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Gesundheit

Broschüre für pflegende Angehöriger sehr alter Menschen

Broschüre für pflegende Angehöriger sehr alter Menschen
Veröffentlichung im Rahmen der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie

Im Zusammenhang mit der vor kurzem veröffentlichten Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie haben Wissenschaftler der Ruperto Carola auch eine Broschüre für Angehörige sehr alter Menschen mit Pflegebedarf erstellt. Die Veröffentlichung fasst die Studienergebnisse zusammen, die pflegenden Angehörigen Hilfestellungen bieten können. Zudem werden Anlaufstellen für Hochaltrige, Familienangehörige und Freunde aufgelistet. Die Broschüre „Versorgung und Pflege hochaltriger Menschen: Hinweise aus der Heidelberger Hundertjährigen-Studie“ ist im Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg erhältlich und steht im Internet zum Download bereit.

In der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie haben Heidelberger Gerontologen ein umfassendes Bild von hochaltrigen Menschen und ihrer Lebenssituation ermittelt. Mit der Befragung von Hundertjährigen in der Stadt und Region Heidelberg gibt die repräsentative Untersuchung Aufschluss über den Gesundheitszustand und die Lebensqualität sehr alter Menschen in Deutschland. „Ein Anliegen unserer Studie war es, den in die Pflege und Betreuung eingebundenen Familienmitgliedern und Freunden, aber auch professionellen Helfern differenzierte Informationen zur Hochaltrigkeit zu geben“, erklärt Studienleiterin Prof. Dr. Daniela Jopp. „Die Broschüre fasst daher die Studienergebnisse zu den Themen demographischer Wandel, Gesundheit, geistige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden sowie Gedanken zum Tod und Sterben zusammen.“ Dort sind zudem Unterstützungsmöglichkeiten durch die Pflegekassen und durch Pflegestützpunkte der Länder aufgeführt und entsprechende Anlaufstellen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zusammengestellt.

Die Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie wurde von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung gefördert.

Informationen im Internet:
http://www.gero.uni-heidelberg.de/forschung/hd100ii.html

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Vorsicht mit Paracetamol während der Schwangerschaft

SchwangerschaftFür Schwangere ist Paracetamol das einzige geeignete Schmerzmittel. Doch wenn sie zu viel davon schlucken, kann dies die Entwicklung der Kinder verzögern. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Forscher der Universität Oslo, die dazu fast 3000 Geschwisterpaare untersucht haben. Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft an mehr als 28 Tagen Paracetamol genommen hatten, waren ihren Geschwistern im Alter von drei Jahren hinsichtlich Grobmotorik und Kommunikation unterlegen und häufiger verhaltensauffällig.

Quelle: Apotheken Umschau / Bild: JMG / pixelio.de

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Ballaststoffe schützen vor Asthma

GesundheitsnewsDie westliche Ernährungsweise hat wohl mehr mit der aktuell grassierenden Asthma-Epidemie zu tun als bisher angenommen, denn die Entwicklung von Asthma hängt von der Menge konsumierter Früchte und Gemüse ab. Darmbakterien fermentieren die darin enthaltenen Nahrungsfasern, dadurch gelangen Fettsäuren ins Blut, die die Immunantwort in der Lunge beeinflussen. Das zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie. Im Westen erkranken in den letzten fünfzig Jahren immer mehr Menschen neu an allergischem Asthma. In derselben Zeitspanne hat sich auch die Ernährungsweise verändert: Früchte und Gemüse stehen immer seltener auf dem Speiseplan. Nun legen neue Resultate nahe, dass diese Entwicklungen nicht nur zeitlich zusammentreffen, sondern auch ursächlich miteinander zu tun haben. Forschende um Benjamin Marsland vom Universitätsspital Lausanne (CHUV) haben in Versuchen an Mäusen nachgewiesen (*), dass das Fehlen von fermentierbaren Fasern in der Nahrung allergische Entzündungsreaktionen in der Lunge begünstigt.

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Krankenkassen: Beitrag wird steigen, aber ''erträglich''

Gesetzliche KrankenversicherungBis zu 40 Euro im Monat mehr für die gesetzliche Krankenversicherung, diese schlechte Nachricht zu Jahresbeginn hört sich dramatischer an, als die Auswirkungen tatsächlich sind. Denn zum einen betrifft diese Zahl ausschließlich Gutverdiener. Der Anstieg bei geringerem Einkommen wird nach Berechnungen von Experten deutlich niedriger liegen. Zum anderen wird die Erhöhung für die Versicherten durch prozentuale Zusatzbeiträge erst mittelfristig greifen. Dass unser Gesundheitssystem immer teurer wird, bekamen die Beitragszahler in den vergangenen Jahren erfreulicherweise nicht direkt zu spüren. Ein Grund: Die gesetzlichen Krankenversicherungen konnten dank der guten Konjunktur mit den Einnahmen mehr als zufrieden sein. Außerdem wollten sie Zusatzbeiträge unbedingt vermeiden, um im Wettbewerb mit anderen Anbietern keine gravierenden Mitgliederverluste hinnehmen zu müssen.

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