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Regional

Stadt Duisburg Infos:Vortrag in der DenkStätte: Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Ethnie

Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt mit dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung am Dienstag, 15. Mai, um 17 Uhr in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 (Innenhafen) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zur Bekämpfung des Antiziganismus heute“ zu einem Vortrag ein.

 

Die Religionswissenschaftlerin Dr. Rafaela Eulberg von der Universität Bonn erläutert, wie Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Ethnie miteinander verbunden sind und warum diese Verbindung besonders bei Sinti und Roma zu Ausgrenzung führt.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Stadt Duisburg Infos:VHS-Vortrag: Paris im Mai 1968 - Eine Zeitreise in die neuere französische Geschichte

Der reich bebilderte Vortrag von Ralf Petersen am Montag, 14. Mai, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte führt zur „Spurensuche“ in das Paris von 1968 und beschäftigt sich mit den Ursachen, dem Ablauf und den Folgen der Krise. Es geht aber auch um die Unterschiede zum damaligen Westdeutschland und die Frage, wie der Mai 1968 im heutigen Frankreich gesehen wird.

 

Die Pariser Revolte im Mai 1968 war in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Das Zusammentreffen von studentischem Protest mit dem landesweiten Aufbegehren französischer Arbeiter führte zu tiefgreifenden sozialen und politischen Reformen und veränderte Frankreich und seine politische Kultur grundlegend. Sie brachte nicht nur eine Vielzahl einprägsamer Bilder, Symbole und Slogans hervor, sondern prägte auch das Frankreich-Bild einer ganzen Generation von Deutschen.

 

Der Eintritt beträgt fünf Euro an der Abendkasse. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Josip Sosic unter (0203) 283-3725.

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Stadt Dortmund Infos:Dortmund bewirbt sich um das Label „StadtGrün naturnah“

Dortmund ist eine von bundesweit 15 Kommunen, die vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ (Bündnis) für die Teilnahme am Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ ausgewählt wurde. Das Bündnis zeichnet mit dem Label kommunales Engagement zur Förderung der biologischen Vielfalt aus. Honoriert werden beispielsweise die Verwendung heimischer Arten bei der Baumpflanzung oder die Anlage von Blühwiesen im innerstädtischen Bereich. Start des einjährigen Labeling-Verfahrens ist der 2. Mai 2018.

Naturnahe Pflege hat viele positive Effekte
Menschen brauchen Grünflächen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Gesundheit und Zufriedenheit von Menschen höher ist, wenn sie näher an Grünflächen leben. Besonders Kinder können hier ihren Drang nach Entdeckung und Abenteuer ausleben sowie heimische Pflanzen und Tiere beobachten. Werden innerstädtische Grünflächen naturnah gepflegt, profitieren auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Naturnahe Gestaltungsformen setzen jedoch häufig ein Umdenken in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft voraus. Ein Umdenken, das Dortmund mit der Teilnahme am Labeling-Verfahren jetzt einleitet.

Label wird für drei Jahre vergeben
Das Label „StadtGrün naturnah“ bietet hierzu Impulse und Unterstützung: Eine Vor-Ort-Beratung durch das Bündnis und der Austausch mit den weiteren Teilnehmenden helfen bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen. Kostenlose Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit sollen auch die Bürgerinnen und Bürger für mehr Natur in der Stadt begeistern. Die Stadt Dortmund beteiligt außerdem auch Akteure wie den örtlichen Vertretern des BU.N.D und des NABU am Labeling-Verfahren. Die bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt im innerstädtischen Bereich entscheiden am Ende, ob Dortmund das Label in Bronze, Silber oder Gold erhält. Das Bündnis vergibt das Label für jeweils drei Jahre. Anschließend muss es durch eine Rezertifizierung erneuert werden.

Entwickelt wurde das Label im Rahmen des Kooperationsprojektes „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ des Bündnisses und der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) sowie unter Mitwirkung der Städte Frankfurt am Main, Hannover, Wernigerode, Kirchhain und Neu-Anspach. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

Neben der Stadt Dortmund wurden folgende Kommunen vom Bündnis für die Teilnahme am Labeling-Verfahren 2018 ausgewählt: Bad Langensalza (Thüringen), Bad Saulgau (Baden-Württemberg), Bonn (Nordrhein-Westfalen), Bremerhaven (Bremen), Friedrichshafen (Baden-Württemberg), Glauchau (Sachsen), Haar (Bayern), Hildesheim (Niedersachsen), Köln (Nordrhein-Westfalen), Mittelangeln (Schleswig-Holstein), Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), Potsdam        (Brandenburg), Riedstadt (Hessen), Trier (Rheinland-Pfalz). Mit dieser Auswahl will das Bündnis ein möglichst breites Spektrum an Kommunen bezüglich dem Stand der Umsetzung, der Einwohnerzahl und ihrer geografischen Lage abdecken.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiefbauamtes – nicht nur in der Grünpflege – freuen sich besonders über die Berücksichtigung, weil ihre Bemühungen für die ökologischer Belange in der Grünpflege bereits seit rund zehn Jahren andauern, in den vergangenen drei Jahren deutlich intensiviert wurden und dies durch die Teilnahme am Labeling-Verfahren nachdrücklich gewürdigt wird,“ freut sich Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes. Die Teilnahme am Labeling-Verfahren ist ein weiterer Baustein hin zu einer nachhaltig ausgelegten Grünpflege in Dortmund.

Mehr zum Label „StadtGrün naturnah“ und dem Projektstart gibt es unter www.stadtgruen-natunah.de.

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Stadt Dortmund Infos:Die Wüste lebt - 4. Dortmunder Kakteentage im Botanischen Garten Rombergpark

Am kommenden Wochenende, Samstag und Sonntag, stehen die Pflanzenschauhäuser des Botanischen Gartens Rombergpark, Mergelteichstrasse 40, im Zeichen der Kakteen und Sukkulenten. Der Botanische Garten und die Dortmunder Ortsgruppe der Deutschen Kakteengesellschaft laden zum vierten Mal zu den Dortmunder Kakteentagen ein.

Diesmal wird ein Fokus auf der Vermehrung der Kakteen liegen. Wie kommt man vom kleinen Samenkorn in der süßen Beerenfrucht zu einer stacheligen, dornigen Schönheit? Kann man aus den Samen im Speiseeis selber Drachenfrüchte ziehen? Kinder und erwachsene Besucherinnen und Besucher können an beiden Tagen „ihre“ Kakteen selber aussäen.

Alle Gäste können die blühenden Sammlungsstücke der Kakteenfreunde in den Pflanzenschauhäusern betrachten, sich über Herkunft, Aufzucht und Pflege rund um Kaktus & Co. informieren und Exemplare erwerben.

Am Freitag, 11. Mai, beginnt der Aufbau der Ausstellung mit Kakteen, Steinen und viel, viel Sand.

Einige der ausgepflanzten Kakteen in den Pflanzenschauhäusern sind sogar Veteranen der ersten Stunde – seit 60 Jahren wachsen sie dort. Sehr alt? Nicht unbedingt, der Riesen-Saguarokaktus ist mit 60 noch nicht einmal blühfähig – also gerade mal im Teenageralter.

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