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Gesundheit

Schlankheitsmittel Symbolbild

Stiftung Warentest testet Schlankheitsmittel: Pillen und Pulver wenig geeignet

Schlankheitsmittel Symbolbild
Schlankheitsmittel Symbolbild

Die Stiftung Warentest hat aktuell 20 rezeptfreien Schlankheitsmittel daraufhin überprüft, ob sie beim Abnehmen helfen können. Für die Tabletten, Kapseln und Pulver ist durch wissenschaftliche Studien nicht ausreichend belegt, dass Nutzer damit dauerhaft ihr Gewicht verringern können. Die Stiftung Warentest bewertet die Mittel daher in der Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test als wenig geeignet. Ob Sättigungskapseln, Fatburner oder Fett- und Kohlehydratblocker: Kein Anbieter legte unabhängige Studien vor, die Langzeiteffekte nachwiesen. Für 15 der 20 Mittel im Test ist noch nicht einmal ausreichend belegt, dass sie spürbar beim Abnehmen helfen. Die schlechte Nachricht lautet, wer glaubt, mit Hilfe von Schlankheitsmitteln abnehmen zu können, liegt falsch. Abnehmen funktioniert generell nur in Kombination mit Bewegung und kalorienreduzierter Ernährung. Das schreiben auch viele Anbieter im Test – aber fast immer nur im Kleingedruckten.

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Krankenkassen dürfen ab 1. Januar 2015 Beitragssatz wieder selbst bestimmen

ZusatzbeitragDie Krankenkassen in Deutschland werden ab 1. Januar 2015 die Höhe ihres Beitragssatzes wieder selbst bestimmen können. Ein entsprechendes Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) soll Anfang Juli in Kraft treten und zum 1. Januar 2015 wirksam werden, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Koalitionskreisen erfuhr. Damit entfallen auch die pauschalen Zusatzbeiträge. Der Beitragssatz für Arbeitgeber soll bei 7,3 Prozent dauerhaft festgeschrieben werden. Die Arbeitnehmer sollen ebenfalls fest 7,3 Prozent zahlen. Der bereits heute allein von den Arbeitnehmern finanzierte Anteil von 0,9 Prozent am Beitragssatz soll flexibler Teil eines neuen Zusatzbeitrages werden.

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Autorin Ingrid Noll befürwortet Sterbehilfe

SterbehilfeKrimi-Autorin Ingrid Noll (78) befürwortet Sterbehilfe, wenn sie von "neutralen Instanzen" abgesegnet wird. In einem aktuellen  Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sagte sie: "Unter bestimmten Voraussetzungen würde ich Sterbehilfe akzeptieren. Aber ich würde nie einem Depressiven assistieren, denn den könnte man therapieren. Auch keinem Jugendlichen, dessen Gefühle schwanken, heute himmelhoch jauchzend, morgen zu Tode betrübt. Ebenso wenig einem Menschen in einer akuten Krise. Der Wunsch nach einem schmerzfreien Tod müsste die Bilanz eines kranken, alten Menschen sein, der sich das lange überlegt hat und der wirklich nur noch Negatives zu erwarten hat. Dann sollte man Sterbehilfe zulassen, damit die leidenden Leute sich nicht aus dem Fenster stürzen oder unter die Bahn werfen müssen. Es sollte aber von neutralen Instanzen abgesegnet werden, damit kein Missbrauch möglich ist."

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Gesundheitsminister Gröhe will Milliarden-Fonds für Pflege auflegen

AltenpflegeGesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will einen milliardenschweren Fonds für die Zukunft der Pflege auflegen. "Wir wollen mit einer Beitragserhöhung von 0,1 Prozentpunkten ab dem Jahr 2015 mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr in einen Fonds stecken, der von der Bundesbank verwaltet wird", sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Damit schaffen wir eine Rücklage für die Zeit, in der die geburtenstarken Jahrgänge ins ,Pflegealter' kommen und verhindern so übermäßige Beitragssteigerungen", betonte der Minister in den Nachrichten.

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