Volkswirtschaftslehre, Medizinmanagement, Recht sowie Leitung und Führung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, komplexe
Entscheidungssituationen im Gesundheitswesen auch in ihrer strategischen
Dimension zu analysieren und praxistaugliche Lösungskonzepte zu
entwickeln. Der MBA Health Care Management der Universität Bayreuth war
der erste berufsbegleitende Studiengang im Bereich Gesundheitsmanagement
im deutschsprachigen Markt. Er bietet exzellente Rahmenbedingungen –
sowohl für die Wissensvermittlung als auch für eine gezielte Vorbereitung
individueller Karrierewege.

Ausführliche Informationen finden sich auf der Homepage des MBA-
Studiengangs:

http://www.campus-akademie.uni-bayreuth.de/de/studiengaenge/mba-health-
care-management


Zur Bewerbung für das Stipendium:

http://www.campus-akademie.uni-bayreuth.de/de/studiengaenge/mba-health-
care-management/Stipendium/

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Neue Therapieansätze bei Parkinson: Patienten-Tag an der Uniklinik Düsseldorf 7. April: Experten im Gespräch / Selbsthilfegruppe berichtet vom Alltag

Welche neuen Medikamente und Therapieansätze gibt es bei Parkinson? Welche
Möglichkeiten bietet die Physiotherapie? Was ist bei Schluckstörungen zu
tun? Um diese Fragen geht es am 7. April (Samstag) von 10 bis 13 Uhr im
Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) beim 11. Düsseldorfer Patienten-Tag
Parkinson.

„Wie in den Vorjahren geht es darum, neueste Forschungsergebnisse zur
Parkinson-Erkrankung verständlich vorzustellen und gleichzeitig ganz
praktische Tipps für das Leben mit der Erkrankung zu geben. Daher setzen
wir auf den Mix aus Vorträgen, Übungen und einer abschließenden
Diskussion“, erklärt Prof. Dr. Alfons Schnitzler, Leiter des Zentrums für
Bewegungsstörungen und Neuromodulation an der Düsseldorfer Uniklinik.

Das Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation am UKD  ist eine in
Deutschland einzigartige interdisziplinäre Einrichtung, die auf die
Diagnostik und Behandlung von Parkinsonsyndromen, Tremorerkrankungen,
Dystonien, Morbus Huntington und anderen neurologischen Bewegungsstörungen
sowie chronischen Schmerzsyndromen spezialisiert ist. Neben individuell
angepassten medikamentösen und Pumpentherapien stellt die
Hirnschrittmachertherapie einen besonderen Schwerpunkt des therapeutischen
Spektrums dar.

Termininformation auf einen Blick:
11. Düsseldorfer Patienten-Tag Parkinson – Vorträge, Übungen und
Diskussionen,

Samstag, 7. April 2018, 10.00-13.00 Uhr
MNR-Klinik, Hörsaal 13A (Gebäude 13.51), Universitätsklinikum Düsseldorf,
Moorenstraße 5

Kontakt für Presseanfragen

Universitätsklinikum Düsseldorf
PD Dr. Lars Wojtecki,
Geschäftsführender Oberarzt, Zentrum für Bewegungsstörungen und
Neuromodulation
Tel. 0211/81-08472, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.duesseldorf.de

Arten der Pressemitteilung:
Buntes aus der Wissenschaft
Forschungs- / Wissenstransfer

Sachgebiete:
Ernährung / Gesundheit / Pflege
Medizin

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.uniklinik-duesseldorf.de

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Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.  (Foto: Martin Steffen).

HDZ NRW erhält Gütesiegel für medizinische Spitzenqualität

Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.  (Foto: Martin Steffen).
Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum. (Foto: Martin Steffen).

Einmal mehr hat das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad
Oeynhausen (Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum) seine
herausragende Behandlungsqualität unter Beweis gestellt: Auch in diesem
Jahr wurde das Gütesiegel der privaten Krankenversicherungen (PKV) für die
hervorragende Gesamtqualität der medizinischen Versorgung an das
Spezialklinikum zur Behandlung von Herz- Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen vergeben.

Die wichtigste Voraussetzung für die Vergabe des Gütesiegels ist eine weit
über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität. Um diese
Auszeichnung zu erhalten, wurden Qualitätsdaten der Klinik auf Basis der
gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet und die Daten des Online-
Portals „Qualitätskliniken.de“, dem deutschlandweit umfassendsten
Gesundheitsdatenportal für Kliniken, herangezogen. Dort werden neben der
Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der
Patientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt. Nur wer
hier eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität
nachgewiesen hat, erhält das Siegel.

Die wiederholte Auszeichnung bedeutet für Geschäftsführerin Dr. Karin
Overlack und Prof. Dr. Jan Gummert, den Ärztlichen Direktor des Zentrums,
dass eine hohe Behandlungsqualität für alle Patientinnen und Patienten
dauerhaft erreichbar ist: „Wir freuen uns sehr, dass unsere etablierten
hausinternen Qualitätsprozesse nachweislich zu einem Qualitätsstandard
führen, von dem unseren Patientinnen und Patienten konstant profitieren.
Darauf dürfen wir stolz sein.“

Das Zertifikat soll Patienten und Angehörigen eine bessere Orientierung
über die Behandlung im Krankenhaus ermöglichen und Transparenz schaffen.
Regelmäßige Überprüfungen sorgen dafür, dass die hohen Anforderungen auch
dauerhaft erfüllt werden. Ziel der Initiative ist es, den
Qualitätsstandard der Kliniken insgesamt noch weiter zu erhöhen.

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Das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad
Oeynhausen, ist ein international anerkanntes Zentrum zur Behandlung von
Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen. Mit 36.400 Patienten pro Jahr,
davon 14.600 in stationärer Behandlung, ist das HDZ NRW ein führendes
Spezialklinikum in Europa. Unter einem Dach arbeiten vier
Universitätskliniken und Institute seit mehr als 30 Jahren
interdisziplinär zusammen. Das HDZ NRW ist Universitätsklinik der Ruhr-
Universität Bochum.

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