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Gesundheit

Versorgungsmanagement - ein neues Studienangebot für Pflegekräfte

Häusliche Versorgungsarrangements zu stärken, ist nicht nur die Erwartung älterer Menschen. Sie ist auch erklärtes pflegepolitisches Ziel. Der Ausbau häuslicher Versorgung ist außerdem der Schlüssel zur Bewältigung des demografischen Wandels.
Für einen langen Verbleib in der Häuslichkeit bedarf es individueller Versorgungsnetze, die verschiedenste etablierte und neuartige Angebote intelligent integrieren.
Absolvent/innen des neuen berufsbegleitenden Studiengangs "Versorgungsmanagement für Menschen im Alter" an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth sind kompetent, heterogene Bedarfslagen individuell wahrzunehmen und ihre Einrichtung dazu zielgruppenspezifisch weiterzuentwickeln.


Die Erkenntnis, dass Pflege- und Versorgungsqualität aus gelingendem Zusammenwirken im Versorgungsnetz entsteht, ist allgemein resonanzfähig. Das Konzept der Vernetzung liegt mittlerweile auch allen aktuellen Gesetzgebungsverfahren (PSG II / Paradigmenwechsel neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, PSG III, Hospiz- und Palliativgesetz) zugrunde.

Nach Abschluss des Studiums kennen die Absolvent/innen die Vielfalt neuartiger Versorgungsformen und -angebote aus dem In- und Ausland (niedrigschwellig/

quartiersbezogen, professionell/nicht-professionell) einschließlich von Best-Practice-Lösungen für deren integrierte Ausgestaltung.
Sie können diese Konzepte in Bezug auf unterschiedliche Zielgruppen und Rahmenbedingungen einordnen, kennen die Voraussetzungen um sie in verschiedenartigen Netzwerken von Einzelangeboten gestalten und steuern zu können. Sie sind in der Lage, die differenzierten Anforderungen älterer Menschen, ihrer Angehörigen und aller weiteren im internen und externen Netzwerk Beteiligten in einen Aushandlungsprozess zu bringen und in die konzeptionelle Ausrichtung ihrer Einrichtung einfließen zu lassen.

Der berufsbegleitende Studiengang "Versorgungsmanagement für Menschen im Alter" an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth ist speziell auf Interessenten mit einem qualifizierten Berufsabschluss in einem Pflegefachberuf abgestimmt. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester berufsbegleitende Vorlesungen an 5 bis 6 Präsenzblöcken pro Semester plus einem berufsbegleitenden Projektpraktikum plus der Bachelorarbeit. Die Kosten betragen 1.800€/Semester.

Die Wilhelm Löhe Hochschule ist eine junge und dynamische Hochschule, die sich auf das Wissenschaftsfeld der Gesundheits- und Sozialversorgung spezialisiert hat. Sie wurde 2012 von der Diakonie Neuendettelsau gegründet und verbindet Praxisnähe mit neuesten Erkenntnissen aus der Forschung. Sie bereitet Studierende auf ein vielfältiges Aufgabenfeld vor, in dem verantwortliche Entscheidungen gefragt sind.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.wlh-fuerth.de
http://www.wlh-fuerth.de/studiengaenge/b-a-versorgungsmanagement/

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Schnuppern in den Osterferien - Hochschule Fresenius Köln/Düsseldorf lädt zum Schnuppern ein

Um Langweile in den Osterferien vorzubeugen, lädt der Fachbereich Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius an den Standorten Köln und Düsseldorf vom 21. März bis 1. April zum Schnuppern ein. Interessenten können live am Unterricht teilnehmen, Kontakte zu Studierenden und Lehrenden knüpfen und erste Eindrücke vom Studienalltag gewinnen. Die Hochschule Fresenius bietet sowohl feste als auch individuell vereinbarte Schnuppertermine an und informiert über das vielseitige Bildungsangebot. Jetzt anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Die Hochschule Fresenius lädt Schüler und Interessierte dazu ein, in den Osterferien am laufenden Vorlesungsbetrieb teilzunehmen und erste Eindrücke von den unterschiedlichen Berufsbildern der Gesundheitsbranche zu gewinnen: Sprachtherapeuten diagnostizieren und therapieren Kommunikationsstörungen; Physiotherapeuten beugen Sportverletzungen präventiv vor oder behandeln diese rehabilitativ, stellen also Bewegung sicher. Bei Bewegungseinschränkungen durch Krankheit oder Unfall fördern Ergotherapeuten beispielsweise mit Wohnraum- oder Arbeitsplatzanpassung ein selbstständiges Leben des Patienten im Sinne der Inklusion.

Der Fachbereich Gesundheit & Soziales bietet sowohl feste als auch individuell vereinbarte Schnuppertermine an und informiert über das vielseitige Bildungsangebot. Die festen Termine sind auf der Website einsehbar: www.hs-fresenius.de.
Die Schnuppertage finden im MediaPark 4d, 2. OG, in 50670 Köln und in der Fährstraße 1, in 40221 Düsseldorf statt.
Jetzt anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.hs-fresenius.de

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Ärztliche Fehler: 2015 mehr als 840 Verdachtsfälle bei der TK in NRW NRW: 13 Millionen Fehltage jährlich wegen Rückenbeschwerden

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe veröffentlicht heute den Bericht der Gutachterkommission für Arzthaftpflichtfragen: "Leichter Anstieg der Antragszahlen - Quote der bestätigten Behandlungsfehler gleichbleibend". Zur Ergänzung Ihrer Berichterstattung finden Sie in folgender Pressemitteilung Datenmaterial der TK in NRW zum Thema "Behandlungsfehler".

Ärztliche Fehler: 2015 mehr als 840 Verdachtsfälle bei der TK in NRW

Düsseldorf. Von der vergessenen Kompresse im Bauch bis zur OP am falschen Arm - wenn Ärzten Fehler unterlaufen, hat das für die Patienten oft gravierende Folgen. Mehr als 840 Versicherte aus Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich 2015 bei der Techniker Krankenkasse (TK) wegen des Verdachts auf einen ärztlichen Fehler gemeldet. 

Allein 389 Fälle verzeichnet die Kasse im chirurgischen Bereich. Auf Platz zwei landeten die Zahnmediziner mit 105 Verdachtsfällen, gefolgt von den Gynäkologen (72 Verdachtsfälle) und Orthopäden (67 Verdachtsfälle). Im vergangenen Jahr hat die TK bundesweit 14 Millionen Euro für die Versichertengemeinschaft von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten von Falschbehandlungen zurückgefordert - für NRW waren es circa 3,5 Millionen.

Hat ein Patient das Gefühl, bei seiner Behandlung sind Fehler unterlaufen, sollte er das Gespräch mit seinem Arzt suchen. Werden die Zweifel nicht ausgeräumt, kann er sich an seine Krankenkasse wenden. Sie berät und unterstützt den Versicherten - auch bei eventuellen Klageverfahren.

"Leider ist die Verfahrensdauer in der Regel viel zu lang. In schweren Fällen können Versicherte nach einem Behandlungsfehler nicht mehr arbeiten und sind in ihrer finanziellen Existenz bedroht", erklärt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW.

Dennoch warten die Betroffenen häufig 5 - 10 Jahre, bis klar ist, ob sie Schadensersatz erhalten. "Die Verfahren müssen viel schneller abgewickelt und die Betroffenen frühzeitig entschädigt werden. Zudem müssten Verzögerungstaktiken seitens der Haftpflichtversicherungen verhindert werden", so der TK-Landeschef.

Die TK unterstützt ihre Versicherten mit einem Online-Lotsen und einer Beratungshotline (Telefonnummer:03 85 - 77 88 59 70).

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1. Europäischer Stammzell-Tag am FLI in Jena war voller Erfolg

Am 11. März 2016 besuchten über 100 biologiebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus Thüringen und Umgebung das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena und waren Teil des internationalen Aktionstages „UniStem Day“. Europaweit nahmen etwa 25.000 Schüler am „UniStem Day 2016“ in Italien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Polen, Serbien, Dänemark und zum ersten Mal in Deutschland teil und informierten sich über die aktuelle Stammzellforschung in ihrem Land.


Auf dem Stundenplan biologiebegeisteter Schülerinnen und Schüler stand am 11. März 2016 europaweit die Stammzellforschung. In Jena lud das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) mit Unterstützung der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) und dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) zum „UniStem Day“ an das Forschungsinstitut ein. Über 100 Schüler und Lehrer folgten dem Aufruf und lernten in Vorträgen und Rollenspielen, bei Diskussionsrunden oder im direkten Gespräch mit Experten unterschiedliche Aspekte der aktuellen Grundlagenforschung, der potenziellen medizinischen Anwendung von Stammzellen, aber auch der mitunter ethischen Bedenken kennen und bekamen einen Einblick in ein junges, sich schnell wandelndes und auch nicht immer ganz unumstrittenes Forschungsfeld.

„Wir waren von der Idee, an einem europaweit stattfindenden Tag nur über Stammzellen und die aktuelle Stammzellforschung zu berichten, von Anfang an begeistert“, berichtet Prof. K. Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des FLI. „Denn dieses Thema ist auch für die Alternsforschung von großem Interesse, da es zunehmend Hinweise darauf gibt, dass der Funktionsverlust von Stammzellen zum Nachlassen des Gewebeerhalts und zumeist zur Entstehung von Krankheiten im Alter beiträgt“.

„Die mehr als über 100 Anmeldungen für diesen Aktionstag zeigen uns überdies, dass bei den Schülern, aber auch den Lehrern, ein großes Interesse besteht, mehr über dieses spannende Forschungsgebiet zu erfahren, als sich über den aktuellen schulischen Lehrplan derzeit abbilden lässt“. Die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse mit Leistungskurs Biologie waren daher nicht nur aus Jena ans FLI gekommen, sondern extra aus Bad Berka, Gera, Mellingen, Milda, Ilmenau oder Stadtroda angereist.

Insgesamt nahmen etwa 25.000 Schüler europaweit am „UniStem Day 2016“ in Italien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Polen, Serbien und Dänemark teil, an dem sich Deutschland zum ersten Mal mit beteiligte. Neben Jena waren auch Forschungsinstitute und Universitäten in Berlin, Bochum, Bonn, Dresden, Hannover, Heidelberg und Münster am „UniStem Day“ in Deutschland mit dabei. Initiator und zentrale Koordinierungsstelle der Aktivitäten in Deutschland war das German Stem Cell Network (http://www.gscn.org).

Der nächste „UniStem Day“ findet am 17. März 2017 statt. „Wir sind natürlich wieder mit dabei und freuen uns schon jetzt, auf den erneuten Besuch biologiebegeisteter Schülerinnen und Schüler der Thüringer Region und die vielen spannenden Fragen und anregenden Diskussionen rund um die aktuelle Stammzellforschung“, bekräftigt Prof. Rudolph. Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI)

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