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Stiftung Leben mit Krebs und Uniklinikum Dresden rufen zur Online- Mitmachaktion „Beweg Dich gegen Krebs" auf

Am heutigen 18. März startet die Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“.
Ins Leben gerufen wurde der Mitmachwettbewerb von der „Stiftung Leben mit
Krebs“. Auch in diesem Jahr findet die zugunsten von Krebspatientinnen und
-patienten initiierte Aktion online statt. Die Zeiten sportlicher
Aktivitäten werden in eine App eingetragen. Daran können sich einzelne
Personen oder auch Viererteams beteiligen und die Ergebnisse ihrer
Aktivitäten mit den Leistungen der anderen Sporttreibenden vergleichen. Am
Ende der Aktion freuen sich die Organisatoren auf die Umwandlung der
Bewegungszeiten in eine Spende zugunsten von Sport-, Bewegungs- und
Gesundheitsprojekten des Universitätsklinikums Dresden.

Entstanden ist das Format, weil die Benefizruderregatten „Rudern gegen
Krebs“ der Jahre 2020 und 2021 pandemiebedingt abgesagt werden mussten.
„Beweg Dich gegen Krebs“ nimmt die Idee Benefizregatten auf und motiviert
dazu, sich präventiv zu bewegen und zudem Solidarität mit Betroffenen zu
zeigen. Alle Infos zur Teilnahme gibt es auf https://beweg-dich-gegen-
krebs.de. Unter dem Hashtag #bewegdichgegenkrebs können die Teilnehmenden
zudem ihre persönlichen Erlebnisse und Erfolge in den Sozialen Medien
teilen.

Die Trainerinnen Melany und Claudia vom Gesundheitszentrum Carus Vital am
Dresdner Universitätsklinikum wissen um die vorbeugende Wirkung von
körperlicher Aktivität. Auf diese Weise lassen sich die Risiken für
Zivilisationskrankheiten reduzieren, die wiederum das Entstehen von
Krebserkrankungen begünstigen. Deshalb werben beide unter den
Mitarbeitenden des Dresdner Uniklinikums für „Beweg Dich gegen Krebs“ und
treten in einem Videoclip auf (https://fb.watch/bNLY9mnb6v/). Um
sportliche Aktivitäten und Engagement gegen Krebs ungeachtet der weiterhin
geltenden pandemiebedingten Hygieneregeln zu ermöglichen, engagieren sich
das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und die
„Stiftung Leben mit Krebs“ für diese Benefiz-Aktion zum Mitmachen.

„Wer sich an ‚Beweg Dich gegen Krebs‘ beteiligt, macht nicht nur auf die
Situation von Krebspatientinnen und -patienten aufmerksam, sondern leistet
einen wesentlichen Beitrag für die eigene Gesundheit“, sagt Prof. Michael
Albrecht. „Darüber hinaus kann jeder in Form einer Spende die Bewegungs-
und Sportangebote für onkologische Patientinnen und Patienten der Dresdner
Hochschulmedizin unterstützen“, so der Medizinische Vorstand des Dresdner
Uniklinikums weiter. Die Idee: Aktive Menschen aus Dresden und der Region
können sich sportlich bewegen und ihre Leistungen über eine App mit
anderen Aktiven teilen. Sie nehmen so an einem virtuellen Wettkampf teil
und motivieren sich gegenseitig. „Trainiert wird allein oder mit Abstand,
die gemeinsame Freude und Motivation für die gute Sache findet über die
App statt“, sagt Tim Wober, Projektkoordinator am Uniklinikum Dresden.
Mitmachen kann jeder, ausdrücklich auch Laien- und Hobbysportler. Die
Registrierung und Nutzung der App „Beweg Dich gegen Krebs“ ist kostenfrei.
Gewertet wird die tatsächliche, individuelle Bewegungszeit der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den angebotenen Sportarten. In einer
Rangliste kann jeder die Summe seiner Bewegungszeiten als Einzelsportler
beziehungsweise das Ergebnis seines Teams sehen.

Mit insgesamt 15.514 Bewegungsstunden waren die Dresdner Aktionswochen im
vergangenen Jahr ein voller Erfolg: 921 Teilnehmende hatten sich
registriert, von denen sich ein Teil in 151 Teams organisiert hat. Diese
gute Resonanz ist nun der Maßstab für die zweite Auflage von „Beweg Dich
gegen Krebs“, deren Erlöse verschiedenen Projekten des Uniklinikums
zugutekommen. Neben den Teilnehmenden können sich auch Unternehmen und
Organisationen als Sponsoren und Förderer an der vierwöchigen Aktion
beteiligen. „Wir freuen schon jetzt wieder auf die vielen engagierten
Menschen in Dresden und Umgebung. Vielleicht gelingt es ja auch, einen
neuen Rekord an Teilnehmenden beziehungsweise Stunden aufzustellen“, sagt
Dr. Joachim Wiskemann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Leben mit
Krebs. „Unternehmen und Institutionen können als Sponsor gleich mit
mehreren Mannschaften teilnehmen und so im Rahmen ihres betrieblichen
Gesundheitsmanagements ihre Mitarbeitenden auf dieses besondere
Gesundheitsthema aufmerksam machen und zur Teilnahme motivieren!“

Die Erlöse von „Beweg Dich gegen Krebs“ kommen folgenden Projekten zugute

-       Yoga-Kurse für Brustkrebspatientinnen sowie für Patientinnen und
Patienten mit anderen Krebsarten, Universitäts-Physiotherapie-Zentrum und
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

-       Ernährungsprogramm, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen
Dresden (NCT/UCC): spezielle Ernährungs- und Kochkurse für
Krebspatientinnen und -patienten

-       Bewegungsprogramm, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen
Dresden (NCT/UCC): Aktivität für onkologische Patientinnen und Patienten
in Behandlung als auch in der Nachsorge
-       SynErFit, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie:
Ernährungsüberwachung und Verbesserung der körperlichen Fitness durch
Training als unterstützende Maßnahmen vor und während Strahlen- und
Chemotherapie

-       UroAquaFit, Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Dresden:
Aqua-Gymnastik für Patientinnen und Patienten mit Blasenkarzinom mit
Anlage eines Uro-Stomas

-       Pro Kontinenz, Klinik für Urologie am Universitätsklinikum
Dresden: Behandlungsangebote bei ungewolltem Urinverlust nach
Totalentfernung der Prostata.

-       Reittherapie für Kinder mit einer onkologischen Erkrankung,
Sonnenstrahl e.V.

Interessierte können sich ab sofort die App „Beweg Dich gegen Krebs“ (IOS
und Android) herunterladen, sich registrieren und dann ab dem 18. März
teilnehmen. Über die Internetseite https://beweg-dich-gegen-krebs.de sind
die aktuellen Ergebnisse abrufbar. Die Kooperationspartner in Dresden
freuen sich über Beiträge der Teilnehmenden, die ihre Trainingserfolge als
Bilder, Videos und Screenshots mit dem Hashtag #bewegdichgegenkrebs in den
sozialen Netzwerken teilen.

Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht

Sponsoren und Spender bei „Beweg Dich gegen Krebs“ unterstützen die
Projekte für von Krebs betroffene Menschen auf eine ganz besondere Weise
und motivieren ihre Mitarbeitenden zur aktiven Gesunderhaltung. Nähere
Informationen zu „Beweg Dich gegen Krebs“ in Dresden gibt es unter
www.bewegdichgegenkrebs.de

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Worum geht es beim IPCC-Bericht über Minderung des Klimawandels? Hintergründe aus der Forschung

Abhängigkeiten von Öl und Gas, Abhängigkeiten von Techniken zur
CO2-Entnahme und Feststecken in überkommenen Finanzströmen – um den
Klimawandel zu stoppen, gilt es viele Hindernisse zu überwinden.
Wissenschaftliche Hintergründe dazu erklärten Expertinnen und Experten
beim Pressegespräch des Deutschen Klima-Konsortiums gut zwei Wochen vor
Veröffentlichung des neuen Weltklimaberichts über Minderung des
Klimawandels.

„Der neue IPCC-Bericht kommt in einem Moment der Entscheidungen. Die
Russland-Krise zwingt zu energiepolitischen Entscheidungen: Europa muss
sich für ein Öl- und Gasembargo wappnen, es muss die Abhängigkeit von
russischem Gas und Öl in kurzer Zeit vermindern, in den Aufbau einer
Wasserstoff-Infrastruktur investieren und den Ausbau erneuerbarer Energien
massiv vorantreiben“, kommentierte Professor Ottmar Edenhofer beim
Pressegespräch des Deutschen Klima-Konsortiums die weltpolitische Lage gut
zwei Wochen vor der neuen Veröffentlichung des Weltklimarats
(Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). „In der EU steht der
Green Deal auf der Kippe: klimapolitische Blockade oder Aufbruch zu einer
umfassenden CO2-Bepreisung. Steigende Gaspreise kann Europa nur
verkraften, wenn es zu einem umfassenden Sozialausgleich kommt. Und China
und die USA müssen entscheiden: Konfrontation auch beim Kooperationsthema
Klima oder Einstieg in einen gemeinsamem Klima-Club, der weltweit Maßstäbe
setzt. Allen diesen Akteuren wird der IPCC-Bericht Maßnahmen aufzeigen –
und Pfade für die nachhaltige Sicherung unserer Wirtschaft. Die
Wissenschaft zeichnet die Landkarten mit allen Gefahrenstellen und Wegen,
damit die Politik faktenbasiert entscheiden kann“, so Edenhofer weiter.

Er ist Chefökonom und Direktor des Potsdam-Instituts für
Klimafolgenforschung und kennt die Arbeit des IPCC gut, da er den Beitrag
über Minderung zum vergangenen Fünften Sachstandsbericht als Ko-
Vorsitzender maßgeblich mitgestaltet hat. Seitdem sind sieben Jahre
vergangen, in denen in der internationalen Klimaforschung dazu viel
passiert ist – den aktuellen Stand fasst der neue Beitrag von
Arbeitsgruppe III zum Sechsten IPCC-Sachstandsbericht zusammen. Es geht
darum, was wir tun können, um den Klimawandel zu stoppen. Der Bericht
liefert außerdem eine handfeste Bestandsaufnahme, ob die Klimapolitik die
richtigen Weichen für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens gestellt
hat. Am Montag beginnt der letzte Schritt vor der geplanten
Veröffentlichung am 4. April: die Verabschiedung im IPCC-Plenum der
Mitgliedstaaten.

Warum wir über negative Emissionen reden müssen, sie aber kein
Wundermittel sind

„Der kommende IPCC-Bericht wird unterschiedliche Pfade in die Zukunft
aufzeigen, wie sich der globale Ausstoß der Treibhausgase entwickeln
könnte: Bei den Wegen in eine Welt, die die Klima-Ziele von Paris nicht
gefährdet, sind die nächsten Jahre entscheidend. Wir brauchen schnelle und
tiefgreifende Emissionsminderungen schon vor 2030 und eine weltweite
CO2-Neutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts – je mehr Zeit ohne
handfesten Klimaschutz vergeht, desto schneller und intensiver müssen
diese Minderungen ausfallen. Und je mehr Emissionen bis 2050 noch übrig
sind, desto mehr CO2 muss der Atmosphäre entnommen werden – auch hier
könnten ähnlich wie bei Öl und Gas unerwünschte Abhängigkeiten entstehen“,
sagte Professorin Sabine Fuss. Das unbeliebte aber rechnerisch in den
Pfaden notwendige Themenfeld der CO2-Entnahme ist eines der Spezialgebiete
der Ökonomin, die als Leitautorin am 1,5-Grad-Bericht mitgearbeitet hat.
Sie erklärte, dass sich die Forschung seitdem weiterentwickelt hat:
„Neuere Szenarien zeigen, dass größere Anstrengungen, die Rest-Emissionen
gering zu halten, diese Abhängigkeit zumindest verkleinern können. Der
neue Bericht hat etwa erstmals ein Kapitel dazu, wie viel ein anderer
Konsum und Lebensstil zum Klimaschutz beitragen könnte.“

Sustainable Finance als neues Thema im Bericht und Hebel für eine
nachhaltige Zukunft

Ein weiteres neues Thema im Bericht stellte Professorin Kerstin Lopatta
vom Center for Sustainable Society Research (CSS) der Universität Hamburg
vor: „Die Finanzwirtschaft ist ein bedeutender Hebel, um den Umbau unserer
Gesellschaft hin zu einer klimaneutralen und lebenswerten Welt zu
ermöglichen und zu beschleunigen. Daher ist in den vergangenen Jahren viel
Forschung rund um das Themenfeld Sustainable Finance entstanden. Der
Begriff beschreibt Investitionen in die nachhaltige Gestaltung der
Wirtschaft, der Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse – es geht darum,
die riesigen Finanzflüsse dieser Welt so zu nutzen, dass sie helfen,
unsere Zukunft zu sichern statt sie zu gefährden. Dafür braucht es einen
verlässlichen politischen Rahmen, transparente Berichterstattung von
Unternehmen und internationale Standards – hier kann die Politik noch viel
Potenzial heben.“

Der kommende IPCC-Bericht über Minderung des Klimawandels schließt an die
beiden vorigen Bände an: Arbeitsgruppe I („Naturwissenschaftliche
Grundlagen“) hat im August 2021 dargelegt, wie sich das Klima verändert
und dass der Mensch dafür hauptverantwortlich ist. Arbeitsgruppe II
(„Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“) fasste Ende Februar dieses Jahres
die umfassenden Ergebnisse zu den dramatischen Folgen des Klimawandels für
Menschen, Tiere und Pflanzen zusammen – zeigte aber auch, dass wir die
Risiken verringern können. Arbeitsgruppe III wird zeigen, wie weitreichend
und umfassend wir handeln müssen, damit die Emissionen tatsächlich sinken.
Alle drei Bände werden im September in einem Synthesebericht
zusammengefasst und im November einen wichtigen Input zur 27.
Weltklimakonferenz im ägyptischen Scharm El-Scheich liefern.

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Expertinnen und Experten

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist Direktor des Potsdam-Instituts für
Klimafolgenforschung (PIK), Direktor des Mercator Research Institute on
Global Commons and Climate Change und Professor für Klima-Ökonomie an der
Technischen Universität Berlin. Er hat von 2008 bis 2015 als Ko-
Vorsitzender der Arbeitsgruppe III die vorige, fünfte Ausgabe dieses
Berichts maßgeblich mitgestaltet.
Kontakt über die PIK-Pressestelle
0331 28825-07 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Prof. Dr. Sabine Fuss ist Leiterin der Arbeitsgruppe zu nachhaltigem
Ressourcenmanagement und globalem Wandel am Mercator Research Institute on
Global Commons and Climate Change und Professorin an der Humboldt-
Universität zu Berlin. Sie hat als Leitautorin am 1,5-Grad-Bericht
mitgearbeitet und als Autorin auch zu den Bänden von Arbeitsgruppe I und
II des aktuellen Sechsten Sachstandsberichts beigetragen.
Kontakt über Ulrich von Lampe, Leiter der MCC-Pressearbeit
030 3385537-201 | 0171 1964449 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Prof. Dr. Kerstin Lopatta ist Direktorin des Center for Sustainable
Society Research (CSS) der Universität Hamburg und arbeitet als
Professorin für Betriebswirtschaftslehre zu externer Rechnungslegung,
Prüfung und Nachhaltigkeit. Sie ist Mitglied im EFRAG Sustainability
Reporting Board, welches europäische verpflichtende
Nachhaltigkeitsberichtsstandards für rund 50.000 Unternehmen in der EU
entwickelt und verabschiedet.
Kontakt direkt via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hinweis: Die drei Forschenden gehören nicht zum Autorenteam des Berichts,
verfügen jedoch über Fachwissen zu zentralen Aspekten.

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HU-Podcast: Linsen-Burger statt Schweinehack – Deutschland erlebt eine Ernährungswende

Ein Gespräch mit den Agrarwissenschaftlern Peter Feindt und Harald Grethe
über Agrarreformen, Tierwohl, Umweltschutz und eine nachhaltige Ernährung

Fleisch ist zu billig, zu viel davon konsumieren wir sowieso. Doch warum
wird es nicht reichen, die Preise für Fleisch und Milch zu erhöhen? Über
dringend benötigte Agrarreformen spricht die Radiojournalistin Cora
Knoblauch mit den Agrarwissenschaftlern Prof. Dr. Peter Feindt und Prof.
Dr. Harald Grethe. Eine Trendwende unserer Ernährungsweise sei für
Industrienationen wie Deutschland dringend nötig, sagen Feindt und Grethe.
Das Problem sei aber nicht nur der zu große Fleisch- und
Milchproduktekonsum.

„Die Politik hat in den vergangenen Jahrzehnten alles daran gesetzt,
dringend benötigte Agrar-Reformen auszubremsen“, kritisiert Peter Feindt.
Krisen wie der derzeitige Krieg gegen die Ukraine würde bereits bestehende
Abhängigkeiten und Missstände verschärfen und für den Normalbürger
sichtbar machen. So seien die Preise für Futtermittel bereits jetzt enorm
gestiegen, sagt Feindt.

„Manch ein Fleischproduzierender Betrieb wird sich vielleicht nicht halten
können“, sagt Harald Grethe. Er fordert Umstrukturierungen und ein
Umdenken auf vielen Ebenen: „Es gibt nicht die eine Stellschraube, an der
man dreht und dann ist das Problem gelöst“.

Ein Gespräch über Umweltschutz, Tierwohl und eine nachhaltige Ernährung.
Und die Frage, ob wir wie in den 50er Jahren nur Sonntags einen Braten
auftischen sollten – Spoiler: nein.

Die Podcastfolge „Linsen-Burger statt Schweinehack –  Deutschland erlebt
eine Ernährungswende“ hören Sie auf der Podcast-Seite der HU:
https://hu.berlin/podcampus

Dort finden sich auch alle bisherigen Themen von „Licht, Atomen und
Geheimdiensten“ bis zur „Persönlichkeit unserer Nervenzellen“.

Sie finden die Podcasts der Humboldt-Universität auch auf Spotify und
Apple Podcasts.

Der HU-Podcast „Humboldt hören“ bringt die Hörerinnen und Hörer in Kontakt
mit den Forschenden der HU. Die Radiojournalistin Cora Knoblauch führt die
Gespräche an den Orten, die für die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler wichtig sind und an denen sie anschaulich machen können,
worum es ihnen mit ihrer Forschung geht.

Kontakt:

Hans-Christoph Keller, Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin,
Tel.: 030 2093-12710, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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18. Runde der Vortragsreihe baupraxis der Hochschule Koblenz lädt virtuell zur Fortbildung ein

Die am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz stattfindende Vortragsreihe
baupraxis geht in die 18. Runde. Der Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe
bietet das beliebte Format wieder virtuell an. Die insgesamt fünf
Einzelvorträge, die ab dem 5. April 2022 und danach in unregelmäßigen
Abständen dienstags um 17.30 Uhr stattfinden, spannen einen Bogen über das
weite Feld des Bauwesens. Die Vortragenden von Ingenieurbüros, Behörden
und ausführenden Firmen stellen im Rahmen von Videokonferenzen
interessante Projekte aus den Bereichen Brückenbau und Ingenieurbau vor
und berichten über ihre Erfahrungen. Zu den Themen gehört auch die Zukunft
der vom Hochwasser des Sommers 2021 gezeichneten Ahrregion.

Die Vortragsreihe startet am 5. April mit dem Vortrag „BIM und
Digitalisierung als Erfolgsfaktoren für die Optimierung von Bau- und
Planungsprozessen – Projektbeispiele aus der Praxis“ von Dr. Thilo Nemuth,
Geschäftsführer der Julius Berger International GmbH in Wiesbaden. Im
zweiten Vortrag mit dem Titel "Bauen im Ballungsraum: Ausbaustrecke Hanau
– Gelnhausen“ am 26. April sprechen Dr. Katja Fuhr‐Boßdorf und Heike
Wirtz, Projektingenieurinnen bei der DB Netz AG Region Mitte in Frankfurt
am Main.

Am 17. Mai referiert Joachim Gerke, Abteilungsleiter Wasserwirtschaft,
Abfallwirtschaft, Bodenschutz bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion
Nord in Koblenz, über das Thema „Der Wiederaufbau im Ahrtal – eine
Herausforderung“. Ihm folgt am 31. Mai Julian Schenk, Leiter
Arbeitsvorbereitung International bei der Huber car park systems
international GmbH in Rheinbrohl, mit einem Vortrag über
„Projektabwicklung im Ausland am Beispiel Wembley Pink“.

Den Abschluss der Vortragsreihe bildet der Vortrag „B 327 - Hochstraße
Horchheim, Chronologie eines Koppelfugenschadens“, den Andreas Jackmuth,
Fachgruppenleiter Konstruktiver Ingenieurbau beim Landesbetrieb Mobilität
Rheinland-Pfalz in Koblenz, am 14. Juni 2022 halten wird.

Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem Bund Deutscher
Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. Bezirksgruppe Koblenz (BDB),
dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und
Kulturbau e.V. (BWK), dem mittelrheinischen Bezirksverein des Vereines
Deutscher Ingenieure (VDI) sowie mit der Bezirksgruppe Koblenz der
Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (VSVI) durchgeführt.

Die Teilnahme an den Videokonferenzen ist kostenlos. Lehrende und
Studierenden in den entsprechenden Studiengängen erhalten den Link dazu
automatisch per eMail. Interessierte Externe werden gebeten, sich
spätestens ein Tag vor dem Vortragstermin bei Claudia Meseck per eMail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anzumelden. Sie bekommen dann am Tag des Vortrags den
Link ebenfalls per eMail. Die Vortragsreihe ist auch interessant für
Studieninteressierte, die über ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen
oder Bauwirtschaftsingenieurwesen oder Umwelt-, Wasser- und
Infrastrukturmanagement nachdenken.

Weitere Infos zu Themen und Vortragenden sind abrufbar unter www.hs-
koblenz.de/baupraxis.

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