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Öffentliche Veranstaltungsreihe: Krieg in der Ukraine – ein Krieg um „Europa“?

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine erschüttert Europa. Zur
europawissenschaftlichen Einordnung und Begleitung der aktuellen Situation
organisiert die Universität des Saarlandes im Sommersemester 2022 eine
interdisziplinäre Veranstaltungsreihe zum Ukraine-Krieg und dessen
Auswirkungen auf Europa. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags –
vom 26. April bis 19. Juli – statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist
herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Eröffnet wird die Reihe am Dienstag, 26. April, mit einer
Podiumsdiskussion zum Thema „Krieg in der Ukraine – Was bedeutet das für
die Universität des Saarlandes?“ An ihr werden neben Universitätspräsident
Manfred Schmitt und Prof. Astrid Fellner von der Saar-Universität auch Dr.
Yuliya Stodolinska von der Petro Mohyla Black Sea National University und
zwei ukrainische Studierende teilnehmen. Veranstaltungsort ist die Aula
der Universität des Saarlandes (Gebäude A3 3). Alle weiteren
Veranstaltungen finden abwechselnd in der Aula der Universität und im
Festsaal des Rathauses St. Johann statt.

Der russische Angriffskrieg, der sich auch gegen die Europa-
beziehungsweise Westorientierung der Ukraine richtet und auf dem Rücken
der ukrainischen Bevölkerung ausgetragen wird, scheint dazu zu führen,
dass Europa enger zusammenwächst. Die aktuelle Situation und ihre Folgen
sowie die identitätsstiftende Funktion von „Europa“ in diesem Konflikt
werden in Vorträgen und Podiumsdiskussionen beleuchtet – unter anderem aus
geschichtlichen, rechtlichen, medialen, ethischen und
politikwissenschaftlichen Perspektiven. Dabei wird auch die Rolle des
deutsch-französischen Tandems in der europäischen Außenpolitik diskutiert.

An der Veranstaltungsreihe beteiligten sich Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler der Universität des Saarlandes. Zudem sind internationale
Gäste eingebunden, darunter auch vom Krieg betroffene Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler sowie Studierende.

Die Veranstaltungsreihe knüpft an eine Veranstaltung zur völkerrechtlichen
Einordnung des Europa-Instituts im März an. Sie wird federführend vom
Cluster für Europaforschung CEUS in Zusammenarbeit mit dem Europa-
Institut, dem Rechtswissenschaftlichen Zentrum für Europaforschung und dem
Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes sowie dem Center for
Border Studies der Universität der Großregion vorbereitet und in
Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken
durchgeführt.

Bitte beachten Sie die beiden Veranstaltungsorte:
Am 26. April, 17. Mai, 21. Juni, 12. Juli:
Universität des Saarlandes, Campus, Gebäude A3 3 – Aula, 66123 Saarbrücken
18.15–19.45 Uhr
Am 3. Mai, 24. Mai, 28. Juni, 5. Juli, 19. Juli:
Festsaal im Rathaus St. Johann, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken
18.30–20.00 Uhr

Termine:
26. April 2022
Krieg in der Ukraine – Was bedeutet das für die Universität des
Saarlandes?
18.15 bis 19.45 Uhr, Universität des Saarlandes, Campus, Gebäude A3 3 –
Aula
Podiumsdiskussion mit
_ Prof. Dr. Manfred Schmitt (Universitätspräsident der Universität des
Saarlandes)
_ Prof. Dr. Astrid Fellner (Universität des Saarlandes)
_ Dr. Yuliya Stodolinska (Petro Mohyla Black Sea National University)
_ Kateryna Pliss (Studierende, Universität des Saarlandes)
_ Olha Slobodian (Studierende, Universität des Saarlandes)
Moderation: Dr. Johannes Abele
Mit Simultanverdolmetschung Deutsch – Englisch

3. Mai 2022
Wer hat die Meinungshoheit? Fake News, alternative Fakten und das
Strafrecht
18.30 bis 20.00 Uhr, Rathausfestsaal Saarbrücken
Kurzvorträge und Diskussion
_ Jun.-Prof. Dr. Jonas Nesselhauf (Universität des Saarlandes): Über die
„Macht“ von Bildern
_ Dr. Frederik Möllers, LL.M. (Universität des Saarlandes): Wie lassen
sich „digitale Fälschungen“ enttarnen?
_ Prof. Dr. Mustafa Temmuz Oğlakcıoğlu (Universität des Saarlandes): Fake
News als Fall für das Strafrecht

17. Mai 2022
Die „Westorientierung“ der Ukraine als Zeitenwende – oder als historischer
Normalfall?
18.15 bis 19.45 Uhr, Universität des Saarlandes, Campus, Gebäude A3 3 –
Aula
Vortrag und Diskussion
Dr. Alexander Friedman (Universität des Saarlandes)

24. Mai 2022
Ukraine – Land am Rand? Sprachliche, religiöse und kulturelle Aspekte
18.30 bis 20.00 Uhr, Rathausfestsaal Saarbrücken
Vortrag und Diskussion
Prof. Dr. Roland Marti (Universität des Saarlandes)

Weitere Veranstaltungen sind in Planung.
Aktuelle Informationen zur Reihe und zu den jeweiligen Veranstaltungen
finden Sie hier: <https://www.uni-saarland.de/einrichtung/ceus/ceus-
veranstaltungen/ukraine.html
>

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Simon Kolbe wird Studiengangleiter für Soziale Arbeit an der SRH Wilhelm Löhe Hochschule

Die SRH Wilhelm Löhe Hochschule verstärkt ihr akademisches Team. Simon
Kolbe wird Lehrbeauftragter und Studiengangleiter des neuen Bachelor-
Studiengangs Soziale Arbeit.
Das Team der SRH Wilhelm Löhe Hochschule freut sich sehr, zum 1.04.2022
Herrn Simon Kolbe begrüßen zu dürfen. Herr Kolbe übernimmt einen
Lehrauftrag für Soziale Arbeit und die Studiengangsleitung für den neuen
Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit.

Herr Kolbe wird sich mit seinen Erfahrungen als Praktiker und Forscher in
den sozialarbeiterischen Feldern Jugendarbeit, Flucht und Migration,
Inklusion, Internationale Soziale Arbeit und theoretischen Fragestellungen
der Sozialen Arbeit an der SRH Wilhelm Löhe Hochschule einbringen.
„Insgesamt richte ich mein Verständnis von Sozialer Arbeit an den
Bedürfnissen der Menschen, den Menschenrechten und den vielfältigen
Mandaten in unseren Handlungsfeldern aus“, gibt er einen Ausblick.
In der Lehre möchte Herr Kolbe den Studierenden auf Augenhöhe begegnen und
viel Wert darauflegen, dass sie selbst mitgestalten und -bestimmen, welche
Inhalte für ihre Ausbildung von Bedeutung sind. „Neben dem CORE-Prinzip
werde ich deshalb in Teilen auch den Ansatz "Lernen durch Lehren" von
Prof. em. Dr. Jean-Pol Martin einbringen, mit dem ich seit vielen Jahren
zusammenarbeite und auch weitere Projekte betreibe, die sie sich vor allem
mit bedürfnisorientierter Menschenrechtsarbeit beschäftigen. Hier möchte
ich in der Zukunft gemeinsam mit den Studierenden viele Einblicke in die
Praxis sammeln und das nötige methodische Handwerkszeug erlernen - dabei
sind auch Einblicke in bestimmte Nischen und innovative Techniken von
Bedeutung.“ erläutert Simon Kolbe.
Die SRH Wilhelm Löhe Hochschule wünscht Herrn Kolbe einen guten Start und
freut sich auf die Zusammenarbeit.

Soziale Arbeit (B.A.) an der SRH Wilhelm Löhe Hochschule studieren

Mit diesem neuen Angebot können sich Studierende, die Menschen in
besonderen Lebenslagen begleiten und fördern möchten, in sieben Semestern
zum Experten / zur Expertin ausbilden lassen. Der Studiengang ist in
Vollzeit oder als dualer Studiengang studierbar.
Durch das Studium der sozialen Arbeit erhalten die Studierenden alle
sozialwissenschaftlichen Grundlagen, die sie für ihren beruflichen Weg in
den verschiedenen Bereichen sozialer Einrichtungen oder deren Träger
brauchen. Mit dem Abschluss wird außerdem die Berufsbezeichnung „staatlich
anerkannte Sozialpädagogin" oder „staatlich anerkannter Sozialpädagoge“,
die für viele soziale Einrichtungen eine wichtige
Einstellungsvoraussetzung ist, erlangt.
Zu den Studieninhalten gehören unter anderem Sozialrecht, Soziologie und
Sozialpolitik, Psychologie, Empirische Sozialforschung, Krisenintervention
und Konfliktmanagement, Systemische Beratung und Pädagogik. Nach dem
Bachelor-Abschluss sind die Absolventinnen und Absolventen bestens für
eine Karriere in den verschiedensten Berufsbildern der Sozialen Arbeit
qualifiziert.
Verkürzte Studienzeit - fast track: Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die
bereits eine mindestens dreijährige Ausbildung im sozialen Bereich
abgeschlossen haben, können ihre Studienzeit verkürzen.
Der Studiengang ist NC-frei und eine Bewerbung ist ab sofort über die
Website der Hochschule möglich.

SRH Wilhelm Löhe Hochschule
Die staatlich anerkannte private SRH Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth
steht seit ihrer Gründung im Jahr 2012 mit ihrem innovativen Bachelor- und
Master-Programm für Gesundheits- und Sozialmanagement in seiner modernsten
Form. Fachlich überzeugt sie mit einem wissenschaftsorientierten,
interdisziplinären Studienkonzept, das bei Arbeitgebern und Wissenschaft
gleichermaßen angesehen ist. Die über 400 Studierenden der SRH Wilhelm
Löhe Hochschule erwerben nicht nur Fach- und Praxiswissen, sondern lernen
Gesundheit und Soziales interdisziplinär zu gestalten. Schnittstellen sind
hier unter anderem Ökonomie und Management, Innovation und Technologie
sowie berufliche Pädagogik, Psychologie und Ethik.

SRH | Gemeinsam für Bildung und Gesundheit
Als Stiftung mit führenden Angeboten in den Bereichen Bildung und
Gesundheit begleiten wir Menschen auf ihren individuellen Lebenswegen.
Unserer Leidenschaft fürs Leben folgend, helfen wir ihnen aktiv bei der
Gestaltung ihrer Zukunft, hin zu einem selbstbestimmten Leben. Mit über
16.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie 1,25 Mio. Kunden
erwirtschaften wir einen Umsatz von mehr als 1,1 Mrd. Euro. Sitz der
Stiftung ist Heidelberg.

Diakoneo
Diakoneo ist mit über 10.000 Mitarbeitenden und einer Gesamtleistung von
ca. 650 Millionen Euro ein zukunftsorientiertes diakonisches Sozial- und
Gesundheitsunternehmen. Wir sind offen für kulturelle und religiöse
Vielfalt und setzen uns für eine friedliche und inklusive Zukunft ein, in
der Menschlichkeit und Respekt unsere Gesellschaft prägen. Als
international vernetzter, gemeinnütziger Verbund von über 200
Einrichtungen in Bayern, Baden-Württemberg und Polen begleiten wir
Menschen, die in ihren Lebenssituationen verlässliche Unterstützung
suchen. Als eines der größten diakonischen Unternehmen in Deutschland
bieten wir rund 190.000 Menschen umfassende Leistungen in den Bereichen
Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen, Assistenz, Arbeit und Spiritualität –
weil wir das Leben lieben.

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Gender und Digitalisierung

gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen an
der Frankfurt UAS setzt digitale Ringvorlesungsreihe im Sommersemester
2022 fort

Nach einem gelungenen Auftakt 2021 setzt das Zentrum für Frauen- und
Geschlechterforschung der hessischen Hochschulen (gFFZ), räumlich
angesiedelt an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt
UAS), die Online-Ringvorlesungsreihe „Gender und Digitalisierung“ auch im
Sommersemester 2022 fort. Im Fokus steht die genderbezogene
Diskriminierung im Internet. Immer wieder schildern Betroffene, die Opfer
digitaler Anfeindungen und Gewalt durch ihre geschlechtliche Identität
werden, ihre Erfahrungen. Die Referierenden der Ringvorlesungsreihe werden
die hiermit verbundenen Themen in ihren Vorträgen etwa am Beispiel von
Hate Speech, Incel und anderen digitalen Bedrohungen im Kontext von
Geschlecht aufgreifen. Den Abschluss der Reihe bildet am 20. Juli 2022
eine Podiumsdiskussion mit Teilnehmenden aus der Praxis. Diese werden über
ihre Erfahrungen im Umgang mit digitaler Gewalt berichten und Einblicke in
ihre Arbeit geben. Die Vorlesungen richten sich an alle Interessierten.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zur Ringvorlesungsreihe und der Link zur Anmeldung
finden sich unter <www.frankfurt-university.de/gffz-ringvorlesung>.

Termine: Online-Ringvorlesungsreihe „Gender und Digitalisierung“
4. Mai und 20. Juni 2022, jeweils 16:00-18:00 Uhr
20. Juli 2022, 16:00-18:30 Uhr; Online-Format

4. Mai 2022
Incel. Irritierte Männlichkeit und Sexismus im Internet
Veronika Kracher, Soziologin

20. Juni 2022
Sexistische Online-Hassrede. Forschungsstand und praktische Konsequenzen
Prof. Dr. Nicola Döring, TU Ilmenau

20. Juli 2022
Bedrohung im Netz. Anerkennung digitaler Gewalt als Gewalt
Prof. Dr. Nivedita Prasad, ASH Berlin

Podiumsdiskussion: Digitaler Gewalt begegnen – Erfahrungen aus der Praxis

Es diskutieren:
Anna Wegscheider (HateAid), Anna (ANNA NACKT) und Sabine Böhm
(frauenBeratung Nürnberg)
Moderation: Carolin Wiedemann (freie Journalistin)

Alle Veranstaltungen finden von 16:00 bis 18:00 Uhr (am 20. Juli 2022
abweichend von 16:00 bis 18:30 Uhr)  statt. Angemeldete Personen werden
bei Änderungen des Programms rechtzeitig per E-Mail informiert.

Zum gFFZ:
Das gFFZ – das Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen
Hochschulen – ist eine gemeinsame Einrichtung der Frankfurt University of
Applied Sciences, der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Hochschulen
Darmstadt, Fulda und RheinMain sowie der Evangelischen Hochschule
Darmstadt. Das gFFZ hat es sich als Ziel gesetzt, Forschungsvorhaben zur
Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen zu unterstützen,
ein Netzwerk der in der Frauen- und Genderforschung tätigen Lehrenden,
Studierenden und Mitarbeitenden aufzubauen und zu pflegen sowie den
wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Frauen- und Genderforschung zu
fördern. Zudem unterstützt das gFFZ die Hochschulen bei der Umsetzung von
Gender Mainstreaming Prozessen und sorgt für eine enge Vernetzung der
Frauen- und Genderforschung an den Hochschulen mit Institutionen der
Frauen- und Genderforschung im deutschsprachigen Raum, mit anderen
Institutionen und mit der beruflichen Praxis.

Weitere Informationen unter: <www.gffz.de>

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Spielerisch im Einsatz für den Kulturgutschutz

Wer engagiert sich für den Schutz von Kulturgut? Welche Kompetenzen sind
gefragt, wenn die Echtheit eines Objekts geprüft werden muss? Wer
recherchiert die Objektgeschichte? Das Brettspiel „Taskforce: Saving
Antiquities“ führt die Spieler:innen hinter die Kulissen des
Kulturgutschutzes. Am 2. Mai stellen die Projektverantwortlichen das
Brettspiel in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel Berlin vor.

„Taskforce: Saving Antiquities“ ist ein kooperatives Brettspiel, mit dem
Handlungsspielräume und Entscheidungsstrukturen simuliert werden, die für
die Arbeit mit Kulturgut grundlegend sind. So können Nutzer:innen
spielerisch komplexe Prozesse von der Bewahrung bis zur Restitution
kennenlernen. Das Spiel wird von einer Website ergänzt, die bereits im
September 2021 online gegangen ist.

Das Brettspiel wurde im Rahmen des Projekts „Saving Antiquities“
entwickelt, an dem das Berliner Antike-Kolleg, das Ägyptische Museum und
Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Studiengang Game
Design an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin beteiligt sind.
„Wir möchten zeigen, wie relevant die Altertumswissenschaften für den
Erhalt unseres kulturellen Erbes ist, und haben dafür ein Format
entwickelt, dass nicht nur wissenschaftliche Inhalte vermittelt, sondern
auch Spaß macht“, sagt Projektleiterin Dr. Henrike Simon von der Humboldt-
Universität zu Berlin und Geschäftsführerin des Berliner Antike-Kollegs.

Im Rahmen der Veranstaltung am 2. Mai können die Besucher:innen das Spiel
als erste ausprobieren. Außerdem können sie ihr Wissen zum Thema bei einem
moderierten Quiz testen. Am Abend laden die Veranstalter:innen zu einer
offenen Diskussionsrunde mit Kulturgutschützer:innen ein. Auf dem Podium
sprechen Silvelie Karfeld (Bundeskriminalamt), Dr. Robert Kuhn (Staatliche
Museen zu Berlin), Irene Pamer-Gatzsche (Deutsche Gesellschaft für
Kulturgutschutz e.V.) und Prof. Dr. Markus Hilgert (Kulturstiftung der
Länder), der die Veranstaltung auch mit einem Grußwort eröffnen wird.

Das Projekt „Saving Antiquities“ wird vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. Mai
2022 von der VolkswagenStiftung im Programm „Weltwissen. Strukturelle
Förderung Kleiner Fächer“ (Förderlinie 2: Wissenschaftskommunikation) mit
knapp 100.000 Euro gefördert. „Saving Antiquities“ möchte ein Bewusstsein
für den komplexen Umgang mit archäologischen Kultur¬güter schaf¬fen und
die verschiedenen Interessens¬gruppen und deren Tä¬tig-keitsfelder
verständlich erklären. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch
Expert:innen aus den Bereichen Kulturgutschutz, Game Design und
Wissenschaftskommunikation. Beteiligt sind die Humboldt-Universität zu
Berlin, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und das
Ägyptische Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin.
Die Veranstaltung wird zudem durch die Kulturstiftung der Länder und die
Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. gefördert.

Antike Gegenstände und Gebäude sowie immaterielle Kulturgüter zu schützen,
ist eine Herausforderung, die sich immer und überall auf der Welt stellt.
Oft wird der Wert von Kulturgut aber erst anerkannt, wenn es beschädigt
oder in seinem Fortbestand massiv bedroht wird – wie bei der Zerstörung
von Palmyra oder dem Brand der Notre-Dame. Plötzlich wird seine Bedeutung
für die jeweilige Gemeinschaft und deren Identität wahrgenommen,
Schutzmaßnahmen diskutiert und organisiert. Unter Kulturgutschutz ist aber
weit mehr zu verstehen, als der Schutz des Welterbes vor Zerstörung.
Plünderungen, Diebstahl oder Schmuggel spielen eine ebenso wichtige Rolle.

Termin
Montag, 2. Mai 2022, ab 15:00 Uhr

Ort
James-Simon-Galerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Interessierte, die das Spiel ausprobieren möchten, werden um Anmeldung zu
einer der beiden Game-Sessions unter sekretariat@berliner-antike-
kolleg.org gebeten. Die Sessions beginnen um 15:30 Uhr und um 16:30 Uhr.
Teilnehmende werden durch die Organisator:innen im Vorfeld der
Veranstaltung über die Hygienemaßnahmen informiert.

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