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Gesundheit

Ab jetzt ist die Online-Bewerbung an der Hochschule für Gesundheit möglich

Studieren an der Hochschule für Gesundheit in Bochum? Ab jetzt sind Online-Bewerbungen um einen Studienplatz möglich.Ab sofort ist das Portal zur Online-Bewerbung um einen Studienplatz an der
Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum freigeschaltet.
Studieninteressierte können sich über acht Bachelor- und zwei Master-
Studiengänge im Bereich Gesundheit an der hsg informieren und sich um
einen Studienplatz zum Wintersemester 2017/2018 online bewerben.

Über die Homepage der Hochschule für Gesundheit (hsg) können sich
Studieninteressierte ab sofort und bis zum 15. Juli 2017 um einen NC-
Studienplatz (Studienplatz mit Numerus Clausus) zum Studienstart im
Wintersemester 2017/2018 bewerben.

Aktuell bietet die Hochschule acht Bachelor- und zwei Master-Studiengänge
im Bereich Gesundheit an. Studieninteressierte können unter den Bachelor-
Studiengängen Ergotherapie, ‚Evidenzbasierung pflegerischen Handelns‘,
‚Gesundheit und Diversity‘, ‚Gesundheit und Sozialraum‘, Hebammenkunde,
Logopädie, Pflege sowie Physiotherapie wählen. Die Titel der Master-
Studiengänge lauten ‚Evidence-based Health Care’ und ’Gesundheit und
Diversity in der Arbeit‘.

Die neuen Studiengänge ‚Evidenzbasierung pflegerischen Handelns‘ und
’Gesundheit und Diversity in der Arbeit‘  befinden sich aktuell noch in
der Akkreditierung. Beide Studiengänge werden ab dem Wintersemester
2017/2018 in Teilzeit angeboten. Den Master-Studiengang ‚Gesundheit und
Diversity in der Arbeit‘ soll es ab dem Wintersemester 2018/2019 auch in
der Vollzeitvariante geben.

Die Bewerbung um einen Studienplatz in den Studiengängen ‚Gesundheit und
Diversity‘ sowie ‚Gesundheit und Sozialraum‘ läuft in diesem
Wintersemester erstmals über das Portal hochschulstart.de. Über den Ablauf
der Bewerbung selbst wird auf den Internetseiten der hsg informiert.

Über die unterschiedlichen Studienvoraussetzungen und Zulassungsverfahren
informiert ebenfalls die hsg-Homepage oder die Zentrale Studienberatung
der hsg.

Fragen zum Studiengang Hebammenkunde werden zudem am 12. Juni 2017 von
16.00 bis 17.00 Uhr in einem Live-Chat mit den beiden Professorinnen Dr.
Annette Bernloehr und Dr. Nicola Bauer beantwortet.

Das Department für Pflegewissenschaft organisiert am 7. Juni 2017 von
17.00 bis 18.30 Uhr für Studieninteressierte einen Studieninformationstag
in der Hochschule.

Das Department of Community Health stellt während des Anmeldezeitraums
seine Studiengänge ‚Gesundheit und Diversity‘, ‚Gesundheit und Sozialraum‘
sowie ‚Gesundheit und Diversity in der Arbeit‘ am 22. Juni 2017 auf dem
'Langen Abend der Studienberatung‘ an der Ruhr-Universität Bochum und am
11. Juli 2017 auf der ‚Westfälischen Studienbörse‘ in Hamm-Lippstadt vor.

Die Zentrale Studienberatung der hsg bietet außerdem offene Sprechstunden
am Montag und Donnerstag jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr an. Eine
persönliche Beratung in der offenen Sprechstunde ist ohne Anmeldung, aber
nicht an den Feiertagen möglich. Weiterhin können Anfragen über Mail (zsb
@hs-gesundheit.de) gestellt werden. Das Büro der Zentralen Studienberatung
befindet sich im Erdgeschoss (Raum B-0104) der hsg (Gesundheitscampus 6 –
8, 44801 Bochum).

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.hs-gesundheit.de/de/thema/studium/studieninteressierte/bewerbung/ - Informationen zur Online-Bewerbung
http://www.hs-gesundheit.de/to/voraussetzungen -  Studienvoraussetzungen und Zulassungsverfahren
http://www.hs-gesundheit.de/de/thema/studium/studieninteressierte/bewerbung/bewerbung-mit-hochschulstartde/ - Informationen über den Ablauf der Bewerbung über hochschulstart.de

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Leben mit einem Kunstherz: Was Betroffene wissen müssen

Gut vorbereitet in die Therapie: Der Ratgeber „Leben mit einem Kunstherz“ der Deutschen Herzstiftung / Collage: Ulrike Eberius/DHS)Gut vorbereitet in die Therapie: Neuer Ratgeber (kostenfrei) hilft
Betroffenen und ihren Angehörigen bei der Vorbereitung auf die Kunstherz-
Therapie / Nachschlagewerk auch für Ärzte und Pflegepersonal

Die Herzschwäche ist mit über 444.000 stationären Aufnahmen pro Jahr der
häufigste Grund für eine Klinikeinweisung in Deutschland. Ist bei schwerer
Herzschwäche der Herzmuskel z. B. nach einem Herzinfarkt zu sehr
überlastet, um genügend Blut in den Körperkreislauf zu pumpen und die
Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, ist eine
Herzverpflanzung oftmals die beste Therapie, um den Patienten für ein
symptomfreies Leben zu stabilisieren. Jährlich werden rund 1.000
Herzunterstützungssysteme (Kunstherzen) als Alternative für ein
Spenderherz oder zur Überbrückung verpflanzt, weil nur rund 280
Spenderherzen zur Verfügung stehen.

„Die Situation bei den Herztransplantationen ist derart dramatisch, dass
die Kunstherztherapie für Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche
oftmals die einzige Option und damit unverzichtbar geworden ist. Ein
Kunstherz bringt für die Betroffenen und ihre Angehörigen viele
Veränderungen für den Alltag mit, auf die man sich allerdings sehr gut
vorbereiten kann“, betont Herzchirurg Prof. Dr. med. Jan Gummert vom
Vorstand der Deutschen Herzstiftung. Dazu gehören u. a. die dauerhafte
Einnahme spezieller Blutverdünnungsmittel und der Schutz vor Infektionen.
„Andererseits ist vielen Betroffenen nicht bewusst, dass ein Kunstherz
ihre Lebensqualität erheblich verbessern kann, dass sie mit der
Herzunterstützungspumpe mit ihrer Familie Fahrrad fahren, einen Beruf
ausüben oder verreisen können. Hier spielt die Zusammenarbeit des
Patienten mit dem Team des behandelnden Arztes eine besonders wichtige
Rolle, wobei der Kunstherz-Ratgeber eine hilfreiche Stütze sein kann.“
Der Ärztliche Direktor des Herz- und Diabeteszentrums HDZ NRW in Bad
Oeynhausen empfiehlt deshalb Patienten und ihren Angehörigen den neuen
Herzstiftungs-Ratgeber „Leben mit einem Kunstherz“ (122 Seiten), verfasst
von ausgewiesenen Herzspezialisten auf dem Gebiet der Kunstherz-Therapie.
Der Band kann kostenfrei als PDF unter www.herzstiftung.de/kunstherz oder
als Broschüre per Telefon unter 069 955128400 angefordert werden. Den
Ratgeber hat die Herzstiftung in Zusammenarbeit mit der
Arbeitsgemeinschaft für Extrakorporale Zirkulation und mechanische
Kreislaufunterstützung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und
Gefäßchirurgie (DGTHG) unter Federführung von Prof. Dr. med. Stefan Klotz,
Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein in Lübeck herausgegeben.

Wie funktioniert ein Kunstherz und wie sieht der Alltag damit aus?
Der Band klärt laienverständlich mit hochwertigen Grafiken, medizinischen
Illustrationen und Fotos über die Kunstherz-Therapie auf. Erläutert werden
nicht nur die Funktionsweise und die verschiedenen Systeme der
mechanischen Herz-Kreislauf-Unterstützung (VAD: Ventricular Assist Device
/ LVAD: Left Ventricular Assist Device) und der vollständige Herzersatz,
wenn eine Herzunterstützungspumpe nicht mehr für das Überleben ausreicht.
Auch hilft der Band mit Infos zu dringlichen Themen wie die passende
Operationsmethode und die OP-Dauer und mögliche Komplikationen sowie
Einnahme von Medikamenten und deren Nebenwirkungen. Auch Themen wie die
Wiederaufnahme von Sport, Beruf und Sexualleben nach einer Implantation
sowie die psychosoziale Situation von VAD-Patienten sind darin Gegenstand.
„Körperliche Aktivität und Sport sind für Menschen mit einem LVAD wichtig,
um Muskelabbau und weitere Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit
zu vermeiden. Das LVAD unterstützt das Herz so, dass alltägliche und
leichte sportliche Ausdauerbelastungen wie Radfahren oder
Ergometertraining möglich sind“, betont Prof. Gummert.

Tipp: Der Band „Leben mit einem Kunstherz – Ein Ratgeber für Betroffene,
Angehörige und Interessierte“ (122 S.), verfasst von ausgewiesenen
Herzspezialisten auf dem Gebiet der Kunstherz-Therapie, kann kostenfrei
als PDF unter www.herzstiftung.de/kunstherz oder als Broschüre per Tel.
unter 069 955128400 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
angefordert werden.

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Studierende der WLH präsentieren bei den Bad Kissinger Gesundheitstagen

Die sechs Studierenden der Wilhelm Löhe Hochschule, die das Projekt Gesundheitscheck 35+ bearbeitet haben  WLHPraxisnahe Impulse für Gesundheitscheck der Zukunft geben –
Befragung von 100 Gesundheitsexpertinnen und Experten als Grundlage
Während eines angewandten Zukunftsprojekts haben sich sechs Studierende
der privaten Wilhelm-Löhe Hochschule in Fürth mit der Thematik
„Gesundheitscheck 35+“ der Zukunft intensiv auseinandergesetzt. Das
Projekt war seitens der Bad-Kissinger Gesundheitstagen ausgeschrieben
worden und wurde Ende April öffentlich vorgestellt.
Im Rahmen einer explorativen, qualitativen Befragung ist es den
Studierenden mit absoluter Leidenschaft gelungen, über 100 Medizinerinnen
und Mediziner aus dem Großraum Nürnberg zu befragen. Im Kontext von
Innovation und Digitalisierung war die grundlegende Fragestellung, ob der
Gesundheitscheck der Zukunft auch möglicherweise zu Hause durchführbar
ist.
Dabei denken 68 Prozent der befragten Hausärzte, dass dieses Vorhaben
nicht realisierbar ist. Neben der Experten-Befragung, machte sich die
Projektgruppe darüber hinaus tiefergehende Gedanken, was an
Rahmenbedingungen angepasst werden müsste, um den Check zu Hause doch zu
realisieren. Hierunter könnten beispielsweise ein neues Verständnis der
Arbeitsteilung von Medizinern, eine umfassende Telematik-Infrastruktur
sowie möglicherweise auch geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen fallen.
Im Mittelpunkt der ganzen Neukonzeption müsste natürlich immer der Patient
stehen.
„Die Studierenden können zu Recht stolz auf die Ergebnisse ihres
Zukunftsprojekts sein. An der Hochschule ist es uns ein Anliegen, gezielt
Impulse für eine zukunftsweisende und innovative Gesundheitsversorgung von
Morgen zu geben“ so Prof. Dr. Clifford Sell, der die Projektgruppe
begleitet hat.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.wlh-fuerth.de

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Weltneuheit zur schnelleren Versorgung von Verletzten: Landkreis Germersheim testet als erstes RescueWave-System Landrat Brechtel: „Auch im Katastrophenschutz neue Wege gehen“

Notarzt_des_Landkreises_Germersheim_bei_Einsatzuebung_mit_RescueWaveDie Rülzheimer ITK Engineering GmbH und die in Bad Kreuznach ansässige VOMATEC Innovations GmbH, beide sehr erfahrene Spezialisten bei der Umsetzung komplexer Systeme für die Medizintechnik und die zivile Sicherheit, haben mit RescueWave ein völlig neuartiges System zur effizienteren Einsatzführung und schnelleren Bewältigung kritischer Situationen bei einem Massenanfall von Verletzten entwickelt. Als erstes Pilot-Projekt testen Katastrophenschutzeinheiten aus dem Landkreis Germersheim derzeit das neue System.

 

Der Landkreis Germersheim optimiert zur Deckung seiner Anforderungen im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst in Anbetracht der allgemeinen Sicherheitslage und der infrastrukturellen Gegebenheiten (z. B. Rhein, A65, B9, wichtige Industrieunternehmen) seine Ausstattung und testet dazu die Weltneuheit RescueWave. „Um den Katastrophenschutz weiter auszubauen, müssen wir immer wieder neue Wege gehen. Nach dem System ‚Mobile Retter‘ ist RescueWave eine weitere hervorragende Idee zum Schutz und zur Versorgung der Menschen in Notsituationen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

 

In Grenzsituationen Menschenleben retten

RescueWave revolutioniert die systematische Abarbeitung eines Massenanfall von Verletzten in punkto Geschwindigkeit und Prioritätensetzung bereits von Einsatzbeginn an durch zuverlässige Lageinformationen. Möglich macht dies RescueNode, ein völlig neuartiges elektronisches Gerät zur Sichtung. Die Patientenanhängekarte aus Papier entfällt dadurch. Durch die vollautomatische Übertragung der Sichtungskategorie und weiterer Einsatzdaten an die Einsatzführungs-Software wird der Sichtungsprozess erheblich beschleunigt, damit schwerverletzte Patienten zuerst versorgt werden können.

 

„Bei einer Gemeinschaftsübung konnten Rettungskräfte die verletzten Personen zügig mittels RescueWave registrieren und sichten. Wir hatten deutlich schneller einen Überblick über die Situation als bisher, wenn mit Handzetteln gearbeitet werden muss. Aus meiner Sicht bietet das System RescueWave eine deutliche Erleichterung im Einsatzablauf“, resümiert Mike Schönlaub, Kreisfeuerwehrinspekteur im Landkreis Germersheim.

 

Die optimal auf die Vor-Ort-Prozesse angepasste Software unterstützt durch klar aufbereitete Statistiken die Zuteilung der Betroffenen auf die Rettungsmittel und Kliniken. Die Software bietet darüber hinaus der Einsatzleitung, den Abschnittsleitungen und Führungskräften zu jeder Zeit Zugriff auf aktuelle Daten, insbesondere auf mobilen Geräten. Bei größeren Lagen vernetzen und synchronisieren sich beliebig viele RescueWave-Systeme automatisch – auch über Organisationsgrenzen hinweg. Missverständnisse werden dadurch vermieden und der Abstimmungsbedarf über Funk erheblich reduziert.

 

Die Experten des Landkreises waren sich einig, dass ein solches System endlich den lange erhofften Fortschritt bei solchen Situationen bringt. „RescueWave ist ein innovatives System, das mit einem Schlag die schwierigsten Probleme der Chaosphase, die am Anfang eines jeden Massenanfalls von Verletzten steht, löst: einen qualifizierten Überblick zu gewinnen“, berichtet auch der leitende Notarzt Dr. Matthias Wölfel.

 

Landrat Dr. Brechtel stimmte, nachdem er sich persönlich von den Möglichkeiten des Systems überzeugt hatte, einer Pilotierung umgehend zu. „Geschwindigkeit und strukturiertes Vorgehen spielen bei Großschadensereignissen eine wesentliche Rolle. Wir bauen darauf, dass uns RescueWave künftig einen entscheidenden Vorteil bei der Bewältigung solcher Situationen bieten kann und gehen damit auch einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung im Katastrophenschutz“, so Dr. Brechtel.

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