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Ariat präsentiert seine neue Westernstiefel-Kollektion für den Frühjahr 2022

Ariat Logo
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Ariat, der weltweit renommierte Hersteller authentischer Western-Stiefel, freut sich, brandneue Cowboy-Stiefel aus seiner Frühjahrs Kollektion vorzustellen.

 

Round Up Wide Square Toe Western Boot - 165,00€

 

Round Up Wide Square Toe Western Boot
Round Up Wide Square Toe Western Boot
Round Up Wide Square Toe Western Boot
Round Up Wide Square Toe Western Boot

Komfort trifft auf Tradition. Dieser edle Stiefel verfügt über ein atmungsaktives Mesh-Futter und eine Polsterung, die den ganzen Tag über optimalen Tragekomfort bietet. Die Außenseite besteht aus hochwertigem, perfekt geformtem Vollnarbenleder, das an den richtigen Stellen detailreich verziert ist.

 

 

Gracie Rose Western Boot - 175,00€

 

Gracie Rose Western Boot
Gracie Rose Western Boot
Gracie Rose Western Boot
Gracie Rose Western Boot

Der Nietenbesatz und atemberaubende Stickereien verleihen diesen Stiefeletten mit Reißverschluss einen zusätzlichen Wow-Faktor. Mit einem tragefreundlichen Absatz und einer bequemen Polsterung sorgen sie ganz unauffällig für viel Aufmerksamkeit.

 

 

Heritage R Toe Western Boot- 190,00 €

Heritage R Toe Western Boot
Heritage R Toe Western Boot

Zu Hause ist im Westen, und den verkörpern diese Stiefel. Die klassische R-Zehenpartie verleiht dem Boot einen verwegenen Look im Zeichen des traditionellen Cowgirl-Lifestyles. Ein elegantes Stichmuster, die Dress-Gummisohle und das bequeme ATS-Fußbett machen dieses Modell zum idealen Begleiter für lässige Tages- oder schicke Abendoutfits.

 

 

ÜBER ARIAT

 

Ariat International wurde 1993 von den ehemaligen Stanford MBA-Kommilitoninnen Beth Cross und Pam Parker mit dem visionären Ziel gegründet, Sportschuh-Leistungstechnologie in Reitstiefel zu integrieren. Unser Fokus darauf, innovative Technologie in Schuhe und Bekleidung zu integrieren, hat Ariat zur weltweit führenden Performance-Marke für Reiter gemacht, die stolz von den besten Reitern und Reiterinnen sowie Millionen von Menschen getragen wird, die draußen reiten und viel Zeit auf Ranchs und im Freien verbringen. Beth Cross, Mitbegründerin und CEO von Ariat, wurde 2018 zum EY Entrepreneur of the Year (Kategorie Verbraucher) für Nordkalifornien ernannt. Die Auszeichnung würdigt den Erfolg des Teams bei der erfolgreichen Skalierung eines erstklassigen, florierenden Unternehmens sowie der gleichzeitigen Förderung einer beeindruckenden Unternehmenskultur.

https://www.ariat.com/de/de

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Budgets für IGF und ZIM müssen im Bundeshaushalt 2022 zukunftsorientiert erhöht werden

Der am 16. März 2022 veröffentlichte zweite Regierungsentwurf für den
deutschen Bundeshaushalt 2022 sieht bislang Mittel für die IGF nur in Höhe
von 180 Millionen Euro und für das ZIM nur in Höhe von 600 Millionen Euro
vor. 2021 lag das Budget für die IGF bei rund 200 Millionen Euro und für
das ZIM bei 635,5 Millionen Euro.


„In einer Zeit, in der forschungsaffine kleine und mittlere Unternehmen
durch die Folgen der Corona-Krise, die aktuelle geopolitische Lage und die
laufenden Transformationsprozesse sogar in ihrer Existenz bedroht sind,
ist eine Kürzung der Budgets für die weltweit einzigartige Industrielle
Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm
Mittelstand (ZIM) wirklich fatal“, erklärte der Präsident der AiF
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von
Guericke“ e.V., Professor Sebastian Bauer. Der am 16. März 2022
veröffentlichte zweite Regierungsentwurf für den deutschen Bundeshaushalt
2022 sieht bislang Mittel für die IGF nur in Höhe von 180 Millionen Euro
und für das ZIM nur in Höhe von 600 Millionen Euro vor. 2021 lag das
Budget für die IGF bei rund 200 Millionen Euro und für das ZIM bei 635,5
Millionen Euro.

„Wenn die im Regierungsentwurf vorgesehenen Budgetansätze in dieser Höhe
erhalten blieben, wären das dramatische Beschneidungen dieser beiden so
erfolgreichen Forschungsförderprogramme. Die geplanten Mittelkürzungen
sind angesichts der gewaltigen Herausforderungen, beispielsweise beim
Klimaschutz, bei der Digitalisierung oder der Nutzung von Künstlicher
Intelligenz, auch überhaupt nicht nachvollziehbar, denn diese
Herausforderungen können doch nur mit zusätzlichen Forschungsanstrengungen
und daraus resultierenden Innovationserfolgen bewältigt werden. In der
aktuellen Situation muss es unbedingt Ziel sein, das Steueraufkommen
nachhaltig zu erhöhen, damit die bereits aufgenommenen und inzwischen
geplanten Schulden schnellstmöglich getilgt und künftige Generationen
nicht noch stärker belastet werden. Das lässt sich doch nur erreichen,
indem wir Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit stärken, sonst sind
Arbeitsplätze und damit Steueraufkommen gefährdet. Wir erwarten somit im
Interesse einer aussichtsreichen gesamtwirtschaftlichen und
-gesellschaftlichen Entwicklung eine signifikante Anhebung des IGF-
Budgets, zumal im Koalitionsvertrag explizit ausgeführt ist, dass diese
erfolgreichen Förderprogramme bedarfsgerecht ausgestattet werden sollen“,
so Bauer weiter.

Positive Evaluationen von IGF und ZIM und Empfehlung der EFI, ausreichende
und verlässliche finanzielle Mittel für die Förderung von Forschung und
Innovation bereitzustellen

Der AiF-Präsident erinnerte in diesem Zusammenhang an die Absicht der
neuen Bundesregierung, im Rahmen der bestehenden Förderstrukturen die
Entwicklungsschritte bis hin zum Markteintritt wirkungsvoll zu
unterstützen. Auch aus diesem Grund sei eine Aufstockung der Budgets für
IGF und ZIM folgerichtig. Denn in einer vor wenigen Wochen
veröffentlichten Evaluationsstudie des Bundeswirtschaftsministeriums sei
die IGF, die die vorwettbewerbliche, branchenübergreifende und
transferorientierte Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft anregt,
als effektives Instrument der Forschungsförderung mit hohem
Alleinstellungscharakter bewertet worden. Nahezu alle befragten
Unternehmen und Forschungseinrichtungen hätten die Unterstützung ihrer
Innovationsaktivitäten durch den erleichterten Zugang zu
praxisorientierten Forschungsergebnissen gewürdigt. Auch das ZIM sei in
2019 erneut positiv evaluiert worden.

Zudem verwies Bauer auf die Empfehlung der Expertenkommission Forschung
und Innovation (EFI), die in ihrem aktuellen Jahresgutachten 2022 die
Bereitstellung „ausreichender und verlässlicher finanzieller Mittel für
die Förderung von Forschung und Innovation“ angemahnt hatte.

„Wir sollten uns freuen, dass die Unternehmen zurzeit so viele IGF- und
ZIM-Vorhaben wie noch nie initiieren. Denn das zeigt doch, dass sie sich
den Herausforderungen des Transformationsprozesses stellen und ihre
Wettbewerbsfähigkeit stärken wollen. Insofern werden wir alle profitieren,
wenn die Budgets für IGF und ZIM bedarfsgerecht ausgestattet und damit
gestärkt werden“, betonte der AiF-Präsident abschließend.
Beide Förderprogramme, IGF und ZIM, werden vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von
Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand.
Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100
gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen
Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie
einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger
Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut
über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre
einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der
öffentlichen Hand. Im Jahr 2021 setzte die AiF über 557 Millionen Euro an
öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte
sie rund 13,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue
Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 245.000
Forschungsprojekte auf den Weg.

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Geothermieportal für die Wärmewende in Deutschland: Projekt zur Erweiterung von GeotIS gestartet

Das Geothermische Informationssystem GeotIS des Leibniz-Instituts für
Angewandte Geophysik (LIAG) bietet mit zahlreichen Daten einen Überblick
über die tiefe Geothermie in Deutschland – zum Beispiel in Form von
Temperaturprognosen im Untergrund. Im Projekt ArtemIS ergänzen das LIAG,
die Georg-August-Universität Göttingen und die Technische Universität
Darmstadt GeotIS nun um die mitteltiefe Geothermie und machen die
Plattform für Fachfremde noch benutzerfreundlicher. 3-D-Untergrundmodelle
sollen zudem eine Abschätzung der geothermischen Leistung einer Dublette
in einer Region ermöglichen. Auch das E-Learning-Angebot wird erweitert.
Das BMWK fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro.

Mit dem Verbundprojekt ArtemIS unterstützen die Kooperationspartner
kommunale Entscheidungsbefugte und Projektideen mit Daten und
Informationen über das Potenzial von tiefer und mitteltiefer Geothermie im
Rahmen einer Wärmewende. Das Projektteam, das mit fünf Stellen für das
LIAG bewilligt wurde, startet nun mit den Arbeiten.

Einbindung von Fündigkeitstypen, Künstlicher Intelligenz und Deep Learning

Die Forschenden planen viele detaillierte Erweiterungen. So sollen die
Daten für alle in Deutschland vorkommenden Fündigkeitstypen (Play Types)
der geothermischen Reservoire aufbereitet werden, um so regionale
Informationen über die besten Nutzungsmöglichkeiten – wie zum Beispiel der
Nutzung in Form von Fernwärme – zu bieten. Hierzu möchten die Forschenden
hypothetische 3-D-Untergrundmodelle generieren, die ein breites Spektrum
an geologischen Rahmenbedingungen abdecken. Damit würde es möglich sein,
mit GeotIS die geothermische Leistung einer Dublette innerhalb einer
Region abzuschätzen.

Ein weiterer, wichtiger Teil des Projekts umfasst die Erfassung und
Anpassung verifizierter Methoden der künstlichen Intelligenz und des Deep
Learnings zur Bohrdatenerfassung und -analyse. Damit soll der
Arbeitsaufwand bei der Erschließung von Bohrlochdaten zur
Reservoirparametrisierung langfristig reduziert werden. Ziel ist zudem,
das bestehende erste interaktive E-Learning-Portal zur Tiefen Geothermie
noch weiter auszubauen, und mit der mitteltiefen Geothermie zu erweitern.

Insgesamt arbeiten acht Geowissenschaftler*innen und Informatiker*innen
bis Ende 2024 an dem Projekt. Bereits seit 2006 wird GeotIS über
verschiedene Projekte und Aufbauvorhaben vom BMWK – Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz – gefördert.

Hintergrundinformationen

Über GeotIS
Das Geothermische Informationssystem vom LIAG ist deutschlandweit
einzigartig. Mehr als 30 000 Bohrungen bilden die Datengrundlage für
GeotIS, das damit ein einzigartiges Potenzial für weitere Forschung und
Publikationen bietet. Die Plattform umfasst überwiegend Ergebnisse aus
LIAG-Forschungsprojekten, Daten aus Erdöl-Erdgas-Bohrungen, aber auch
Geothermie-, Thermal- und Mineralwasserbohrungen sowie Bergbaubohrungen.
Sie enthält zusätzlich hydraulische Daten aus dem Fachinformationssystem
Kohlenwasserstoffe des LBEG, aus den Datenbeständen der Projektpartner
sowie dem „Hauptspeicher Bohrungsdaten“ aus der ehemaligen DDR.
Eingearbeitet sind zudem Temperaturdaten aus dem LIAG und Strukturdaten
aus diversen Kartenwerken von Projektpartnern.

Die Recherche-Oberfläche ermöglicht die dynamische Generierung von
interaktiven Karten, in denen Fachinformationen mit topographischen und
statistischen Daten kombiniert werden. Einen detaillierten Einblick in den
Untergrund bieten zudem dynamisch generierte Vertikal- und
Horizontalschnitte bis in eine Tiefe von 5000 Metern. GeotIS beinhaltet
zudem das Auskunftssystem „Geothermischen Standorte“ über tiefe
geothermische Anlagen in Deutschland, die sich in Betrieb oder im Bau
befinden.

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Vor tiefgreifender Transformation“ DBU-Online-Salon zur Energiewende im globalen Süden

Der Ruf nach einem erheblichen Ausbau erneuerbarer Energien
(EE) wird stärker und hat nach Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine
zusätzlichen Aufwind erhalten. Ein Gamechanger für einen EE-Ausbau könnte
der globale Süden werden – vor allem mit Hilfe von Abgeordneten dort in
Kommunal- und Landesparlamenten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
stellt in ihrer DBU-digital-Reihe in einem Online-Salon ein von ihr
gefördertes Parlamentarier-Netzwerk vor, das mehr als eine Energiewende im
globalen Süden erreichen will: Regenerative Energien sollen sozial gerecht
wirken und Wertschöpfung vor Ort schaffen. DBU-Generalsekretär Alexander
Bonde: „Sonne, Wind und Wasser im globalen Süden werden so zu einem Win-
Win: globalen Treibhausgas-Emissionen sinken, neue Jobs entstehen, Armut
nimmt ab.“

Bonde: Notwendig ist eine nachhaltigere, unabhängigere Energieversorgung

„Wir stehen vor einer tiefgreifenden Transformation“, so Bonde weiter.
Notwendig sei eine „nachhaltigere, unabhängigere Energieversorgung“.
Weltweite Macht- und Rohstoffkonflikte und auch der Ukraine-Krieg lassen
nach seinen Worten daran keinen Zweifel mehr. Zugeschaltet sind beim
erstmals rein englischsprachigen DBU-Online-Salon morgen (Dienstag) von 13
bis 14:30 Uhr Gäste aus den Philippinen und Costa Rica. Fragen zu
Verzahnungen zwischen Energiewende und globaler Gerechtigkeit widmet sich
das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“. Eine Teilnahme am Online-
Salon „Working together for a Just Energy Transition in the Global South“
ist möglich unter: https://www.dbu.de/@OnlineSalonEnergyTransition.

Weltweites Abgeordneten-Netzwerk Global Renewables Congress (GRC)

Zur Sprache kommen das von der DBU geförderte weltweite Abgeordneten-
Netzwerk Global Renewables Congress (GRC) für erneuerbare Energien sowie
das Folgeprojekt, eine sozial gerechte Energiewende voranzutreiben (just
energy transition). Bonde: „Nach der Netzwerk-Gründung wollen wir
gemeinsam mit den Parlamentarierinnen und Parlamentariern des globalen
Südens ausloten, wie Pläne zum EE-Ausbau in Gesetze münden können.“
Leitgedanken seien „globale Lösungen durch lokales Handeln auf
wissenschaftlicher Basis“. Dazu gehören laut Bonde entsprechendes Know-How
im globalen Süden und fachlicher internationaler Austausch.

Höhn: Jetzt die Weichen für erneuerbare Energien stellen und auf
Kohleeinstieg verzichten

GRC-Vorsitzende ist Bärbel Höhn, derzeit Energiebeauftragte für Afrika des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
sowie Ex-Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen. Viel Zeit für eine
sozial gerechte Energiewende im globalen Süden bleibt nicht, meint Höhn.
Jetzt sei der Moment, „um die Weichen für erneuerbare Energien unter
Verzicht auf einen Kohleeinstieg in den Ländern des globalen Südens zu
stellen“. Denn viele Länder etwa in Asien seien „gerade in den
Startlöchern, massiv in Kohlestrom zu investieren“. Auch in Afrika planen
Höhn zufolge viele Länder mit Kohle oder Gas. „Alle merken aber, dass sich
durch Lieferengpässe wegen der Corona-Pandemie und nun nach dem
Angriffskrieg Russlands in der Ukraine Gas, Kohle und Öl massiv verteuern.
Der Wind und die Sonne stehen jedoch preiswert zur Verfügung; durch den
Ausbau werden Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, die eigene
Energieunabhängigkeit wird gestärkt.“

Fehler der westlichen Industriestaaten vermeiden

Höhn setzt große Hoffnung in den neuen GRC, weil in diesem Netzwerk
Parlamentarierinnen und Parlamentarier unterschiedlicher Parteien aus
National- und Regionalparlamenten in Afrika, Asien und den USA mitmachen.
Man wolle „im besten Sinn Überzeugungsarbeit leisten: dass es nämlich
nicht nur klimafreundlicher, sondern auch kostengünstiger ist, den EE-
Ausbau voranzutreiben, statt in Kohlekraftwerke zu investieren“. Es geht
laut Höhn nicht darum, den Ländern des globalen Südens Lektionen zu
erneuerbaren Energien zu erteilen. Vielmehr sollten gemeinsam mit den
Abgeordneten solcher Staaten auf Basis internationaler und
interdisziplinärer Expertise EE-Möglichkeiten erörtert werden – „um in
diesen Ländern die Fehler der westlichen Industriestaaten zu vermeiden,
die zu lange bei der Energieversorgung auf Kohle-, Gas- und Atomkraft
gesetzt haben“.

Völlig neue Optionen für das tägliche Leben

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Ländern des globalen Südens sei
„ein hervorragendes dezentrales Instrument“, das vielen Bürgerinnen und
Bürgern vor Ort zugutekomme, so Höhn. „In Afrika hat die Hälfte der
Bevölkerung keinen oder kaum Zugang zu Strom. Und von dieser Hälfte der
Bevölkerung leben wiederum fast 90 Prozent auf dem Land.“ Durch Strom
könnten die Menschen ihre Lebenssituation erheblich verbessern, sie hätten
„plötzlich völlig neue Optionen, ihr tägliches Leben zu gestalten; sie
können zum Beispiel Wasser fördern, Getreide mahlen, Gemüse und Obst
trocknen oder Fische und Medikamente kühlen, kurz: Arbeitsplätze schaffen,
Einkommen generieren und Armut überwinden“, sagt die GRC-Vorsitzende.
Fotos nach IPTC-Standard zur kostenfreien Veröffentlichung unter
www.dbu.de.
Wann immer das generische Maskulinum verwendet wird, dient dies lediglich
der besseren Lesbarkeit. Gemeint sein können aber alle Geschlechter.

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