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Gesundheit

Stipendien der Deutschen Leberstiftung für den Forschungsaustausch Hepatologie ausgeschrieben

Die Deutsche Leberstiftung fördert mit ihren Vernetzungs-Stipendien den Austausch von Forschern in der Hepatologie. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2016 möglich.

Die Vernetzungs-Stipendien können von klinischen Forschern und Grundlagenwissenschaftlern genutzt werden, um zeitlich begrenzte Projekte in anderen Forschungseinrichtungen durchzuführen. Sie umfassen Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und ggf. Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung.


Ein Stipendium ist möglich, wenn die beiden beteiligten Forschungseinrichtungen an unterschiedlichen Institutionen angesiedelt sind und sich mindestens eine davon in Deutschland befindet. Die maximale Förderdauer ist sechs Monate, pro Stipendiat stehen bis zu € 5.000,- zur Verfügung.

Um die Vernetzungs-Stipendien der Deutschen Leberstiftung können sich Ärzte und Wissenschaftler bis zum 28. Februar 2016 bewerben. Die Prüfung der Stipendiumsanträge erfolgt durch ein unabhängiges Gutachterkomitee. Dessen Mitglieder sind Prof. Dr. Thomas Baumert, Straßburg, Prof. Dr. Thomas Longerich, Aachen und Priv. Doz. Dr. Tania M. Welzel, Frankfurt.

Die Stipendiaten werden auf dem 13. HepNet Symposium (24. und 25. Juni 2016) in Hannover bekannt gegeben.

„Mit diesen Stipendien können wir sehr flexibel den Forschungsaustausch fördern. Oft ist gerade für junge Forscher mit wenig Erfahrung eine Anschubfinanzierung wichtig. Unser Stipendium kann ihnen eine Chance bieten. Erfahrene klinische und Grundlagen-Forscher benötigen manchmal die Möglichkeit, ein Experiment in einem anderen Labor durchzuführen. Auch sie können wir unterstützen“, betont Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung die Bedeutung der Förderung.

Einsendeschluss für Bewerbungen der der Deutschen Leberstiftung ist der 28. Februar 2016 (es gilt das Datum des Poststempels bzw. des E-Mail-Eingangs). Weitere Informationen und die Unterlagen sind unter www.deutsche-leberstiftung.de/foerderung/stipendien auf der Website der Deutschen Leberstiftung abrufbar.



Die Deutsche Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen. Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen, ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in zweiter, aktualisierter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-89993-642-1, € 16,95: http://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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Krebshilfe: Rauchverbot im Auto muss auch für E-Zigaretten gelten

RaucherDie Deutsche Krebshilfe begrüßt den Vorstoß der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortlers, ein Rauchverbot in Autos zu erlassen, wenn Minderjährige mitfahren. Denn Kinder seien besonders betroffen, wenn geraucht werde, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Erreger unter Superlupen – Aufbruch in unsichtbare Welten

Krankheitserreger sind beeindruckende Verwandlungskünstler und unfassbar klein. Gleichzeitig sind sie eine große Bedrohung für unsere Gesundheit: AIDS, Tuberkulose, Ebola – sie sind Verursacher. Ständig fordern die Mikroben uns aufs Neue heraus. Wie sehen sie aus? Wie passen sie sich an neue Umgebungen an? Wie tricksen sie unsere Zellen aus? Welche neuen Wege gibt es, die natürliche Abwehr des Menschen zu unterstützen, zu verbessern? Diese und weitere Fragen diskutieren Expertinnen und Experten auf Einladung des CSSB und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg auf einem Podium am 7. September 2015 ab 19 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.


Podiumsteilnehmer:

Professorin Dr. Marylyn Addo
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), Leitung Sektion Tropenmedizin, Bernhard-Nocht-Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Professor Dr. Rudi Balling
Direktor des „Luxembourg Centre for Systems Biomedicine“

Professor Dr. Kay Grünewald
University of Oxford, Zentrum für Strukturelle Systembiologie (CSSB), Heinrich-Pette-Institut, Universität Hamburg

Professor Dr. Dr. h. c. Matthias Wilmanns
Gründungsdirektor des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB), Leiter der
Außenstelle Hamburg des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL)

Moderiert wird die Veranstaltung von der Wissenschaftsjournalistin Angela Grosse.

Noch immer wissen wir wenig über die Krankheitserreger, die oft nur unter Superlupen sichtbar werden. Längst trotzen Mikroben unseren Arzneimitteln, indem sie beispielsweise Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln. Rasant breiten sie sich mit den weltumspannenden Waren- und Menschenströmen aus. Die Globalisierung unseres Lebens tut ihr Übriges und erhöht auch in unseren Breiten die Chancen für Erreger, sich neue Lebensräume zu erschließen. Umso wichtiger ist es, Strategien für den Erhalt der Gesundheit von Mensch und Tier zu entwickeln. Daran arbeiten Forscherinnen und Forscher aus neun Forschungseinrichtungen unter dem zukünftigen Dach des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB). Das CSSB und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung ein.

Im Anschluss an die eineinhalbstündige Diskussion besteht die Möglichkeit, sich bei Gesprächen mit der Expertin und den Experten noch vertieft auszutauschen.

Um Anmeldung wird gebeten unter
http://www.cssb-hamburg.de/erreger

Termin:
Erreger unter Superlupen –
EBOLA, MERS, EHEC – wie Krankheitserreger unsere Welt verändern und was wir dagegen tun können
Montag, 7. September 2015
19.00–21.00 Uhr
Lichthof im Altbau der Staats-und Universitätsbibliothek Hamburg
Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, 20146 Hamburg

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Krankenhäuser rechnen 2017 mit ''finanziellem Katastrophenjahr''

KrankenhausDie Krankenhäuser in Deutschland rechnen wegen der aktuell geplanten Krankenhausreform 2017 mit einem "finanziellen Katastrophenjahr", wie aus einer Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zum Reformgesetz hervorgeht, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

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