Ärzte sollten eigene Interessen nicht als Patienteninteressen ausgeben
Patientenschützer warnen die Ärzte davor, ihre eigenen Interessen als Patienteninteressen auszugeben. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch: "Das eigene Hemd ist den Medizinern näher als der Rock des Patienten." Das sei legitim, aber durchschaubar. Brysch begrüßte das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Qualitätsinstitut für ambulante und stationäre Behandlung. Er fügte aber hinzu, dieses neue Qualitätsinstitut dürfe nicht zum Spielball von Bund, Ländern und der Gesundheitswirtschaft werden. Dann diene es lediglich einzelnen Lobbygruppen.
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Rund ein Drittel aller Männer leidet unter vorzeitigem Samenerguss. Für die Mehrheit der Frauen ist aber weniger der verkürzte und höhepunktslose Liebesakt frustrierend. Eine Sexualforscherin der Universität Zürich zeigt: Sind Männer zu stark auf die Kontrolle des Samenergusses fokussiert, ignorieren sie die sexuellen Bedürfnisse der Frauen und können nicht auf deren individuellen Wünsche eingehen, was die Partnerschaft erheblich gefährden kann.