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Gesundheit

Broschüre „Transplantation - rettet Leben“ zum Tag der Organspende 2017

Informationsmaterial für Transplantationszentren, Patientenorganisationen
und die Öffentlichkeit. Kostenfreier Download der PDF Datei über die
Webseite „Immunologie für Jedermann“ möglich.

Aufgrund des stetigen Fortschritts in Forschung und Entwicklung auf dem
Gebiet der Transplantation & Organspende und dem daraus resultierenden
Erfolg in der Patientenbetreuung steht das Thema Transplantation &
Organspende stets im besonderen Fokus der Öffentlichkeit.

In Anlehnung an das bereits verlegte Buch „Das faszinierende Immunsystem“
(2011 erschienen) liegt der Deutschen Gesellschaft für Immunologie auch
die Aufklärung zur Transplantation und Organspende am Herzen. Die hierfür
eigens entworfene Broschüre soll kleine Patienten und Junggebliebene
aufklären und sie ggf. auf Ihrem Weg unterstützen.

Anlässlich des Tages der Organspende am 03. Juni 2017 wurde die Broschüre
„ Unser Immunsystem verstehen – Transplantation - rettet leben“ an
Transplantationszentren und Patientenorganisationen in Deutschland
verschickt. Zudem steht die Broschüre und ein passendes Poster als PDF
Datei zum kostenfreien Download auf der DGfI Webseite „Immunologie für
Jedermann“ (http://www.das-immunsystem.de) unter dem Menüpunkt
Vortragsbörse zur Verfügung.

Hintergrund-Information: Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie e.V.
(DGfI) vereint führende Naturwissenschaftler und Ärzte, um die
Wirkmechanismen der körpereigenen Abwehr zu erforschen. Dadurch werden
bedeutende Grundlagen für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten
geschaffen. Durch nationale Schulungen und den Austausch mit
internationalen Fachgesellschaften fördert die DGfI in besonderem Maße den
wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchs. Die DGfI ist weltweit die
viertgrößte nationale Fachgesellschaft für Immunologie.

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„PraxisUmfrage Tumorschmerz“ soll neue Erkenntnisse liefern

Starke Dauer- und Durchbruchschmerzen können Menschen mit
Tumorerkrankungen nachhaltig beeinträchtigen. Noch ist nicht viel darüber
bekannt, wie viele Menschen betroffen sind und welche Einschränkungen sie
durch die Schmerzen erfahren. Unter dem Motto „Gemeinsam für eine bessere
Versorgung von Patienten mit Tumorschmerzen“ rufen daher die Deutsche
Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) gemeinsam mit der
Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) anlässlich des
„Aktionstag gegen den Schmerz“ am 6. Juni 2017 alle Betroffenen dazu auf,
an der Online-Umfrage „PraxisUmfrage Tumorschmerz“ teilzunehmen.

Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und
Deutschen Schmerzliga (DSL) beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder am
Aktionstag gegen den Schmerz am 6. Juni 2017. Vor allem bei den Experten
in den Regionalen Schmerzzentren der DGS-Fachgesellschaft finden
bundesweit Aktionen und Informationsveranstaltungen für Patienten mit
chronischen Schmerzen statt. Ein besonderes Schwerpunktthema im Jahr 2017
– nicht nur am Aktionstag gegen den Schmerz – ist der Tumorschmerz.

Unter http://www.PraxisUmfrage-Tumorschmerz.de können Patienten mit den
häufig bei Krebserkrankungen auftretenden Dauer- bzw. Durchbruchschmerzen
Fragen zur Dauer der Schmerzen sowie den daraus resultierenden
Einschränkungen im Alltag beantworten. Mit Hilfe der Patienten sollen
möglichst viele Daten gesammelt werden, um mit den gewonnenen
Erkenntnissen die Versorgung der Schmerzpatienten in Deutschland zu
analysieren und zu verbessern. Die Umfrage ist Bestandteil der gemeinsamen
Aktion „Jahr des Tumorschmerzes 2017“, mit der die beiden Initiatoren, DGS
und DSL, für mehr Wissen und Verständnis für die Betroffenen werben
wollen.

Bis Ende Mai haben sich bereits über 4.500 Tumorschmerzpatienten an dieser
Umfrage beteiligt – trotz teilweise extremer Aktivitätseinschränkung
(siehe Abbildung).

***Jahr des Tumorschmerzes 2017*** – eine gemeinsame Aktion der Deutschen
Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. und Deutsche Schmerzliga e.V.

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS)

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000
Mitgliedern die größte Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten
in Europa. Sie setzt sich für ein besseres Verständnis und für bessere
Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes ein. Bundesweit ist sie
in 129 regionalen Schmerzzentren organisiert, in denen interdisziplinäre
Schmerzkonferenzen veranstaltet werden. Oberstes Ziel der DGS ist die
Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen.

Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL)

Zur Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) gehören mehr als 3.000 Mitglieder,
die von spezifischen Informationsangeboten und individueller Beratung
profitieren. Mehr als 80 regionale Selbsthilfegruppen bieten Patienten
konkrete Unterstützung vor Ort. Auf Bundesebene engagiert sich der Verein
darüber hinaus für die Rechte von Betroffenen in Öffentlichkeit und
Politik. Zudem hat die Patientenorganisation mit der Deutschen
Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) einen starken ärztlichen
Partner an der Seite.

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ag der Organspende am 3. Juni: Gewebespenden fallen nicht vom Himmel

Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation gGmbH
Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation gGmbH

Neben Organen benötigen viele Patienten dringend auch ein Gewebetransplantat. Am Samstag, den 3. Juni, ist Tag der Organspende. Dabei wird leicht vergessen, dass Ärzte nicht nur Organe transplantieren – viele Patienten benötigen dringend auch ein Gewebetransplantat. 6.000 Menschen in Deutschland bekommen pro Jahr eine Spenderhornhaut transplantiert. Voraussetzung ist die Gewebespende. Dafür kommen prinzipiell alle Verstorbenen in Frage.

 

Am Samstag, den 3. Juni 2017, ist der bundesweite Tag der Organspende. Die zentrale Großveranstaltung findet in diesem Jahr auf dem Domplatz in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt statt. Der Aktionstag mit ökumenischen Gottesdienst, Musik und Infoangeboten soll für das wichtige Thema Organspende sensibilisieren. Aber auch Gewebetransplantate spielen eine wichtige Rolle in der Medizin. Sie verbessern die Lebensqualität zahlreicher Patienten und retten manchmal auch ihr Leben.

 

„Nicht nur Organe können gespendet werden“, sagt Martin Börgel, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG). Tausende Patienten benötigen Augenhornhäute, Herzklappen oder Blutgefäße, die zu den Geweben zählen. Seit zehn Jahren koordiniert die DGFG die Gewebespende in Deutschland. Gewebespenden stammen nicht nur von Organspendern, sondern überwiegend von Menschen, die eines normalen Todes gestorben sind. Die Hirntoddiagnostik spielt bei der Gewebespende keine Rolle. Auch Krebserkrankungen oder ein hohes Lebensalter sind kein Ausschlussgrund. Gewebespenden sind noch bis zu drei Tage nach Todeseintritt möglich.

 

Zahl der Gewebespender hat sich verdreifacht

 

Allein im Jahr 2016 haben im bundesweiten Netzwerk der DGFG 2.343 Menschen Gewebe gespendet - fast dreimal so viele wie Organe. Mitarbeiter der DGFG betreuen die Kliniken vor Ort, klären die Angehörigen über die Möglichkeit einer Gewebespende auf und organisieren die Gewebeentnahme. „Jede Entnahme ist ein sorgfältiger chirurgischer Eingriff“, sagt Börgel. „Angehörige können sich jederzeit verabschieden und auch eine Aufbahrung ist uneingeschränkt möglich.“

 

Wartezeit auf Hornhautransplantate beträgt nur wenige Wochen

 

Ärzte transplantieren pro Jahr deutlich mehr Gewebe als Organe. Etwa 6.000 Menschen bekommen nach Angaben der DGFG pro Jahr allein in Deutschland eine neue Augenhornhaut transplantiert. Die Wartezeit auf ein Transplantat im DGFG-Netzwerk ist in den vergangenen zehn Jahren von zwölf Monaten auf nur noch wenige Wochen zurückgegangen. Dennoch besteht ein Mangel an Transplantaten, vor allem bei Herzklappen und Blutgefäßen.

 

Voraussetzung für die Gewebespende nach dem Tod ist die sichere Todesfeststellung durch einen Arzt, der Ausschluss von Risikofaktoren und die Einwilligung des Spenders bzw. seiner Angehörigen. „Die Einwilligung kann mit einem Organ- und Gewebespendeausweis oder auch mit einer Patientenverfügung erteilt werden“, sagt Börgel. Liegt keine Erklärung des Verstorbenen vor, können die nächsten Angehörigen eine Entscheidung im Sinne des Verstorbenen treffen.

 

Die DGFG ist eine unabhängige, gemeinnützige Gesellschaft, die mit ihrer Vorgängerorganisation DSO-G seit 1997 die Gewebespende und -transplantation in Deutschland fördert. Gesellschafter sind vier Universitäten – Anstalten des öffentlichen Rechts: das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, das Universitätsklinikum Leipzig, die Medizinische Hochschule Hannover sowie die Universitätsmedizin Rostock.



Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation gGmbH
Feodor-Lynen-Str. 21
30625 Hannover

Tel.: +49(511)56 35 59 34
Mobil: +49(170)2 00 76 00
Fax: +49(511)56 35 59 52 34

http://www.gewebenetzwerk.de

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Digitales Ökosystem für Menschen mit Multiple Sklerose - Neustart der Website leben-mit-ms.de: erweiterte Services

Größte MS-Facebook-Community mit mehr als 7.000 Mitgliedern
Bedarfsorientierte Informationen auf allen Kanälen

Darmstadt, 01. Juni 2017 – Komplett überarbeitet und optimiert präsentiert
sich ab Juni das Internetportal leben-mit-ms.de und vervollständigt damit
das umfassende Informations- und Serviceangebot für Menschen mit Multiple
Sklerose (MS). Aufbau und Design orientieren sich am informativen wie
lesefreundlichen Magazin-Stil. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein
umfangreiches Serviceangebot zum Lesen und Herunterladen. Fürs schnelle
Nachschlagen bietet das Portal zudem Informationen in Form eines Online-
Lexikons – individuelle Fragen beantwortet ein hochkarätig besetzter
Expertenrat. Wer alle neuen Themen im Blick behalten will, kann sich per
monatlichem Newsletter-Service über die Highlights informieren lassen.

Weiteres Kernstück neben der Website ist die zugehörige Facebook-Community
@MSLeben. Diese zählt ein halbes Jahr nach Gründung bereits mehr als 7.000
Follower und hat sich somit in kürzester Zeit zur größten Social Media-
Gemeinschaft zum Thema Multiple Sklerose entwickelt. Dieses digitale
Ökosystem für MS-Betroffene ist ein Service des führenden Wissenschafts-
und Technologieunternehmens Merck. Das Unternehmen wird dadurch zum
Vorreiter in der Patientenkommunikation.

„Die unterschiedlichen Kanäle dieses digitalen Ökosystems speisen sich
gegenseitig: So haben die Besucherinnen und Besucher auf Facebook
beispielsweise vielfältige Gelegenheiten sich einzubringen – indem sie
etwa die wöchentlich erscheinenden Magazin-Artikel der Website
kommentieren, sich an Umfragen beteiligen oder sich untereinander
austauschen. Für das Team von Leben mit MS ergeben sich durch den direkten
Kontakt zur Community wertvolle Impulse und häufig sogar konkrete
Themenwünsche“, erklärt Dr. Michael Hübschen, Director Medical Affairs von
Merck.

Neu: Patientenkommunikation für Menschen
Nicht der Patient, sondern der Mensch steht bei ‚Leben mit MS’ im
Mittelpunkt. Damit bietet Merck einen völlig neuartigen Weg in der
Patientenkommunikation. Im Gegensatz zu anderen Online-Angeboten für
chronisch kranke Menschen setzt Leben mit MS neben fundierten
Informationen und News zu Krankheit, Forschung und Therapie auf einen
bunten Mix aus Themen und inspirierenden Geschichten, die für Menschen mit
MS von Interesse sind: Kinderwunsch, Familienleben, Berufstätigkeit,
Hobbys, Sport, Urlaub und viele mehr. Die MS wird selbstverständlich
berücksichtigt, steht jedoch niemals im Vordergrund. Leben mit MS folgt
damit dem Motto ‚Frei und selbstbestimmt leben mit MS’.

Multiple Sklerose ist die häufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems
bei jungen Erwachsenen – der Generation der ‚Digital Natives’, die sich
vorwiegend im Internet informiert und auf Facebook zuhause ist. Durch
‚Leben mit MS’ hat Merck für diese Zielgruppe ein passgenaues Angebot
entwickelt, das die Patientinnen und Patienten in ihrem Alltag abholt und
konkrete Informationen und Hilfestellung bietet. Die Erfahrung aus mehr
als zwei Jahrzenten erfolgreicher MS-Forschung bilden für Merck die
Grundlage, um neue, zielgerichtete Behandlungsoptionen zu entwickeln und
die bestehenden Therapien weiter zu optimieren. Das erklärte Ziel: Das
Fortschreiten der Erkrankung stoppen und die therapeutische Belastung so
zu reduzieren, dass Menschen mit MS ihren Alltag frei und selbstbestimmt
gestalten können.

Weitere Informationen zu MS und dem Serviceangebot von Merck im Internet:
Website: www.leben-mit-ms.de
Facebook: www.facebook.com/MSLeben
Youtube: www.youtube.com/user/LebenmitMS
Anmeldung für den „Leben mit MS“-Newsletter: www.leben-mit-
ms.de/service/newsletter
Onmeda-Forum: www.onmeda.de/forum/multiple-sklerose

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