Im Wettlauf gegen die Grippe: Kölner Wissenschaftler sagt Evolution von Grippeviren voraus
Die Grippe ist eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten. Ihre Viren fordern bis zu einer halben Million Todesopfer pro Jahr. Professor Michael Lässig von der Universität zu Köln hat nun ein Modell erarbeitet, mit dessen Hilfe sich die Evolution des Grippevirus von einem Jahr auf das nächste vorhersagen lässt. Diese Methode kann zu verbesserten Impfstoffen führen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen am 26. Februar in der Fachzeitschrift Nature.
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Die Zahl der FSME-Erkrankungen erreichte 2013 ein neues Rekordhoch. „Lautvorläufigen Zahlen stiegen die Krankheitsfälle von 195 im Jahr 2012 auf411 im Jahr 2013. „Dies bestätigt uns, dass wir nicht davon ausgehenkönnen, dass die Zeckenaktivität zurück geht. Zecken sind weiterhinhochgefährlich", warnt Prof. Dr. Ute Mackenstedt, wissenschaftlicheLeiterin des 2. Süddeutschen Zeckenkongresses der Universität Hohenheim.
Impfen oder nicht impfen? Wenn Eltern für ihr Kind diese Frage beantworten müssen, stehen sie vor einer schwierigen Entscheidung. Dabei ist die statistische Antwort eindeutig: Das Risiko, nach einer Masern-Impfung schwere Folgeerkrankungen zu erleiden, ist aktuell deutlich geringer als bei einer tatsächlichen Infektion. So weit, so gut. Aber auch eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit bedeutet, dass das Schicksal im Einzelfall unbarmherzig zuschlägt. Dann müssen Eltern mit der Last leben, verantwortlich für die Krankheit ihres Kindes zu sein, vielleicht sein bis dahin gesundes Leben zerstört zu haben. Dass das Risiko dafür rein rechnerisch minimal war, ist dann wahrlich kein Trost. Dazu kommt, dass Impfschäden nur sehr schwer nachzuweisen sind.