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Hannover Messe: Fraunhofer LBF zeigt neue Leichtbaupotenziale durch vibroakustische Metamaterialien

Damit Maschinenbau und Mobilität noch wirtschaftlicher werden, müssen die
dort eingesetzten Komponenten effizienter hergestellt und leichter
gestaltet sein. Bei solchen Konstruktionen treten oft Schwingungsprobleme
auf. Im Fraunhofer LBF werden Anwendungen mit vibroakustischen
Metamaterialien für das optimierte strukturdynamische Verhalten
entwickelt. Vibroakustische Metamaterialien stellen eine neuartige
Maßnahme zur Schwingungsminderung dar und versprechen Vorteile in der
Beeinflussung des Schwingungsverhaltens gegenüber konventionellen
Maßnahmen. Auf der Hannover Messe präsentieren die Fraunhofer-Forschenden
neueste Ergebnisse mit Leichtbaupotenzial für Fahrzeuge (Halle 5, Stand
A06).

Effizienz und Komfort werden zukünftig wesentlich die Kaufentscheidung für
ein Fahrzeug beeinflussen. Allerdings kollidieren bei neuen
Fahrzeugkonzepten
die bekannten Maßnahmen, um Schall und Schwingungen zu verringern, mit dem
Wunsch nach Energieeffizienz und Gewichtsreduktion. Vibroakustische
Metamaterialien (VAMM) leisten hier einen wesentlichen Beitrag.

Große Design- und Gestaltungsfreiheit

Vibroakustische Metamaterialien erzeugen Stoppbänder - Frequenzbereiche,
in denen keine freie Wellenübertragung stattfindet - durch die Nutzung von
Lokalresonanzen. Die lokalen Resonatoren werden periodisch auf einer
Grundstruktur angeordnet. Jeder Resonator stellt ein Feder-Masse-System
dar, welches auf eine oder mehrere Resonanzfrequenzen abgestimmt ist.
Durch das Schwingverhalten der Lokalresonatoren werden negative effektive
Masseeigenschaften der Gesamtstruktur erzeugt. Es entsteht eine
schwingungsarme Leichtbaustruktur mit reduzierter akustischer Abstrahlung.
Dies ermöglicht die Umsetzung neuer Konzepte für die Lärm- und
Schwingungsminderung in unterschiedlichen Produkten vieler Industriezweige
und Branchen, die mit konventionellen Lösungen aufgrund beispielsweise
besonderer Leichtbauanforderungen nicht realisierbar wären.

Einsatz von vibroakustischen Metamaterialien für Schwingungsminderung
in verschiedenen Anwendungen

In mehreren Projekten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
aus dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und
Systemzuverlässigkeit LBF gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und
Industrie an der Entwicklung einer Designsystematik von Metamaterialien
und an deren Modellierungen für die Simulation und Optimierung von
Materialkomponenten in einem virtuellen Fahrzeugprototyp. Die Leichtbau-
und Komfortwirkung von VAMM wird anhand von Demonstratoren in realen
Fahrzeugen evaluiert.

Auf der Hannover Messe demonstriert das Exponat die Funktion von VAMM an
einfachen Beispielstrukturen und zeigt mögliche Varianten der produktnahen
Umsetzung an einem ferngesteuerten Modellfahrzeug und einer Fahrzeugtür in
Originalgröße. Aufgrund der Kleinskaligkeit der verwendeten Resonatoren
lassen sich vibroakustische Metamaterialien bei großer Design- und
Gestaltungsfreiheit gut integrieren und mit im Fahrzeugbau bedeutsamen
statischen, fahrdynamischen und crashrelevanten Auslegungsanforderungen
vereinbaren. Sie ermöglichen eine starke Reduktion von Schwingungen in
einem breiten Frequenzbereich bei gleichzeitig geringem Gewicht. So lässt
sich der Zielkonflikt zwischen Leichtbau und Schwingungs- sowie
Lärmbelastung lösen.

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Klangkünstlerin Tine Surel Lange gastiert beim "Frequenz Festival" im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule

Tine Surel Lange ist Klangkünstlerin, die sich von der Landschaft ihrer
nordnorwegischen Heimat inspirieren lässt. Welche audiovisuellen
Klangkunstwerke sie daraus schafft, das präsentiert sie am Montag, 9. Mai,
um 15 Uhr im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule. Hier gastiert Tine
Surel Lange im Rahmen des "Frequenz Festivals", das in Kiel vom 5. bis 10.
Mai die Möglichkeiten von Kunst im digitalen Zeitalter aufzeigt: mit
elektronischer Musik, Performance-Kunst und audiovisueller Kunst.

Wie klingt Bewegung? Das verrät die Klangkünstlerin Tine Surel Lange am
Montag, 9. Mai, um 15 Uhr im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule.
Dort ist die Norwegerin mit ihrem Vortrag „Audiovisual extravaganza with
magic realist flourishes“ beim Frequenz Festival zu Gast. Im Kesselhaus
spricht sie über ihre Inspirationen und Einflüsse und gewährt Einblicke in
ihre künstlerischen Methoden. Der Eintritt ist frei.

Tine Surel Lange, geboren 1989 in der norwegischen Region Vesterålen, ist
Komponistin und interdisziplinäre Künstlerin, die auf den Lofoten in
Nordnorwegen lebt. Sie arbeitet mit experimentell-instrumentellen und
elektro-akustischen Kompositionen, Installationen, Performances und
audiovisuellen Projekten sowie räumlichen Sounds. Die Wurzeln ihrer
Kompositionen liegen im organischen Material. Mythologisches und Symbole
sowie die Klänge, die uns umgeben, sind ihre Inspirationsquellen. Geprägt
von der Landschaft Nord-Norwegens sind auch ihre audiovisuellen
Kompositionen, die sich als kontinuierliche Auseinandersetzung mit der
Wahrnehmung unserer Klangwelt und der Art und Weise, wie unsere
Erwartungen und Prägungen diese formen, lesen lassen. In Ihren neuen
Arbeiten beschäftigt sie sich – unter dem Namen „Klangchoreographie“ – mit
der Überführung von Bewegung in Klang und mit den ausgefallenen
Möglichkeiten der Video-Projektion. Ihre Arbeiten hat Tine Surel Lange
bereits in Europa, Nordamerika und Asien präsentiert – bereits im
vergangenen Jahr war sie als Künstlerin am Frequenz Festival beteiligt.

Das Frequenz Festival findet von Donnerstag, 5., bis Dienstag, 10. Mai, an
verschiedenen Orten in Kiel statt. Es widmet sich den Möglichkeiten von
Kunst im digitalen Zeitalter – mit elektronischer Musik, Performance-Kunst
und audiovisueller Kunst. An etlichen Veranstaltungen des Festivals
beteiligen sich auch Absolventinnen und Absolventen sowie Lehrende der
Muthesius Kunsthochschule – so wirken etwa Stina Kurzhöfer, Achim Kirsch,
Meike Schlemmer, Hyunju Oh oder Sven Lütgen, Lehrbeauftragter im Zentrum
für Medien, mit.

Weitere Informationen: https://www.frequenz-kiel.de

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Welt Hypertonie Tag 2022: Große Telefonaktion mit Experten am 17. Mai 2022 rund um das Thema Bluthochdruck

„Wir sind für Bluthochdruckpatientinnen und -patienten da“ –
diesen Leitsatz lebt die Deutsche Hochdruckliga e. V. DHL® │ Deutsche
Gesellschaft für Hypertonie und Prävention und hat anlässlich des
alljährlich stattfindenden Welt Hypertonie Tags am 17. Mai in diesem Jahr
eine große Telefonaktion organisiert. Betroffene, Angehörige und am Thema
Bluthochdruck Interessierte können in der Zeit von 18 bis 20 Uhr im
direkten Kontakt mit renommierten Experten der DHL® ohne Voranmeldung und
kostenlos ihre Fragen stellen, sich informieren und beraten lassen.

In Deutschland haben laut Hochdruckliga mehr als 25 Millionen Menschen
einen zu hohen Blutdruck (arterielle Hypertonie). Fast jeder 3. Erwachsene
ist damit den hohen Risiken vor allem für das Herz-Kreislauf- und
Gefäßsystem ausgesetzt. Bleibt der Hochdruck unbehandelt, steigt das
Risiko für fatale Folgen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle,
Nierenfunktionsstörungen und Demenz mit jedem Lebensjahr an. Ein Problem
ist, dass viele Menschen lange Zeit nicht wissen, dass ihr Blutdruck zu
hoch ist. Zu oft wird auch bei bekannter Diagnose unterschätzt, in welcher
Gefahr man sich in Gesellschaft mit dem „stillen Killer“ befindet. Dabei
gibt es heute viele Möglichkeiten, den Blutdruck gut zu behandeln und zu
kontrollieren − angefangen bei gesünderer Ernährung, mehr Bewegung,
Stressreduktion bis hin zu zahlreichen medikamentösen Optionen. Die
Deutsche Hochdruckliga e. V. DHL® bietet eine Fülle von wertvollen
Informationen, Anregungen sowie Services an, um Betroffenen mit Rat und
Tat zur Seite zu stehen.

Anruf genügt: Die DHL® hilft mit großer Telefonaktion zum Welt Hypertonie
Tag
Eines der gern in Anspruch genommenen Angebote der DHL® sind regelmäßige
Telefonsprechstunden, in denen Interessierte kompetente Antworten von
einem Arzt oder einer Ärztin auf ganz persönliche, auch sehr spezielle
Fragen rund um das Thema Bluthochdruck erhalten. Während diese Termine
vorab zu vereinbaren sind, werden in der aktuell geplanten großen
Telefonaktion der DHL® am Welt Hypertonie Tag 2022 fünf Bluthochdruck-
Experten gleichzeitig ohne Voranmeldung Rede und Antwort stehen. Unter
jeweils einer bestimmten Durchwahlnummer (s. u.) erwarten Professor Dr.
med. Ulrich Wenzel, Vorstandsvorsitzender der DHL®, Hamburg, Professor
Prof. h. c. Dr. med. Markus van der Giet, Mitglied des Vorstandes der
DHL®, Berlin, Professor Dr. med. Oliver Vonend, Mitglied des Vorstandes
der DHL®, Wiesbaden, Dr. med. Siegfried Eckert, Projektleitung
Patientenschulungen der DHL®, Bad Oeynhausen, und Professor Dr. med.
Stefan Jacob, Regionalbeauftragter der DHL® aus Villingen-Schwenningen,
die Anrufe.

Bluthochdruck kann jede(n) treffen
Alle an der eigenen Gesundheit Interessierte, Hypertoniepatientinnen und
-patienten und ihre Angehörigen können in diesen Gesprächen mehr über ihre
Krankheit erfahren und was man tun kann, um seinen Blutdruck besser in den
Griff zu bekommen und Folgerisiken abzuwenden. „Es ist für uns sehr
wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen über Bluthochdruck zu informieren,
ganz besonders jetzt nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie. Viele
Menschen waren gestresst und bringen zudem inzwischen zusätzliche ‚Corona-
Pfunde‘ auf die Waage. Damit steigt ihr Risiko für Bluthochdruck. Wir
möchten Betroffenen mit der Telefonaktion helfen Antworten auf ihre Fragen
zu finden – z. B. Was hat Bluthochdruck mit Ernährung, Bewegung und Stress
zu tun? Welche Blutdruckwerte sind „normal“? Wie und womit messe ich
richtig? Was heißt „Weißkittelhypertonie“? Welche Risiken, Vorbeugungs-
und Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wir können in den Telefon-Gesprächen
Tipps geben, was sie zur Verbesserung ihrer Blutdruckwerte tun können.
Denn es gibt viele Möglichkeiten“, betont Professor Wenzel. Auch konkrete
Fragen zur eigenen Bluthochdrucktherapie können gestellt werden. Denn für
vieles ist bei der kurzen Hausarztvisite oft zu wenig Zeit. Bei der
Telefonaktion am 17. Mai widmen sich die auf Bluthochdruck spezialisierten
Ärzte im direkten Kontakt den konkreten medizinischen Problemen und
offenen Fragen der Anruferinnen und Anrufer.

Das Thema Bluthochdruck braucht mehr Awareness
Angesichts der drohenden Gefahren für Leib und Leben durch eine arterielle
Hypertonie und der hohen Dunkelziffer, weil die Erkrankung bei vielen
Menschen zu spät diagnostiziert wird, braucht das Thema nicht nur am Welt
Hypertonie Tag deutlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit, um rechtzeitig
vorzubeugen: Regelmäßig messen, behandeln, kontrollieren. Damit viele
Menschen von der Möglichkeit erfahren mit den Bluthochdruck-Experten
Kontakt aufzunehmen, wäre es hilfreich, wenn unterschiedlichste mediale
Kanäle ihre Leserinnen und Leser, Hörerinnen und Hörer, Userinnen und User
sowie Zuschauerinnen und Zuschauer auf das Angebot aufmerksam machen, so
dass diese sich den 17.5. als Termin vormerken.

Informationen zur Telefonaktion im Faltblatt anbei.
Umfangreiches Material für die Kommunikation zum Welt Hypertonie Tag 2022
mit Pressemitteilungen, Patientenberichten, Hintergrundinformationen etc.
steht unter https://www.hochdruckliga.de/presse zur Verfügung.

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5. INTERBILD Symposium am 2. Juni 2022 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Pandemiebedingungen der letzten Jahre haben für eine massive Zunahme
der Verwendung digitaler Medien gesorgt. Nutzungszeiten, Arbeitsprozesse,
Handlungen, Verhalten und Kommunikation haben sich enorm verändert. Mit
dem Fokus auf Homeoffice und mobiles Arbeiten - vielfach unter nicht
geeigneten Bedingungen - müssen wir Belastungen und Beanspruchungen bei
der Nutzung digitaler Medien unter vielen veränderten, aber auch neuen
Aspekten betrachten.
Zu dieser aktuellen Thematik findet am Donnerstag, 2. Juni 2022, von 9:00
bis 16:30 Uhr an EAH Jena das 5. Interdisziplinäre Symposium für
Bildschirmarbeit INTERBILD mit dem Schwerpunkt „Haltung und Bewegung,
Myopie und Blaulicht“ statt.

Die Tagung ist eine Kooperation mit dem Sophien- und Hufeland Klinikum
Weimar und wird als Hybrid-Veranstaltung angeboten, so dass eine Teilnahme
vor Ort oder online möglich ist.

Beim 5. INTERBILD Symposium treffen sich Experten aus unterschiedlichen
Fachdisziplinen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, welche sich mit
dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen – Arbeitsmediziner, Augenärzte,
Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten,
Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen,
Physiotherapeuten, Sportmediziner u.a.

Namenhafte Referenten aus Forschung und Praxis stellen neueste Ergebnisse
zur Gesundheit und zur „sinnvollen“ Verwendung digitaler Medien vor. Die
Fachbeiträge sind interdisziplinär und haben ein breites Spektrum:
Funktionen - Funktionsstörungen - Funktionskrankheiten und Kippfaktoren,
Sensomotorik, Blaulicht als Gefahr für unsere Gesundheit, Prävention von
Kurzsichtigkeit (Myopie), Abhängigkeit von digitalen Medien, -
Gesundheitsmanagement sowie Yoga und der Einfluss auf das Computer Vision
Syndrom.

Programm und Anmeldung unter:
https://bildschirmarbeit.org/5interbild2022/

Frühbucherrabatt bis zum 05.05.2022. Online-Anmeldung bis 31.05.2022,
danach Vor-Ort-Anmeldung.

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