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Gesundheit

Ältere Geschwister sind oft gar nicht glücklich über Nachwuchs - was tun?

NachwuchsNicht selten müssen die Eltern sich mit Eifersucht älterer Geschwister auseinandersetzen, wenn ein weiteres Baby kommt. Da verlangt die Vierjährige beispielsweise auf einmal nach einem Schnuller und Windeln, obwohl sie beides längst nicht mehr braucht. Soll man darauf eingehen? "Das ist eine normale Reaktion. Das Thema Baby verarbeiten die Geschwister jetzt intensiv", erklärt die Diplom-Psychologin Christina Weisbrod aus Neustadt an der Weinstraße im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Sie rät, dem Kind einen solchen Wunsch ruhig zu gewähren. "Es ist eine Phase, die sich wieder legt."

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Ärzte sollten eigene Interessen nicht als Patienteninteressen ausgeben

ArztPatientenschützer warnen die Ärzte davor, ihre eigenen Interessen als Patienteninteressen auszugeben. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch: "Das eigene Hemd ist den Medizinern näher als der Rock des Patienten." Das sei legitim, aber durchschaubar. Brysch begrüßte das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Qualitätsinstitut für ambulante und stationäre Behandlung. Er fügte aber hinzu, dieses neue Qualitätsinstitut dürfe nicht zum Spielball von Bund, Ländern und der Gesundheitswirtschaft werden. Dann diene es lediglich einzelnen Lobbygruppen.

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Die Frau kommt mehrfach zu kurz, wenn der Mann zu früh kommt

ZufriedenRund ein Drittel aller Männer leidet unter vorzeitigem Samenerguss. Für die Mehrheit der Frauen ist aber weniger der verkürzte und höhepunktslose Liebesakt frustrierend. Eine Sexualforscherin der Universität Zürich zeigt: Sind Männer zu stark auf die Kontrolle des Samenergusses fokussiert, ignorieren sie die sexuellen Bedürfnisse der Frauen und können nicht auf deren individuellen Wünsche eingehen, was die Partnerschaft erheblich gefährden kann.

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Mikroben in der Lunge schützen vor Asthma

GesundheitsnewsOb jemand an Asthma erkrankt oder nicht, entscheidet sich vielleicht schon in den ersten Wochen nach der Geburt. Daraufhin deutet eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie bei Mäusen. Demnach trainieren Mikroben in der Lunge das Immunsystem von Neugeborenen. Lange Zeit galt die Lunge als keimfrei und steril. Erst kürzlich setzte sich die Erkenntnis durch, dass auch unser Atmungsorgan ähnlich wie der Darm und die Haut von Bakterien besiedelt ist. Nun haben Forschende um Benjamin Marsland vom Universitätsspital CHUV in Lausanne in Versuchen mit Mäusen nachgewiesen, dass diese Lungenmikroben vor allergischem Asthma schützen.

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