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Popakademie Talks: Mental Health

Die Popakademie Talks im Sommersemester 2022 drehen sich um das Thema
Mental Health. Am Dienstag 26. April 2022 (ab 19 Uhr) ist der Verband
Mental Health in Music (MiM) zu Gast und gibt einen Überblick über das
Thema.

Der MiM “Mental Health in Music” - Verband zur Förderung der mentalen
Gesundheit in der Musikbranche - ist die zentrale Anlaufstelle für alle
Personen aus der Musikbranche und Kreativwirtschaft mit einem Interesse am
Thema Mental Health. Er wurde Anfang 2020 von den Psycholog:innen und
Musiker:innen Anne Löhr, Michael Wecker und Franziska Koletzki-Lauter
gegründet. Ziel des Verbandes ist es, zu informieren, zu sensibilisieren
und alle Akteur:innen der Branche in Deutschland bestmöglich und zentral
zu beraten. Neben psychologischer Einzel- und Teamberatung und  dem
Engagement als Speaker:innen, umfasst das Angebot des Verbandes Workshops
und Seminare rund um das Thema mentale Gesundheit, wie beispielsweise zum
derzeitigen Krisenmanagement, sowie Angst- und Stressbewältigung. Durch
die enge Vernetzung und Kooperation mit weiteren Vereinen, Initiativen,
Festivals und Musikhochschulen (u.a. Verein für Popkultur, RBF, ESNS,
Bundesjazzorchester, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Music Pool
Berlin, Berlin Music Commission, IHM) erleichtert der MiM außerdem die
Zugänge zu Hilfs- und Aufklärungsangeboten.

Beim Popakademie Talk am 26. April vertreten Anne Löhr und Michael Wecker
den MiM-Verband. Anne Löhr ist Diplom Psychologin, systemische Therapeutin
und Coach. Sie berät und begleitet deutschlandweit Künstler:innen, Bands
und Teams der Musik-und Kreativbranche.  Als Musikerin ist sie außerdem
Mitglied diverser female-in-music Netzwerke, wie z.B. den
MusicWomenGermany. Michael Wecker ist Diplom-Psychologe und
Psychologischer Psychotherapeut. Er berät Musiker:innen und
Künstler:innen. Zudem ist Michael Wecker als Dozent im Bereich Musik und
Psychologie tätig.

Der Popakademie Talk am 26. April 2022 um 19 Uhr findet online statt. Zur
Anmeldung:
https://www.popakademie.de/de/dabei-sein/talks/mental-health-in-music/u/7/

Die weiteren Termine der Popakademie Talks im Sommersemester 2022 werden
zeitnah bekannt gegeben.

Mehr über die Popakademie Baden-Württemberg: https://www.popakademie.de
Mehr über den Verband Mental Health in Music: https://www.mim-verband.de

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Das Corona-Forschungsarchiv des SOFI geht online

Das neue Corona-Forschungsarchiv des Soziologischen Forschungsinstituts
Göttingen (SOFI) trägt Studien und Forschungsergebnisse zu den
gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zusammen und macht sie einer
interessierten Öffentlichkeit online zugänglich. Befunde zu sozialen
Auswirkungen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Pandemie werden
nach Themenschwerpunkten dokumentiert, systematisiert und aufbereitet. Die
Informationsplattform dient der Erfassung, Erhaltung und Betreuung der
Datenlage rund um die Corona-Krise. Wissenschaftliche Expertise für
Forschung, Politik und Öffentlichkeit sind sichtbar und zugänglich.

Die Plattform stellt das Ergebnis eigener Recherchen dar und ist im Rahmen
des vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
geförderten Projekts „Soziologische Pandemiefolgenforschung am SOFI
Göttingen“ entstanden. Sie wird fortlaufend ausgebaut und mit neuen
Studien und Daten ergänzt.

Seit 2021 widmen sich die Soziologin Sarah Herbst und SOFI-Direktor
Berthold Vogel der Erfassung und Vermessung der gesellschaftlichen
Folgewirkungen von Corona. Ein wichtiger Schritt ist für sie der Aufbau
eines Monitorings in Form einer Zusammenschau bestehender
Forschungsergebnisse. Hier ist das Ziel, verschiedene Wissensformen und
-bestände zusammenzubringen, um die sozialen Folgen der Pandemie in
unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen analysieren zu können.

Begleitend und aufbauend auf das Corona-Forschungsarchiv werden in den
Jahren 2022 und 2023 durch das Forschungsteam des SOFI Fallstudien zu den
Folgewirkungen der Corona-Krise in unterschiedlichen Sektoren des Arbeits-
und Wirtschaftslebens durchgeführt.

Das Corona-Forschungsarchiv ist unter folgender Website zu finden: www
.cofo-sofi.de

Forschungsprojekt:

Soziologische Pandemiefolgenforschung am SOFI Göttingen
10/2021 – 12/2024
Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur
(MWK)
Projektteam: M.A. Sarah Herbst; Prof. Dr. Berthold Vogel (Projektleitung)

https://sofi.uni-goettingen.de/projekte/soziologische-
pandemiefolgenforschung-am-sofi-goettingen/projektinhalt/

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S3-Leitlinie zur Pankreatitis: Ultraschall spielt bei einer entzündeten Bauchspeicheldrüse eine zentrale Rolle

Die akute Pankreatitis (AP) ist mit jährlich rund 50.000
Krankenhauseinweisungen eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-
Traktes – Tendenz steigend. Etwa jeder fünfte Betroffene hat einen
komplizierten – bis hin zum lebensbedrohlichen – Verlauf und muss mit
lebenslangen Beeinträchtigungen rechnen. Bei einer akuten oder chronischen
Bauchspeicheldrüsenentzündung ist daher eine frühzeitige und exakte
Diagnose für die weitere Behandlung essenziell. Mit Unterstützung der
Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) ist
kürzlich die erste umfassende S3-Leitlinie zur Pankreatitis in Deutschland
erschienen. Dabei spielt der Ultraschall eine zentrale Rolle.

Zu den verschiedenen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse gehören die
akute, chronische, kindliche und autoimmune Pankreatitis sowie die
Pankreatitis auf dem Boden von zystischen oder soliden Tumoren der
Bauchspeicheldrüse. „Eine genaue Differenzialdiagnostik ist sehr wichtig,
um die in ihrer Symptomatik häufig ähnlich erscheinenden, aber
unterschiedlichen Krankheitsbilder exakt voneinander abzugrenzen“, führt
DEGUM-Experte Professor Dr. med. Albrecht Neeße aus Göttingen aus. „Mit
der neuen S3-Leitlinie liegt uns erstmals eine umfassende
Handlungsempfehlung vor, die alle Erscheinungsformen der Pankreatitis
gemäß der aktuellen wissenschaftlichen Studienlage berücksichtigt und
deren klinischer Bewertung durch ein großes Expertengremium vornimmt.“

Ursache für eine Pankreatitis sind meist Gallensteine, Alkohol- und
Nikotinmissbrauch, ein metabolisches Syndrom, Tumore, genetische
Veränderungen oder Medikamente. Eine entzündete Bauchspeicheldrüse macht
sich durch sehr starke Schmerzen im Oberbauch bemerkbar. Chronische
Entzündungen der Bauchspeicheldrüse führen häufig zu lebenslangen
Verdauungsstörungen, Schmerzen oder Diabetes mellitus. „Etwa jeder dritte
Patient mit einer chronischen Pankreatitis kann seinen Beruf nicht mehr
ausüben“, mahnt Neeße, Co-Autor der Leitlinie. „Eine frühe Diagnose und
Therapie hat also auch eine hohe sozio-ökonomische Bedeutung.“

Als besonders hilfreich in der Diagnostik und Therapie hat sich die
Bildgebung etabliert, die in der neuen Leitlinie eine große Aufwertung
erfährt: „Insbesondere dem transabdominellen Ultraschall und der
Endosonografie (EUS=endoskopischer Ultraschall) kommen darin eine
herausragende Stellung zu“, sagt Dr. med. Manuela Götzberger, Sprecherin
des DEGUM-Arbeitskreises Endosonografie. Bei der Detektion von
Gallengangssteinen, die die häufigste Ursache für eine akute Pankreatitis
sind, sollte der EUS die erste Wahl sein. „Im Vergleich zu anderen
Bildgebungsverfahren kann dieser auch kleine Steine im Gallengang sichtbar
machen, die meist der Auslöser der Entzündungsprozesse sind. Diese Methode
wird ebenso bei Komplikationen der Pankreatitis als erste
Interventionsmethode gewählt wie zur Drainage von infizierten
Nekrosearealen oder Pseudozysten“, erklärt die Gastroenterologin aus
München.

Bei einem ersten Verdacht auf eine akute oder chronische Pankreatitis ist
der Ultraschall durch die Bauchwand (transabdominelle Sonografie) Mittel
der Wahl. Denn er ist leicht und schnell verfügbar, kostengünstig, nicht-
invasiv, ohne Strahlenbelastung und kann risikofrei wiederholt werden.
„Bei der diagnostischen Abklärung von Kindern ist er besonders wertvoll,
da möglichst Strahlenbelastungen und Narkosen zu vermeiden sind“, betont
Neeße.

Diese schonende Methode hat jedoch einen Nachteil: Durch die schlecht
zugängliche Lage der Bauchspeicheldrüse und aufgrund von
Luftüberlagerungen oder auch bei ausgedehnten Verkalkungen kann das Organ
so oft nicht oder nicht ausreichend visualisiert werden. „Für mehr
Zuverlässigkeit sind daher erfahrene Ultraschall-Expertinnen und
-Experten, auch mit Erfahrung in der Anwendung von
Ultraschallkontrastmittel ausschlaggebend“, so DEGUM-Präsident Professor
Dr. med. Josef Menzel aus Ingolstadt. Er empfiehlt daher analog zur
S3-Leitlinie, die Versorgung von Pankreatitis-Patientinnen und -patienten
in Spezialzentren mit besonderer Expertise – insbesondere bei schweren,
komplexen Verläufen.

Die DEGUM setzt sich seit ihrer Gründung für die Zertifizierung von
Ultraschallern, Kliniken und Zentren ein, um die Qualitätsstandards in der
Ultraschallversorgung in Deutschland zu gewährleisten.

Quellen:
•       S3-Leitlinie Pankreatitis:
<https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/021-003.html>
•       Loosen, S.H. et al., Current epidemiological trends and in-
hospital mortality of acute pancreatitis in Germany: a systematic analysis
of standardized hospital discharge data between 2008 and 2017,
<https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34820807/> DOI: 10.1055/a-1682-7621

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Neuer Master bei APOLLON: Master Psychologie (M. Sc.)

Praxistaugliche Psychologie mit Fokus auf Beratungskompetenz.
Psychologinnen und Psychologen werden in einer komplexer werdenden Welt
immer gefragter. Entsprechend vielfältig sind ihre Einsatzfelder: Sie
reichen von der Personalentwicklung über psychologische Beratungsstellen
bis hin zur beratenden Arbeit in Schulen und Behörden. Studierende des
Masterstudiengangs Psychologie an der APOLLON Hochschule können nach ihrem
Abschluss nahezu alle psychologischen Tätigkeiten ausüben.

Der neue Fernstudiengang Master Psychologie (M. Sc.) sieht eine enge
Verzahnung von Wissenschaft und Anwendung vor. Da von Psychologinnen und
Psychologen in nahezu allen Berufsfeldern eine professionelle und
hochkompetente Kommunikation und Beratung erwartet wird, liegt der
Schwerpunkt auf psychologischer Beratung.
Das anwendungsbezogene Studium qualifiziert für die Gestaltung von
Beratung und vermittelt ebenso fundierte Kompetenzen in den Grundlagen-
und Methodenfächern der Psychologie. Darüber hinaus bietet es zwei
individuelle Berufsfeld-Vertiefungen im Wahlpflichtbereich. So verfügen
Absolventinnen und Absolventen über eine profunde und besonders
praxistaugliche Basis für die Arbeit als beratende/-r Psychologin oder
Psychologe – etwa in klinischen, schulpsychologischen oder
wirtschaftlichen Berufskontexten.

Besondere Schlüsselqualifikationen
Mit dem Master-Abschluss in der Tasche können Interessierte ihr erworbenes
psychologisches Wissen und ihre Kompetenzen in psychologischen Beratungen
situationsgerecht aktivieren und lösungsorientiert anwenden. Sie erwerben
unter anderem Kenntnisse zu verbalen und nonverbalen Aspekten der
Kommunikation sowie Kompetenzen im Bereich Diagnostik und Gutachten. Neben
biopsychologischen, verhaltensmedizinischen und sozialpsychologischen
Grundlagen wird auch das nötige Know-how zu verschiedenen Prozessen und
Methoden der Beratung vermittelt.

Beratungspsychologie: Starke Verknüpfung von Theorie und Praxis
Das Herzstück des Studiums bildet die Beratungspsychologie. Diese
vergleichbar junge psychologische Teildisziplin zeichnet sich als
Anwendungsfach durch eine starke Verknüpfung von Theorie und Praxis aus.
Dementsprechend bahnen alle Module – auch Grundlagen und Methoden – eine
Verzahnung von theoretischem Wissen und Kenntnissen der entsprechenden
Anwendung im Beratungsalltag an. Spezielle Lernmethoden, ein Praktikum und
Präsenzseminare unterstützen den Praxisbezug.
Im Curriculum suchen sich Studierende unter sechs Wahlpflichtmodulen zwei
Schwerpunkte aus zur Profilschärfung. Zur Auswahl stehen: Klinische
Psychologie im Kindes- und Jugendalter; Klinische Psychologie: Beratung
und Interventionen in der Psychotherapie; Beratung und Interventionen in
der Schulpsychologie; Paar-, Familien- und Erziehungspsychologie für
Beratung und Therapie; Rechtspsychologie und forensische Gutachten sowie
Personalpsychologie und Kommunikation.

Für wen eignet sich der Studiengang?
Wer künftig als Psychologin oder Psychologe arbeiten und dabei auf starken
Kommunikations- und Beratungskompetenzen aufbauen möchte, dem öffnet der
APOLLON Masterstudiengang Psychologie alle Türen. Voraussetzung dafür ist
ein erfolgreich absolviertes Bachelorstudium. Das berufsbegleitende
Studium richtet sich vor allem an Menschen, die einen Bachelor-Studiengang
in Psychologie, Angewandter Psychologie oder einer psychologischen
Teildisziplin, wie etwa Wirtschaftspsychologie, Gesundheitspsychologie
oder Organisationspsychologie, abgeschlossen haben.
Alternativ ist der Abschluss eines psychologienahen Bachelor-Studiengangs
(z.B. Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Lehramt etc.) als
Zugangsvoraussetzung anerkannt und kann gegebenenfalls die für das Master-
Studium nötigen Psychologie-Kenntnisse mittels Propädeutikum nachholen.
Der Studienservice der APOLLON Hochschule berät hierzu individuell.

Hervorragende Chancen nach dem Studium
Mit dem Abschluss des Masterstudiums sind die Psychologinnen und
Psychologen mit ihren fundierten Beratungskompetenzen in vielfältigen
Berufsfeldern gefragt. Das Studium öffnet ihnen zudem den Weg zu weiteren
postgraduierten Zusatzqualifikationen. Auch beratende Tätigkeiten im
Bereich der klinischen Psychologie, für die keine Approbation benötigt
wird, bieten ein vielfältiges und spannendes Aufgabenspektrum. Die
Chancen, als APOLLON Absolventin oder Absolvent eine spannende und
verantwortungsvolle Position zu bekommen, sind dementsprechend
hervorragend.
Die APOLLON Hochschule ermöglich bewusst allen Personen, die sich
weiterentwickeln wollen, einen Zugang zum Psychologiestudium. Eine
Einschränkung besteht in der Psychotherapie-Ausbildung: Diese bleibt den
Absolventinnen und Absolventen der stark limitierten
Universitätsstudiengänge vorbehalten.

Dauer und Kosten
Die Regelstudienzeit beträgt wahlweise 24 oder 32 Monate, eine kostenlose
Verlängerung von bis zu 50 Prozent der gewählten Studienvariante ist
möglich. Mit der (Online-)Anmeldung an der APOLLON Hochschule kann das
Studium vier Wochen lang kostenlos getestet werden. Die Kosten belaufen
sich auf 349 Euro/Monat bei der 24-monatigen Studienvariante und 283
Euro/Monat bei der 32-monatigen Variante. Die Online-Variante des
Studiengangs kostet 313 Euro/Monat bei 24 Monaten und 267 Euro/Monat bei
32 Monaten.

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