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Gesundheit

Reptilien als Haustiere: Futterinsekten bringen Allergene in Haushalte

Futterinsekten können zur Entstehung von Allergien beitragenReptilien werden als Haustiere immer beliebter. In Europa hat sich die Zahl der Haustier-Reptilien wie etwa Echsen, Schildkröten oder Schlangen in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Forschende vom Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna, der MedUni Wien und der Universität Wien haben vor kurzem gezeigt, dass Heuschrecken, die als Futter für Reptilien verwendet werden, Allergien auslösen können. In einer Publikation im World Allergy Organization Journal empfehlen die ExpertInnen anhand eines Falles diesen Allergieauslöser zukünftig in Betracht zu ziehen.

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Studie belegt: Orangensaft ist gesünder als Orange

Orangensaft gesücnder als OrangenWissenschaftler der Universität Hohenheim zeigen: Nährstoffe aus pasteurisiertem Orangensaft werden doppelt so gut vom Körper aufgenommen wie aus der frischen Frucht. Erst am Modell, dann am Menschen: Bereits im März 2015 haben Forscher der Universität Hohenheim bei einer Studie mit einem in vitro-Modell im Labor festgestellt, dass der menschliche Körper Nährstoffe besser aus Orangensaft als aus der Orange aufnehmen kann. Nun haben sie ihre Ergebnisse mit einer Humanstudie bestätigt und sie in dem Fachjournal „Molecular Nutrition and Food Research" veröffentlicht. Damit widerlegen sie die Ansicht vieler Kritiker, dass Orangensaft genauso ungesund sei wie Cola.

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Ernährungstrends liegen im Trend

Ob vegan, Paleo oder Clean-Eating, ob Rohkost, laktose- oder zuckerfrei – nie gab es so viele Ernährungstrends wie heute. Und nie waren die Diskussionen um die richtige Ernährung so kontrovers. Wir sind auf der Suche nach der maßgeschneiderten Ernährung, die uns gibt, was wir uns wünschen – Gesundheit, Schönheit, Anerkennung. Doch kann das die Ernährung tatsächlich leisten?


Das diesjährige Heidelberger Ernährungsforum der Dr. Rainer Wild-Stiftung zeigte, dass die Ansprüche an unser Essen immer differenzierter werden; unsere Ernährungsweise gleicht einer Weltanschauung; sie wird zum Statussymbol und zum Ausdruck des persönlichen Lebensstils. Viele der aktuellen Ernährungstrends werden durchaus kritisch gesehen: Oft versprechen sie mehr als sie aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich halten. Denn der Verzicht auf Gluten oder Laktose macht nicht per se gesund, schlank oder schön. Ganz im Gegenteil – vor allem radikale Ernährungsformen können zu Mangelerscheinungen oder auch zu Orthorexie führen. Viele Trends, so hieß es immer wieder, sind vor allem eine Goldgrube für die Lebensmittelindustrie und gerade „frei-von“ wird zur beliebten Marketing-Strategie. Und nicht zuletzt stellen die hohen und differenzierten Anforderungen an unser Essen die Gemeinschaftsverpflegung wie auch jede gemeinsame Mahlzeit vor große Herausforderungen. Die Frage, wie viel Differenzierung möglich ist, ist nur schwer zu beantworten – vielleicht sollte man gar nicht versuchen, immer allem und jedem gerecht zu werden.
Auf der anderen Seite zeigte die Tagung, dass die aktuellen Ernährungstrends durchaus auch positive Seiten haben: Im reichhaltigen Lebensmittelangebot bieten sie dem Verbraucher Orientierung, denn was ein Veganer essen „darf“ und was nicht, ist relativ klar definiert. Ernährungstrends eröffnen zudem neue Perspektiven und haben Potenzial für soziale Innovation. So können sich aus Trends wie Urban Gardening oder Clean Food durch das gemeinsame Pflegen von Gärten auch neue Gemeinschaftsstrukturen entwickeln. Und mancher Trend wird zum Mainstream – mit durchaus positivem Effekt für Gesundheit und Umwelt, wie das Beispiel des Vegetarismus zeigt.

„Das Gros der aktuellen Ernährungstrends lässt vermuten, dass sie eine von vielen Ausdrucksformen dafür sind, dass das Zeitalter der Gesundheit als zentraler Motor wirtschaftlicher Entwicklung tatsächlich angebrochen ist“, resümiert Dr. Gesa Schönberger von der Dr. Rainer Wild-Stiftung. Dabei bleibe spannend, wie das Bedürfnis nach individuellen Ausdrucksformen – vegetarisch ja, Laktose nein? – mit der Mahlzeit als Urform des sozialen Zusammenlebens in Einklang zu bringen ist. Schließlich teilen wir nicht nur den Tisch, sondern auch das Essen. „Wir stehen heute vor der großen Herausforderung, eine eigene Haltung zu entwickeln und zu wissen, warum wir etwas essen – oder eben nicht essen. Und das gilt für Beteiligte in der Gemeinschaftsverpflegung ebenso wie für jeden Essenden selbst.“

Das Heidelberger Ernährungsforum „Individualisierung der Ernährung.
Zwischen Ideologie, Allergie und kulinarischem Lifestyle“ fand am 23. und 24. September 2015 in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing statt.
Weitere Informationen finden Sie unter
ausführlicher Tagungsbericht
Diese Pressemitteilung hat die folgenden Anhänge:
Ausführlicher Tagungsbericht

 
Kontaktdaten zum Absender der Mitteilung stehen unter:
Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung

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Start der Herzwochen: Herzspezialisten informieren bundesweit über Herzinfarkt und KHK

Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung startet am 1. November: Vier Wochen lang kostenfreie Info-Veranstaltungen für Betroffene


Mit einem einzigartigen bundesweiten Informationsangebot klärt die Deutsche Herzstiftung mit Unterstützung von mehr als 3.000 Herzspezialisten aus den kardiologischen und herzchirurgischen Kliniken, Herzzentren und Praxen in über 1.000 Herz-Seminaren, Vorträgen, Telefon- und Online-Aktionen über die häufigste Herzerkrankung auf: die koronare Herzkrankheit (KHK). Schätzungsweise sechs Millionen* Menschen leiden in Deutschland an der KHK, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden nach Schätzungen jährlich 290.000 Menschen in Deutschland.* „Die koronare Herzkrankheit beginnt früh, oft schon Jahrzehnte vor dem Herzinfarkt. Viele der lebensbedrohlichen Folgen dieser Erkrankung der Herzkranzgefäße, also der Adern, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden“, warnt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Jedoch wissen nur wenige, dass unser Lebensstil und die sich daraus entwickelnden Risikokrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verantwortlich für die Entstehung der KHK sind. Mit den Herzwochen wollen wir das ändern.“ Deshalb hat die Herzstiftung die KHK zum Schwerpunktthema der Herzwochen 2015 (Infos: http://www.herzstiftung.de/herzwochen.html) gewählt, die unter dem Motto „Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ stehen und bundesweit vom 1. bis 30. November 2015 stattfinden.

Informationen aus erster Hand
Besucher der Herzwochen-Veranstaltungen erhalten Informationen aus erster Hand und können den Herzexperten vor Ort ihre Fragen zu Risikovorsorge, Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung (Stent-Behandlung, Bypassoperation, Medikamente) von KHK und Herzinfarkt, aber auch zu anderen Herzproblemen stellen. Sämtliche Veranstaltungstermine und Ratgeber-Informationen sind abrufbar unter http://www.herzstiftung.de/herzwochen.html (Service-Telefon für Termin-Infos unter 069 955128-333). Tipp: Wer nichts zu den Herzwochen verpassen will, kann unter www.herzstiftung.de/newsletter den kostenfreien Herzstiftungs-Newsletter abonnieren, der neben Tipps zu Herzerkrankungen wichtige Infos zu den Herzwochen enthält.
*Quelle: Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen

Herzinfarkt-Risikotest: Wie gefährdet sind Sie?
Wer sein Herzinfarkt-Risiko bestimmen möchte, für den bietet die Deutsche Herzstiftung den kostenfreien Herzinfarkt-Risikotest online unter www.herzstiftung.de an. Der Risikotest kann auch als Faltblatt kostenlos bei der Deutschen Herzstiftung angefordert werden unter Tel. 069 955128-400 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Neuer Experten-Ratgeber
Der neue Experten-Ratgeber „Herz in Gefahr – Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ der Deutschen Herzstiftung informiert über Möglichkeiten der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung der koronaren Herzkrankheit und des Herzinfarkts nach dem heutigen Stand der Medizin in einer Sprache, die jeder versteht. Patienten erhalten wertvolle Ratschläge für den Umgang mit der Erkrankung. Alle Beiträge sind von namhaften Herzexperten geschrieben. Der Band (160 S.) ist für drei Euro in Briefmarken erhältlich bei: Deutsche Herzstiftung e. V., Bockenheimer Landstr. 94-96, 60323 Frankfurt/M., Tel. 069 955128-400, oder unter
http://www.herzstiftung.de/khk-sonderband.html

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