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„Die Aufklärung heute neu denken“: Philosophin Corine Pelluchon am 20. Mai in Koblenz

Corine Pelluchon
Corine Pelluchon

Am 20. Mai erwarten das Institut für sozialwissenschaftliche Forschung und
Weiterbildung (IFW) der Hochschule Koblenz, die Cusanus-Hochschule für
Gesellschaftsgestaltung sowie das ISSO-Institut um 19 Uhr im Gewölbesaal
am Florinsmarkt in Koblenz die französische Philosophin und Autorin Corine
Pelluchon. Sie spricht in ihrem Vortrag „Die Aufklärung heute neu denken.
Ökologie, Universalismus und Demokratie“ unter anderem über Aufklärung und
Gegen-Aufklärung, Demokratie, Ökologie, Herrschaft und Verletzlichkeit –
in deutscher Sprache. Den Vortrag moderiert Prof. Dr. Eric Mührel vom
Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz. Die Teilnahme ist
kostenlos und eine Anmeldung nötig.

„Postmoderne Kritiker interpretieren den Universalismus der Aufklärung als
eine Form des Strebens des Westens nach Hegemonie. Aber diese
Interpretation ist unzureichend: Das Erbe der Aufklärung, im Sinne der
Rechtfertigung der Vernunft, der Emanzipation, der Menschenrechte und der
Demokratie, bleibt relevant“, so Corine Pelluchon über die Inhalte ihres
Vortrags. „Aber die ökologische Krise und die Abhängigkeit von anderen
Lebewesen zwingen uns, ihre anthropozentrischen Grundlagen und den Natur-
bzw. Kultur-Dualismus in Frage stellen“, führt sie weiter aus. Das sei die
Bedeutung des Konzepts der neuen Aufklärung, die eine demokratische und
ökologische Gesellschaft fördere und davon ausgehe, dass die Rationalität
nicht mehr dazu diene, die Natur und andere Lebewesen zu beherrschen.

Der Vortrag der Professorin für Philosophie mit den Schwerpunkten
Moralphilosophie, Politische Philosophie und angewandte Ethik basiert auf
ihrem neuesten Buch „Das Zeitalter der Lebendigen“. Dort skizziert sie das
Projekt einer neuen Aufklärung, die der Gefahr des Zusammenbruchs unserer
Zivilisation begegnen soll und die sie als kritisches Hinterfragen
betrachtet. Auch Inhalte ihres 2019 erschienenen Werkes „Ethik der
Wertschätzung“ werden zur Sprache kommen. Nach ihrem Vortrag gibt es auch
Raum für Fragen. „Frau Pelluchon ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit,
mit der wir die aktuellen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit
diskutieren können. Daher freuen wir uns sehr, dass sie unserer Einladung
gefolgt ist“, betont Prof. Dr. Eric Mührel. Neben Martin Görlitz vom ISSO-
Institut und Prof. Dr. Silja Graupe, Präsidentin der Cusanus-Hochschule,
wird auch der neue Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Karl
Stoffel, ein Grußwort sprechen.

Da die Plätze vor Ort begrenzt sind, ist eine Anmeldung bis zum 16. Mai
per Mail an johanna.berns@cusanus-hochschule.de nötig. In Zusammenarbeit
mit der Buchhandlung Heimes wird es die Möglichkeit geben, nach dem
Vortrag Bücher zu erwerben und von der Autorin signieren zu lassen.

Der Vortrag wird im Nachgang online unter www.hs-koblenz.de/ifw auf den
Seiten des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung und
Weiterbildung für alle Interessierten abrufbar sein.

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Studierende der IST-Hochschule erstellen Kommunikationsplan für Deutsches Blindenhilfswerk

Simone Henzler, Projektleiterin des Deutschen Blindenhilfswerkes (links) bei der finalen Übergabe des Projektes mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer (rechts).  IST-Hochschule für Management
Simone Henzler, Projektleiterin des Deutschen Blindenhilfswerkes (links) bei der finalen Übergabe des Projektes mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer (rechts). IST-Hochschule für Management

Studierende des Master-Studiengangs „Kommunikationsmanagement“ der IST-
Hochschule für Management haben in einem Praxisprojekt eine
Kommunikationsstrategie für das Deutsche Blindenhilfswerk (DBHW) erstellt.
Die nachhaltigen Lösungen sollen das Social-Media-Marketing unterstützen
und den Arbeitsalltag der Gemeinnützigen Organisation erleichtern.

Das Studium an der IST-Hochschule ist bekannt für unmittelbare Praxisnähe,
maximale Flexibilität und einen einmaligen Branchenbezug. Studierende des
Master-Studiengangs „Kommunikationsmanagement“ konnten dies in einem
Studienprojekt hautnah erleben und ihr theoretisch erlerntes Wissen direkt
praktisch umsetzen.

Das Praxisprojekt ist Teil des Moduls „Applied Digital Communications Lab“
und findet gegen Ende des Kommunikationsmanagement-Studiums statt.
Inhaltlich geht es um die digitale Kommunikation in der konkreten
Anwendung. Die Studierenden hatten die Aufgabe in sechs Monaten einen
Kommunikationsplan für das Deutsche Blindenhilfswerk zu erstellen. „Mit
dem Modul und dem Praxisprojekt zeigen die Studierenden einmal, was sie
alles im gesamten Studium gelernt haben und bringen es unter
Realbedingungen zur Anwendung. Gerade Praxiserfahrung ist für angehende
Kommunikationsexperten unverzichtbar“, erzählt Studiengangsleiter Prof.
Dr. Matthias Johannes Bauer. Mit seiner langjährigen Berufserfahrung in
der Kommunikationsbranche, unter anderem als Leiter der Abteilung
Marketing & Kommunikation eines großen Industrieunternehmens am
Niederrhein, weiß er, wie wichtig praktisches Know-how für
Berufseinsteiger ist.

Das Projekt war in vier Phasen geteilt. Dazu gehörten die Analyse, die
Erstellung von Strategie und Leitfäden sowie die Generierung von kreativem
Content. Ziel war es, sowohl die Markenbekanntheit des DBHWs zu steigern
als auch die Interaktion auf den sozialen Plattformen zu verbessern. „Wir
sind eine kleine Organisation. Während der täglichen Arbeit beim DBHW
fehlen uns deshalb häufig personelle und zeitliche Ressourcen, um unsere
Social-Media-Kanäle mit qualitativen, kreativen und abwechslungsreichen
Inhalten zu füllen. Auch gibt es bislang keine standardisierten
Vorgehensweisen und Vorlagen, die das regelmäßige Absetzen von Posts auf
unseren Kanälen unterstützen“, erzählt Simone Henzler, Projektleiterin des
Deutschen Blindenhilfswerkes. Um die genannten Ziele zu erreichen,
entwickelten die Studierenden der IST-Hochschule im Rahmen des gemeinsamen
Projekts langfristig nutzbare und nachhaltige Lösungen für das schnellere
Erstellen von Posts und Inhalten. „Die Zusammenarbeit und die Ergebnisse
waren ausgezeichnet und werden uns auch in Zukunft sehr hilfreich sein.
Der von den Studierenden erstellte Kommunikationsplan erleichtert uns
jetzt schon den Arbeitsalltag und ermöglicht uns trotz knapper Ressourcen
eine effektive sowie effiziente Umsetzung unserer Marketingaktivitäten.
Wären die Studierenden eine Agentur, würde ich sie jederzeit
weiterempfehlen“, führt sie fort.

Auch die Studierenden sind stolz auf ihre Arbeit: „Wir danken der IST-
Hochschule für die Möglichkeit, dass wir ein derartiges Projekt mit all
seinen Herausforderungen im Rahmen eines Studiengangmoduls bearbeiten
durften. Dem DBHW danken wir für die sehr gute Zusammenarbeit, sowie die
große Kooperationsbereitschaft“, ergänzen Nikolai Karl, Lara Nerpel,
Marlene Raschendorfer und Marius Schöll im Namen aller Teilnehmenden. Sie
haben als Projektsteuerungsgruppe das gesamte Vorhaben von Anfang bis Ende
koordiniert.

Weitere Informationen zum Master-Studiengang Kommunikationsmanagement gibt
es auf www.ist-hochschule.de/master-kommunikationsmanagement. Nächster
Studienstart ist im April. Anmeldungen sind noch möglich.

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Lernlabor für eine nachhaltige Zukunft

Schüler*innen setzen sich im Workshop „ZuKon 2030“ spielerisch mit Nachhaltigkeitsthemen auseinander. Durch den Einsatz von Augmented Reality wird eine immersive Lernumgebung geschaffen.  Canan Kanbur
Schüler*innen setzen sich im Workshop „ZuKon 2030“ spielerisch mit Nachhaltigkeitsthemen auseinander. Durch den Einsatz von Augmented Reality wird eine immersive Lernumgebung geschaffen. Canan Kanbur
Schülerworkshop „ZuKon 2030“ der Universität Konstanz mit dem LeLa-Preis
(„Lernort Labor“) des Bundesverbands der Schülerlabore ausgezeichnet – 1.
Platz in der Rubrik „Schülerlabor Digital“

Stellen Sie sich einmal vor, eine Wissenschaftskonferenz zur Rettung
unseres Planeten würde einberufen – und Ihre Kinder und Schüler*innen
wären in den Hauptrollen eingeladen. Der Konstanzer Workshop „ZuKon 2030“
setzt diese Idee in die Realität um. In einem Lernlabor schlüpfen
Schüler*innen der 8. bis 10. Klasse in die Rolle von Wissenschaftler*innen
und Nachhaltigkeitsexpert*innen. Sie ergründen spielerisch und unter
Einsatz von Augmented Reality die gegenwärtigen Herausforderungen im
Bereich der Nachhaltigkeit. Sie forschen, experimentieren und präsentieren
Lösungen. Nun wurde der Workshop „ZuKon 2030“ mit dem LeLa-Preis 2022
(„Lernort Labor“) des Bundesverbands der Schülerlabore ausgezeichnet – mit
dem 1. Platz in der Rubrik „Schülerlabor Digital“.

„ZuKon 2030“ ist ein Kooperationsprojekt des Schülerlabors Chemie, der
Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Huwer (Fachdidaktik der
Naturwissenschaften) und des Green Office der Universität Konstanz. Im
Herbst 2021 wurde „ZuKon 2030“ mit dem Transferpreis der Universität
Konstanz ausgezeichnet.

•       Zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=nWVMlaZ7KVI

„Unser Workshop ist ursprünglich aus der Not der Corona-Pandemie heraus
geboren. Für uns vom Projektteam ist es ziemlich unglaublich zu erleben,
wie er sich seitdem entwickelt hat und jetzt auch mit Unterstützung von
Universitätsangehörigen weiter wächst. Daher möchten wir uns nicht nur für
die tolle Auszeichnung bedanken, sondern auch bei allen, die dazu
beigetragen haben“, spricht Dr. Ceren Karayel, Leiterin des Schülerlabors
der Universität Konstanz.

Nachhaltigkeitsthemen spielerisch entdecken
Die fiktive Zukunftskonferenz „ZuKon 2030“ konfrontiert die Schüler*innen
mit entscheidenden Fragen: Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich? Was
sind die Gefahren und Herausforderungen der Gegenwart? Und was sind die 17
globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen?

„Bei den Nachhaltigkeitszielen handelt es sich um politische
Zielsetzungen, die weltweit zur Sicherung einer nachhaltigeren Entwicklung
auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene beitragen. Alle Ebenen
sind dabei gleichwertig und erlauben unterschiedliche Betrachtungen im
Kontext der Nachhaltigkeit“, führt Luisa Hoffmann von der Stabsstelle
Nachhaltigkeit/Green Office der Universität Konstanz weiter aus.

Anhand von Forschungstagebüchern ergründen die Schüler*innen diese Themen
der Nachhaltigkeitsziele – mit Experimenten, die wahlweise vor Ort im
Schülerlabor oder auch (als digitaler Workshop) von zuhause aus
durchgeführt werden können. Zum Beispiel lüften sie das Rätsel des
Korallensterbens, indem sie mit Rotkohlsaft und Waschmittellösung die
Versauerung der Meere verstehen lernen. Die Experimente sind natürlich
stets ungefährlich und setzen ihren Fokus auf sicheres, spielerisches
Ausprobieren.

Augmented Reality (AR)
Zudem werden die Entdeckungen mit Augmented Reality garniert – also der
Verschmelzung des realen Lernlabors mit virtuellen Einblendungen. Johannes
Huwer erläutert: „Mit Augmented Reality sind wir in der Lage, Grenzen
zwischen der realen Welt und digitalen Informationen zu überwinden und
diese miteinander zu verschmelzen. So kann eine immersive AR-Lernumgebung
generiert werden, die sowohl zum besseren Verständnis, einer erhöhten
Motivation oder auch verbesserten Selbstregulation bei den Schülerinnen
und Schülern führt.“

Über den LeLa-Preis
Der Bundesverband der Schülerlabore würdigt mit dem LeLa-Preis
„herausragende Leistungen von Schülerlaboren und Schülerlabor-Netzwerken“.
Der Preis wird jährlich von einer Fachjury vergeben. Weitere Informationen
unter: www.lernortlabor.de/LernortLabor/LeLa-Preis

Faktenübersicht:
• LeLa-Preis 2022 des Bundesverbands der Schülerlabore für den Workshop
„ZuKon 2030“ der Universität Konstanz – 1. Platz in der Rubrik
„Schülerlabor Digital“.
• Spielerischer Workshop zum Thema Nachhaltigkeit für Schüler*innen der
Klassen 8 bis 10 in Form einer fiktiven Wissenschaftskonferenz.
• „ZuKon 2030“ ist ein Kooperationsprojekt des Schülerlabors Chemie, der
Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Huwer (Fachdidaktik der
Naturwissenschaften) und des Green Office der Universität Konstanz.
• Zur Pressemitteilung von LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore:
https://www.lernortlabor.de/start/aktuelles
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Der “Fisch des Jahres” 2022, die Felche, vorgestellt von Herbert Huber

Es ist ein wunderbarer Fisch: Die Felche. Von Gross bis Klein wird er gefischt. Und die Schweiz ist zweifelsohne eine Felchen-Hochburg. Deshalb hat der Schweizerische Fischerei-Verband diesen «Edelfisch» zum «Fisch des Jahres» 2022 gewählt. Siehe auch: Sfv-fsp.chf/fisch-des-jahres 2022. Je nach See und Gegend bekommen die Felchen spezielle Bezeichnungen: Palee, Balchen, Ballen und so weiter. Hinzu kommen verschiedene Grössen: Grossfelchen, Mittelfelchen, Kleinfelchen, Zwergfelchen.

 

In Schweizer Seen finden sich Felchen seit der letzten Eiszeit. Im Laufe der Jahrtausende differenzierten sich mehrere Arten und passten sich optimal an die im jeweiligen See vorherrschenden Bedingungen an.

Bodenseefelchen
Bodenseefelchen

Felchen gehören zu den lachsartigen Fischen. Sie sind verwandt mit Lachs, Forelle und Äsche. All diese Arten sind anhand einer kleinen Fettflosse zwischen der Rücken- und der Schwanzflosse leicht erkennbar (Edelfische). Absolut frisch zubereitet munden Felchen am besten. Tiefgefrieren empfehle ich eher nicht, das macht den Fisch trocken. Und wenn, dann das Fetträndchen wegschneiden. Denn Fett gefriert gar nicht gut und kann einen penetranten Fischgoût hinterlassen.

Meine Zubereitungsvorschläge:

Felchen im Bierteig mit Sauce tartare
Felchen im Bierteig mit Sauce tartare

Ob gebacken (frittiert) oder gebraten – Felchen sind köstlich. Zwerg- und Kleinfelchen machen beim Braten meistens ein «Bäuchlein» (Zeichen der absoluten Frische). Die kleineren Felchen eignen sich besonders zum Frittieren oder zur Zubereitung im Backteig (à l’Orly) – Fischknusperli also. Und hier ein phantastisches Teiglein, welches ich der BETTY BOSSY abgekupfert habe.

Felchenfang eine wahre Freude
Felchenfang eine wahre Freude

Zuerst müssen die Fischfilets gewaschen, trocken getupft und mit etwas Zitronensaft beträufelt werden. Anschließend etwa eine halbe Stunde ruhig stellen.
Für den Teig wird in einer Schüssel  Mehl,  Eier, Salz, Pfeffer und das Bier verrührt. Solange rühren bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Anschließend können die Fischfilets leicht gesalzen und auf beiden Seiten im Bierteig gewendet werden. Danach die Filets in einer Pfanne mit heissem Öl backen. Geht auch gut im WOK.

Felchen Neuenburger Art
Felchen Neuenburger Art

Grössere Felchen auf den Hautseiten heiss und knusprig braten. Dann lege ich persönlich die gebratenen Filets mit der Innenseite sofort auf eine vorgewärmte Platte, wo das Fischfilet nachgaren kann. Zuletzt braune Butter mit gehackter Petersilie darüberstreichen.

Schön saftig bleiben die Felchenfilets auch, wenn man sie leicht «mehliert» oder «fariniert», sodann im aufgeschlagenen Ei wendet und gleich einer Piccata in der Pfanne brät. Das vollständige Braten einer grösseren Felche kann ebenfalls ein wunderbares Ergebnis liefern.

Felchen – Der Schweizer «Brotfisch»
Felchen – Der Schweizer «Brotfisch»

Felchen pochiert: Die wohl bekannteste Zubereitungsart ist jene «nach Zuger Art», mit viel frischen Kräutern in sämiger Sauce. Persönlich haben wir kürzlich das ausprobiert: Felchenfilets an Weissweinsauce mit etwas Curry parfümieren und mit fein gewürfeltem Apfel bereichern.

Reinanke oder Felchen – Ein Fisch mit tausend Namen
Reinanke oder Felchen – Ein Fisch mit tausend Namen

Oder sehr speziell und etwas aufwendig: Felchenfilet-Röllchen: Zucchetti mit einem Sparschäler längs in feine Zungen schneiden. Fischfilets kalt abspülen und mit Haushaltspapier trockentupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Je zwei Zucchetti-Zungen längs auf die Filets legen. Filets vom schmalen Ende her aufrollen und mit einem Zahnstocher fixieren. Dann im Weisswein pochieren und mit einer aus dem Fischfond hergestellten würzigen Fischsauce servieren.

Eine eher aussergewöhnliche Zubereitungsart sind Felchenfilets auf einem milden Weinsauerkraut angerichtet und mit einer Riesling Sauce dazu.

Zu guter Letzt noch drei ganz persönliche Tipps:

Für die pochierten Fischfilets lasse ich vom Verkäufer generell die Haut entfernen. Zum Binden von Fischsaucen empfehle ich immer die Mehlbutter (Beurre manie)

Felchen vom Grill
Felchen vom Grill

Beurre Manié wird folgendermassen zubereitet: Weizenmehl und weiche Butter oder Margarine zu gleichen Teilen miteinander zu einer „Paste“ verkneten und glatt rühren. Diese kann man dann zu einer Rolle formen und im Kühlschrank aufbewahren. Bei Bedarf wird ein Stück der kalten Beurre Manié in die heisse Flüssigkeit gegeben. Beim langsamen Aufkochen immer gut rühren. Wird die Sauce zu dick, wieder etwas Fond dazu geben, ist sie noch zu dünn, Beurre Manié hilft weiter

Und ein Spritzer Zitronensaft zum Schluss verleiht der Sauce den gewissen Kick. Bon Appetit!

Dass Felchen nicht gleich Felchen ist,  sieht man über diesen Link:

https://www.petri-heil.ch/index.php?cmspath=de/felchen-ist-nicht-gleich-felchen–768

Text www.herberthuber.ch

Fotos: www.pixelio.de

Homepages der andern Kolumnisten:   www.noemiefelber.ch

www.gabrielabucher.ch    www.leonardwuest.ch www.maxthuerig.ch

Kapitale Felche von Charly
Kapitale Felche von Charly
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