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Rundgang "außer der Reihe" an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)

Eröffnung des Rundgangs & Verleihung des Großen Kunstpreises der Freunde
der KHM
Do, 17. Februar, 18 Uhr, Aula der KHM und im Livestream
Die AUSSTELLUNG ist bis 21 Uhr geöffnet.
Ab 20:30 Uhr findet ein VIDEOMAPPING auf die Trinitatiskirche statt.

Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag:
AUSSTELLUNGSPARCOURS
Fr–So, 18.–20. Februar, 14–20 Uhr
FILMPROGRAMM im Aula-Kino
Fr-So, 18.-20. Februar, jeweils 14, 16:30 und 19 Uhr

Zentraler Einlass:
Innenhof/Mensa, Filzengraben 2, 50676 Köln
Anmeldung & Zugangsregeln:
Es gelten die aktuellen Coronaregeln (2G) und FFP-2 Maskenpflicht
Die Plätze in der Aula sind beschränkt (50)

Die Kunsthochschule für Medien verstaltet vom 17. bis 20. Februar einen
Rundgang "außer der Reihe" zum Ende des Wintersemesters: Ateliers und
Labore der KHM bieten Einblicke in künstlerische Prozesse und
Seminarergebnisse. Im Aula-Kino sind aktuelle Filme und Videoarbeiten zu
sehen. Die benachbarte Trinitatiskirche fungiert als externer
Ausstellungsort mit Schwerpunkt auf Sound und zeitbasierten Projekten.

Zudem werden bei der Eröffnung des Rundgangs die beiden Großen Kunstpreise
der FREUNDE der KHM für die Jahre 2020 und 2021 vergeben, mit denen seit
2016 jährlich herausragende künstlerische Leistungen von Diplomand*innen
und Absolvent*innen der KHM ausgezeichnet werden.
Zum Ausklang des Eröffnungsabends präsentieren Studierende der Animation
Videomappings auf die Fassade der Trinitatiskirche.

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Mitmachen für mehr Nachhaltigkeit DBU-Online-Salon setzt Zeichen für Bürgerbeteiligung

Auf dem Weg zu mehr Umwelt- und Klimaschutz ist der Wandel von
Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hin zu einer
umfassenden Nachhaltigkeit in vollem Gang. „Wir müssen Klimakrise und
Artensterben – die beiden für die Menschheit existenziellen ökologischen
Herausforderungen – zeitnah lösen. Dazu brauchen wir auch die Beteiligung
von Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).  Die DBU will für eine solche
Bürgerbeteiligung ihren Beitrag leisten und veranstaltet zum Thema deshalb
morgen (Donnerstag) von 14 bis 16:15 Uhr einen digitalen DBU-Online-Salon.
Eine Frage steht im Mittelpunkt: Mit welchen Methoden ist ein breites
gesellschaftliches Fundament für eine derartig weitreichende
Transformation zu erreichen? Der DBU-Salon ergänzt damit zugleich das seit
2000 regelmäßig stattfindende „Wissenschaftsjahr“ der Bundesregierung, das
2022 mit einer Premiere aufwartet.

Denn zum ersten Mal seit 22 Jahren ist das vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit Wissenschaft im Dialog (WiD)
konzipierte Wissenschaftsjahr nicht wie üblich von einem
wissenschaftlichen Schwerpunktthema geprägt. Stattdessen heißt das Motto
nun: „Nachgefragt!“. Der Fokus soll 2022 also auf die Bedeutung von
Bürgerbeteiligung liegen. Bundesforschungsministerin Bettina Stark-
Watzinger spricht von einem „Mitmachjahr“. Dazu sagt die in der DBU für
den morgigen Online-Salon „Transformative Methoden – Potenzial zur
Bewältigung von Nachhaltigkeitsherausforderungen“ zuständige
Abteilungsleiterin Dr. Cornelia Soetbeer: „Die DBU-Veranstaltung morgen
fügt sich perfekt in das diesjährige Wissenschaftsjahr ein.“ Wer will,
kann live dabei sein: www.dbu.de/@OnlineSalonTransformativeMethoden

Drei Stellschrauben für die Zukunft

Fundierte Einblicke zu den Herausforderungen von Nachhaltigkeits-
Strategien liefert zunächst ein langjähriger Experte auf dem Gebiet: Prof.
Dr. Günther Bachmann, von 2007 bis zu seinem Ruhestand 2020
Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und in dieser
Funktion auch Berater der Bundesregierung, startet den DBU-Online-Salon
mit einem Impulsvortrag. Aus Bachmanns Sicht gibt es vor allem folgende
Stellschrauben für die Zukunft: „Um mehr Nachhaltigkeit zu erzielen, muss
der Mensch Herausforderungen in drei Bereichen bewältigen: Erstens für
Energie, Strom und Wasserstoff, zweitens für Umwelt, Lebensmittel und
Ernährung sowie drittens für Verkehr und Automobilindustrie.“ Und wenn
transformative Methoden für mehr Nachhaltigkeit gelingen sollen, führt
nach Bachmanns Worten „ein Dreiklang zum Erfolg: ausprobieren,
einbeziehen, Verantwortung übernehmen.“ Alarmstimmung zu verbreiten, sei
einfach. „Dialog macht Arbeit – ist aber unverzichtbar. Die Wahl der
Methode ist letztlich zweitrangig, entscheidend ist, was man mit welchen
Akteurinnen und Akteuren erreichen will“, so Bachmann.

Citizen Science: Auf dem Weg zu einer Bürgerwissenschaft

Im DBU-Online-Salon morgen werden in Workshops zwei Bereiche unter die
Lupe genommen und weiterentwickelt: zum einen die sogenannte Citizen
Science, also Bürgerwissenschaft, sowie Reallabore – also all die
Erprobungsräume und Forschungsprozesse, in denen Wissenschaft und
Gesellschaft zukunftsfähige Lösungen erarbeiten; zum anderen geht es um
Teilnahme und Dialog. Bonde: „Bürgerbeteiligung wird so zum Instrument, um
bestmögliche Optionen für Nachhaltigkeit zu entwickeln.“ Grundlage beider
Workshops sind DBU-geförderte Projekte, die den Weg fürs Mitgestalten von
Menschen auf wissenschaftlichen und politischen Feldern ebnen sollen. So
erstellt das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – unter Mitwirkung von
rund 150 Akteurinnen und Akteuren – das Weißbuch „Citizen Science-
Strategie 2030“ und ein entsprechendes Handbuch für Wissenschaft und
Gesellschaft. Die DBU fördert einen Teil des Vorhabens mit rund 98.000
Euro. Citizen Science bedeutet laut Bachmann, „möglichst viele Menschen
bei einem Wandel zu mehr Nachhaltigkeit einzubeziehen – vor allem auch
solche Menschen, die nicht unbedingt in der Wissenschaft zu Hause sind,
wohl aber über Wissen verfügen“. Solches Wissen sei unverzichtbar, reiche
allein jedoch nicht. Wichtig seien auch „weiche Faktoren“, etwa „Emotionen
und ein Vertrauen in die eigene Stärke. Erst dann entsteht auch die
allseits beschworene Kooperation.“

Ein Bürgerlabor als Modell für mehr Nachhaltigkeit in Städten und Kommunen

Eine andere von der DBU mit rund 242.500 Euro geförderte Maßnahme setzt –
unter wissenschaftlicher Begleitung des Wuppertal Instituts für Klima,
Umwelt und Energie – ebenfalls auf das Instrument Bürgerbeteiligung und
läuft in Köln-Porz: Dort spürt man Mittel und Möglichkeiten nach, um
rechtzeitig die Weichen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung zu
stellen und so die Folgen einer stark wachsenden städtischen Bevölkerung
abzufedern. DBU-Generalsekretär Bonde: „Entscheidend ist der Austausch der
Menschen vor Ort mit Fachleuten. Zusammen sollen sie gesellschaftlich
akzeptierte und wissenschaftlich fundierte Kriterien definieren.“ „Ein
solches Bürgerlabor kann zum Modell für Städte und Kommunen mit ähnlichen
Aufgaben werden“, so Bonde.

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Stipendienprogramm „Beyond Borders“ erneut ausgeschrieben

Die Migration von Menschen ist eng mit der Migration von Wissen und Kultur
verbunden. Doch noch immer definieren Staatsgrenzen, was als nationale
Kunst, Literatur und Geschichte gilt und welche Künstler:innen,
Schriftsteller:innen und Denker:innen globale Anerkennung finden. Mit dem
Programm „Beyond Borders“ fördert die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd
Bucerius die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Grenzen und
gesellschaftlichen Grenzziehungen.

„Wir freuen uns über Projektanträge internationaler Doktorand:innen, die
sich mit Grenzen und ihren Auswirkungen auf Kultur- und Wissenstransfers
beschäftigen. Der mögliche thematische Rahmen ist weit gefasst. Denkbar
sind beispielsweise Arbeiten zum sich wandelnden Verständnis des
„Nationalen“, über Migrationswege und ihren Einfluss auf den Ideen- und
Kulturaustausch, oder über Erscheinungsformen von Grenzen in Kunst und
Kultur.“, sagt Dr. Anna Hofmann, Bereichsleiterin Wissenschaft und
Forschung bei der ZEIT-Stiftung.

Das Stipendienprogramm „Beyond Borders“ der ZEIT-Stiftung fördert
Promotionsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Gefördert
werden sowohl empirische Projekte als auch theoretische
Promotionsarbeiten. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Zusammenspiel
zwischen Grenzen, Migration und Wissen. Unter welchen Bedingungen können
Wissen und Kultur grenzüberschreitend zirkulieren? Wodurch wird der
Austausch blockiert?

Mit den Stipendien erhalten die Geförderten monatlich 1.400 Euro für eine
Dauer von ein bis drei Jahren. Bis zum 1. März 2022 können sich
Doktorand:innen über die Seite https://beyondborders.zeit-
stiftung.de/application bewerben. Drei Arten von Stipendien werden
vergeben: „Start Up Stipendien“ unterstützen die Entwicklung von
Promotionsprojekten in einer frühen Phase; Promotionsstipendien mit der
Laufzeit von bis drei Jahren fördern Doktoranden:innen, die an
strukturierten Programmen teilnehmen oder zu einer individuellen Promotion
zugelassen sind; einjährige Abschlussstipendien helfen bei der
Fertigstellung der Doktorarbeiten.

Weitere Informationen unter https://beyondborders.zeit-stiftung.de/

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Digitaler Studieninfotag an der Muthesius Kunsthochschule am Donnerstag, 17. Februar

Was macht die Kunst – und wie sieht eigentlich ein Kunst- oder
Designstudium aus? Was passiert in den Werkstätten einer Kunsthochschule,
die rund um die Uhr geöffnet sind? Und worin unterscheiden sich
Kommunikationsdesign, Industriedesign und Raumstrategien? All diese Fragen
und noch viele mehr beantwortet die Muthesius Kunsthochschule Kiel am
Donnerstag, 17. Februar, bei ihrem digitalen Studieninfotag. Von 14 bis 17
Uhr können Schülerinnen und Schüler vielseitige Einblicke in die jüngste
und nördlichste Kunsthochschule Deutschlands erhalten. Der Link zum
Livestream und weiteren Zoom-Räumen: https://infotage.muthesius-
kunsthochschule.de/

Was macht die Kunst – und wie sieht eigentlich ein Kunst- oder
Designstudium aus? Was passiert in den Werkstätten, die rund um die Uhr
geöffnet sind? Und worin unterscheiden sich Kommunikationsdesign,
Industriedesign und Raumstrategien? All diese Fragen und noch viele mehr
beantwortet die Muthesius Kunsthochschule Kiel am Donnerstag, 17. Februar,
bei ihrem digitalen Studieninfotag. Von 14 bis 17 Uhr können Schülerinnen
und Schüler vielseitige Einblicke in die jüngste und nördlichste
Kunsthochschule Deutschlands erhalten. Der Link zum Livestream und
weiteren Zoom-Räumen:
https://infotage.muthesius-kunsthochschule.de/

Das Programm

Neben Filmen, die die einzelnen Studiengänge Freie Kunst, Kunst auf
Lehramt an Gymnasien, Industriedesign, Kommunikationsdesign und
Raumstrategien vorstellen, besteht am Studieninfotag die Möglichkeit,
direkt im Zoom-Meeting Professorinnen und Professoren sowie Studierende
der einzelnen Studiengänge zu treffen. Dabei wird vorgestellt, was den
jeweiligen Studiengang ausmacht, und es ist ein direkter Austausch
möglich. Es geht um inhaltliche Schwerpunkte, konkrete Projekte der
Studierenden und auch Fragen zum Alltag an einer Kunsthochschule. Wer
darüber hinaus Fragen hat zur Bewerbungsmappe, zum Zulassungsverfahren und
den Eignungsprüfungen, der kann in einer offenen Fragestunde per
Livestream teilnehmen, in der die Mitarbeiterinnen der Abteilung für
studentische Angelegenheiten das Bewerbungsprozedere sowie die
unterschiedlichen Abschlüsse erläutern.

Die Teilnahme am digitalen Studieninfotag ist kostenfrei, eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.

Informationen zu den Aufnahmeprüfungen 2022

Anders als in den Semestern zuvor, sind für das Wintersemester 2022/23 die
Aufnahmeprüfungen in Präsenz geplant. Sie bestehen aus drei Schritten:
einer Mappe, Gestaltungsaufgaben und einem Kolloquium; es wird keine
digitale Mappe angenommen. Vom 1. bis 15. Mai können die persönlichen
Daten für die Bewerbung sowie die Mappe mit einem USB-Stick, auf dem die
digitalisierten Arbeiten zu finden sind, an der Muthesius Kunsthochschule
abgegeben oder eingeschickt werden. Vom 7. bis 9. Juni findet der
praktische Teil der künstlerischen Eignungsprüfung für die Bachelor-
Studiengänge – die Gestaltungsaufgaben und Kolloquien – vor Ort statt.
Eignungsgespräche für die Masterstudiengänge sind für den 14. bis 16. Juni
geplant. Die Bewerberinnen und Bewerber für Masterstudiengänge müssen ihr
Portfolio digital per E-Mail einreichen.

Die Muthesius Kunsthochschule Kiel

2005 als erste und einzige Kunsthochschule Schleswig-Holsteins gegründet,
blickt die Muthesius Kunsthochschule auf eine mehr als 100-jährige bewegte
Geschichte zurück. Als Teil der Kieler Gewerbeschule mit kunstgewerblicher
Ausrichtung im Jahr 1907 gegründet, wurde sie ab 1972 zunächst ein Teil
der Fachhochschule Kiel, später eine selbständige Fachhochschule für Kunst
und Gestaltung. An der Muthesius Kunsthochschule – benannt nach dem
Kulturkritiker und Architekten Hermann Muthesius – können Studierende seit
dem Wintersemester 2005 die neu eingerichteten Studiengänge Freie Kunst,
Kunst auf Lehramt für Gymnasien, Raumstrategien, Industrie- und
Kommunikationsdesign belegen. Seit 2007 verfügt die Kunsthochschule
außerdem über das Promotionsrecht. Heute sind mehr als 650 Studierende in
den Bereichen Kunst und Design eingeschrieben; sie kommen aus mehr als 30
Ländern.

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