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Gesundheit

Ende Oktober gegen Grippe impfen

Grippe-ImpfungDie diesjährige saisonale Influenza steht in den Startlöchern. Die Zahl der Todesopfer infolge von Grippe wird in Deutschland auf jährlich 5000 bis 20.000 geschätzt. Besonders gefährdet, sich mit dem Influenza-Virus zu infizieren, sind Menschen in Notunterkünften, die auf engem Raum zusammen leben, warnt die Gesellschaft für Virologie (GfV). Möglichst viele Flüchtlinge sollten daher Ende Oktober eine Influenza-Impfung erhalten.

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Nierensteine, Inkontinenz, Krebs-Prävention: Urologen laden zu öffentlichem Patientenforum ins CCH

Was haben Wladimir Klitschko, Whoopy Goldberg und Gérard Depardieu mit der Urologie zu tun? Antworten auf diese Frage gibt ein Patientenforum der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) am 24. September 2015, 19.00 bis 20.30 Uhr im Congress Center Hamburg (CCH), das im Rahmen der 67. DGU-Jahrestagung veranstaltet wird. Nierensteine, Inkontinenz und Prävention gegen Krebs stehen auf dem Programm des Laienabends, zu dem interessierte Besucher, kostenfrei und ohne Anmeldung, eingeladen sind.


„Die prominenten Namen in unserem Programm haben einen guten Grund“, erklärt der Moderator des Patientenforums und stellvertretende Vorsitzende der PatientenAkademie der Deutschen Urologen, Prof. Dr. Christian Wülfing. „Nierensteine zum Beispiel sind mittlerweile nicht nur die zweithäufigste Diagnose in urologischen Kliniken, sondern mitunter so schmerzhaft, dass selbst die Stärksten k. o. gehen, wie Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko, der 2011 von einem drei Millimeter großen Nierenstein ausgeknockt wurde.“ In Deutschland hat sich die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in den letzten 30 Jahren verdreifacht, heute entwickelt etwa jeder Zehnte einmal im Leben einen Harnstein. Wie sich das verhindern lässt, erläutert Prof. Dr. Thomas Knoll aus Sindelfingen in einem Kurzvortrag auf dem Hamburger Patientenforum. Außerdem berichtet der Vorsitzende des DGU-Arbeitskreises „Harnsteine“ und Koordinator der neuen „S2k Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe der Urolithiasis“ der DGU über modernste Diagnostik, Behandlung und richtige Nachsorge zur Vermeidung einer erneuten Steinbildung.

Whoopy Goldberg wiederum ist ein Vorbild, wenn es um die Tabu-Erkrankung Harninkontinenz geht. Die US-Schauspielerin bekannte sich 2011 ganz offen zu ihrem Problem, beim Lachen, Niesen oder Husten einzunässen und warb in einem TV-Spot für Hilfsmittel. Dass der Besuch beim Urologen den Einsatz von Vorlagen in vielen Fällen überflüssig macht, da eine Blasenschwäche meist gut behandelbar ist, erklärt die Münchner Urologin PD Dr. Richarda Bauer aus dem Arbeitskreis „Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. Von unwillkürlichem Harnverlust sind in Deutschland rund acht Millionen Menschen betroffen. Einer von ihnen wird im CCH, im Interview mit Moderator Prof. Wülfing, darüber berichten, wie ihm geholfen wurde, sodass er heute wieder ein selbstbestimmtes Leben führen kann.

Über Sinn und Unsinn von Prävention gegen Krebs referiert Prof. Dr. Claus Fischer aus Bayreuth – nicht zuletzt am Beispiel des bekennenden Rotweintrinkers Gérard Depardieu, denn bekanntlich sollen die Inhaltsstoffe des roten Rebensaftes gegen Gefäßerkrankungen und Krebs schützen. Prof. Fischer gehört dem Arbeitskreis „Prävention, Umwelt- und Komplementärmedizin“ der DGU an.
Nach den Kurzvorträgen stehen die Experten der DGU den individuellen Fragen der Besucher Rede und Antwort.

Die Veranstaltung ist Teil des 67. DGU-Kongresses, der vom 23. bis 26. September 2015 in Hamburg unter dem Motto „Urologie umfasst mehr.“ tagt. „Die Vielfalt der Urologie spiegelt sich auch in der Themenauswahl für unser Patientenforum wider, denn Harnsteinleiden und Inkontinenz zählen, neben den Prostataerkrankungen, zu den großen Volkskrankheiten, die von Urologinnen und Urologen in Klinik und Praxis behandelt werden“, sagt DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth, der möglichst viele interessierte Hamburger zum Besuch des Patientenforums ermuntern möchte. „Die unabhängige und große Expertise unserer Experten garantiert bestmögliche Aufklärung und Information.“ Auch Medienvertreter sind auf der Veranstaltung im CCH, Saal 6, Am Dammtor/Marseiller Straße, 20355 Hamburg selbstverständlich herzlich willkommen.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.dgu-kongress.de

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Als Veganer muss man nicht gleich nackt im Wald leben

Attila Hildmann, Deutschlands erfolgreichster Vegan-Koch, wehrt sich gegen die Kritik an seinem Lebensstil jenseits des Klischees. "Nur weil man als Veganer nachhaltiger, umweltschonender und tierfreundlicher als der Normalo isst, muss man nicht gleich nackt im Wald leben, Gras pflücken und lustige Pilze sammeln", sagte der 34-Jährige dem Magazin GALA.

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Gesund bleiben im Urlaub – Impfung gegen Virushepatitis

Wenn die trübe Jahreszeit kommt, suchen Fernreisende Erholung am Mittelmeer oder in den Tropen. Damit die Leber im Urlaub gesund bleibt, ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B jetzt sinnvoll. Das Hepatitis A-Virus ist zum Beispiel im Mittelmeerraum und in tropischen Gebieten zu finden. Nach einer Erkrankung an Hepatitis A ist der Körper gegen jede weitere Ansteckung immun. Vielen Urlaubern aus Deutschland fehlt diese Immunität, weshalb sie sich auf Reisen infizieren.


„Eine Hepatitis A klingt zwar bei gesunden Menschen in der Regel nach einer Weile von selbst ab. Trotzdem ist es besser, die Infektion zu verhindern. Das ist möglich, wenn man sich vor dem Urlaub impfen lässt und im Reiseland einige Punkte beachtet“, sagt Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung.

Ungeschützter Sex, Tätowierungen oder Piercings, die unter nicht-hygienischen Bedingungen stattfinden, sind häufige Quellen einer Infektion mit Hepatitis B oder Hepatitis C, die weltweit möglich ist. Sie erfolgt über Kontakt mit Blut, Sperma und Scheidensekret.
Das „Mitbringsel Virushepatitis“ bleibt häufig unentdeckt, da die Leber trotz Entzündung keinen Schmerz empfindet und die Symptome unspezifisch sind. „Werden Hepatitis B und C nicht behandelt, verlaufen sie häufig chronisch. Als Spätfolgen können Leberzirrhose und Leberzellkrebs auftreten“, ergänzt Prof. Manns.

Die sicherste Vorsorge ist die Impfung. Das Robert Koch-Institut empfiehlt für Urlauber in Regionen, in denen Hepatitis A vermehrt auftritt, eine Impfung. Reisende sollten generell Informationen über die Gesundheitsrisiken in ihrem Urlaubsland einholen. Mit der richtigen Vorsorge lässt sich auch eine Reise in Risikogebiete genießen. Denn die Leber kann vor einer Entzündung bewahrt werden.

Eine kombinierte Impfung gegen Hepatitis A und B schützt für mehrere Jahre gegen eine Neuinfektion. Die Impfung erfolgt in drei Etappen: Die erste und zweite Spritze werden in einem Abstand von einem Monat gesetzt, die dritte Spritze erfolgt nach weiteren sechs Monaten. Bei gesunden Erwachsenen besteht die Möglichkeit, durch ein beschleunigtes Impfschema an den Tagen 0, 7 und 21 den Impfschutz schneller zu erreichen. Die Impfungen sind gut verträglich.

Eine Impfung gegen Hepatitis B schützt auch vor Hepatitis delta, da diese Erkrankung nur mit einer Hepatitis B gemeinsam vorkommen kann.
Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es nicht. Vorbeugen ist daher besonders wichtig, um eine Infektion zu vermeiden. Inzwischen kann die Erkrankung gut behandelt werden, wenn sie erkannt wird. Eine Kontrolle der Leberwerte kann Aufschluss über eine Infektion mit Hepatitis-Viren geben.

Die Deutsche Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen. Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de.
BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen, ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in zweiter, aktualisierter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich:
ISBN 978-3-89993-642-1, € 16,95: http://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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