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Gesundheit

„Bewegungsdrang der Kinder muss mehr gefördert werden“

Herz-Vorsorge kann auch Spaß machen: das Seilspring-Projekt „Skipping Hearts“ (kostenfrei) für Grundschulen/Teilnahmeaufruf der Deutschen Herzstiftung zum Weltherztag (29.9.)


Laufen, Springen, Ballspielen draußen auf dem Gelände, auf dem Spielplatz oder im Wald – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, ist heute nicht mehr selbstverständlich. Viele Kinder spielen überwiegend am Computer oder schauen zu lange fern und werden so daran gehindert, sich ausreichend zu bewegen. Gesundheitsrisiken wie Übergewicht sind die Folge: Nach einer Hochrechnung des Robert-Koch-Instituts (KiGGS, 2007) sind 1,9 Mio. Kinder und Jugendliche in Deutschland zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Übergewicht verursacht z. B. Schäden an Blutgefäßen, in deren Folge Bluthochdruck entstehen kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Kinder und Jugendliche sollten täglich mindestens eine Stunde bei moderater bis starker Intensität aktiv sein, d. h., dass das Herz schneller schlägt und man außer Atem gerät. „Um einer Herz-Kreislauf-Erkrankung im Alter vorzubeugen, kann man nicht früh genug mit einem gesunden Lebensstil durch regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung beginnen. Besonders der Bewegungsdrang der Kinder muss in Deutschland mehr gefördert werden, um gravierenden Gesundheitsdefiziten gegenzusteuern“, fordert der Kardiologe Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Eltern, aber auch die Schulen und Kindertagesstätten sollten ihre Kinder konsequent und früh an einen gesunden Lebensstil heranführen.“ Die Deutsche Herzstiftung ruft Grundschulen deshalb zur kostenfreien Teilnahme am Seilspring-Projekt „Skipping Hearts“ auf.

Herz-Vorsorge, die Schulkindern Spaß macht
Um vor allem Kinder im Grundschulalter zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts – Seilspringen macht Schule“ (Anmeldung und Infos: www.skippinghearts.de) initiiert. Aktuell wird „Skipping Hearts“ in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein durchgeführt und hat seit dem Projektstart im Jahr 2006 bis heute mit mehr als 8.300 Workshops und 1.800 Materialpaketen schätzungsweise über 400.000 Kinder erreicht. Dem Bewegungsdefizit bei Kindern wirkt das Bewegungsprogramm entgegen, indem die Herz-Vorsorge mit spielerischen Elementen von Sport verbunden wird.
Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich, aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung. Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht.

Anmeldung für „Skipping Hearts“:
Grundschulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein können sich zur kostenfreien Teilnahme an dem Projekt anmelden unter www.skippinghearts.de

Statement von Prof. Dr. Alexander Lorz, Kultusminister, Hessisches Kultusministerium:

„Für die Entwicklung und Motivation unserer Kinder ist ausreichende Bewegung eine Grundvoraussetzung. Sportliche Aktivitäten verbessern die motorischen Fähigkeiten, bringen Vorteile beim Lernen und machen zudem noch Spaß. ,Skipping Hearts‘ ist ein Projekt, das unsere hessischen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, spielerisch ihre Konzentration und Auffassungsgabe im Unterricht zu verbessern.“

Wirkt-Siegel von PHINEO: Das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ wurde 2015 mit dem Wirkt-Siegel des Analysehauses PHINEO, einem Spendensiegel für wirkungsvolles soziales Engagement, ausgezeichnet.

21/2015
Informationen:

www.herzstiftung.de

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Woche der Wiederbelebung: 2.400 Lebensretter in Dresden geschult

Über 50 zumeist ehrenamtliche Helfer haben seit dem 19. September in Dresden rund 2.400 Menschen gezeigt, wie auch Laien einen Menschen nach Herzstillstand reanimieren können. Hinter dieser bisher größten in der Landeshauptstadt veranstalteten Schulungskampagne zu Erste-Hilfe-Maßnahmen stehen das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die Dresdner Stadtverwaltung, sowie Rettungsdienste, Unternehmen und weitere Institutionen. Insgesamt fanden an 18 verschiedenen Orten des gesamten Stadtgebiets – darunter sieben Schulen, sechs Museen, ein Sportverein und das Universitätsklinikum – 24 Veranstaltungen statt.


Den Rahmen dafür bildete die bundesweit ausgerufene „Woche der Wiederbelebung“. Anliegen der Aktion ist es, medizinischen Laien die für sie praktikabelste Form der Herzdruckmassage nahezubringen. Denn im Ernstfall beherzt zu handeln, tut in Deutschland Not: Während in nordeuropäischen Ländern etwa 70 Prozent aller Erwachsenen bei Herzstillstand zu Lebensrettern werden, sind es hierzulande gerade einmal 30 Prozent.

Rund 50 zumeist ehrenamtliche Helfer – vor allem Medizinstudierende, Angehörige der Rettungsdienste und Ärzte des Uniklinikums – waren seit vergangenem Sonnabend (19. September) auf der Prager Straße, in Museen, Schulen und Kinos präsent. Dabei erklärten sie nicht nur die drei wichtigsten Schritte einer erfolgreichen Reanimation, sondern übten die Herzdruckmassage an Reanimationspuppen. Dank Spenden der Stiftung Hochschulmedizin Dresden sowie eines Herstellers konnten für die Aktionswoche zusätzlich 50 neue Simulatoren und zwei Defibrillatoren gekauft werden. In der „Woche der Wiederbelebung“, die mit der heutigen Infomeile auf der Prager Straße endet, dreht sich alles um eine einfache Botschaft: Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod können auch medizinische Laien zu Lebensrettern werden. Die Übungen an den Puppen zeigen, wie einfach es sein kann, bei einem Herzstillstand wirksam zu helfen. Wer nicht zögert, sondern beherzt mit der Herzdruckmassage beginnt, erhöht die Überlebenschance bei und senkt das Risiko eines schweren Hirnschadens sinkt.

Plötzlich bricht ein Mensch zusammen – Passanten bleiben erschreckt stehen. Einige von Ihnen wissen zwar noch ungefähr was zu tun ist. Aber die Angst, etwas falsch zu machen und auch der Ekel vor einer möglichen Mund-zu-Mund-Beatmung lässt sie zaudern. Wertvolle Minuten vergehen. Selbst die kurze Zeit, die professionelle Ersthelfer brauchen, um an den Ort des Geschehens zu kommen, ist zu lang: Bereits drei Minuten nach einem Herzstillstand treten aufgrund des Sauerstoffmangels unwiderrufliche Schäden im Gehirn auf. Mit einer einfachen Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff aus der Lunge im Blut zirkulieren und so bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen. Dazu müssen lediglich drei simple Regeln beherzigt werden: „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die bewusstlose Person noch atmet. Dann unter der Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Und schließlich fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. Um diesen hohen Takt zu halten, sollten sich die Lebensretter schnelle Musikstücke ins Gedächtnis rufen. Für Fans deutscher Schlager eignet sich der Hit „Atemlos“ von Helene Fischer.

Um die Bandbreite musikalischer Gedächtnisstützen von Lebensrettern zu erhöhen, hat die Initiative „Dresden rettet Leben“ einen Songcontest ausgerufen. 15 Dresdner Bands bewarben sich für die Endrunde, die am heutigen Freitagnachmittag (25. September) ab 15.30 Uhr auf der Prager Straße stattfindet. Fünf Bands schafften es ins Finale und können jeweils zwei Titel vorstellen. Der Jury stellen sich die Bands „Johnethen Fuchs“, „Fein“, „Tonartist“, „Klangteppich“ und die „DRK Band Sachsen“. Wer als Sieger hervorgehen wird und dann gegen 18 Uhr noch einmal auftreten kann, entscheiden die Juroren Julia Kadel (Julia Kadel Trio), Nathanel Wendt (D:Projekt). Konrad Küchenmeister, Clemens Voyé (Yellow Cap) und Robert Eisfeld (Drum Bass Festival Dresden).

Auf den Weg gebracht wurden die Veranstaltungen der „Woche der Wiederbelebung“ durch den hohen persönlichen Einsatz und das organisatorische Geschick der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Dresdner Uniklinikums. Partner der Aktion sind die Landeshauptstadt Dresden, das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeitersamariter-Bund, die Sanitätsschule Medicus, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, der Malteser Hilfsdienst, die Arbeitsgemeinschaft Erste-Hilfe und Notfallkunde für Medizinstudierende sowie der Fachschaftsrat Medizin/Zahnmedizin der TU Dresden.
 
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.idrl.jimdo.de
http://www.dresden.de/lebensretter
http://www.einlebenretten.de/handeln.html
http://www.agehmed.org

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Auftakt-News vom 67. Urologen-Kongress in Hamburg

Zum Start des 67. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) im Congress Center Hamburg (CCH) setzte die medizinische Fachgesellschaft starke Signale in Richtung Öffentlichkeit. Handfeste News gab es für junge Eltern: Auf der heutigen DGU-Eröffnungs-Pressekonferenz präsentierte Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch den Medienvertretern drei druckfrische Ratgeber zur Kinderurologie.


Die drei Broschüren zum nächtlichen Einnässen und Harnwegsinfektionen, zu Phimose und Hodenhochstand sowie zu den selteneren kinderurologischen Erkrankungen Reflux und Harntransportstörungen können die Aufklärung durch den Kinderurologen/die Kinderurologin ergänzen und geben Eltern Rat und Hilfestellung bei der Begleitung ihrer erkrankten Kinder, aber auch Informationen zur altersgerechten Entwicklung. „Damit setzen wir unsere Initiative zur Aufklärung junger Eltern fort, die wir Anfang 2015 mit Kampagnen in den neuen Medien gestartet haben“, sagte Prof. Kliesch.
„Die Ratgeber werden künftig in den Wartebereichen urologischer Praxen und Kliniken ausliegen, denn gut aufgeklärte Eltern können wesentlich dazu beitragen, Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen und sind sensibel für das Auftreten möglicher Krankheitssymptome“, so der amtierende DGU- und Kongresspräsident, Prof. Dr. Stephan Roth, der das Projekt in seiner Amtszeit initiierte.

Bereits im April 2016, wird die erste Ausbildungsstaffel des neuen Weiterbildungsmoduls für Praxis- und Klinikmitarbeiter zum „Assistenten für Urologische Kontinenztherapie“ starten, das Prof. Roth in Hamburg vorstellte und das von der DGU und dem Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) entwickelt wurde, um die Versorgungsqualität für die Zukunft sichern.

Mit Blick auf den im Versorgungsstrukturgesetz geregelten Anspruch auf eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung gab es eine gemeinsame Botschaft von DGU und BDU: Die Urologen seien dabei, so DGU-Vize-Präsident Prof. Kurt Miller und BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder, die erfolgreiche Zweitmeinungspraxis zum Hodentumor bei der Ausgestaltung des Gesetzes als Rollenmodell einzubringen.

BDU-Pressesprecher Dr. Wolfgang Bühmann sprach sich auf der DGU-Pressekonferenz im CCH ausdrücklich für die HPV-Impfung für Jungen aus und forderte die Krankenkassen auf, ihre Pflicht zu tun und auch die Kosten für die Impfung der Jungen zu übernehmen.

Die Großprojekte der Prostatakrebsforschung standen im Mittelpunkt der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz von DGU und Deutscher Krebshilfe, die von DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg moderiert wurde. Während die PROBASE-Studie nach Worten ihres Studienleiter, Prof. Dr. Peter Albers, bereits wichtige Zwischenziele erreicht habe, setzen die Verantwortlichen für die PREFERE-Studie alles daran, die Rekrutierung zu verbessern. Intensivere Aufklärung und eine Lockerung der zunächst sehr restriktiven Ein- und Ausschlusskriterien gehörten dazu, so die Studienleiter Prof. Dr. Michael Stöckle, Urologie, und Prof. Dr. Thomas Wiegel, Strahlentherapie. Beide betonten, dass grundsätzlich von jedem niedergelassenen deutschen Urologen lediglich drei Patienten für die Studie benötigt würden, um die geplanten Rekrutierungszahlen zu erreichen.

Weitere Informationen:

Internet: www.urologenportal.de
www.dgu-kongress.de

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Wachstum für eine bessere Versorgung von Herzpatienten: Herzstiftung mit positivem Jahresergebnis

ahresbericht 2014 vorgelegt
Die Deutsche Herzstiftung hat 2014 mit einem deutlichen Zuwachs bei den Erträgen (11,82 Mio. Euro) und mit über 10.800 neu gewonnenen Mitgliedern auf insgesamt 85.307 optimale Voraussetzungen, um ihre Aktivitäten in Aufklärung, Information und Vorbeugung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der Forschungsförderung noch weiter auszubauen. Wie aus dem aktuellen Jahresbericht 2014 unter www.herzstiftung.de/jahresbericht-2014.html hervorgeht, förderte die Herzstiftung mit rund 1,5 Mio. Euro gemeinsam mit der von ihr gegründeten Deutschen Stiftung für Herzforschung über 30 Forschungsprojekte zu Diagnostik, Therapie und Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 880.000 Euro hat die Deutsche Herzstiftung 2014 für Präventionsprogramme, Registerstudien (z. B. Aortenklappenregister, Register für Kinder mit Dilatativer Kardiomyopathie), Projekte zur Qualitätssicherung von Therapieverfahren und Rehabilitationsprojekte bereitgestellt. Hintergrund ihrer Anstrengungen zur Verbesserung der Versorgungssituation von Herzpatienten ist die hohe Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit über 354.000 Sterbefällen pro Jahr in Deutschland.

Herzinfarkt-Register zur Klärung regionaler Sterblichkeitsunterschiede
„Leider bestehen hierzulande enorme regionale Unterschiede in der Sterblichkeit und der Erkrankungshäufigkeit an Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten. Dieser Zustand muss sich ändern, erfordert aber gezielte Anstrengungen durch mehr Bevölkerungsaufklärung, mehr Chest-Pain-Units und durch intensive Ursachenforschung mit Hilfe von Registerstudien in den versorgungsschwachen Regionen mit hoher Infarktsterblichkeit und Erkrankungshäufigkeit“, warnt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Zur Verbesserung der Versorgung von Herzpatienten etwa in Sachsen-Anhalt, wo die Infarktsterblichkeit überdurchschnittlich hoch ist, unterstützte die Herzstiftung das Regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA) 2014 erneut mit 50.000 Euro.

Aufklärungsarbeit unerlässlich für niedrigere Herzinfarkt-Sterblichkeit
Zwar verfügt Deutschland über ein hohes Versorgungsniveau für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das sich u. a. in der Sterblichkeit des akuten Herzinfarktes niederschlägt, die von 1985 bis 2011 rückläufig war und erst seit 2012 wieder eine leichte Zunahme erfährt: Starben 1985 noch 90.427 Menschen am Herzinfarkt, sind es 52.516 im Jahr 2012. Allerdings sind Millionen von Menschen in Deutschland herzkrank. Seit 2000 nimmt die Sterblichkeit bei Herzrhythmusstörungen und Klappenkrankheiten kontinuierlich zu. „Deshalb sind die Aufklärungsaktivitäten der Herzstiftung für die Verringerung der Sterblichkeit und der stationären Aufnahmen wegen Herzkrankheiten – flankierend zur medizinischen Versorgung in Kliniken und Praxen – unerlässlich“, betont Prof. Meinertz. Homepage und Newsletter unter www.herzstiftung.de übernehmen mit verlässlichen medizinischen Informationen eine immer wichtigere Rolle dabei, Informationslücken bei den Patienten zu schließen. „Der rasche Zugang zu diesen Informationen kann insbesondere in den schwach versorgten Gebieten lebensrettend sein.“
Ungebrochen hoch ist der Informationsbedarf seitens der Betroffenen: Mehr als 90.000 Anfragen von Herzpatienten für Ratgeber zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhielt die Herzstiftung allein 2014. Über 1.100 Herz-Seminare mit 2.500 Aktionspartnern in Kliniken, Herzzentren und Gesundheitsinstitutionen initiierte die Herzstiftung in den bundesweiten Herzwochen.

Über 85.300 Mitglieder / Positives Jahresergebnis
Mit Erträgen von 11,82 Mio. Euro (2013: 10,20 Mio. Euro) und einem enormen Mitgliederzuwachs um 10.828 neu gewonnene Mitglieder auf insgesamt 85.307 erzielte die Deutsche Herzstiftung ein positives Jahresergebnis. Demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von 9,39 Mio. Euro (2013: 8,44 Mio. Euro). Die Mitgliedschaften sind neben den Spenden, Erbschaften und Vermächtnissen eine der tragenden Säulen für die Finanzierung der Aufklärungsarbeit der Herzstiftung.

Der Jahresbericht 2014 steht kostenfrei zum Download zur Verfügung unter www.herzstiftung.de/jahresbericht-2014.html oder ist telefonisch erhältlich unter 069 955128400.

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