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Gesundheit

Demenz – Dynamische Beleuchtung erleichtert Alltag

Unzählige technische Lösungen assistieren im Alltag – sie regeln die Temperatur, weisen den Weg, lassen besser sehen und hören. Besonders häufig kommen unterstützende Systeme bei älteren und kranken Menschen zum Einsatz, die so Beeinträchtigungen kompensieren und ihren gewohnten Tagesablauf über einen immer längeren Zeitraum aufrechterhalten können. Im Verbundprojekt SILVERlighting wird der Einfluss von Lichtszenarien auf an Demenz erkrankte Menschen erforscht. Fraunhofer UMSICHT ist für die Entwicklung der Steuerungs- und Regelungskomponenten zuständig.

Weiterlesen:

http://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2015/silverlighting.html

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Akademien veröffentlichen Stellungnahme zur evidenzbasierten Behandlung betagter Patienten

Die Entwicklung medizinischer Therapien ist typischerweise auf Patienten mittleren Alters ausgerichtet. Häufig werden sie auf ältere Patienten übertragen, obwohl diese sich häufig körperlich, geistig und in Bezug auf ihre Lebensumstände von den jüngeren Patienten unterscheiden. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften beschreiben in der Stellungnahme „Medizinische Versorgung im Alter – Welche Evidenz brauchen wir?“ welche negativen Folgen dies für alte Patienten haben kann und geben Empfehlungen für eine verbesserte Versorgung dieser Altersgruppe.


Die Stellungnahme „Medizinische Versorgung im Alter – Welche Evidenz brauchen wir?“ wird in einem Pressegespräch am Dienstag, 22. September 2015, 9.30 bis 10.30 Uhr im Berliner Büro der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin, vorgestellt.

Ihre Ansprechpartner beim Pressegespräch sind:
• Prof. Dr. Annette Becker, Allgemeinmedizinerin, Universität Marburg
• Prof. Dr. Gabriele Meyer, Pflegewissenschaftlerin, Universität Halle-Wittenberg
• Prof. Dr. Cornel Sieber, Geriater, Universität Erlangen-Nürnberg, Sprecher der
Arbeitsgruppe
• Prof. Dr. Hans-Peter Zenner, Mediziner, Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-
Heilkunde, Universität Tübingen, Sprecher der Arbeitsgruppe

Die medizinische Versorgung alter Menschen ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein zunehmend wichtiges Thema. Derzeit sind rund 4,5 Millionen Menschen in Deutschland 80 Jahre und älter. Diese Altersgruppe muss künftig bei der Entwicklung von Medikamenten und bei der Behandlung in Arztpraxen und Krankenhäusern mit ihren Besonderheiten stärker als bisher berücksichtigt werden. Die Akademien zeigen hier Handlungsoptionen auf.


Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften unterstützen Politik und Gesellschaft unabhängig und wissenschaftsbasiert bei der Beantwortung von Zukunftsfragen zu aktuellen Themen. Die Akademiemitglieder und weitere Experten sind hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. In interdisziplinären Arbeitsgruppen erarbeiten sie Stellungnahmen, die nach externer Begutachtung vom Ständigen Ausschuss der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina verabschiedet und anschließend in der Schriftenreihe zur wissenschaftsbasierten Politikberatung veröffentlicht werden.
Für das Projekt „Medizinische Versorgung im Alter – Welche Evidenz brauchen wir?“ hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina die Federführung übernommen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.leopoldina.org/de/politikberatung/arbeitsgruppen/evidenzbasierung-der-medizin-bei-alten-menschen/

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Sonnencremes: Angenehm sollen sie sein

Sonnenlicht, also UV-Strahlung, kann Hautkrebs verursachen. Schutz vor UV-Strahlung bieten Sonnencremes, deren Inhaltsstoffe die schädlichen Anteile des Lichts filtern. Aber welche Sonnencreme schützt am besten? Die, die man gerne aufträgt. Denn von den Inhaltsstoffen her müssen Sonnencremes kaum verbessert werden – wichtiger ist die Formulierung.


UV-B-Strahlung löst Sonnenbrand aus, UV-A-Strahlung beschleunigt die Hautalterung und sorgt für Hautkrebs. Sonnencremes enthalten deshalb UV-B- und UV-A-Filter – deren chemische Struktur entscheidet darüber, welchen Teil des Lichts sie absorbieren. Die gängigen UV-Filter decken fast den gesamten UV-Bereich ab; die Schutzwirkung gängiger Sonnencremes lässt sich kaum verbessern. Aber es braucht große Mengen der Filter für den gewünschten Effekt und darunter leidet die Formulierung der Creme. Denn sie soll nicht nur schützen, sondern sich auch gut auftragen lassen, die Haut pflegen und schnell einziehen. Weiße Rückstände auf der Haut wünscht sich niemand. Forscher arbeiten deshalb an neuen Formulierungen, die den Schutz nicht beeinträchtigen, aber das Hautgefühl verbessern. Denn: Was nutzt die beste Sonnencreme, wenn sie nur im Schrank liegt?

Wie die Filter in Sonnencremes aussehen, welche speziellen Anforderungen es an Sonnencreme in Australien gibt und warum keine „Sunblocker“ mehr in den Regalen stehen, berichtet Brigitte Osterath in „Wie Chemie vor Hautkrebs schützt“. Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Nahezu 60.000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Nachrichten aus der Chemie"

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Gesund und fit im Schichtbetrieb

Im 7. Band der APOLLON Schriftenreihe zur Gesundheitswirtschaft wird ein anschauliches Konzept zur positiven und nachhaltigen Veränderung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften in der stationären Pflege vorgestellt.


Pflegekräfte sind in ihrem Arbeitsalltag hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Gerade die Arbeit im Nacht- und Schichtdienst kann über einen längeren Zeitraum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Dies kann sich mindernd auf die Pflegequalität auswirken und belastet letztendlich das gesamte Gesundheitssystem.

Für das Pflegepersonal macht sich der demografische Wandel auf mehreren Ebenen bemerkbar: Zum einen müssen zunehmend polymorbide, alternde und zum Teil demente Patienten versorgt werden. Zum anderen fehlt es in der Pflege an jungem, qualifiziertem Nachwuchs, was zur Folge hat, dass das Durchschnittsalter des Pflegepersonals weiter steigt. Durch die hohe Arbeitsbelastung kommt es wiederum zu einem erhöhten Krankenstand und einer verstärkten Mitarbeiterfluktuation. Eine vorausschauende und vorsorgliche betriebliche Gesundheitsförderung als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist also unerlässlich – denn der Gesundheitszustand der Beschäftigten wirkt sich nicht zuletzt nachhaltig auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens aus.

Ganzheitliches Konzept

Ariane Lange erläutert in ihrem Fachbuch „Betriebliches Gesundheitsmanagement in der stationären Pflege“ zunächst die Bedeutung des demografischen Wandels und beschreibt ausführlich die somatischen und psychischen Auswirkungen von Nacht- und Wechselschichten auf die Pflegenden. Unter dem Titel „Gesund und fit im Schichtbetrieb“ entwirft sie erstmals ein ganzheitliches und praxistaugliches Modell zur Gesundheitsförderung im Krankenhaus und ähnlichen Betrieben der Gesundheitswirtschaft, das den speziellen Anforderungen von Schichtarbeit gerecht wird. Das Modell setzt sich unter anderem aus eintägigen Seminaren, regelmäßigen ärztlichen Gesundheits-Check-ups sowie individuellen Beratungen zusammen. Bei den differenzierten Seminarbeschreibungen behält die Autorin sowohl die Evaluation als auch die Kosten im Blick. Die Seminare fokussieren die besonders sensiblen Aspekte Schlaf, Ernährung, Bewegung sowie Stressbewältigung und ermöglichen den Pflegekräften eine intensive Reflexion des eigenen Gesundheitsverhaltens. Die Pflegekräfte werden stets aktiv eingebunden – Ziel ist es, vor allem die Eigenverantwortung der Mitarbeiter und das Bewusstsein für den eigenen Gesundheitszustand zu stärken. Leitende wie Pflegende finden in Ariane Langes Buch wertvolle Impulse für die Entwicklung einer neuen Gesundheitskultur in ihrem Gesundheitsbetrieb.

Eine hohe inhaltliche Dichte, schlüssige Argumentation der wissenschaftlichen Erkenntnisse und ein hoher Praxisbezug zeichnen das Buch aus, das sich für alle Einrichtungen des Gesundheitswesens eignet und eine stabile Basis für eine bedürfnisorientierte Gesundheitsförderung bildet.

Zur Autorin

Ariane Lange machte nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin eine Weiterbildung zur Qualitätsmanagerin sowie Fachauditorin im Sozial- und Gesundheitswesen (Kolping Akademie NRW) und absolvierte den Fernstudiengang „Bachelor Gesundheitsökonomie (B. A.)“ an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Sie war sieben Jahre lang als Assistentin der Pflegedienstleitung in einem Krankenhaus tätig und wirkte dort bei der Analyse von Pflegestandards sowie bei deren Überarbeitung und Neuerstellung mit.

Das Buch „Betriebliche Gesundheitsförderung in der stationären Pflege“ ist ab sofort bundesweit im Buchhandel für 24,90 Euro erhältlich.

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