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Alte Gemüsesorten im neuen Gewand: neue Website des SaatGut-Erhalter- Netzwerk Ost zu alten Gemüsesorten geht online

Pünktlich zum Saisonbeginn am 1. Mai 2022 veröffentlicht das SaatGut-
Erhalter-Netzwerk Ost zusammen mit der Hochschule für nachhaltige
Entwicklung Eberswalde (HNEE), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU
Berlin) und dem Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen
(VERN e.V.) eine neue Website zu alten Gemüsesorten. Unter dem Slogan „Wir
bringen alte Gemüsesorten aus der Genbank zurück auf den Teller!“ stellen
die Samenbau- und Gemüsebau-Betriebe des SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost
wissenswerte Informationen rund um die Erhaltungsarbeit sowie
Bezugsquellen von Saatgut, Jungpflanzen und Frischgemüse alter
Gemüsesorten vor.

„Uns ist es wichtig, den Konsument*innen zu zeigen, wieviel Arbeit hinter
jeder alten Sorte steckt, bis sie aus der Genbank wieder im Verkaufsregal
landet. Die Betriebe des SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost leisten eine
großartige und fundamentale Arbeit zum Erhalt der Biodiversität, die wir
mit der Website sichtbar machen wollen“, so Julia Ehrich,
Projektmitarbeiterin an der HNE Eberswalde. An diesem langjährigen Prozess
sind nicht nur Erhaltungsorganisationen und Samenbau-Betriebe beteiligt,
die sich um die erhaltungszüchterische Bearbeitung und Vermehrung des
Saatguts längst vergessener Sorten kümmern. Auch das Engagement der
Gemüsebau-Betriebe mit Anbau- und Vermarktungsversuchen ist gefragt. So
baut die Domäne Dahlem vor den Toren Berlins die alte Rote Bete Sorte
'Marner Halanga' an und vermarktet sie im Hofladen. „Die Kund*innen sind
neugierig und begeistert. Wir haben diese Sorte jetzt seit drei Jahren in
der Vermarktung.“, so Sieglinde Hohmann, Leiterin des Hofladens der Domäne
Dahlem. Das Saatgut bezieht die Domäne Dahlem vom Samenbau-Betrieb
Keimzelle, der sich mit seinen 3 ha in der Prignitz auf alte und seltene
Sorten spezialisiert. „Die Rote Bete 'Marner Halanga' zeichnet sich durch
ihre Walzenform und ihren milden süßen Geschmack aus. Neben Geschmack und
Aussehen sind die Rückmeldungen aus dem Anbau für uns besonders wichtig.“,
erklärt Eve Bubenik, Gärtnerin der Keimzelle. Die derzeit 23 Betriebe des
SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost arbeiten in engem und regem Austausch
miteinander.

Der VERN e.V.  ist Initiator und Mitbegründer des SaatGut-Erhalter-
Netzwerk Ost, denn die Erhaltung von Sortenvielfalt gelingt am besten
gemeinschaftlich. Der Verein koordiniert die Zusammenarbeit im Netzwerk
und veranstaltet Netzwerktreffen zur Fortbildung, zum Erfahrungsaustausch
und zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit. Das Netzwerk ist offen für
interessierte Betriebe.

Wer wissen will, welche Betriebe sich im SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost
engagieren und wo das Saatgut und Frischgemüse dieser besonderen alten
Gemüsesorten erworben werden kann, wird jetzt auf der neuen Website des
SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost fündig: Betriebsportraits und eine Karte mit
allen aktuellen Bezugsquellen stehen parat. Auch die einzelnen Sorten
werden im Detail porträtiert, inklusive Nennung der historischen Ursprünge
und der Eigenschaften in Geschmack und Aussehen. „Jede Sorte ist
einzigartig und trägt damit zur biologischen Vielfalt auf den Äckern bei“,
so Annika Grabau, Projektmitarbeiterin an der HU Berlin, die in
jahrelanger Recherchearbeit und mit Ergebnissen aus Anbauversuchen die
Porträts der Sorten zusammengestellt hat.

SAVE THE DATE
Ab 1. Mai 2022 geht die neue Website des SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost
rund um alte Gemüsesorten unter www.alte-gemuesesorten-erhalten.de online.
Wer anschließend Saatgut, Jungpflanzen oder Frischgemüse alter
Gemüsesorten kaufen will, kann sich auf der Website über Bezugsquellen in
der Nähe informieren oder die Betriebe des SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost
direkt besuchen und damit die bunte und geschmackliche Vielfalt in den
eigenen Garten oder auf den Teller holen.

Die Website wurde im Rahmen des Forschungsprojekts ZenPGR von der HNE
Eberswalde konzipiert und inhaltlich gestaltet. Das Forschungsprojekt wird
im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen
nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert. Projektträger ist die
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Projektlaufzeit ist
vom 01.12.2017 bis 30.11.2022.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter www.hnee.de/zenpgr und
https://vern.de/zenpgr/

Mehr Informationen zum SaatGut-Erhalter-Netzwerk Ost unter www.saatgut-
netzwerk.net.

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4. Tag der Unternehmen: Messe für Networking & Karriere am Fachbereich Wirtschaft

Die Wirtschaft ist zu Gast am Campus der Hochschule Mainz. Am Donnerstag,
5. Mai 2022 präsentieren sich über 40 Unternehmen den Arbeitskräften von
morgen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich mit Vertreterinnen
und Vertretern der Unternehmen auszutauschen und auf die Suche nach Jobs,
Werkstudententätigkeiten, Praktika und Abschlussarbeiten zu gehen.

Wir freuen uns auf Unternehmen aus verschiedenen Branchen, wie Finanzen &
Versicherung, Wirtschaftsprüfung & Beratung, Industrie & Handel und IT,
Software & Kommunikation. Auch Elena, Studentin im BWL Vollzeit, fand beim
letzten Tag der Unternehmen nur lobende Worte: „Ich finde es toll, hier
direkt mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Vielleicht habe ich
heute sogar einen Praktikumsplatz gefunden“.

Auch aus Sicht der Unternehmen lohnt es sich dabei zu sein: Die BRITA
Gruppe aus Taunusstein möchte den Studierenden „einen Einblick geben, wie
es ist, als junger Mensch Teil der BRITA Familie zu sein“. Für die
bundesweit tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON ist der „direkte
Kontakt zu Studierenden immer besonders wertvoll“. Aus Erfahrung weiß man
hier, dass sich aus solchen Begegnungen „häufig Praktika und
Einstiegschancen ergeben“. URANO, der regionale IT-Lösungspartner und
Arbeitgeber, ist immer auf der Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen.
Für den Kooperationspartner des Fachbereichs Wirtschaft ist der „Tag der
Unternehmen immer eine schöne Gelegenheit, mit kreativen und sehr gut
ausgebildeten jungen Persönlichkeiten ins Gespräch zu kommen“.

Es lohnt sich also bei der vierten Auflage des Tages der Unternehmen dabei
zu sein. Und das ist in diesem Jahr wieder in Präsenz möglich!

4. Tag der Unternehmen
05.05.2022 // 10 bis 16 Uhr
Aula & Magistrale

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E-Zigaretten auf dem Prüfstand

22. BfR-Forum Verbraucherschutz „Chancen und Risiken der E-Zigarette“
findet vom 28. bis 29. April 2022 in Berlin statt

Die E-Zigarette hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen,
dabei wird sie vor allem als weniger gesundheitsschädigende Alternative
zur Tabakzigarette vermarktet. Ihr Prinzip: die Inhaltsstoffe werden
verdampft statt verbrannt. Nach derzeitigem Wissensstand ist das
Gesundheitsrisiko bei optimalen Geräteeinstellungen und
Flüssigkeitsformulierungen geringer als bei Tabakzigaretten. Dennoch kann
das „Dampfen“ negative Folgen für die Gesundheit haben. „Am BfR wurden
geeignete Lungenmodelle entwickelt, um daran Aromastoffe in E-Liquids zu
untersuchen. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass diese nicht so harmlos
sind und manche sogar ein krankmachendes Potential aufzeigen“, sagt BfR-
Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Aktuelle Forschungsergebnisse
zu den gesundheitlichen Risiken von E-Zigaretten, zum Nutzungsverhalten
und ihrer Wahrnehmung durch Verbraucherinnen und Verbraucher sowie
rechtliche Rahmenbedingungen sind Gegenstand des 22. Forums
Verbraucherschutz „Chancen und Risiken der E-Zigarette“ des
Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). „Erschwerend für die Bewertung
von E-Zigaretten kommt die Vielfalt an Modellen und Liquids hinzu,“ so
Hensel weiter. „Ob weniger schädlich oder mit Vorsicht zu genießen - den
Chancen und Risiken der E-Zigarette wird weiter nachgegangen.“

Gesundheitliche Risiken können sich für „Dampfer“ aus dem Nikotin, den
Verneblungs-, Wirk- und Zusatzstoffen sowie möglichen Verunreinigungen
ergeben. Des Weiteren können aufgrund der Hitzeeinwirkung andere
gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen. Auch der Dampf von E-Zigaretten,
der von umstehenden Personen eingeatmet wird, kann gesundheitlich
bedenkliche Substanzen enthalten. Die vom BfR organisierte Veranstaltung
bietet nationalen und internationalen Vertreterinnen und Vertretern der
Wissenschaft, Gesetzgebung und Branche eine Plattform, um den aktuellen
Wissensstand zu E-Zigaretten zu diskutieren.

Das 22. BfR-Forum Verbraucherschutz „Chancen und Risiken der E-Zigarette“
findet vom 28. bis 29. April 2022 am BfR-Standort Marienfelde statt. Die
Veranstaltung wird in Präsenz mit einer begrenzten Teilnahmezahl
durchgeführt. Zudem besteht die Möglichkeit, die Konferenz online zu
verfolgen und per Chat Fragen zu stellen. Eine Simultanübersetzung
Englisch/Deutsch ist gegeben.

Interessierte können sich noch bis zum 22. April 2022 unter folgendem Link
anmelden:

<https://www.bfr-akademie.de/deutsch/ezig22.html>

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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Selbstfürsorge im Alltag umsetzen

„Stresskompetenzen der Mind-Body-Medizin“ und „Wer länger sitzt, ist
früher tot“ lauten zwei von zahlreichen Themen beim 2.
Gesundheitsdenkertag der SRH Hochschule für Gesundheit am 27. April.

In den letzten 20 Jahren haben sich berufliche Anforderungen stark
verändert und führen bei vielen Menschen am Arbeitsplatz zu psychischen
Fehlbelastungen. Die Folgen können Stress, Überlastung und Erschöpfung
oder mittel- und langfristig psychische Erkrankungen sein, wozu nicht
zuletzt auch private Belastungen, z. B. durch die Corona-Pandemie,
beitragen können. Damit es so weit gar nicht erst kommt, sollte man im
Rahmen der Selbstfürsorge achtsam mit sich selbst umzugehen. Das weiß auch
Prof. Dr. Sabine Hubbertz-Josat, Studiengangsleiterin im Bachelor-
Studiengang Medizinpädagogik am Campus Rheinland in Leverkusen der SRH
Hochschule für Gesundheit: „Sobald es um Fürsorge geht, denken Menschen an
andere – und nicht an sich selbst. Dies wird im Alltag zu wenig gehegt.“

Anlässlich des 2. Gesundheitsdenkertages der SRH Hochschule für Gesundheit
am 27. April 2022 wird Prof. Dr. Sabine Hubbertz-Josat daher einen Vortrag
zum Thema „Stresskompetenzen der Mind-Body-Medizin“ halten. Im Rahmen der
Veranstaltung erfahren Interessierte, mit welchen Übungen sie
Selbstfürsorge in den Alltag einbauen können. Hierzu liefert die Mind-
Body-Medizin den medizinisch-wissenschaftlichen Hintergrund.

Prof. Dr. habil. Bernhard Elsner, Professor für Therapiewissenschaften und
Studiengangsleiter im Bachelor-Studiengang Physiotherapie, wird sich
hingegen zum 2. Gesundheitsdenkertag einem anderen Problem aus Alltag und
Berufsleben widmen: dem übermäßigen Sitzen. In seinem Vortrag „Wer länger
sitzt, ist früher tot“ wird er darüber sprechen, warum Sitzen schädlicher
ist, als wir denken. Auch hier werden alltagstaugliche Lösungen
aufgezeigt, um dem entgegenzuwirken.

Der 2. Gesundheitsdenkertag der SRH Hochschule für Gesundheit unter dem
Motto „Möglichkeiten aufzeigen – Chancen nutzen“ startet am 27. April 2022
um 15 Uhr mit einer Begrüßung und Vorstellung der Hochschule durch
Vizepräsident Prof. Dr. Björn Eichmann. Die genauen Vortragszeiten können
auf der Webseite der SRH Hochschule für Gesundheit nachgelesen werden. Die
Veranstaltung ist eingebettet in den Themenmonat „Gesund gedacht“, mit dem
das Themenjahr anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der
Gesundheitshochschule der SRH fortgesetzt wird.

Interessierte können sich für die kostenfreie Online-Veranstaltung ab
sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder über https://eveeno.com/607932927
anmelden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/sabine-hubbertz-josat/

https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/bernhard-elsner/

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