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Gesundheit

Zwei-Klassen-Medizin: Privatpatienten erhalten deutlich schneller einen Termin beim Arzt als Kassenpatienten

Zwei-Klassen-MedizinEin aktueller Test der Programmzeitschrift auf einen Blick unterstreicht die Ergebnisse einer neuen Studie: Privatpatienten erhalten deutlich schneller einen Termin beim Arzt als Kassenpatienten. Die auf einen Blick-Tester fanden heraus, dass gesetzlich Versicherte in der Spitze bis zu ein Jahr länger auf einen Arzttermin warten als Privatversicherte. Bei dem Ärzte-Check wurde in fünf Großstädten bei jeweils zwei Haus- und Fachärzten nach einem Termin gefragt. Die schlimmsten Fälle von Zwei-Klassen-Medizin: Bei einem Neurologen in Berlin erhalten Privatversicherte nach zwei Wochen einen Termin, ein Kassenpatient kann dagegen laut Auskunft der Praxis erst im Frühjahr 2015 mit einem Termin rechnen. Ernüchternd auch die Testergebnisse bei Augenärzten in Hamburg. Hier müssen Kassenpatienten in der Spitze mehr als drei Monate länger auf einen Termin warten als Privatpatienten.

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WM 2014: Denguefieber erwartet die Fußballfans in Brasilien

Tigermücken freuen sich auf die WM2014 in BrasilienWer sich im Juni zur Fußball-WM nach Brasilien aufmacht, soll das Mückenspray nicht vergessen. In Brasilien ist die Tigermücke sehr verbreitet. Sie überträgt das Dengue-Fieber, das tödlich sein kann. "Weltweit sterben jährlich bis zu 100.000 Menschen an Denguefieber", sagt Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, in der "Apotheken Umschau". Allein in Brasilien erkranken jährlich etwa 1,6 Millionen Menschen. Denguefieber ist dort eine Krankheit der Städte, weil die Mücken auf den vermüllten Straßen perfekte Lebensräume finden.

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Virologen warnen vor Ausbreitung des Ebolavirus

Forscherin in VollschutzanzugNachdem auch Kanada eine mögliche Ebola-Infektion gemeldet hat, warnen die Gesellschaft für Virologie (GfV) und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) in einer aktuellen Stellungnahme (GfV-Newsletter 3/2014) vor einer weiteren Ausbreitung - auch wenn sich Verdachtsfälle in der Millionen-Hauptstadt Conakry nach Regierungsangaben bisher nicht bestätigt haben. „Aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen in Guinea und anderen Ländern Westafrikas ist davon auszugehen, dass das Ebolavirus sich zunächst weiter ausbreiten wird", so Professor Dr. rer. nat. Stephan Becker, Marburg, Mitglied des Beirats der GfV und Koordinator des Forschungsbereichs „Neu auftretende Infektionskrankheiten" im DZIF.

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Online-Beratung hilft Schwangeren beim Verzicht auf Tabak und Alkohol

SchwangerschaftAlkohol und Zigaretten in der Schwangerschaft können schwerwiegende körperliche Schäden beim ungeborenen Kind zur Folge haben. In dieser Lebensphase setzen sich werdende Mütter mehr und anders mit den Risikofaktoren auseinander. Sie überdenken ihr eigenes Verhalten. Trotzdem hören viele schwangere Frauen nicht mit Rauchen und Alkoholkonsum auf. Am 7. April geht das neue internetbasierte Beratungsprogramm "IRIS II" online, das am Universitätsklinikum Tübingen entwickelt wurde. Es wendet sich speziell an diese Frauen, motiviert sie zum Verzicht und unterstützt die Schwangeren dabei, ihr Abstinenzvorhaben in die Tat umzusetzen. Deutschlandweit können Teilnehmerinnen ab 18 Jahren mitmachen.

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