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Podcast: Die Rückkehr der Grenzen

In der neuen Folge des „TUCscicast“ sprechen Migrationsforscherin Prof.
Dr. Birgit Glorius von der TU Chemnitz sowie der Sachbuchautor und
Grenzforscher Prof. Dr. Steffen Mau von der Humboldt-Universität zu Berlin
über die aktuelle und künftige Bedeutung von Grenzen insbesondere in
Europa

Mit dem Siegeszug der Globalisierung schienen die Landesgrenzen auf dem
Rückzug zu sein, 2020 feierte etwa der Schengen-Raum sein 25-jähriges
Bestehen. Wer in dieser Zeit geboren und aufgewachsen ist, kennt Grenzen
eher aus dem Geschichtsbuch oder vom bangen Gefühl bei der
Einreisekontrolle am Flughafen. In den vergangenen Jahren scheint es
allerdings wieder gegenläufige Tendenzen in Sachen Grenzöffnung zu geben.
Die Europäische Union schottete sich im Zuge der Flüchtlingsbewegung nach
außen ab, mit dem Brexit gibt es wieder Zollgrenzen und auch die Corona-
Pandemie hat vielerorts Grenzen wieder spürbar werden lassen. Erleben
Grenzen insbesondere in Europa eine Renaissance?

In der aktuellen Folge des Wissenschaftspodcast „TUCscicast“ widmen sich
dieser Frage Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur
Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der
Technischen Universität Chemnitz, und Prof. Dr. Steffen Mau. Mau ist
Professor sowie Leiter des Lehrbereichs Makrosoziologie an der Humboldt-
Universität zu Berlin. Sein Buch „Sortiermaschinen – Die Neuerfindung der
Grenze im 21. Jahrhundert“ ist für den Deutschen Sachbuchpreises 2022
nominiert. In seinem Werk beschreibt er unter anderem, wie Globalisierung
und Digitalisierung entgegen der naheliegenden Vermutung eher zu einer
neuen Beschränkung statt Entgrenzung führen.

Der Podcast kann auf verschiedenen Wegen gehört werden:

- im Web-Player der TU Chemnitz,
- in jeder Podcast-App über unseren RSS-Feed,
- auf Spotify, Deezer und Apple Podcast.

Hintergrund: TUCscicast – Forschung, die ins Ohr geht

Die TU Chemnitz präsentiert seit 2018 im Podcast „TUCscicast“ aktuelle
Forschung an der TU Chemnitz. Zu Wort kommen Forscherinnen und Forscher,
die im Gespräch über ihre Arbeit und ihre Erkenntnisse berichten. Die
Themen sind dabei ebenso vielfältig wie die Wissensgebiete der
Interviewten und decken das gesamte Spektrum von Forschung und Lehre an
der Universität ab, wobei der Fokus auf aktuellen Themen und Entwicklungen
in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft liegt.

Es liegen aktuell drei Staffeln des „TUCscicast“ mit jeweils zehn Episoden
sowie ein „Special“ zu Schwerpunkten des Sonderforschungsbereichs „Hybrid
Societies“ der TU Chemnitz vor.

Produziert werden die Folgen von „Die Podcastproduzenten“ der BEBE Medien
GmbH, die auch den Online-Radiosender „detektor.fm“ betreibt. Ausführender
Redakteur ist Pascal Anselmi. Die Produktion an der TU Chemnitz übernehmen
Dr. Andreas Bischof und Matthias Fejes.

Die Hörerinnen und Hörer sind herzlich dazu eingeladen, ihre Anmerkungen
und Anregungen für die inhaltliche Gestaltung der Audio-Reihe an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu richten.

Arten der Pressemitteilung:
Buntes aus der Wissenschaft
Forschungs- / Wissenstransfer

Sachgebiete:
Gesellschaft

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.tu-chemnitz.de/rektorat/rektor/tucscicast.php#s4

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Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit: der Dreiklang der Zukunft

Digitalfestival 2022 präsentiert innovative Lösungen für die digitale
Transformation

Unter dem Motto »Digital. Innovativ. Nachhaltig« findet vom 16. bis 20.
Mai 2022 das Digitalfestival 2022 statt. Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
eröffnet das etablierte Event, das vielseitige Formate und Impulse für
Unternehmen im digitalen Wandel sowie einen Präsenztag mit Einblicken in
die Labors des Instituts bietet.

Rohstoffknappheit, Lieferengpässe und hohe Energiepreise: An großen
Herausforderungen für die globale Wirtschaft mangelt es in der aktuellen
Zeit nicht. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es nicht nur
innovative und nachhaltige Ideen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit
zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Beim Kick-off des
Digitalfestivals 2022 sprechen der Staatssekretär im Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, Dr. Patrick
Rapp, Prof. Dr. Katharina Hölzle, neue Leiterin des Instituts für
Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität
Stuttgart und Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer IAO sowie
Thomas Kyriakis, Vorstandsvorsitzender von PreZero, darüber wie
Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit sowohl als Treiber als auch
als Problemlöser unserer Herausforderungen der Zukunft fungieren.

Abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Tool-Demonstrationen und
Workshops
»Angesichts der aktuellen Herausforderungen durch den Klimawandel und die
fortschreitende Digitalisierung in unserer Gesellschaft sind die Themen
des diesjährigen Digitalfestivals aktueller denn je und betreffen die
gesamte Wirtschaft in unserem Land«, sagt Staatssekretär Dr. Patrick Rapp,
der die Veranstaltung eröffnet. »Die Digitalisierung bietet ein großes
Potenzial, um effizienter und nachhaltiger zu werden. Dies gilt es auch,
bei unseren Unternehmen zu implementieren. Um Vorreiter von digitalen und
nachhaltigen Technologien zu werden, müssen wir zukünftig noch stärker auf
unsere Innovationsstärke und den Technologietransfer im Land setzen. Ein
Zusammenwirken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist hierfür
unabdingbar. Dafür sind Formate wie das Digitalfestival 2022, die zur
Verbreitung digitaler nachhaltiger Technologien beitragen, essenziell«, so
Staatssekretär Rapp.

»Mit dem Dreiklang Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit drehen
sich die zahlreichen Programmpunkte des Digitalfestivals 2022 um Themen
mit großen Schnittmengen, die sich gegenseitig bereichern und oftmals auch
bedingen«, erläutert Dr. Thomas Fischer, Projektleiter des Business
Innovation Engineering Center (BIEC) des Fraunhofer IAO. »Es braucht
innovative Ideen, um unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Digitale
Technologien sind oftmals Werkzeug und Hilfsmittel, um dies zu erreichen.«
Im Rahmen des rein virtuellen Programms der Digitalkonferenz können die
Teilnehmenden Plenumsdiskussionen und Praxisvorträge verfolgen, neue
Methoden und Werkzeuge kennen lernen und in interaktiven online-Workshops
selbst aktiv werden. Am Thementag »Digital« geht es insbesondere um
datenbasierte Geschäftsmodelle sowie den Einsatz von KI. Am folgenden Tag
steht das Thema »Innovation« Pate, hier werden insbesondere Methoden zur
Erarbeitung von Lösungen vorgestellt und sich dem Metaverse als neue
Umgebung zum gemeinsamen Lernen genähert. Der Thementag »Nachhaltig«
beschäftigt sich zum Beispiel mit nachhaltigen Geschäftsmodellen, zeigt
Schnittmenge aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf und gibt Impulse,
wie sich Unternehmen nachhaltiger aufstellen können.

Zum Abschluss des Digitalfestivals 2022 öffnet das Fraunhofer IAO in einem
Open Lab Day für eine begrenzte Teilnehmerzahl die Türen zu seinen Labors.
Teilnehmende können unter anderem im Next:Lab Ideen bei ihrer Entstehung
begleiten, im Mobility Innovation Lab innovative Mobilitätskonzepte und im
Digital Engineering Lab Produkte und ihre Produktion erleben, bevor sie
real existieren.

Die Digitalkonferenz wird vom Business Innovation Engineering Center
(BIEC) des Fraunhofer IAO organisiert. Das Projekt wird vom Ministerium
für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg mit insgesamt 7,2
Millionen Euro gefördert. Das Programm des Digitalfestivals 2022 wird vom
BIEC in Zusammenarbeit mit den Initiativen de:hub Stuttgart, LearnTech Hub
sowie Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg gestaltet.

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Kommentar Bruttoinlandsprodukt: Erholung behält Oberhand

Dr. Nils Jannsen (https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/nils-jannsen/),
Leiter Konjunktur Deutschland am IfW Kiel, kommentiert die aktuellen
Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) im ersten Quartal 2022 um 0,2 Prozent gestiegen ist:

„Die wirtschaftlichen Belastungen durch den Krieg in der Ukraine haben
sich bereits im ersten Quartal bemerkbar gemacht. Neben den neuerlichen
Lieferengpässen, die zu einem deutlichen Sinken der Industrieproduktion im
März geführt haben dürften, belasten vor allem die nochmals gestiegenen
Rohstoffpreise. Die dadurch versursachte hohe Inflation nagt an der
Kaufkraft der privaten Haushalte und dämpft den privaten Konsum.

Insgesamt behalten die Auftriebskräfte mit dem Nachlassen der
pandemiebedingten Belastungen aber die Oberhand. In den besonders
betroffenen konsumnahen Dienstleistungsbranchen hat bereits seit
Jahresbeginn eine kräftige Aufwärtsbewegung eingesetzt. Abgefedert werden
die dämpfenden Effekte seitens des Krieges außerdem durch die hohen
zusätzlichen Ersparnisse von rund 200 Mrd. Euro, die sich bei den privaten
Haushalten während der Pandemie aufgrund der eingeschränkten
Konsummöglichkeiten aufgestaut haben, sowie durch das dicke
Auftragspolster der Industrie.

Im Ergebnis wird das Bruttoinlandsprodukt im Sommerhalbjahr wohl recht
kräftig steigen, allerdings in deutlich geringerem Tempo als zu Beginn des
Jahres zu erwarten war. Die Wirtschaftsleistung wird ihr Vorkrisenniveau
voraussichtlich im dritten Quartal wieder erreichen.“

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Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs fordert Recht auf Vergessen!

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 16.500
junge Erwach­sene im Alter zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs. Über 80
Prozent von ihnen können heute geheilt werden. Sie möchten danach ihre
meist unterbrochene Ausbildung, ihr Studium oder ihre Arbeit wieder
aufnehmen und beruflich durchstarten, sich eine Existenz aufbauen und
gegebenenfalls eine Familie gründen. Doch das Stigma ihrer früheren
Erkrankung begleitet sie ein Leben lang.

Junge Erwachsene mit Krebs sind während und nach ihrer Diagnose mit einer
Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert. Neben der bestmöglichen
medizinischen Krebstherapie rücken auch soziale und finanzielle Fragen in
den Vordergrund.

Mit dem Ende der Therapie sind die Belastungen noch lange nicht zu Ende.
Auch nach vielen Jahren gibt es Probleme bei der Aufnahme von Krediten,
dem Abschluss von Versicherungen wie Krankhauszusatz- oder
(Risiko-)Lebensversicherungen oder der Verbeamtung.

Der Krebs mag besiegt sein, aber in den Papieren bleibt er für immer. Die
Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs hält es nicht für
gerechtfertigt, junge Menschen nach Beseitigung der Erkrankung und
Krankheitsfreiheit über fünf Jahre weiter anhaltend zu benachteiligen.
Genau betrachtet ist es eine Diskriminierung, für die es keine
Rechtfertigung gibt.

„Wir können Ihnen nur einen Kredit für Ihren Hausbau geben, wenn Sie eine
Lebens­versicherung abschließen, und ich sage Ihnen, das ist aussichtlos“,
sagte man Laura, nachdem sie im Alter von 23 Jahren die Diagnose Hodgkin
Lymphom erhalten hatte. Verschiedene Kreditinstitute rieten dazu, dass ihr
Mann alles auf sich nehmen sollte. Andere Betroffene berichten von
unangemessenen und pauschal überhöhten Prämien beim Abschluss von
Versicherungen.

Von ähnlichen Erfahrungen kann auch Robert berichten, der mit 21 Jahren
eine Hodenkrebs­diagnose erhielt und sich acht Jahre nach beendeter
Behandlung erfolglos um eine Anstellung als Polizeibeamter bewarb. Ihm
wurde in ärztlichen Gutachten „eine hervorragende psychi­sche und
physische Verfassung attestiert […] die Einschränkungen für bestimmte
Einsätze im Polizeidienst nicht erforderlich mache“.

Dennoch wies das Gericht seine Klage ab mit der Begründung, „[…] Es
bestehe beim Kläger ein nicht exakt abschätzbares Restrisiko hinsichtlich
der Entwicklung eines Tumorrezidivs [...]“. Dabei verwies man auf die
Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums Baden-Württem­berg PDV 300
‚Ärztliche Beurteilung der Polizeidiensttauglichkeit und der
Polizeidienst­fähigkeit‘. Danach dürfen Kandidat:innen von der Einstellung
ausgeschlossen werden, wenn bei ihnen „schwerwiegende oder gehäuft
auftretende Vorerkrankungen, bei denen mit Rückfällen zu rechnen ist“,
vorliegen.

„Wir empfinden diesen Fall und die zugrundeliegende Verwaltungsvorschrift
als besonders krass, denn die Rückfallwahrscheinlichkeit nach Hodenkrebs
ist gering und langfristige Nebenwirkungen der Therapie sind sehr selten“,
sagt Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

Dies sind nur zwei Beispiele von Diskriminierungserfahrungen junger
Betroffener, die die Stiftung in den vergangenen Wochen und Monaten
gesammelt hat.

Diese Benachteiligung muss ein Ende haben! Die Deutsche Stiftung für junge
Erwachsene mit Krebs fordert deshalb das „Recht auf Vergessen“ in
Deutschland umzusetzen.


Recht auf Vergessen („Right to be forgotten“) – eine Europäische
Initiative

2018 brachte das europäische Interessenbündnis „Youth Cancer Europe“[1]
unter Feder­führung von Šarūnas Narbutas[2] aus Litauen und Katie Rizvi[3]
aus Rumänien mit dem „White Paper on the needs of young people living with
cancer“[4] den Stein in Sachen „Recht auf Vergessen“ ins Rollen. Daran
beteiligt waren auch Betroffene aus den TREFFPUNKTEN der Stiftung.

Mittlerweile gibt es entsprechende Gesetzesinitiativen in Frankreich,
Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Portugal.[5] Auch Italien hat vor
Kurzem die Debatte zum Recht auf Vergessen angestoßen.[6] Darin möchte man
zudem eine Änderung im Bereich des Adoptiv­rechts erwirken, das ehemaligen
Krebspatient:innen zukünftig bessere Chancen bei der Adoption von Kindern
einräumt.

Das Recht auf Vergessen („Right to be forgotten“) für Krebsüberlebende
sollte dabei nicht mit dem gleichen Begriff verwechselt werden, der im
Zusammenhang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verwendet
wird. In der DSGVO bezieht sich der Begriff auf das Recht, bestimmte Daten
aus Aufzeichnungen eines Datenverantwortlichen löschen zu lassen.

Angewendet auf Krebsbetroffene bedeutet „Right to be forgotten“, nicht
länger diskriminiert zu werden, wenn ein:e ehemalige:r Krebspatient:in
Finanzdienstleistungen, genauer gesagt Kreditaufnahmen und Versicherungen,
wahrnehmen möchte. Ganz praktisch: Versicherungen oder Banken sollen nach
einer gewissen Zeit die frühere Krebserkrankung bei ihren
Risiko­bewertungen nicht mehr berücksichtigen dürfen. Darüber hinaus muss
auch die Praxis bei der Verbeamtung durch gesetzliche Regelung angepasst
werden.

Der Bundestag sollte sich noch in dieser Legislaturperiode mit dieser
Frage befassen und wie die übrigen Gründungsmitglieder der Europäischen
Gemeinschaft mit gutem Beispiel voran­gehen.


Stiftung spricht mit Abgeordneten des Bundestages und des Europaparlaments

Seit Jahren gibt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs in
der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik Betroffenen eine Stimme.
Gemeinsam mit ihnen organisiert sie Termine mit politischen
Entscheidungsträgern und weist auf bestehende Versorgungslücken und
Anliegen hin.

In den vergangenen sechs Wochen konnte das Thema „Recht auf Vergessen“
bereits mit den folgenden Abgeordneten in digitalen Gesprächsrunden
diskutiert werden: Dr. Ottilie Klein, MdB (CDU), Tiemo Wölken, MdEP (SPD)
sowie Katrin Helling-Plahr, MdB und Jens Teutrine, MdB (beide FDP). Es
konnte eine erste Sensibilisierung für das Thema erreicht werden. Die
Bedürfnisse junger Krebspatient:innen werden dank des Einsatzes der
Betroffenen zuneh­mend ernst genommen. Weitere Treffen sind in Planung.


Stiftung sammelt Erfahrungen junger Betroffener unter dem
#RechtAufVergessen

Wir bitten junge Betroffene, der Stiftung von ihren
Diskriminierungserfahrungen zu berichten und unter den Hashtags
#RechtAufVergessen und #righttobeforgotten in der Öffentlichkeit
Aufmerksamkeit zu schaffen. Benachteiligungen sollten nicht im Dunkeln
bleiben.


Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Jedes Jahr erkranken in Deutschland nahezu 16.500 junge Frauen und Männer
im Alter von
18 bis 39 Jahren an Krebs. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit
Krebs ist Ansprechpartnerin für Patient:innen, Angehörige,
Wissenschaftler:innen, Unterstützer:innen und die Öffentlichkeit. Die
Stiftungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit den jungen
Betroffenen, Fachärzt:innen sowie anderen Expert:innen entwickelt und
bieten direkte und kompetente Unterstützung für die jungen Patient:innen.
Die Stiftung ist im Juli 2014 von der DGHO Deutsche Gesellschaft für
Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. gegründet worden. Alle
Stiftungsprojekte werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Die
Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist als gemeinnützig
anerkannt.

Spendenkonto der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE33 1002 0500 0001 8090 01, BIC: BFSW DE33[1] https://www.youthcancereurope.org/
[2] https://www.youthcancereurope.org/about/sarunas-narbutas/
[3] https://www.youthcancereurope.org/about/katie-rizvi/
[4] https://www.youthcancereurope.org/wp-content/uploads/2018/10
/YouthCancerEurope_Brussels_2018_WhitePaper-sm.pdf
[5] https://ecpc.org/wp-content/uploads/2021/11/Factsheet-RTBF-
5MS-112021.pdf
[6] https://ecpc.org/policy/the-right-to-be-forgotten/

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