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Regional

POL-BO: Bochum Raubüberfall auf Dessous-Geschäft

Bochum (ots) Am gestrigen 16. Mai wurde die Polizei zur Huestraße 22 in Bochum gerufen - zum dortigen Dessous-Geschäft.

Hier war es gegen 10.45 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall gekommen. Ein noch nicht bekannter Krimineller hatte die Angestellte mit einem Messer bedroht und aufgefordert, die Kasse zu öffnen. Anschließend entwendete der Mann das Bargeld und flüchtete zu Fuß in Richtung Dr.-Ruer-Platz.

Der Räuber, der Deutsch ohne Akzent sprach, ist ca. 30 bis 35 Jahre alt, schlank, trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke, eine Schirmmütze aus Leder und hatte eine Umhängetasche dabei.

Das ermittelnde Bochumer Fachkommissariat für Raubdelikte (KK 13) bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-4305 sowie 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

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POL-BO: Wohnungs-Einbruchs-Radar - das PP Bochum informiert wieder über die Verteilung der Wohnungseinbrüche

Bochum / Herne / Witten (ots)

"Wohnung sichern, aufmerksam sein, den Notruf 110 wählen!" Das sind die entscheidenden Handlungsempfehlungen für alle Bürgerinnen und Bürger im Kampf gegen die Wohnungseinbrecher.

Die Polizei Bochum möchte, dass sich die Menschen in unserem Revier in ihren eigenen vier Wänden sicher fühlen. Dazu gehört, dass Sie über die fortlaufende Entwicklung der Einbruchskriminalität in Bochum, Herne und Witten informiert sind.

Wir stellen Ihnen heute wieder drei Übersichtskarten zur Verfügung, in der die Wohnungseinbrüche (inklusive Versuche) der zurückliegenden Woche in den einzelnen Stadtteilen verzeichnet sind. Auch aus Gründen des Datenschutzes verzichten wir darauf, die genauen Örtlichkeiten der Einbruchstatorte, sprich die Straßen samt Hausnummern, kartenmäßig zu erfassen.

Wir hoffen, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger noch stärker mit dem Thema "Wohnungseinbrüche" beschäftigen, wenn sie sehen, dass in ihrem "Viertel" eingebrochen worden ist.

Informationen zu allen Belangen rund um den Schutz vor Wohnungseinbruch erhalten Sie kostenlos beim Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz unter der Rufnummer 0234/909-4040.

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POL-BO: Bochum Kurz vor Geschäftsschluss - Bewaffneter Raubüberfall auf Getränkemarkt

Bochum (ots) In den frühen Abendstunden des gestrigen 16. Mai kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall auf den Getränkemarkt an der Elsa-Brändström-Straße 29 in Bochum-Weitmar.

Um 19.27 Uhr, wenige Minuten vor Geschäftsschluss, betraten zwei mit schwarzen Sturmhauben maskierte Männer das Geschäft. Unter Vorhalt von schwarzen Schusswaffen forderte das kriminelle Duo den Angestellten (38) auf, das Bargeld herauszugeben. Mit der Beute flüchteten die beiden Räuber zu Fuß in Richtung Hattinger Straße.

Die Männer, die dunkel gekleidet waren und akzentfreies Deutsch sprachen, sind circa 20 Jahre alt, 180 cm groß und schlank.

Das ermittelnde Bochumer Fachkommissariat für Raubdelikte (KK 13) bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-4305 sowie 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

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Mai 2019 ungewöhnlich kühl - Eine Frage des Mittels

Der Mai ist bisher wenig wonnig. Bildnachweis: WetterOnline
Der Mai ist bisher wenig wonnig. Bild: WetterOnline

Der Mai 2019 macht seinem Namen als Wonnemonat bisher keine Ehre. Frost, Schnee und wenig Sonne - der Mai hat uns in der ersten Monatshälfte seine kalte Schulter gezeigt. Es gab viele neue Rekordtiefstwerte und täglich Bodenfrost. Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline beantwortet Fragen nach der Seltenheit dieses späten Kältemonats.Der Mai 2019 macht seinem Namen als Wonnemonat bisher keine Ehre. Frost, Schnee und wenig Sonne - der Mai hat uns in der ersten Monatshälfte seine kalte Schulter gezeigt. Es gab viele neue Rekordtiefstwerte und täglich Bodenfrost. Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline beantwortet Fragen nach der Seltenheit dieses späten Kältemonats.

Ist dieser Mai besonders kalt?

Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline: Der Mai 2019 schickt sich an, unterdurchschnittlich kühl zu werden. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von rund 8,5 Grad ist die erste Maihälfte außerordentlich kalt gewesen. Die Zahl der Tage mit Bodenfrost verdeutlicht den ungewöhnlichen Verlauf: Bisher sank in jeder Nacht irgendwo in Deutschland die Temperatur am Boden unter den Gefrierpunkt. Dies sind Zahlen, die man sogar in milden Wintermonaten kaum findet.

Welche Vergleiche gibt es?

Matthias Habel: Um die Mai-Temperatur korrekt einordnen zu können, ist der Bezugszeitraum des Temperaturmittels entscheidend. Gemessen am gleitenden Temperaturmittel der vergangenen 30 Jahre ist es wahrscheinlich, dass der Wonnemonat neben dem Januar der zweite Monat mit negativen Temperaturabweichungen seit März 2018 wird. Besonders im Vergleich zum rekordwarmen Mai 2018 sind die Unterschiede enorm: Der Monat schloss damals mit einer Mitteltemperatur von 16,0 Grad ab. Zieht man das international noch immer gültige, aber in Zeiten des Klimawandels veraltete Mittel der Jahre 1961 bis 1990 zu Rate, so könnte der Mai sogar der erste unterdurchschnittliche Monat nach 13 "milden" in Folge werden.

Wie aussagekräftig ist das internationale Mittel?

Matthias Habel: Die Aussagekraft des Mittels 1961 bis 1990 ist heutzutage aber denkbar gering. Demnach lag die durchschnittliche Maitemperatur bei 12,1 Grad. Im Gegensatz dazu sind es im gleitenden Mittel der vergangenen 30 Jahre schon 13,3 Grad. An dieser vergleichsweise großen Differenz wird schnell klar, dass es in den vergangenen 30 Jahren deutlich wärmer geworden ist. So ist es auch kein Wunder, dass es basierend auf dem gültigen Klimamittel nur noch selten unterdurchschnittliche Monate gibt.

Kann der Mai an Wärme aufholen?

Matthias Habel: Derzeit ist dies unwahrscheinlich. Die Wetterlage ändert sich zwar in den nächsten Tagen und mit den Temperaturen geht es etwas bergauf. Aber schon nächste Woche sieht es wieder nach einer leichten Abkühlung aus. Frühsommerlich warmes oder gar heißes Wetter ist derzeit nicht in Sicht.

Die negative Abweichung wird bis zum Monatsende somit nicht mehr deutlich nach oben korrigiert werden.

Macht der Klimawandel Pause?

Matthias Habel: Der in Deutschland sehr kühle Mai ist kein Beweis für einen Stillstand des globalen Klimawandels.  Der Grund für die Maikälte ist lediglich eine nachhaltige Wetterlage mit häufigen Nordwinden. Im Gegensatz dazu strömt über dem Atlantik sehr warme Luft bis in Richtung Pol und auch über Teilen Russlands ist der Sommer längst mit deutlich überdurchschnittlichen Temperaturen eingezogen.

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