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Gesundheit

Krankenkasse KKH fordert verpflichtenden Pillen-Check für Versicherte

MedikamenteDer Chef der Krankenkasse KKH, Ingo Kailuweit, fordert in den Nachrichten einen verpflichtenden Pillen-Check für gesetzlich Versicherte, die viele Arzneimittel einnehmen. "Gerade, wer mehr als fünf Medikamente gleichzeitig einnehmen muss, leidet häufig unter Neben- und Wechselwirkungen. Für diese Risikogruppe wäre ein verpflichtender Pillen-Check hilfreich", sagte Kailuweit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "In Deutschland ist nach Schätzungen alle acht Sekunden ein Patient von einem Medikationsfehler betroffen", sagte der KKH-Chef zur Begründung.

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Nuckelflaschenkaries wirkungsvoll bekämpfen

NuckelflascheFrühkindliche Zahnschäden sind entgegen dem allgemeinen Kariesrückgang ein wachsendes Problem. Karies gilt als häufigste chronische Erkrankung bei Kindern im Vorschulalter. Hier besteht Handlungsbedarf, erklärten Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammen mit Wissenschaft und Hebammen. Die Zahnärzteschaft will Vorsorge und Therapie bei Kleinkindern bis zum dritten Lebensjahr verbessern. BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ), dem Deutschen Hebammenverband (DHV) und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Greifswald ein Versorgungskonzept entwickelt, das in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Kopfläuse harren länger auf der Haut aus als vermutet

KopflausKopfläuse überleben häufig auch die bisher empfohlene zweimalige Behandlung im Wochenabstand. Das berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie" unter Berufung auf den britischen Insektenforscher Ian F. Burgess. Er stellte fest: Bei einem Teil der Patienten befanden sich noch nach 13 Tagen lebende Läuse auf dem Kopf. Dabei hatten die Betroffenen wie empfohlen zwischen dem siebten und zehnten Tag eine zweite Behandlung durchgeführt, um neu geschlüpfte Läuse abzutöten.

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Sieben Faktoren die das Demenz-Risiko erhöhen

DemenzDas Risiko für eine Demenz hängt zur Hälfte vom Lebensstil ab. Dazu trügen sieben Faktoren bei, die sich beeinflussen lassen, berichtet die "Apotheken Umschau": Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen, Depressionen, Diabetes und geringe geistige Herausforderung. Forscher der Universität Cambridge (England), die dies kürzlich veröffentlichten, glauben, dass sich die Erkrankungswahrscheinlichkeit durch einen gesunden Lebensstil senken lässt. Studien zeigten etwa, dass regelmäßige Bewegung mit einem um 45 Prozent geringeren Alzheimer-Risiko einherging.

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