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DGN stellt 100.000 EUR für die medizinische Versorgung der Menschen in der Ukraine zur Verfügung

Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe.
Insbesondere die Menschen, die schwer erkrankt sind und nicht flüchten
können, befinden sich in einer verzweifelten Lage – es fehlt am Nötigsten,
auch an Medikamenten. Um ihnen und dem medizinischen Personal in der
Ukraine, das unter Einsatz seines Lebens die Krankenversorgung in den
Kriegsgebieten aufrechterhält, zu helfen, hat die DGN eine Großspende an
action medeor e. V. getätigt. Davon sollen neurologische Medikamente
beschafft und in die Kriegsgebiete geliefert werden.

Die DGN verurteilt den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine und
bekundet ihre Solidarität mit den Menschen in den Kriegsgebieten. Sie
appelliert an die russische Regierung, die Kämpfe einzustellen und die
humanitäre Katastrophe zu beenden.

Doch in der jetzigen Lage bedarf es mehr als Appelle und
Solidaritätsbekundungen. Den Kriegsopfern muss nun schnell und
unbürokratisch Hilfe zuteilwerden. Die Deutsche Gesellschaft für
Neurologie (DGN) kommt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach und
stellt 100.000 EUR für die medizinische Versorgung der Menschen in der
Ukraine zur Verfügung.

Um sicherzugehen, dass diese Unterstützung bei den Menschen in Not
ankommt, wurde bewusst die Hilfsorganisation action medeor e. V.
ausgewählt, die im Rahmen des Bündnisses „Aktion Deutschland hilft“
(https://www.aktion-deutschland-hilft.de) über Erfahrung bei der
Organisation von medizinischer Hilfe in Krisengebieten, Expertise sowie
einer entsprechenden Logistik und Infrastruktur verfügt. Die action medeor
e. V. (https://medeor.de/de), auch bekannt als „Notapotheke der Welt“, ist
das größte Medikamenten-Hilfswerk Europas und versorgt Kriegs- und
Katastrophenregionen mit Medikamenten und medizinischen Geräten.

„Als neurologische Fachgesellschaft ist es uns ein Herzensanliegen,
Menschen mit neurologischen Erkrankungen sowie unsere mutigen Kolleginnen
und Kollegen in der Ukraine, die unter Einsatz ihres Lebens die
Krankenversorgung in den Kriegsgebieten aufrechterhalten, zu unterstützen.
Wir stehen derzeit in engem Austausch mit Vertretern der ukrainischen
neurologischen Fachgesellschaft, die uns konkrete Bedarfe für Medikamente
mitgeteilt haben, die für die Versorgung von neurologischen Patientinnen
und Patienten benötigt werden. Diese Medikamente werden nun von der action
medeor e. V. beschafft und dorthin geliefert, wo sie am dringendsten
gebraucht werden“, erklärt Professor Dr. Christian Gerloff, Präsident der
DGN.

Neben der Bereitstellung der hohen Summe hat die DGN ihre Mitglieder auch
zu individuellen Geldspenden und zum Engagement in der Flüchtlingshilfe
aufgerufen, was bereits auf große Resonanz stieß. „Ich bin tief
beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und den zahlreichen
Privatinitiativen, die viele unserer Mitglieder bereits gestartet haben.
Es gab private Hilfskonvois, Aufnahmen von geflüchteten Familien und lokal
organisierte Spendenaktionen“, erklärt der DGN-Präsident.

Eine Aufgabe der Fachgesellschaft sei nun, die Versorgung der Geflüchteten
mit neurologischen Erkrankungen in Deutschland sicherzustellen bzw. auch
jener, die als Folge des Erlebten neurologische Symptome entwickeln. „Es
ist davon auszugehen, dass ein Teil der Geflüchteten unter
posttraumatischen Belastungsstörungen leiden wird und fachärztlich
versorgt werden muss“, erklärt Gerloff. „Die Neurologie wird hier ihren
Beitrag leisten.“

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Architektur: HCU-Studentinnen erfolgreich beim AIV-Schinkel-Wettbewerb

Katrina Westphal und Ing-Kerrin Ziegler haben mit ihrer Master-Thesis
„Zukunftsfabrik“ den 2. Platz beim Architektur-Wettbewerb belegt. In ihrem
Entwurf wird aus einer Industriebrache ein Kreativquartier.

Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V. (AIV) rief
diesmal mit dem Förderwettbewerb dazu auf, neue Ideen für das Areal der
ehemaligen Futterphosphatfabrik unter dem Titel „Ressource Rüdersdorf –
neu aufgemischt“ zu finden. Die Aufgabenstellungen für die
Teilnehmer:innen wurden in den Fachsparten Architektur, Bauingenieurwesen,
Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Freie Kunst
bearbeitet.

Master-Thesis „Zukunftsfabrik“ als Wettbewerbsbeitrag

Bei dem Entwurf „Zukunftsfabrik“ handelt es sich um die Master-Thesis von
Katrina Westphal und Ing-Kerrin Ziegler. Diese wurde von Prof. Christoph
Heinemann (Architektur und Stadt) und Prof. Antje Stokman (Architektur und
Landschaft) betreut. Sie nahmen in der Fachsparte Architektur am
Wettbewerb teil. Die beiden HCU-Studentinnen haben zudem den Sonderpreis
der Gemeinde und WBG Rüdersdorf gewonnen.

Idee und Entwurf: Industriebrache als Kreativquartier

Betrachtungsgegenstand ist die Industriebrache der alten Chemiefabrik in
Rüdersdorf bei Berlin, die seit den 2000ern stillgelegt ist.
Wettbewerbsaufgabe war es dem ruinösen Gelände in Form eines
Kreativquartieres neues Leben einzuhauchen.

Für den Architekturteil wurde die Mischhalle, eine dreißig Meter hohe und
150 Meter lange Halle, in den Fokus genommen. Die angehenden
Architektinnen haben ein Szenario aufgestellt, bei der zehn fiktive
Pioniere einen Verein gründen und sich die Mischhalle aneignen. Dieser
Prozess weitet sich Schritt für Schritt auf die umliegenden Gebäude aus.
Der hohe Teil der Halle dient als Theater- und Veranstaltungsbereich und
ein deckenhoher Bühnenturm wird integriert.

Im flacheren Teil der Halle wird ein Stahlgerüst implementiert, welches
weitere Kreative mieten und im Selbstbau mit kostengünstigen und
recycelten Materialien ausbauen können. Dabei ist ein Wachsen und
Schrumpfen der einzelnen Einheiten möglich und vorgesehen. In der Mitte
bildet sich eine Werkstraße aus, die von Studios und Werkstätten gesäumt
wird. Hier finden Sie Bildmaterial zum Entwurf.

Über den Schinkel-Wettbewerb

Der Schinkel-Wettbewerb zählt zu den bekanntesten und ältesten deutschen
Nachwuchspreisen. Dieser wurde nun zum 167. Mal vergeben, bereits mehrmals
waren HCU-Studierende erfolgreich.

Insgesamt wurden in diesem Jahr Preisgelder in Höhe von 28.700 Euro
vergeben. Eingegangen waren insgesamt 123 Beiträge von jungen
Planer:innen, von denen elf Arbeiten ausgezeichnet wurden. Das große
Schinkel-Fest wird dieses Jahr am 26. August stattfinden, bei dem die
Preisträger:innen gewürdigt werden. Das Fest wird in Rüdersdorf
stattfinden. Hier finden Sie die Pressemitteilung des Architekten- und
Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V. (AIV).

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Tagung zu Sprache und Bildungserfolg

Welche Bedeutung haben sprachliche Fähigkeiten für den Bildungserfolg? Die
Universität Bamberg und die Universität Gießen gehen dieser Frage auf
einer gemeinsam veranstalteten Tagung nach.

Welche Bedeutung haben sprachliche Fähigkeiten für den Bildungserfolg?
Eine interdisziplinäre Tagung an der Universität Bamberg beschäftigt sich
mit dieser Frage. In den Vorträgen werden unter anderem
Wortschatzkenntnisse neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler im
Deutschen und Englischen thematisiert sowie die Rolle sprachlicher
Kompetenzen für den Studienerfolg internationaler Studierender.

„Mit großer Selbstverständlichkeit wird ‘Sprache’ gemeinhin als
‘Schlüssel’ zum Erfolg verstanden“, sagt Prof. Dr. Katrin Wisniewski von
der Professur für Deutsche Sprachwissenschaft/Deutsch als Fremdsprache der
Otto-Friedrich-Universität Bamberg. „Doch gerade im Fachbereich Deutsch
als Fremd- und Zweitsprache ist dieser Zusammenhang nur erstaunlich
lückenhaft empirisch erforscht.“

Zusammen mit Prof. Dr. Jana Gamper von der Professur für Deutsch als
Zweitsprache der Justus-Liebig-Universität Gießen veranstaltet Frau Prof.
Dr. Katrin Wisniewski die Tagung mit dem Titel "Sprache als Schlüssel -
wozu? Bildungserfolg im Fokus". Eingeladen sind am 17. und 18. März alle
Interessierten, insbesondere aus den Bereichen Bildungsforschung,
Sprachtestforschung, Sprachtechnologie, Fremdsprachendidaktik.
Referentinnen und Referenten sind vor Ort, andere Teilnehmerinnen und
Teilnehmer können sich nach Anmeldung über Zoom zuschalten.

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NEU: BZgA-Informationsmaterialien in ukrainischer Sprache zum Schutz vor dem Coronavirus

Im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung für nach Deutschland geflüchtete
Menschen aus der Ukraine stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung, zu
Tests auf das Coronavirus und zu Hygienemaßnahmen in ukrainischer Sprache
zur Verfügung. Für aus der Ukraine in Deutschland eintreffende Menschen,
die in Teilen über einen noch nicht ausreichenden Impfschutz vor dem
Coronavirus SARS-CoV2 verfügen, sind der Schutz vor einer Corona-Infektion
und die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig.

Daher bietet die BZgA auf ihrem Internetportal
https://www.infektionsschutz.de in ukrainischer Sprache Merkblätter und
Infografiken zur Corona-Schutzimpfung, zu Tests, Quarantäne und Isolierung
sowie zur Erläuterung der „3G, 3G-Plus, 2G und 2G-Plus“-Regelungen.
Ergänzend sind Informationen zu Hygienemaßnahmen auf Ukrainisch verfügbar.

Die kostenfreien Merkblätter und Infografiken dienen der Unterstützung von
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, zum Beispiel Beschäftigten des
Öffentlichen Gesundheitsdienstes oder Beschäftigten in
Gemeinschaftsunterkünften bei der Betreuung von Geflüchteten. Die
Informationsmaterialien in ukrainischer Sprache können heruntergeladen,
ausgedruckt, ausgehängt oder an geflüchtete Kinder, Jugendliche,
Erwachsene und Eltern weitergegeben werden.

Übersicht der Informationen der BZgA in ukrainischer Sprache rund um das
Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung:

1) Merkblatt: Die Corona-Schutzimpfung – sicher und wirksam!

2) Infografik: Der Impfablauf

3) Infografik: Übersicht Corona-Tests

4) Infografik: Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

5) Merkblatt: Virusinfektionen – Hygiene schützt!

6) Merkblatt: Tipps für die Zeit in häuslicher Quarantäne oder Isolierung

7) Infografik: Was bedeuten 3G, 3G-Plus, 2G und 2G-Plus?

8) Merkblatt: Corona-Schutzimpfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren

9) Merkblatt: Corona-Schutzimpfung ab 12 (Informationen für Eltern und
Sorgeberechtigte)

Das Paket der Informationsmaterialien in ukrainischer Sprache steht zum
Herunterladen bereit unter:
https://www.infektionsschutz.de/mediathek/materialien-auf-ukrainisch/

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bzga.de/
Fax: 0221/8992257
E-Mail: bestellung(at)bzga.de

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