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Regional

Stadt Dortmund Infos:Qualität und Vielfalt von Bürgerbeteiligung: Wissenschaftsprojekte von „nordwärts“

Im Präsentationsjahre 2018 lädt „nordwärts" gemeinsam mit den Akteuren zu spannenden Themenveranstaltungen ein, um die vielen interessanten, manchmal noch unbekannten "nordwärts"-Projekt-Schauplätze und Initiativen der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Unter dem Motto „Zivilgesellschaft trifft Wissenschaft“ stellen sich am kommenden Montag, 18. Juni, 14 bis 16.30 Uhr, im Westfälischen Schulmuseum, An der Wasserburg 1, 44379 Dortmund-Marten, die von „nordwärts" durchgeführten Wissenschaftsprojekte vor.

Zu Beginn der Veranstaltung zeichnet Oberbürgermeister Ullrich Sierau fünf bereits umgesetzte "nordwärts"-Projekte mit dem Prädikat „nordwärts prämiert" aus.

ZUKUR, KUDEQUA, DoNaPart und KoopLab heißen die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekte, die inhaltlich unterschiedliche Themenschwerpunkte haben, aber das Ziel teilen, die jeweiligen Inhalte auf Basis einer breiten Beteiligung von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und kommunaler Praxis zu erarbeiten.

Hier setzt die Themenveranstaltung „Qualität und Vielfalt von Bürgerbeteiligung - mitreden, mitgestalten, mitentscheiden - Impulse zur Erneuerung demokratischer, vielfältiger Beteiligung“ an. Diskutiert wird, wie Partizipation 2.0 aussieht, wie innovative Beteiligungsformen aussehen und umgesetzt werden können und ob Reallabore der Schlüssel zum Erfolg sein können.

 
Hintergrund
„nordwärts" ist ein städtisches Generationenprojekt für den nördlichen Teil von Dortmund. 2015 begonnen und auf zehn Jahre angelegt, umfasst es knapp 46 Prozent der Dortmunder Stadtfläche und gut 42 Prozent der rund 601 000 Einwohner. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken gehören zur Gebietskulisse von "nordwärts": Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst und Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund

Die Koordinierungsstelle "nordwärts" hat in den Projekten die Aufgabe, die Ansprache und Einbindung der Menschen vor Ort sowie der Akteure aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft zu koordinieren. Die durch die Projekte gewonnenen Erkenntnisse fließen sowohl in die Weiterentwicklung und Qualifizierung der Beteiligungsformate des Projektes "nordwärts" als auch in zukünftige gesamtstädtische Beteiligungsprozesse ein. Dortmund steht damit Modell für die Entwicklung von Empfehlungen zu nachhaltigen Partizipationsverfahren und -strukturen, die auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene übertragbar sein sollen.

KuDeQua“ ("Quartierslabore – Kultur- und demografiesensible Entwicklung bürgerschaftlich getragener Finanzierungs- und Organisationsmodelle für gesellschaftliche Dienstleistungen im Quartier") entwickelt in den Stadtquartieren Marten und Eving neue Finanzierungs- und Organisationsmodelle für gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen, um bestehende Versorgungslücken zu schließen.

Das Projekt DoNaPart (Psychologisches und kommunales Empowerment durch Partizipation im nachhaltigen Stadtumbau) untersucht Art und Umfang des bürgerschaftlichen Engagements im Stadtbezirk und entwickelt gleichzeitig Methoden, um es zu stärken. Die gewonnennen Erfahrungen helfen dabei, aktuelle sowie zukünftige Bürgerbeteiligungsprozesse in Dortmund zu verbessern und zielgerichteter einzusetzen.

Ziel des Projektes ZUKUR (Zukunft Stadt Region Ruhr) ist die Erstellung von Beiträgen zum Abbau sozial-ökologischer Ungleichheit und die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Quartieren im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Mit dem Projekt "KoopLab" (Integration durch kooperative Freiflächenentwicklung – Reallabore zur Stärkung sozial-ökologischer Entwicklung in Ankunftsquartieren) möchte die Stadt Dortmund auf kooperative Art und Weise die Freiflächenentwicklung fördern und durch Beteiligung verbessern.

Zu den Verbundpartnern in den Projekten gehören neben der Stadt Dortmund ("nordwärts"), der Regionalverband Ruhr (RVR), die Stadt Bottrop, die Technische Universität Dortmund (Fakultät Raumplanung), die Fachhochschule Dortmund (Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften), das Wuppertal Institut, das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), das Institut Arbeit und Technik aus Gelsenkirchen, die NRW.BANK, der Planerladen e. V., das Büro für Freiraum- und Quartiersentwicklung und die Julius Ewald Schmitt GbR.

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Stadt Dortmund Infos:Zur Verhinderung von Dieselfahrverboten: Stadt erörtert kurzfristige Maßnahmen zur zeitnahen Einhaltung des NO2- Grenzwertes

Im Austausch mit der Bezirksregierung Arnsberg hat die Stadt Dortmund kurzfristige Maßnahmen erörtert, um über den bestehenden Luftreinhalteplan hinaus eine schnellstmögliche Minderung der NO2-Schadstoffbelastung im Stadtgebiet zu bewirken und die Grenzwerte zeitnah einzuhalten. Am Dienstag hat sich der Verwaltungsvorstand mit dem Thema befasst, heute erfolgt die Unterrichtung des Sonderältestenrates.

Hintergrund ist die Klage der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gegen den Luftreinhalteplan Ruhrgebiet 2011 – Teilplan Ost, weil der NO2-Grenzwert nicht eingehalten wird.

Die Stadt Dortmund hat der Bezirksregierung folgende Maßnahmenvorschläge bzw. andere gleichwertig effektive, kurzfristige Maßnahmen mitgeteilt, die geeignet sein können, um den gesetzlichen Grenzwert für Stickstoffdioxid an den LANUV-Messstellen an der Brackeler Straße und an der Bundesstraße 1 (Rheinlanddamm und Westfalendamm) einzuhalten:

Brackeler Straße:

• Anordnung von Tempo 30 zwischen Im Spähenfelde und Borsigplatz

• Einrichtung einer Busspur in der Brackeler Straße Fahrtrichtung Borsigplatz zwischen neuer Wendeanlage und Im Spähenfelde

B1:

• ganztägiges Lkw-Fahrverbot mit Prüfung der Änderung der Beschilderung des Lkw-Nachtfahrverbotes für Durchgangsverkehr über 7,5 Tonnen

• Installation einer Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in Höhe Westfalenhallen Fahrtrichtung Unna

Zahlreiche weitere Maßnahmen zur Reduktion der NO2-Belastung werden im Masterplan Mobilität 2030, dem nachfolgenden Teilkonzept Mobilitätsmaßnahmen zur Luftreinhaltung, dem Masterplan Nachhaltige Mobilität für die Stadt sowie in der Bewerbung Emissionsfreie Innenstadt benannt.

Um schwerwiegende Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot zu verhindern, wird ein ganztägiges Lkw-Fahrverbot auf der B1 mit einer Prüfung der Änderung der Beschilderung des Lkw-Nachtfahrverbotes vorgeschlagen, obwohl der Rat mit Beschluss vom 30. Juni 2011 dies abgelehnt hat.

Eine Entscheidung durch den Rat der Stadt und die Bezirksregierung Arnsberg ist damit noch nicht verbunden. Diese wird im Rahmen eines Ergänzungsverfahrens zum Luftreinhalteplan Ende 2018 getroffen.

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Stadt Bochum Infos:USB-Teams halfen in Wuppertal Sondereinsätze nach Starkregen

USB Hilfe für Wuppertal
USB Hilfe für Wuppertal

Nach einem starken Gewitterregen in Wuppertal hat die USB Bochum GmbH den Kollegen der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) bei der Entsorgung der Schäden unter die Arme gegriffen. Tonnenweise nasser Sperrmüll aus vollgelaufenen Kellern wurde an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden von Sperrmüllfahrzeugen aus der ganzen Region abgeholt und entsorgt. Der Starkregen ereignete sich bereits am 29. Mai und hinterließ überflutete Straßen und Häuser. In den folgenden zwei Wochen hatte die AWG in Wuppertal alle Hände voll zu tun, den massenweise anfallenden Sperrmüll zu entsorgen. Ohne Hilfe konnte das nicht gelingen. Die USB Bochum GmbH schickte an zwei Wochenenden Sperrmüllfahrzeuge und freiwillige Mitarbeiter nach Wuppertal, um die Sperrmüllmengen zu entsorgen. Am 02. und 03. Juni war der USB mit insgesamt 14 Mitarbeitern und fünf Sperrmüllfahrzeugen in Wuppertal vor Ort. Am vergangenen Wochenende halfen noch drei Mitarbeiter mit drei Fahrzeugen aus, die restlichen Sperrmüllbestände abzutransportieren. Am Anfang dieser Woche konnte die AWG melden, dass der Sperrmüll nun abgeholt wurde und wieder Normalität eingekehrt ist.


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Stadt Duisburg Infos:Stadt setzt Corhelp3r-App ein: Smartphone-basierte Ersthelferalarmierung

Zur Alarmierung von qualifizierten Ersthelfern setzt der Duisburger Rettungsdienst ab sofort die App Corhelp3r  ein, um durch schnelle Hilfe Leben zu retten. Zeit ist bei Herz-Kreislauf-Stillständen der entscheidende Faktor. Pro Minute, in der keine Wiederbelebungsmaßnahmen eigeleitet werden, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten um zehn Prozent.

 

Mit der Einführung der corhelp3r-App in Duisburg soll die Überlebensrate bei einem Herzkreislaufstillstand signifikant steigern. Deshalb wurden bereits im Vorfeld  proaktiv qualifizierte Ersthelfer akquiriert. Diese können bei umgebungsnahen Reanimationsfällen von der Duisburger Leitstelle alarmiert und via App direkt oder über „Umweg“ über einen Laien-Defibrillator (AED) zum Einsatzort navigiert werden. „Bisher haben sich rund 200 Freiwillige registrieren lassen Das ist eine tolle Resonanz“, so Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg.

 

Wenn ein Notruf unter der 112 eingeht und die Leitstelle den Rettungsdienst mit dem Stichwort „unklare Bewusstlosigkeit“ oder „Reanimation“ alarmiert, wird gleichzeitig der Ersthelfer, der sich am nächsten beim Notfallpatienten befindet, durch das GPS-Modul in seinem Smartphone geortet und automatisch parallel zum Rettungsdienst über die App alarmiert. Bestätigt der Ersthelfer den Einsatzauftrag, erhält er die notwendigen Daten und wird zum Einsatzort navigiert. Ein schneller Beginn der Herz- Druck- Massage rettet Leben und verbessert die Chancen des Patienten auf eine vollständige Genesung.

 

Die App, die für Android und iOS Smartphones verfügbar ist, kann kostenfrei heruntergeladen werden. Um als Corhelp3r tätig werden zu können, muss man sich zunächst registrieren und seinen Qualifikationsnachweis hochladen. Jeder der an regelmäßigen Wiederbelebungstrainings teilnimmt, kann mitmachen, egal ob Rettungsdienstmitarbeiter, Pflegepersonal, Ärzte oder qualifizierte Ersthelfer.

 

Die Feuerwehr Duisburg bietet in diesem Rahmen auch regelmäßige, kostenfreie Wiederbelebungstrainings an, um das vorhandene Wissen aufzufrischen, zu erweitern und die Ersthelfer bestmöglich für den Einsatz vorzubereiten.

 

Feuerwehr- und Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz freut sich, dass diese innovative Technologie in Duisburg nun zur Anwendung kommt: "Das Thema Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Hier zeigt sich auf ganz praktische Weise, wie digitale Technik Menschenleben retten, bzw. schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen verhindern kann. Ich möchte mich bei den vielen Freiwilligen bedanken, die bereits jetzt mitmachen, und würde mich freuen, wenn sich noch weitere qualifizierte Duisburgerinnen und Duisburger registrieren lassen.“

 

Wer Interesse an einer Registrierung oder Fragen hat, kann sich per Email  jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden.

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