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Gesundheit

Infoabende über gesundheitswissenschaftliche Studiengänge am 19. August 2015 an der RFH

Die Rheinische Fachhochschule (RFH) informiert über zwei neue gesundheitswissenschaftliche Bachelor-Studiengänge, die jetzt zum Wintersemester 2015/16 starten. Am Mittwoch, den 19. August 2015 um 18 Uhr lädt die RFH zu zwei Informationsveranstaltungen über die Bachelor-Studiengänge Molekulare Biomedizin und Intensivierte Fachpflege ein (Ort: RFH, Schaevenstr. 1 a/b 50676 Köln, Räume S018 und S016).

Studiengangsleiterin Professor Dr. Susanne Viehbahn-Spitzer stellt den Bachelor-Studiengang Molekulare Biomedizin (B.Sc.) vor, der naturwissenschaftliches und medizinisches Wissen interdisziplinär mit fundierten Kenntnissen moderner analytischer Labormethoden aus dem Bereich der Life Sciences miteinander kombiniert. Der akkreditierte und staatlich genehmigte Studiengang wird sowohl in Vollzeit (sechs Semester) als auch berufsbegleitend (sieben Semester/Seminare abends und samstags) angeboten.

In der Informationsveranstaltung über den Studiengang Intensivierte Fachpflege (B.Sc.) erfahren interessierte Pflegefachkräfte, wie sie ihre fachlichen Qualifikationen in der Pflegearbeit weiterentwickeln und neue berufliche Perspektiven gewinnen können. Dieser Studiengang wird berufsbegleitend in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Universitätsklinikums Bonn angeboten. Er verfolgt das Ziel, die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und den Anforderungen des Wissenschaftsrats hinsichtlich einer akademischen Stärkung der Pflegeberufe gerecht zu werden. Pflegefachkräfte mit einer Zusatzqualifikation (z.B. für Intensivpflege, Anästhesie, Onkologie) haben die Möglichkeit, sich die ersten drei Semester anerkennen zu lassen, sodass der Abschluss dann in nur vier Semestern abgeschlossen werden kann.

Weitere Informationen auf der Homepage http://www.rfh-koeln.de.

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Individuelles Brot aus Urgetreide: Ernährungswissenschaftlerin der Uni Hohenheim gründet Startup

Gesundes Brot aus regionalem Getreide: Startup „MixDeinBrot“ backt Brot aus Urgetreide nach modernen Rezepten / Idee während des Studiums in Hohenheim


Die alten Getreidearten ermöglichen völlig neue Geschmackserlebnisse von Brot. Darüber hinaus sind sie gesund und stehen im Trend. Das hat Mona Glock, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaftlerin und Absolventin der Universität Hohenheim, als Basis ihres Onlineshops „MixDeinBrot“ genommen und bereits während ihres Studiums ihr Geschäft begonnen. Seit Februar 2015 ist das Portal nun eine eingetragene Marke. Die Vernetzung mit der Universität Hohenheim ist Mona Glock ein wichtiges Anliegen: MixDeinBrot war auch am diesjährigen Feldtag der Landessaatzuchtanstalt zum Thema „Einkorn, Emmer, Dinkel: Urgetreide mit hohem Marktpotenzial“ und dem damit verbundenen Austausch mit den Getreideexperten der Universität Hohenheim dabei.

Die alten Getreidearten Einkorn, Emmer und Dinkel besitzen ein hohes Marktpotenzial. Der Trend nach gesundheitsfördernden und regional erzeugten Lebensmitteln eröffnet Startup-Gründern wie Mona Glock mit „MixDeinBrot“ aus Erdmannshausen im Kreis Ludwigsburg neue Perspektiven und alternative Marktsegmente.

Vor allem Freunde von besonderem Brot werden das Startup willkommen heißen, denn Brot aus Urgetreide ist gar nicht so leicht erhältlich. Das Angebot an Dinkel und Emmer ist knapp: Das Getreide wird momentan im Vergleich zum Weizen nur in kleiner Menge angebaut. Auch auf Terminbörsen oder aus anderen Ländern sind sie nicht zu kaufen.

Vier Schritte bis zur individuellen Backmischung

Bei MixDeinBrot kann sich jeder seine Brotbackmischung selbst zusammenstellen. Zunächst wählt der Kunde seine Mehlbasis unter 18 verschiedenen Mehlen, die er dann im nächsten Schritt erweitert. Zu den besonderen Mehlen zählen die Mehle aus den alten Getreidearten Dinkel, Einkorn, Emmer und Kamut sowie eiweißreiche Mehle wie Kichererbsenmehl.

Im dritten Schritt werden die Mischungen mit Nüssen, Kernen, Saaten, Trockenfrüchten oder Schokoladentropfen verfeinert. Wer möchte, kann dann den Geschmack noch mit einem Gewürz wie Chili, Oregano oder Kümmel abrunden.

Urgetreide bietet nussigen Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe

„Unsere Zutaten kommen alle aus kontrolliert biologischem Anbau“, erläutert Mona Glock. Die Mehle bezieht MixDeinBrot von einem regionalen Partner. Die Gewürze und weitere Zutaten stammen von Bio-Betrieben aus Österreich und dem Allgäu. Die Brotbackmischungen enthalten neben den ausgewählten Zutaten nur Meersalz sowie Trockenhefe und keine Zusatzstoffe.

Die Wirkung des Urgetreides ist vielfältig: Einkorn und Emmer lassen den Geschmack nussig werden, außerdem hat Einkorn zudem einen sehr hohen Gehalt an Carotinoiden und kann Brote gelb färben. Einkorn enthält im Vergleich zu Weichweizen die sechs- bis zehnfache Menge an Lutein, das der Körper nicht selbst bilden kann. Es wirkt im menschlichen Auge als UV-Filter und Antioxidans und schützt so die Funktionsweise der Netzhaut. Darüber hinaus weisen sie auch ein interessantes Spektrum an gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen auf: Sie können wichtige Quellen für die Vitamine B1, B3, B6 und E sein.

Hintergrund: Die Landessaatzuchtanstalt

Die Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim besteht seit 1905 und ist weltweit führend in der Züchtung von Dinkel, Emmer und Einkorn. Die alten Weizenarten erleben derzeit eine Renaissance. Vor über 30 Jahren hat die Landessaatzuchtanstalt den Dinkel wiederbelebt und vor über zehn Jahren mit dem Anbau von Emmer und Einkorn gestartet. Heute forscht sie vor allem an den agronomischen Eigenschaften und den Backeigenschaften der Getreidearten und untersucht gesundheitliche Aspekte.

Text: A. Schmid / Klebs
Weitere Informationen finden Sie unter
"MixDeinBrot"

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Diskussion im Gemeinsamen Bundesausschuss zur Weiterentwicklung der Darmkrebsvorsorge

Berlin - Einer erhöhten Teilnahmerate und verbesserten Diagnostik widmet sich die "Berliner Erklärung" der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und sechs weiterer Stiftungen und Fachgesellschaften, die in der Darmkrebsvorsorge aktiv sind.


Die Früherkennung von Darmkrebs und die Endoskopische Entfernung seiner Vorstufen gelten als die wirksamsten und effektivsten Krebs-Vorsorgemaßnahmen, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Aus verschiedenen Gründen liegt die Beteiligung der Berechtigten Versicherten aber nur bei ca. einem Fünftel – anders als zum Beispiel bei der Brustkrebsvorsorge, die von der Hälfte der berechtigten Frauen genutzt wird. Bis April 2016 wird der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Vorschriften für ein organisiertes Einladungsverfahren festlegen, das dann alle gesetzlich Versicherten erreichen wird und eine bessere Inanspruchnahme sicherstellen soll. Hierzu hat die DGVS im Juni mit sechs weiteren Organisationen Eckpunkte beschlossen, die neue diagnostische Verfahren berücksichtigt, auf bestimmte erbliche Risikokonstellationen eingeht und sich an den Leitlinien der DGVS orientiert. Zusammengefasst sind diese Eckpunkte in der “Berliner Erklärung“.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.dgvs.de/themen/praevention/

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WHO-Studie: Herbizid Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend

UmweltgefährlichDas weltweit am meisten eingesetzte Herbizid Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend. Dies bestätigt eine aktuell veröffentlichte Monographie der internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Wissenschaftler begründen darin ausführlich ihre Einschätzung, wonach der Pestizidwirkstoff als "wahrscheinlich krebserregend" klassifiziert wird.

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