20 Millionen Versicherte zahlen ab 2015 niedrigeren Beitragssatz für Krankenkasse
Die Bundesregierung rechnet damit, dass ab 2015 der Beitragssatz für 20 Millionen Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen sinken wird. Dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. "Das Bundesministerium für Gesundheit geht aktuell davon aus, dass etwa 20 Millionen Mitglieder bei Krankenkassen versichert sind, die in 2015 mit einem Zusatzbeitrag unterhalb von 0,9 Prozent auskommen könnten", heißt es in der Antwort. Die Finanzlage der Kassen ist derzeit sehr gut, wie auch aus der Antwort hervorgeht.
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Rund zwei Drittel der deutschen Internetnutzer suchen im Netz nach Antworten zu Gesundheitsfragen. Die seien oft gar nicht schlecht, sagt der Arzt Kai Sostmann, Internet-Experte der Berliner Charité, in der "Apotheken Umschau". Besonders chronisch Kranke würden davon profitieren. Er warnt aber davor, das Internet zur Selbstdiagnose zu nutzen, besonders bei akuten Erkrankungen, wenn schnelle Hilfe nötig ist. Kritisch sollen Patienten Internetforen gegenüber sein, in der jeder seine Meinung ohne entsprechende Qualifikation kundtun kann. "Schauen Sie nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Quelle. Dann sollten Sie sich überlegen, welches Interesse der Informationsanbieter haben könnte", rät Professor Rainer Bromme, der sich am Institut für Psychologie an der Universität in Münster mit Fragen zur Nutzung des Internets als Quelle für Gesundheitsinformationen beschäftigt.
Ob klassische Vor-Ort-Apotheke oder Versandapotheke: Beide Sparten kommen ihrer Beratungspflicht zu wenig nach. Das zeigt der aktuelle Test der Stiftung Warentest. Insgesamt erkannten die Versender Wechselwirkungen besser als ihre Kollegen vor Ort. Diese wiederum berieten solider zu rezeptfreien Medikamenten. Mit sieben verschiedenen Testaufgaben meldeten sich Tester verdeckt bei 17 Versandapotheken und 21 Vor-Ort-Apotheken im Raum Dresden, Frankfurt am Main und Hannover. Bei drei Aufgaben hätten die Apotheker auf ein kritisches Zusammenspiel der Medikamente hinweisen müssen. Bei drei weiteren Aufgaben ging es um die Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Im letzten Fall war eine Rezeptur fachgerecht herzustellen.