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Gesundheit

Einkaufen: So einfach rechnen Sie den Kochsalzgehalt aus, wenn die Packung nur Natrium ausweist

PizzaWeniger Salz im Essen hilft Bluthochdruck und damit Herz-Kreislauf-Krankheiten zu vermeiden. Mehr als sechs Gramm pro Tag sollten es nicht sein. Verstecktes Kochsalz (chemisch: NaCl) findet sich in zahlreichen Fertiglebensmitteln, ist aber als solches selten angegeben. Auf der Verpackung steht meistens nur Na - der Natrium-Anteil. Merken Sie sich einfach die Zahl 2,5, rät das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Damit müssen Sie den Natriumgehalt multiplizieren.

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Deutscher Pflegetag eine Alibi-Veranstaltung

PflegefallDer Münchener Pflegekritiker Claus Fussek hat scharfe Kritik am aktuellen Deutschen Pflegetag in Berlin geübt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Fussek: "Das ist eine von vielen Alibi-Veranstaltungen, aber zumindest besteht ja die Hoffnung, dass ich mich mit meiner Einschätzung irre". Der Buchautor erklärte: "Dieser Pflegekongress erinnert mich an eine Klimakonferenz: Man weiß vorher, was herauskommt." Die dort anwesenden Akteure säßen seit vielen Jahren zusammen und tauschten bekannte Argumente und Fakten aus. Fussek: "Die formulierten Forderungen sind vielfach Textbausteine, die wir seit Jahren kennen."

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Zahl der Organspender in 2013 weiter stark gesunken

OrganspendeNach dem starken Rückgang der Organspenden in 2012 hat sich diese dramatische Entwicklung in 2013 noch weiter verschärft. Die Zahl der Organspender ist bundesweit um 16,3 Prozent von 1.046 Spender in 2012 auf lediglich 876 gesunken. Dies entspricht einem Durchschnitt von 10,9 Spendern pro eine Million Einwohner, in 2012 waren es noch 12,8 Spender pro eine Million Einwohner. Die Summe der gespendeten Organe sank von 3.511 im Jahr 2012 auf 3.034 in 2013 (-13,6 Prozent). Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3.247 Spenderorgane aus dem Eurotransplant-Verbund in Deutschland transplantiert, im Jahr 2012 waren es noch 3.706.

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Broschüre für pflegende Angehöriger sehr alter Menschen

Broschüre für pflegende Angehöriger sehr alter Menschen
Veröffentlichung im Rahmen der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie

Im Zusammenhang mit der vor kurzem veröffentlichten Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie haben Wissenschaftler der Ruperto Carola auch eine Broschüre für Angehörige sehr alter Menschen mit Pflegebedarf erstellt. Die Veröffentlichung fasst die Studienergebnisse zusammen, die pflegenden Angehörigen Hilfestellungen bieten können. Zudem werden Anlaufstellen für Hochaltrige, Familienangehörige und Freunde aufgelistet. Die Broschüre „Versorgung und Pflege hochaltriger Menschen: Hinweise aus der Heidelberger Hundertjährigen-Studie“ ist im Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg erhältlich und steht im Internet zum Download bereit.

In der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie haben Heidelberger Gerontologen ein umfassendes Bild von hochaltrigen Menschen und ihrer Lebenssituation ermittelt. Mit der Befragung von Hundertjährigen in der Stadt und Region Heidelberg gibt die repräsentative Untersuchung Aufschluss über den Gesundheitszustand und die Lebensqualität sehr alter Menschen in Deutschland. „Ein Anliegen unserer Studie war es, den in die Pflege und Betreuung eingebundenen Familienmitgliedern und Freunden, aber auch professionellen Helfern differenzierte Informationen zur Hochaltrigkeit zu geben“, erklärt Studienleiterin Prof. Dr. Daniela Jopp. „Die Broschüre fasst daher die Studienergebnisse zu den Themen demographischer Wandel, Gesundheit, geistige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden sowie Gedanken zum Tod und Sterben zusammen.“ Dort sind zudem Unterstützungsmöglichkeiten durch die Pflegekassen und durch Pflegestützpunkte der Länder aufgeführt und entsprechende Anlaufstellen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zusammengestellt.

Die Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie wurde von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung gefördert.

Informationen im Internet:
http://www.gero.uni-heidelberg.de/forschung/hd100ii.html

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