Zum Hauptinhalt springen

Psychologie-Studium in Witten erneut Spitze

Heute erschienenes CHE-Ranking bestätigt erneut die Qualität des Bachelors
in Psychologie an der Universität Witten/Herdecke (UW/H)

Wenn es um das Psychologie-Studium in der Region Rhein-Ruhr geht, dann
gehört laut aktuellem CHE-Ranking der ZEIT die UW/H zu den besten
Adressen. Bereits seit der erstmaligen Teilnahme am CHE-Ranking 2016
landet die Universität auf den vordersten Plätzen. Für ihre neueste
Erhebung hat das Centrum für Hochschulentwicklung wieder über 300
Hochschulen evaluiert und in zwölf Kategorien sowie 47 Unterkategorien
eine große Bandbreite an Qualitätsmerkmalen verglichen.

Der Psychologie-Bachelor an der Uni Witten Herdecke zählt in acht der
zwölf Hauptkategorien sowie in 30 Unterkategorien zur Spitzengruppe. Egal,
ob es um das Lehrangebot und die Unterstützung im Studium geht, die
allgemeine Studiensituation oder das Thema Prüfungen – fast überall
vergeben die UW/H-Studierenden Spitzennoten. In den Kategorien „Betreuung
durch Lehrende“ und „Angebote zur Berufsorientierung“ gehört die
Universität sogar zu den besten drei Universitäten bundesweit. „Damit
konnten wir unser Ergebnis im Vergleich zur Befragung von 2019 nochmal
deutlich verbessern“, sagt Prof. Dr. Thomas Ostermann, Leiter des
Departments für Psychologie und Psychotherapie. „Wir freuen uns
insbesondere auch, dass die Erweiterung des Lehrangebotes als Anpassung an
die neue Approbationsordnung Früchte trägt. Diesen Weg gehen wir auch bei
der jetzt anstehenden Neukonzeptionierung des Masterstudienganges.“

Zum ersten Mal wurden beim Ranking Digitale Lehrelemente evaluiert. Für
die UW/H war es in der Corona-Pandemie eine didaktische Herausforderung,
das auf Präsenz und Miteinander in kleinen Seminaren ausgelegte
Lehrkonzept umzustellen. „Auch, wenn wir weiter an dem Ausbau der
digitalen und lernunterstützenden Angeboten arbeiten, bleibt der
persönliche Kontakt in kleinen Gruppen unser Markenkern. Diese Qualität
wird auch weiterhin höchste Priorität für uns haben“, so Robin Siegel,
Beauftragter für Lehre des Departments für Psychologie und Psychotherapie.

Seit dem Sommersemester 2018 erfüllt das Bachelor-Studium Psychologie an
der Universität Witten/Herdecke die Kriterien des Gütesiegels der
Deutschen Gesellschaft für Psychologie e.V. Zudem hat der Studiengang
entsprechend der Feststellung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit
und Soziales NRW die berufsrechtliche Voraussetzung nach § 9
Psychotherapeutengesetz und erfüllt damit ebenfalls die Kriterien der
Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

Auch der Anschluss an das Master-Studium nach der neuen
Approbationsordnung wird ab Wintersemester 2023/24 in Witten möglich sein.
Der Master-Studiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie
und Psychotherapie wird zurzeit vom Centrum für Hochschulentwicklung
evaluiert.

Über das CHE-Hochschulranking

Das CHE-Ranking ist die umfassendste und detaillierteste Evaluation von
Universitäten und Fachhochschulen im deutschsprachigen Raum. Regelmäßig
untersucht das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mehr als 300
Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederladen.
Rund 120.000 Studierende bewerten ihre Studiengänge. Neben Fakten zu
Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking auch Urteile von
Studierenden über Studienbedingungen.

Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings sind in der heutigen Ausgabe ZEIT
CAMPUS erschienen. Das Masterranking ist ebenfalls online abrufbar unter:
www.zeit.de/heystudium/ranking.

Über uns

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 3.000 Studierenden in den Bereichen Gesundheit,
Wirtschaft und Gesellschaft steht die UW/H für eine Reform der klassischen
Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit
Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / blog.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH

  • Aufrufe: 20

Ergebnis der neuesten Lebenszyklusanalyse zeigt: Smartphones fünf Jahre nutzen, verringert die jährliche A

Das niederländische Unternehmen Fairphone
schafft einen Markt für ethisch produzierte Smartphones und veröffentlicht
nun einen Bericht zur Lebensdauer des Modells Fairphone 4. Im Fokus stehen
die Auswirkungen des neuen Geräts auf die Umwelt.

Die vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
durchgeführte Studie zur Lebensdauer und Ökobilanz bestätigt die Kernidee
des niederländischen Unternehmens: Smartphones sollten so lange wie
möglich in Gebrauch bleiben. Die Forschenden stellten in drei
unterschiedlichen Szenarien fest, dass die jährliche CO2-Bilanz des
Fairphone 4 um 31% reduziert werden kann, wenn es fünf statt nur drei
Jahre lang benutzt wird. Eine Nutzungsdauer von sieben Jahren
(einschließlich zweifachen Akkuwechsels) lässt die jährlichen Emissionen
sogar um 44% schrumpfen. Fairphone zielt darauf ab, diese Szenarien in die
Wirklichkeit umzusetzen, indem sie eine fünfjährige Garantieverlängerung
für das neue Modell anbieten und zudem den Software-Support bis mindestens
Ende 2025 garantieren.

Des Weiteren belegt der Report die Annahme, dass der Austausch oder die
Reparatur von Bauteilen des Telefons Umweltauswirkungen erheblich
verringern, da ein Großteil der CO2-Emissionen bei der Herstellung dieser
Einzelteile anfällt. Um die Reparatur zu vereinfachen, besteht das
Fairphone 4 aus insgesamt acht Modulen, darunter Akku, Kameras sowie der
Ladeanschluss, die für Nutzer*innen leicht austauschbar sind. Der Bericht
zeigt, dass sich der Austausch von Einzelteilen zur Reparatur des Telefons
schnell auszahlt – mit Ausnahme des sogenannten „Core“ des Smartphones.
Die Reparatur einzelner Module, um diese dann wiederzuverwenden, bietet
jedoch im Vergleich zum einfachen Austausch kaum Vorteile: So lassen sich
die Emissionen, die durch die Herstellung einzelner Ersatzteile, die
Verpackung und den Versand des Geräts an Nutzer*innen oder ein Repair-
Zentrum entstehen, schon nach wenigen Wochen weiterer Nutzung des
reparierten Geräts ausgleichen. Darüber hinaus verursachen die
zusätzlichen Verbindungselemente, die die Modularität des Smartphones
ermöglichen, kaum weitere Umweltbelastungen, was eine deutliche
Verbesserung gegenüber früheren Fairphone-Modellen darstellt.

Den Gesamtbeitrag des Geräts zur globalen Erwärmung schätzen die
Forschenden auf 43 Kilogramm CO2-Äquivalente und damit um vier Kilogramm
höher als beim Vorgängermodell Fairphone 3. Dieser Unterschied lässt sich
vor allem auf die erweiterte Funktionalität des neuen Modells ebenso wie
einen höheren Anteil des Lufttransports und die Halbleiter-Krise
zurückführen. Erstmals wurden im Rahmen des Reports auch die Ökobilanzen
des zusätzlichen Zubehörs des Telefons, also Kopfhörer, Schutzhüllen und
ein Schraubenzieher, analysiert.
Den gesamten Bericht können Sie hier lesen.

Thea Kleinmagd, Circular Material Chains Innovatorin, kommentiert: „Je
„smarter“ das Handy, desto größer werden seine Umweltauswirkungen. Da die
Chips im Fairphone 4 hinsichtlich ihrer Leistung einen großen Schritt nach
vorne machen, ist es keine Überraschung, dass der CO2-Fußabdruck größer
ist, als im Vorgängermodell. Es freut uns jedoch, dass der Bericht
bestätigt, dass Fairphone auf dem richtigen Weg ist: Der beste Ansatz, um
die Umweltauswirkungen eines Smartphones zu reduzieren, besteht darin, die
Nutzungsdauer möglichst zu verlängern. Leicht austauschbare und
reparierbare Bauteile ermöglichen dies – und tragen dazu bei, die
Auswirkungen des Smartphones auf Menschen und den Planeten zu minimieren.“

Über Fairphone:
Wegbereiter für die nachhaltige Herstellung von Smartphones. Unser
eneustes Gerät, das Fairphone 4 kann mit drei Worten beschrieben werden:
Nachhaltig. Langlebig. Fair.
Es bietet eine beispiellose 5-Jahre Garantie*, ist Elektromüll-neutral und
enthält fair beschaffte Materialien, die die Elektronikindustrie zu einem
verantwortungsvolleren Ansatz herausfordern. Es ist das einzige Smartphone
auf dem Markt, das mit dem deutschen Umweltzeichen Blauer Engel und dem
TCO-Prüfsiegel zertifiziert ist.
•       5G und Dual-SIM
•       Modulares Design für einfache Reparierbarkeit
•       5-Jahre Garantie* für maximale Langlebigkeit
•       Duale 48-MP-Hauptkameras mit HDR-Unterstützung und 25MP Selfie-
Kamera
Das Smartphone wurde 2021 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von
579 Euro (6GB RAM, 128GB interner Speicher) oder 649 Euro (8GB RAM, 256
interner Speicher) auf den Markt. Die beiden Varianten des Geräts sind
europaweit über ein breites Vertriebsnetz von (Online-)Händlern und
Netzbetreibern sowie über die Fairphone-Website erhältlich. Mehr
Informationen zum Fairphone 4 finden Sie hier.
*Bei einem Kauf vor dem 31.12.2022 und Aktivierung der Garantie innerhalb
von 90 Tagen auf Fairphone.com/warranty.

  • Aufrufe: 17

Die Erfindung der Hausfrau. Von der Herrin im Haus zur Dienerin des Ehemanns

Vortrag von Evke Rulffes in der Reihe „Making a Home: Zur Herstellung von
Häuslichkeit“

Dienstag, 17. Mai 2022, 18.00 Uhr
Online (Zoom) & Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal,
Goethestraße 31, 45128 Essen

Das Konzept der bürgerlichen Hausfrau ist eine Entwicklung des 19.
Jahrhunderts, das in der BRD in den 1950er Jahren zu seiner vollen
Entfaltung kam. Die sogenannte Hausfrauenehe schrieb gesetzlich vor, dass
die Ehefrau ihrem Mann den Haushalt führen musste, er hingegen alle
Entscheidungsmacht inne hatte – sie durfte ohne seine schriftliche
Genehmigung nicht erwerbstätig sein, kein Bankkonto eröffnen, keinen
Führerschein machen.

Wie konnte es dazu kommen, dass die Ehefrau für das behagliche Heim, für
Haushalt und Familie zuständig gemacht, also zu einer Arbeit verpflichtet
wurde, die nicht einmal mehr als Arbeit angesehen war? Die ideologische
Grundlage dafür, die der ökonomischen Entwicklung im 19. Jahrhundert
vorausgeht, wird im 18. Jahrhundert gelegt, als Pädagogen, Mediziner und
Philosophen das „Wesen der Frau“ erfinden und das Bild der „guten Mutter“
propagieren. Insbesondere letzteres hat sich in Deutschland bis heute
gehalten, was eine gerechtere Aufteilung von Carearbeit schwierig macht.

REFERENTIN
Evke Rulffes, Humboldt-Universität Berlin

MODERATION
Stefan Höhne, Mercator Research-Fellow am KWI

KOORDINATION
Stefan Höhne, KWI
Sabine Voßkamp, KWI

TEILNAHME AUF ZOOM
Teilnahme online via Zoom. Anmeldung bei Emily Beyer unter emily.beyer
@kwi-nrw.de mit dem Hinweis „Teilnahme via Zoom“ bis zum 13. Mai 2022.

TEILNAHME IN PRÄSENZ
HINWEIS: Es stehen nur begrenzt Plätze für eine Teilnahme in Präsenz zur
Verfügung. Änderungen je nach pandemischer Lage vorbehalten.
Für Veranstaltungen im KWI gilt seit April 2022 die 3G-Regel: Nachweis
über den vollständigen Impfschutz oder einer Bescheinigung über eine
Immunisierung durch Genesung (die Erkrankung darf max. 3 Monate
zurückliegen) oder Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests (max.
Gültigkeit 24 Stunden) oder PCR-Tests (max. Gültigkeit 48 Stunden).
Der Zutritt ist nur vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet mit
den notwendigen Nachweisen gestattet.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir verpflichtet sind, die
entsprechenden Nachweise am Eingang zu kontrollieren. Die Nachweise müssen
am Einlass vorgelegt werden und werden 4 Wochen datenschutzkonform
aufbewahrt. Bitte denken Sie auch daran, einen Lichtbildausweis
mitzubringen.
Eine Teilnahme in Präsenz ist nur nach schriftlicher Anmeldung möglich.
Ebenso ist mit Eintritt in das Gebäude das Tragen einer medizinischen oder
FFP2-Maske weiterhin verpflichtend.

ANMELDUNG: Bitte melden Sie sich bei Marion Fiekens unter marion.fiekens
@kwi-nrw.de mit dem Hinweis „Teilnahme in Präsenz - 17.05“ bis zum 13. Mai
2022 an. Ebenso müssen alle Teilnehmer*innen bis zum 13. Mai 2022
schriftlich ihre Kontaktdaten bei Marion Fiekens angeben. Auch diese Daten
werden 4 Wochen datenschutzkonform aufbewahrt.

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)

  • Aufrufe: 16

BTU-Studierende loben intensive Betreuung und exzellente Ausstattung

Auch in diesem Jahr bekommt die Brandenburgische Technische Universität
Cottbus-Senftenberg (BTU) im renommierten CHE-Hochschulranking wieder
Bestnoten. In der aktuellen Evaluierung von Fächern der
Ingenieurwissenschaften ist die BTU mit ihrem Angebot im Maschinenbau, in
der Elektrotechnik, dem Umweltingenieurwesen und dem Bauingenieurwesen
vertreten.

Als besondere Stärke der BTU Cottbus-Senftenberg sind die Angebote zum
Studienstart und zur Studienbegleitung in den ersten beiden Semestern
hervorgehoben, die den Übergang von der Schule in das Studium erleichtern.
Persönliche Betreuungsangebote in der Studieneingangsphase helfen, die
Weichen für den künftigen Studienerfolg zu stellen und die neuen
Herausforderungen zu meistern – das gilt im Übrigen gleichermaßen für die
regulären Studiengangsprofile und im Dualen Studium. Dies honorieren
sowohl Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens als auch der
Elektrotechnik, des Maschinenbaus und des Umweltingenieurwesens mit
hervorragenden Bewertungen. Spitzengruppenplatzierungen im CHE-Ranking
resultieren daraus. Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau punktet zudem
mit dem engen Kontakt zur Berufspraxis, die Elektrotechnik bei den
Forschungsgeldern je Wissenschaftler*in. Dem Ranking nach sind die
Studierenden der BTU im Fach Bauingenieurwesen sehr zufrieden mit der
allgemeinen Studiensituation.

Wie bereits in den vergangenen Jahren loben die BTU-Studierenden
insbesondere die sehr gute Ausstattung, wie die Lehrräume, die Bibliothek,
die Arbeitsplätze in den Laboren und Ateliers sowie die IT-Infrastruktur.

Der Vizepräsident für Studium und Lehre der BTU Cottbus-Senftenberg Prof.
Dr. Peer Schmidt sagt dazu: „Wir freuen uns, dass die vielfältigen
Anstrengungen, die wir für einen erfolgreichen Studieneinstieg unternommen
haben, Früchte tragen und von den Studierenden wertgeschätzt werden.
Diesen Service wollen wir weiter ausbauen – und dazu den Blick weiterhin
auf eine moderne Lehre richten, die mit Elementen der Präsenzlehre und
digitalen Lernformaten auf die Bedarfe der Studierenden eingeht.“

Das CHE Hochschulranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und
mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte
Wissenschaften sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien der
umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen
Raum. Das Ranking erscheint heute (3. Mai 2022) im ZEIT Studienführer
2022/23.

  • Aufrufe: 16