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Gesundheit

Was uns wirklich umbringt: Tabak, Feinstaub, Alkohol und Medikamente

RauchenRattengift, Reinigungmittel, vielleicht noch ungenießbare Pflanzen: Das fällt einem gemeinhin ein, wenn es um die Gefahr geht, sich zu vergiften. Doch tatsächlich lauern die tödlichen Risiken woanders, berichtet das Patientenmagazin "HausArzt". Die wahren Killer sind Tabak, Feinstaub und Alkohol. Das weist der Drogen- und Suchtberichte des GIZ Nord für 2013 aus. An den Folgen des Rauchens starben demnach mehr als 110.000 Menschen, an Feinstaub 47.000 und wegen übermäßigem Alkoholkonsum 42.000.

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1 Milliarde Erkrankungen jährlich - Wie gefährlich sind Gelbfieber und andere Krankheiten für Fans?

(Weltgesundheitstag) 200.000 Menschen erkranken laut Weltgesundheits-organisation WHO jedes Jahr an Gelbfieber, bis zu 30.000 sterben an der durch Mücken übertragenen Krankheit – und Brasilien gehört zu den gefährdeten Regionen. Fußballfans sollten sich daher unbedingt beraten lassen, bevor sie mit ihrer Mannschaft zur WM 2014 reisen.


„In ländlichen Gebieten wie dem Amazonas gibt es viele Mücken,“ erklärt Professor Marcos Boulos, Direktor der Klinik für Infektions- und parasitäre Krankheiten an der Unversität São Paulo. „So lange die Fans in den Städten bleiben, ist das Risiko, an Malaria oder Gelbfieber zu erkranken aber ausgesprochen gering. In der Gegend von Manaus, die für deutsche und englische Fans durchaus interessant ist, sieht das aber schon wieder anders aus. Dort ist eine Impfung absolute Pflicht.“

Zwei Monate vor dem Start der WM steht Brasiliens größte Stadt São Paulo ganz im Zeichen der Weltgesundheit: Vom 6. bis 8. April findet der zweite regionale World Health Summit statt. Auf dem Programm des „WHS Regional Meeting Latin America“ stehen die drängendsten Gesundheitsthemen der Region, unter anderem das Leben in Mega-Cities, die Herausforderungen einer umfassenden Gesundheitsversorgung und die sogenannten Vektor-übertragenen Krankheiten wie Malaria, Denguefieber und Gelbfieber. Vektoren wie Mücken verursachen nach Schätzungen der WHO jedes Jahr rund eine Milliarde Krankheitsfälle weltweit. Der Weltgesundheitstag am 7. April 2014 steht daher unter diesem Thema.

„Wer sich impfen lässt, ein gutes Moskito-Spray benutzt, Dschungel und Gewässer meidet, ist ziemlich sicher,“ beruhigt Boulos, einer der über 150 Experten des WHS Regional Meeting Latin America.

Save the date:

Vom 19. - 22. Oktober 2014 findet der sechste World Health Summit im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Er steht traditionell unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Hollande.

Weitere Informationen zu Themen, Sprechern und Tickets: www.worldhealthsummit.org

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Ex-Raucher fühlen sich besser und schlafen wohl auch besser

RaucherNoch mehr Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören: Ex-Raucher sind psychisch besser drauf als Menschen, die weiterhin zur Zigarette greifen. Laut einer britischen Analyse von 26 Studien leiden Aussteiger seltener an Depressionen und Ängsten, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Nach einer Untersuchung von US-Wissenschaftlern schlafen Ex-Raucher zudem wohl auch besser. Tabakrauch bringe den Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander.

Quelle: Senioren Ratgeber / Bild: uschi dreiucker  / pixelio.de

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Bereitschaft zu Organspenden drastisch gesunken

OrganspendeDie Organspendebereitschaft ist um etwa ein Drittel gesunken. Das macht im Gespräch mit der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) Professor Dr. Utz Settmacher, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Jena, deutlich. "Wir haben längst nicht mehr ausreichend Organe von hirntoten Spendern", erklärt er. "Wir merken diese Entwicklung bei allen Organen, die transplantiert werden können. Uns stehen ungefähr ein Drittel weniger Organe zur Verfügung als noch vor zwei Jahren", erklärt Professor Settmacher auf TLZ-Anfrage. "Über die Jahre hat sich die Bereitschaft zur anonymen Organspende deutlich verringert", stellt er fest. Das liegt nicht nur an Vorbehalten wegen Unregelmäßigkeiten bei der Transplantation an anderen Kliniken, die viele Menschen erschreckt haben. Organe fehlen auch, weil "bei Unfällen dank moderner Medizin mittlerweile möglich ist, mehr Menschen zu retten.

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