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„Wenn in China ein Sack Reis umfällt…“ – Ein Sprichwort auf dem Prüfstand

Um die Bedeutungslosigkeit eines Sachverhaltes auszudrücken, griff man in
vergangenen Zeiten oft auf die vergleichende Redewendung: „Das ist
genauso, als wenn in China ein Sack Reis umfällt!“  zurück. Viele Jahre
lang schien es egal zu sein, was auf der anderen Seite der Welt geschieht.
Dieser Zusammenhang hat sich radikal verändert, weiß auch Logistik-Experte
Prof. Dr. Roman Kremer: „Ereignisse, die auf anderen Kontinenten
stattfinden, können wir in Deutschland durchaus empfindlich zu spüren
bekommen. Momentan erleben wir genau aus diesem Grund z.B. Lieferengpässe
in der Automobilindustrie.“

Tatsächlich betragen Lieferzeiten für Autos in Deutschland aktuell bei
einigen Modellen bis zu 13 Monate. Schuld hieran ist die allgegenwärtige
Chipkrise, an der auch weit entfernte Ereignisse wie die Corona bedingten
Lockdowns der gigantischen Frachthäfen in Shenzhen und Ningbo-Zhoushan
ihren Anteil haben. „Da heißt es: entweder rechtzeitig vorsorgen oder
schnell reagieren. Toyota konnte General Motors jüngst nach über 90 Jahren
vom Thron des US-Marktführers stoßen, weil sie rechtzeitig
Sicherheitsbestände aufgebaut haben.“, so Prof. Kremer weiter.

Damit die richtigen Produkte auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort
ankommen, benötigt es Fachkräfte, die genau diesen Umstand sicherstellen.
Genau solche Fachkräfte - sog. Logistikerinnen und Logistiker - werden am
SRH Campus im Rheinland ausgebildet. Der Studiengang „Supply Chain
Management“ zielt genau darauf ab, Expertinnen und Experten auszubilden,
die Lieferengpässe vermeiden können.  Das Angebot richtet sich sowohl an
nationale aus auch internationale Studierende. „Das Renommee der SRH
Hochschulen reicht über die Landesgrenzen hinaus. Wir sind auch für
ausländische Studierende eine attraktive Hochschule“ berichtet Prof. Dr.
Sabrina Krauss, Leiterin des SRH Campus Rheinland. Der Studiengang „Supply
Chain Management“ startet auch im nächsten Wintersemester wieder. Für
alle, die sich näher informieren möchten, bietet der Campus Rheinland
regelmäßig Schnuppervorlesungen und Beratungstermine an.

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querFELDein-Podcast: Neue Folge zum Thema Wald

Weltweit gibt es vier Milliarden Hektar Wald, was ungefähr 31 Prozent der
Landfläche der Erde entspricht. Laut WWF werden durchschnittlich 13
Millionen Hektar pro Jahr abgeholzt.
Das entspricht pro Minute in etwa der Fläche von 35 Fußballfeldern. Das
hat nicht nur einen negativen Einfluss auf das Klima, sondern auch auf
einzigartige Ökosysteme, die zunehmend verschwinden.

Prof. Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung
Eberswalde, ist einer der deutschlandweit führenden Waldexperten und Gast
in der aktuellen Folge des querFELDein-Podcasts.

Mit ihm spricht die Moderatorin Julia über die, wie er sagt, „komplexesten
Ökosysteme auf unserer Erde, mit der größten Biomasse und mit der größten
Artenvielfalt“. Außerdem fragt sie ihn, in welchem Zustand sich unsere
Wälder befinden, wie sich der Klimawandel auf ihre „Gesundheit“ auswirkt,
wie wir Wälder „klimafit“ machen können und auch, ob das Bauen mit Holz
wirklich so nachhaltig ist, wie wir denken.

„Es ist ein Kurzschluss, dass Holz per se nachhaltig ist. Wald hat nicht
diese Erneuerungsgarantie. Das galt bisher, aber das ist vorbei in der
Klimakrise.“ — Prof. Pierre Ibisch, Biologe

Der Podcast ist auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube und
auf dem Blog verfügbar: https://www.quer-feld-ein.blog/hoeren/

Zur Podcast-Folge: https://www.quer-feld-ein.blog/episodes/wie-geht-es-
unseren-waldern


REINGEHÖRT - Die Podcast-Folge in der Kurzversion: https://www.quer-feld-
ein.blog/episodes/reingehort-wie-geht-es-unseren-waldern

Die Online-Wissensthek „querFELDein“ der Leibniz-Gemeinschaft bündelt
Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft. In einem
interaktiven Blog-Format bringt sie dabei Perspektiven aus Forschung,
Praxis und Gesellschaft zusammen und lädt zum Dialog ein. Initiiert vom
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. und gefördert
vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg (MWFK) wird das Projekt neben dem ZALF unterstützt vom
Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), dem Leibniz-
Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), dem Leibniz-
Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), dem Leibniz-Institut für
Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), dem Leibniz-Institut für
Raumbezogene Sozialforschung (IRS), dem Deutschen Institut für
Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), dem Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung (PIK), der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung
Eberswalde (HNEE), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-
Senftenberg (BTU), dem Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN), dem
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK),
dem Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen
Universität München (LSB), dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie
(IPB),  Saxony5, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL
Schweiz), Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in
Transformationsökonomien (IAMO) und Fraunhofer-Institut für Solare
Energiesysteme (ISE): www.quer-feld-ein.blog

Originalpublikation:
https://www.zalf.de/de/aktuelles/Seiten/DIR/querFELDein-Podcast-
Folge-14-Wald.aspx

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Stadt Bochum Infos: Ausfall der Märkte in Linden und Werne am Samstag

Aufgrund der erneuten Sturmwarnung schließen die Wochenmärkte am heutigen Freitag bereits um 12 Uhr. Dies betrifft die Märkte in der Innenstadt am Dr.-Ruer-Platz, in Altenbochum am Friemannplatz, am Alten Markt in Wattenscheid, in Langendreer an der Hauptstraße und in Weitmar-Mark am Pfarrer-Halbe-Platz.

 

Am Samstag werden die Wochenmärkte in Linden und Werne wegen der Sturmwarnung und der dortigen alten Baumbestände ersatzlos abgesagt. Eingekauft werden kann am Samstag dagegen auf den Märkten in Riemke, auf dem Buddenbergplatz am Hauptbahnhof und in Günnigfeld auf dem Max-König-Platz.

 

Eine Übersicht über alle Marktzeiten finden Sie unter www.bochum-tourismus.de/wochenmarkt

 

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Vorsorgeleistungen ermöglichen

Physician Assistants können den ärztlichen Bereich durch die selbständige
Durchführung von Vorsorgeleistungen entlasten.

„Vorsorge hat einen sehr hohen Stellenwert, weil dadurch das Auftreten
einer Erkrankung verhindert werden kann. Meistens sind es
niederschwellige, leicht durchführbare Maßnahmen, oft im Kontext der
persönlichen Lebensstiländerung, die jedoch häufig nicht wahrgenommen
werden. Dazu kommt, dass unser Gesundheitswesen krankheitsbezogen
ausgerichtet ist und den Fokus mehr auf die Behandlung als auf die
Vorbeugung setzt. Daher ist es eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe,
die Themen Verhältnis- und Verhaltensprävention voranzubringen, zu
unterstützen und gegebenenfalls zu finanzieren“, schildert Prof. Dr.
Henrik Herrmann, Studiengangsleiter im Bachelor-Studiengang Physician
Assistant und Professor mit Schwerpunkt Innere Medizin am Studienzentrum
Heide der SRH Hochschule für Gesundheit.

Laut der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse gab es 2021 in
Deutschland rund 10 Millionen Personen ab 14 Jahren, die nie zu
medizinischen Vorsorgeuntersuchungen gingen. Dieser Zustand wird durch die
Corona-Pandemie noch verstärkt, wie Prof. Dr. Henrik Herrmann erläutert:
„Die Corona-Pandemie lenkt unseren Blick von der Vorsorge ab zu den
Herausforderungen im Alltag mit Einschränkungen in allen Bereichen unseres
Lebens. Dazu kommen Ängste vor einer eventuellen Ansteckung in den Praxen
und medizinischen Einrichtungen. Außerdem binden coronabedingte Maßnahmen
und Behandlungen medizinisches Personal, das dann für
Vorsorgeuntersuchungen fehlt.“ Demnach könnte es in den nächsten Jahren
mehr fortgeschrittene Krebserkrankungen geben und zu einer erhöhten
Mortalität kommen.

Trotz der angespannten Situation im medizinischen Bereich müssen Praxen
und medizinische Einrichtungen auch während der Pandemie alle notwendigen
und etablierten Vorsorgemaßnahmen anbieten, selbst wenn sie sehr belastet
sind. Ein zeitlicher Aufschub ist nicht hinnehmbar, weshalb Betroffene
unbedingt auf die Einhaltung der empfohlenen Vorsorgen achten und diese
auch einfordern sollten. Dabei ist gerade wegen der hohen zeitlichen,
physischen und psychischen Anspannungen im ärztlichen Bereich, aber auch
bei allen anderen Gesundheitsberufen eine Verteilung der anfallenden
Aufgaben von hoher Bedeutung. Hier können Physician Assistants einen
wichtigen Beitrag leisten, indem sie Vorsorgeleistungen nach Delegation
durch eine Ärztin oder einen Arzt eigenständig durchführen, z. B. durch
die Durchführung einer entsprechenden körperlichen Untersuchung, erste
diagnostische Maßnahmen oder Beratungsleistungen. Dadurch wird der
ärztliche Bereich entlastet und zeitliche Ressourcen werden zur Verfügung
gestellt. Doch Physician Assistants können nicht nur in der Vorsorge,
sondern auch in allen anderen medizinischen Bereichen für eine Entlastung
sorgen. So könnten etwa Aufgaben im Bereich der Nachsorge von Corona-
Patient:innen mit Long-Covid an Physician Assistants delegiert werden wie
Untersuchungen sowie Durchführung und Überwachung therapeutischer
Maßnahmen.

Um optimal auf diese Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Ärzt:innen
und Patient:innen vorbereitet zu sein, erhalten die Studierenden an der
SRH Hochschule für Gesundheit an den Studienorten in Gera, Heide,
Heidelberg und Leverkusen umfangreiches berufsspezifisches Wissen aus der
Medizin. Das Studium richtet sich an Interessierte, die bereits eine
Ausbildung in einem Gesundheitsberuf mit unmittelbarer
Patient:innenversorgung absolviert haben. Dabei sollten Mitarbeitende im
Gesundheitswesen auch selbst ihre eigene Gesundheit und Vorsorge im Blick
haben, um eine Behandlung ihrer Patient:innen auf höchstem Niveau leisten
zu können.

Sie möchten mehr zum Bachelor-Studiengang Physician Assistant erfahren?
Interessierte können sich bereits jetzt den Gesundheitsdenkertag am 27.
April 2022 vormerken.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/henrik-herrmann/

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