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N4climate.NRW veröffentlicht Impulspapier: Industriezukunft braucht dringend klimaneutrale Prozesswärme

Nicht nur private Haushalte, sondern vor allem Industriebetriebe haben
einen hohen Wärmebedarf. Auf dem Weg zur Klimaneutralität muss die
Prozesswärmeversorgung der Industrie stärker in den Fokus rücken –
besonders im Industrieland Nordrhein-Westfalen. Das zeigt das Impulspapier
des Klimaschutz-Thinktanks IN4climate.NRW.

Prozesswärme macht 67 Prozent des Energieverbrauchs der deutschen
Industrie aus. Das sind fast 20 Prozent des gesamten deutschlandweiten
Energiebedarfs. Kein Wunder: Egal ob Glas, Metall, Zement oder Papier
geschmolzen, geschmiedet, gebrannt oder getrocknet werden – all diese
Verfahren benötigen Prozesswärme. Und das teilweise bis zu einer
Temperatur von 3 000 °C. IN4climate.NRW formuliert in dem Impulspapier
»Prozesswärme für eine klimaneutrale Industrie« Ansätze und
Handlungsempfehlungen für eine Prozesswärmewende. Insgesamt dreizehn
Partner der Initiative haben das Papier mitgezeichnet.

Samir Khayat, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate: »Die Umstellung auf
eine nachhaltige Prozesswärmebereitstellung ist einer der entscheidenden
Hebel, damit die Transformation der Industrie gelingen kann. Mit der
Initiative IN4climate.NRW bringen wir die Kompetenzen aus Wissenschaft,
Politik und Wirtschaft an einen Tisch und entwickeln konkrete Strategien,
um Klimaneutralität in der Industrie in die Praxis umzusetzen.«

Verschiedene Zahlen verdeutlichen den notwendigen Handlungsbedarf: Nur 6
Prozent des Energiebedarfs für Prozesswärme werden bislang durch
Erneuerbare Energien gedeckt. Auch Strom macht derzeit nur einen Anteil
von 8 Prozent aus – als Energiequelle ist er im heutigen Strommix noch
längst nicht emissionsfrei, muss es aber durch die Umstellung auf 100
Prozent Erneuerbare perspektivisch werden.

40 Prozent des Prozesswärmebedarfs von ganz Deutschland benötigt allein
NRW

Tania Begemann, Projektmanagerin Industrie und Produktion bei
NRW.Energy4Climate und Autorin des Papiers: »Die nachhaltige Umstellung
von Prozesswärme war bei IN4climate.NRW schon immer ein wichtiges und
dringendes Thema, wird in Zeiten einer globalen Energiekrise aber noch
brisanter. Schätzungsweise 40 Prozent des Prozesswärmebedarfs von ganz
Deutschland benötigt allein NRW. Um langfristig wirtschaftsstark und
Industrieland zu bleiben, ist es für NRW daher von ganz besonderer
Bedeutung, zeitnah unabhängig von fossilen Prozesswärmequellen zu werden.
Darauf möchten wir mit dem Papier aufmerksam machen. Gleichzeitig bietet
sich mit dieser enormen Herausforderung für NRW auch die Chance, Vorreiter
zu werden.«

Wie das gehen kann? Das Impulspapier zeigt zentrale Ansätze und
Handlungsempfehlungen auf:

Effizienz steigern: Die Entwicklung und der Einsatz von Hochtemperatur-
Wärmepumpen sollte im Rahmen von Pilotanlagen und -konzepten gezielt
gefördert werden. Zudem sollten Unternehmen bei der Erstellung und
Umsetzung von Konzepten unterstützt werden, die Prozesstemperaturen
minimieren und innerbetrieblich Abwärme nutzen.

Erneuerbare Wärmequellen fördern: Lokale, erneuerbare Energiequellen wie
Tiefengeothermie und Solarthermie können ein wichtiger Baustein zur
klimaneutralen Prozesswärmeversorgung sein und gleichzeitig die
Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren. Dort, wo Erneuerbare
industrielle Wärmebedarfe decken können, sollten sie auch genutzt werden.
Diese Energieformen sollten deswegen durch Erkundungen und Ausschreibungen
gezielt unterstützen werden.

Erneuerbaren Strom erhöhen: Die Elektrifizierung von Prozessen und
Anwendungen ist die Voraussetzung für die Energiewende. Die erneuerbare
Stromerzeugung mitsamt einem soliden Stromnetz auszubauen,
wettbewerbsfähige Preise für grünen Strom zu schaffen und flexible Systeme
zu entwickeln, sind somit zentrale Aufgaben.

Speicherbare alternative Energieträger forcieren: Um Prozesswärme auch
dann erzeugen zu können, wenn Erneuerbare Energien nicht zur Verfügung
stehen, benötigt die Industrie große Mengen an speicherbaren
Energieträgern. Insbesondere nachhaltiger Wasserstoff muss zu
wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sein und die dafür nötigen
Voraussetzungen wie zum Beispiel eine Transport- und Speicherinfrastruktur
geschaffen werden. Neben Wasserstoff ist Biomasse ein wertvoller und
speicherbarer Energieträger und zugleich Rohstoff. Diese limitierte
Ressource gilt es daher gezielt und effizient einzusetzen.

Prozesswärme klimaneutral zu erzeugen, ist für ganz Deutschland, aber
besonders für das Industrieland NRW von hoher Bedeutung und gleichzeitig
eine große Herausforderung. Die Wärmewende der Industrie erfordert eine
gesamtsystemische und überregionale Betrachtung und Strategieentwicklung.
Einerseits sollten solche Strategien das Zusammenspiel verschiedener
Sektoren berücksichtigen. Andererseits sollten sie alle Wärmebedarfe – von
Gebäuden bis zur Industrie – miteinbeziehen. Entscheiderinnen und
Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft finden in diesem
Papier erste Anhaltspunkte und Impulse für diese wichtige, gemeinsame
Aufgabe.

Das Papier hat die Initiative IN4climate.NRW unter dem Dach der
Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate erarbeitet. Mitgetragen wird es von
den Instituten Fraunhofer UMSICHT, RWTH Aachen (Lehrstuhl Technische
Thermodynamik), der Forschungseinrichtung des VDZ sowie dem Wuppertal
Institut, den Unternehmen Amprion, Currenta, Deutsche Rohstofftechnik
(RHM-Gruppe), Georgsmarienhütte, Kabel Premium Pulp and Paper, Lhoist,
Pilkington Deutschland (NSG Group) und Speira sowie dem Bundesverband
Glasindustrie.

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Israelische Arabistin Sarah Stroumsa neue Hans-Blumenberg-Gastprofessorin

Forscherin der Hebrew University befasst sich am Exzellenzcluster mit
philosophischen Traditionen in der Islamischen Welt des Mittelalters –
Öffentlicher Abendvortrag in englischer Sprache am 17. Mai – Veranstaltung
im Themenjahr „Tradition(en)“

Die israelische Arabistin Prof. Dr. Sarah Stroumsa ist neue Hans-
Blumenberg-Gastprofessorin am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der
Universität Münster. „Sie befasst sich im Sommersemester an unserem
Forschungsverbund mit der Frage, wie sich Judentum, Christentum und Islam
im Mittelalter kulturell und philosophisch beeinflusst haben. Im
Mittelalter gab es Zeiträume, die von einem reichen Kultur- und
Wissenstransfer zwischen Angehörigen dieser drei Religionen geprägt
waren“, erläutern die Judaistin Prof. Dr. Regina Grundmann und der
katholische Theologe Prof. Dr. Michael Seewald. Interessierte sind am
Dienstag, 17. Mai, zum öffentlichen Abendvortrag in englischer Sprache
„Between Traditions: Philosophical Traditions in the Islamicate World and
Scholarly Traditions in Their Study“ eingeladen. Die Teilnahme ist in
Präsenz oder, nach Anmeldung, via Videoplattform „Zoom“ möglich.

„Sarah Stroumsa hat zahlreiche bedeutende und wissenschaftlich breit
rezipierte Publikationen zur Geschichte des philosophischen und
theologischen Denkens in der Islamischen Welt des Mittelalters sowie zur
philosophischen Literatur im jüdisch-arabischen Kontext vorgelegt“, führen
Grundmann und Seewald aus. „Indem sie ihre Ansätze zur Ideengeschichte des
arabischen Mittelalters präsentiert und mit Angehörigen des
Exzellenzclusters diskutiert, leistet Sarah Stroumsa einen großen Beitrag
zu unserem aktuellen Themenjahr ‚Tradition(en)‘.“

Mittelalterliche Selbstwahrnehmung oder moderne Traditionen?

In ihrem Abendvortrag am 17. Mai zeigt Sarah Stroumsa, in welche
Denkschulen spekulative Denkansätze der Islamischen Welt des Mittelalters,
vor allem in jüdischen und muslimischen Kontexten, oft eingeordnet werden.
Sie fragt, inwieweit diese Einteilungen auf die Selbstwahrnehmung der
mittelalterlichen Denker zurückgehen und welche Rolle dabei moderne
Wissenschaftstraditionen spielen.

Zum Programm der Blumenberg-Gastprofessur gehört auch eine Masterclass am
18. Mai. Unter dem Titel „The Voice of Written Texts: On the
Reconstruction of Intellectual History of the Islamicate World“ diskutiert
Sarah Stroumsa ihre Ansätze mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs des
Exzellenzclusters. Sie fragt, wie das Fehlen nonverbaler Elemente in
mittelalterlichen Texten, die von oder über Philosophen geschrieben
wurden, die spätere Deutung dieser Texte beeinflusst. Dabei untersucht sie
gemeinsam mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, wie
Fehldeutungen auch technisch korrekt übersetzter Texte das Studium der
Ideengeschichte prägen. Anhand unterschiedlicher Beispiele stellt Sarah
Stroumsa ihre Methodik einer Reinterpretation solcher Texte vor und fragt,
welche Bedeutung dies für eine intellectual history der Islamischen Welt
haben könnte. (sca/vvm)

Hans-Blumenberg-Gastprofessorin Sarah Stroumsa

Die israelische Arabistin Sarah Stroumsa ist Inhaberin des Alice and Jack
Ormut Chairs in Arabic Studies an der Hebrew University in Jerusalem. Zu
ihren Veröffentlichungen gehören „Maimonides in his World: Portrait of a
Mediterranean Thinker“ (Princeton 2010) und „Andalus and Sefarad: On
Philosophy and Its History in Islamic Spain“ (Princeton 2019). Sie ist
Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der
Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie der American
Philosophical Society. Sie wurde 2010 mit dem Forschungspreis der
Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet, ist Trägerin des
Verdienstordens der Italienischen Republik und erhielt 2018 den Dr
.-Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen. (exc/sca)

Die Hans-Blumenberg-Gastprofessur für Religion und Politik

Die „Hans-Blumenberg-Gastprofessur für Religion und Politik“ ist benannt
nach dem Münsteraner Philosophen Hans Blumenberg (1920–1996). Sie soll
dazu beitragen, innovative Impulse aus der internationalen Forschung nach
Münster zu bringen, und die interdisziplinäre Diskussion am
Exzellenzcluster „Religion und Politik“ vertiefen. Auf die Gastprofessur
werden renommierte Forscherinnen und Forscher aus wechselnden Disziplinen
berufen. In den vergangenen Jahren hatten etwa Prof. Dr. Linda Woodhead
(Lancaster University, England), Prof. Dr. Jóhann Páll Árnason (La Trobe
University, Melbourne, Australien) und Prof. Dr. Mark Juergensmeyer
(University of California, Santa Barbara, USA) die Blumenberg-
Gastprofessur am Exzellenzcluster inne. (exc/sca)

Anmeldung

Abendvortrag „Between Traditions: Philosophical Traditions in the
Islamicate World and Scholarly Traditions in Their Study“

Dienstag, 17.05.2022 | 18:15 Uhr

Teilnahme vor Ort: Hörsaal JO1, Johannisstraße 4, 48143 Münster (ohne
Anmeldung möglich)

Teilnahme per Videoplattform Zoom: Anmeldung bis zum Vortragstag unter
veranstaltungenEXC@uni-muenster.de

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DECHEMA bündelt Analyse- und Beratungsaktivitäten unter „DECHEMA Analysis + Consulting“

Seit 1926 fördert die DECHEMA den technisch-wissenschaftlichen Austausch,
um wissenschaftliche Erkenntnisse in die wirtschaftliche Anwendung zu
übertragen. Mithilfe dieser Erfahrungen und der Expertise aus zahlreichen
F&E&I-Projekten hat die DECHEMA über die Jahre ihr Portfolio an Analyse-
und Beratungsangeboten weiter ausgebaut. Nun bündelt die unabhängige
Fachgesellschaft ihr kommerzielles Angebot unter dem Dach von „DECHEMA
Analysis + Consulting“.

„Ob es um die Einführung neuer Produktionsprozesse geht, um Marktanalysen
oder um die Nachhaltigkeitsanalyse von Prozessen und Produkten – die
DECHEMA führt seit vielen Jahren erfolgreich Projekte für Kunden aus
Industrie, Verbänden und Forschungseinrichtungen durch. Um unseren Kunden
dieses Know-how noch gezielter anbieten zu können, haben wir DECHEMA
Analysis + Consulting ins Leben gerufen“, so Dr. Andreas Förster,
Geschäftsführer des DECHEMA e.V.

Das Produktportfolio von DECHEMA A+C – so die Kurzform – reicht von der
Technologiebewertung über die Marktanalyse bis zur Lebenszyklusanalyse.
Die Expert:innen der unabhängigen Fachgesellschaft stehen ihren Kund:innen
aus Wissenschaft und Industrie auch im Rahmen von DECHEMA A+C als
(technologie-)neutrale Gesprächspartner:innen auf Augenhöhe mit tiefem
Methoden- und Branchenwissen zur Verfügung.

Technologiebewertung in Chemie, Biotechnologie und Verfahrenstechnik

„Immer kürzere Entwicklungszyklen und die wachsende Vielfalt an neuen
technischen Möglichkeiten stellen Unternehmen zunehmend vor komplexe
Entscheidungsfindungen. Chancen und Risiken neuer Technologien müssen
hinsichtlich bestimmter Zielgrößen beurteilt werden, um fundierte
Handlungsempfehlungen vor dem Hintergrund aktueller und künftiger
Rahmenbedingungen abzuleiten“, fasst Dr. Sebastian Hiessl, Head of
Business Development, die aktuellen Herausforderungen vieler Unternehmen
in der Prozessindustrie zusammen. DECHEMA A+C erstellt dafür Machbarkeits-
und Risikoanalysen, betrachtet Technologiealternativen und entwickelt
Roadmaps für die Umsetzung. Das Angebot reicht von der Konzeption,
Organisation und Moderation von Workshops oder Veranstaltungen bis hin zu
Beratungsleistungen für die industrielle Transformation in Richtung
Treibhausgasneutralität und Nachhaltigkeit sowie die Implementierung neuer
Technologien.  DECHEMA A+C analysiert auf Wunsch Unternehmen, Chemieparks
oder ganze Standorte.

Markt- und Wettbewerbsanalysen für die Prozessindustrie

Viele neue Verfahren oder Produkte können (neue) Märkte eröffnen. Um die
richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen, bedarf es umfassender
Markt- und Wettbewerbsanalysen. Einzelne, teilweise spezialisierte Märkte
und ihre künftigen Entwicklungen zu bewerten, ist jedoch schwierig: Eine
solche Analyse setzt entsprechende Erfahrung, Datensätze oder Netzwerke
voraus und bindet Ressourcen. Hier setzt DECHEMA A+C an: „Wir helfen
dabei, aus neuen Ideen, Technologien oder Prozessen in Chemie,
Biotechnologie oder Verfahrenstechnik kommerzielle Angebote zu
entwickeln“, erläutert Hiessl. „Wir analysieren Märkte, Technologien und
Wettbewerb unvoreingenommen und neutral. Wir bewerten Datensätze, führen
Experten-Interviews durch und entwickeln Strategien gemeinsam mit unseren
Kunden.“

Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Prozessen

Die Verknappung von Ressourcen, der globale Klimawandel und damit
einhergehende Veränderungen natürlicher Ökosysteme stellen die
Gesellschaft und somit auch Unternehmen vor massive Herausforderungen und
erfordern nachhaltige Lösungen – auch in Chemie und Biotechnologie. Dabei
ist die Bewertung der Umweltwirkungen entscheidend, um nachhaltige
Prozesse und Produkte zu entwickeln oder zu optimieren. Als langjähriger
und erfahrener Partner von Unternehmen in der Prozessindustrie berät und
unterstützt DECHEMA A+C bei der Umweltbewertung der Prozess- und
Produktentwicklung und bietet maßgeschneiderten Analysen. „Zu unseren
Leistungen zählen neben ökologischen Hotspot-Analysen und vollumfassenden
vergleichenden Life Cycle Assessments (LCA) auch die Unterstützung und
Beratung bei der Analyse einzelner ökologischer Aspekte oder LCA-
Recherchen“, so Hiessl.

Datenbanken und Tools für Anlagenauslegung und -design

Beim Design und der Auslegung von Apparaten, Anlagen und Prozessen geht es
oft ums Detail. Die Auswahl des richtigen Werkstoffs ist dabei ebenso
wichtig wie die zuverlässige Berechnung von Phasengleichgewichten sowie
Transport- und Grenzflächeneigenschaften. Sie entscheiden über den
sicheren und kosteneffizienten Betrieb. Als zusätzliche Dienstleistung hat
DECHEMA A+C bewährte Datenbanken und Tools im Angebot: Die
thermophysikalische Stoffdatenbank DETHERM beispielsweise ermöglicht den
Zugriff auf über 11,84 Millionen numerische Datenpunkte in Kombination mit
komfortablen Auswertungstools für das Anlagendesign. Die DECHEMA-
Werkstofftabelle liefert umfangreiche Informationen zur Materialauswahl in
industriellen Anwendungen mit 120.000 Werkstoff-Medium-Kombinationen.

„DECHEMA Analysis + Consulting ist der neutrale Partner, wenn es darum
geht, die richtigen (Investitions-)Entscheidungen zu treffen und mit
Technologie einen Beitrag zu Innovation und Nachhaltigkeit zu leisten“,
fasst Hiessl die Kernkompetenz von DECHEMA A+C zusammen, „Denn wir
verstehen Prozessindustrie – und das schon seit fast 100 Jahren.“

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Öffentliche Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation in der Coronapandemie am 13. Mai an der Universität Hildesheim

Das Thema Wissenschaftskommunikation gewinnt zunehmend an Relevanz und hat
auch nicht zuletzt durch die Coronapandemie verstärkt Einzug in den
öffentlichen Diskurs erhalten. Im Rahmen des Forschungsprojektes
„Wissenschaftsvermittlung in der Informationskrise um die
COVID-19-Pandemie“ (WInCO), das über die Ausschreibung „Zukunftsdiskurse“
des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert
wird, soll das Thema in einen offenen Dialog eingebunden werden. Ziel ist
es, im Austausch mit Zivilgesellschaft und relevanten Akteur*innen einen
Kriterienkatalog für adressatengerechte, adäquate und moderne
Wissenschaftskommunikation zu erarbeiten.

In diesem Sinne organisiert das WInCO-Projektteam um PD Dr. Sylvia Jaki
vom Institut für Übersetzungswissenschaft & Fachkommunikation und Prof.
Dr. Thomas Mandl vom Institut für Informationswissenschaft &
Sprachtechnologie der Universität Hildesheim am 13. Mai 2022 von 9.30 bis
17 Uhr eine Veranstaltung zum Thema Wissenschaftskommunikation in der
Coronapandemie. Zu den Gästen zählen Kommunikator*innen aus Fernsehen,
Journalismus, Sozialen Medien und Wissenschaft, die aus unterschiedlichen
Perspektiven von ihren Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation
berichten.

Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sich aktiv an dem bunt
gemischten Programm aus Interviews, Vorträgen und Podiumsdiskussion zu
beteiligen. Die Veranstaltung findet am Bühler Campus (Lübecker Str. 1,
31141 Hildesheim) in Raum L131 statt.

Für die Cateringplanung wird um vorherige Anmeldung über die Internetseite
https://www.uni-hildesheim.de/winco/veranstaltungen/ gebeten. Dort ist
auch das detaillierte Programm zu finden. Auch eine Online-Teilnahme wird
möglich sein; der entsprechende Link wird kurz vor der Veranstaltung
ebenfalls auf der genannten Internetseite veröffentlicht.

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