Ziel des deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekts ist die Integration von 5G-Mobilfunknetzen in OP-Sälen Hochschule Reutlingen
Das Werk150 der ESB Business School an der Hochschule Reutlingen ist Teil eines deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekts in der medizintechnischen Forschung. Ziel des Projekts aus Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, dem Institute of Image- Guided Surgery Straßburg (IHU), der ESB Business School und Kliniken in Straßburg, Mannheim und Berlin ist die Integration von 5G-Mobilfunknetzen in OP-Sälen. Mit verschiedenen Anwendungen möchten die Forscherinnen und Forscher so den Überlastungen und dem Fachkräftemangel im Krankenhaussektor begegnen.
Die ESB Business School stellt im Rahmen des Forschungsprojekts eine moderne Entwicklungsumgebung zur Verfügung, in der ein mobiler Roboter zur Unterstützung von Operationen entwickelt werden soll.
Die Einführung von 5G-Mobilfunknetzen in Krankenhäusern sehen die Forschungspartner als äußerst vorteilhaft an: Die Übermittlung und Kommunikation patientenbezogener Daten kann damit beispielsweise effizienter und sicherer vonstattengehen. Außerdem hat der Einsatz von 5G- Technologien das Potenzial, in vielen Bereichen des Krankenhauses das Personal zu entlasten und Prozesse abzusichern.
Im Werk150 der ESB Business School, das bereits im Rahmen anderer Projekte eng mit dem Fraunhofer IPA zusammenarbeitet, soll künftig an einem mobilen Roboter geforscht werden, der die Abläufe bei Operationen unterstützt und vereinfacht. Ein möglicher Anwendungsfall wäre die Bereitstellung von Instrumenten, die die Chirurginnen und Chirurgen bei Operationen benötigen. Prof. Dr. techn. Daniel Palm, Leiter des Werk150, verweist auf die Vorzüge der Forschungsumgebung an der ESB Business School: „Das Werk150 ist als Entwicklungsumgebung für einen solchen Roboter prädestiniert. Unser Team verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der mobilen Intralogistik.“ In vielen Wirtschaftsunternehmen kommen Roboter zur Teilebereitstellung längst zum Einsatz – auch bei den Projekt- und Forschungspartnern der ESB Business School. Das Team des Werk150 macht sich diese Erfahrung zunutze und passt bewährte Technologien auf die besonders sensible OP-Umgebung an.
Professor Palm sieht bei der Entscheidung der deutsch-französischen Forschungsinitiative für das Werk150 noch einen weiteren Vorteil: „Bereits 2020 haben wir im Werk150 ein 5G-Campusnetz implementiert. Wir können eine extrem realitätsnahe Forschungsumgebung bieten und den Roboter unter genau den Bedingungen entwickeln, unter denen er letztendlich zum Einsatz kommt.“
An den anderen Forschungsstätten des Gemeinschaftsprojekts entstehen ähnliche Anwendungen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützen diese das Krankenhauspersonal vorrangig bei der Erfassung von Vitalparametern und bei der Interpretation von Diagnostikbildern. Außerdem treibt das Projekt die Fortschritte im Bereich der Telechirurgie voran.
Die in den Forschungsumgebungen entwickelten Anwendungen werden im Anschluss in realen Testumgebungen erprobt und zur Einsatzreife gebracht. Dazu stehen OP-Säle in Mannheim, Straßburg und an der Charité Berlin zur Verfügung. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und vom französischen Wirtschafts- und Finanzministerium.
Macbeth Luzerner Theater Hrólfur Saemundsson und Koenige Foto Ingo Hoehn
Produktionsteam und Besetzung: Musikalische Leitung: Hossein Pishkar Regie: Wolfgang Nägele Bühne und Kostüme: Valentin Köhler Licht: David Hedinger-Wohnlich Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Jesse Wong Dramaturgie: Johanna Mangold , Christine Cyris Choreinstudierung: Mark Daver
Hrólfur Sæmundsson (Macbeth) Christian Tschelebiew (Banco) Susanne Elmark (Lady Macbeth) Eyrún Unnarsdóttir (Dame der Lady Macbeth) Diego Silva (Macduff) Robert Maszl (Malcolm) Sebastià Peris (Arzt / Diener / Mörder / Herold) Luzerner Kantorei (Erscheinungen) Statisterie des Luzerner Theaters (Erscheinungen) Chor- und Extrachor des Luzerner TheatersLuzerner Sinfonieorchester
Uraufgeführt wurde die Oper am 14. März 1847 im Teatro della Pergola in Florenz, eine revidierte Fassung wurde am 21. April 1865 im Théâtre-Lyrique in Paris uraufgeführt. Die Luzerner haben sich entschieden, eine Mischung der beiden grundsätzlichen Versionen zu Inszenieren. Dafür konnte die international gefeierte dänische Sopranistin Susanne Elmark gewonnen werden und als Macbeth der isländische Bariton Hrólfur Sæmundsson.
Ab Homepage des Luzerner Theater
Ist Macht ein Fluch oder Segen? Und ist Liebe zwischen zwei Menschen immer ein positives Gefühl?
Susanne Elmark als Lady Macbeth Foto Lars Andreas
1847 schafft der 34-Jahre junge Giuseppe Verdi auf der Basis von William Shakespeares gleichnamigem Drama mit «Macbeth» ein musikdramatisches Werk, das eine skrupellose Welt vor Augen führt. Macbeth, dem von drei Hexen der Königstitel verheissen wurde, ermordet gemeinsam mit der Lady unter seinem eigenen Dach den König, um dessen Krone und Macht an sich zu reissen. Es ist eine Welt geprägt von Macht, Terror und Mord, in der zwei Menschen, um der Herrschaft willen herrschen wollen. Hier entscheiden Willkür und Zufall über Aufstieg und Fall von Königreichen, die Skrupellosen erzwingen die Gunst der Stunde mit Gewalt.
In der Rezeptionsgeschichte der Oper wird immer wieder betont, Verdi habe im «Macbeth» auf eine Liebesgeschichte verzichtet. Für Regisseur Wolfang Nägele sind Macbeth und die Lady durch eine mächtige Liebe miteinander verbunden, die zum Katalysator der destruktiven Kräfte wird. Realitätsverlust, Wahnvorstellungen und eine symbiotische Verschmelzung sind die Folgen, die musikalisch vor allem in der zweiten Fassung von 1865 übersetzt sind. Verdis Oper spricht mit voller Wucht zu uns und erzählt von der manischen Liebe eines Paares, das die gesamte politische Welt und die Menschen um sich herum mit in den Abgrund reisst.
Aufschrei von Feministinnen zu befürchten?
Hrólfur Sæmundsson als Macbeth Symbolfoto
Entgegen dem Weiblichkeitstrend, manchmal Wahn gar «Gschtürm» präsentiert das LT eine Oper, die fast ohne weibliche Stimmen auskommt, klammert man die überragende dänische Sopranistin und die Chorstimmen mal aus. Die Hexen betrachte ich hier geschlechtsneutral als Sache, also das Hexe, plural die Hexen, da ich den Shitstorm nicht erleben möchte, wenn ich die dem weiblichen Geschlecht zuordnen würde. Obwohl sie ja in sämtlichen Märchen, siehe z.B. «Hänsel und Gretel», gendergerecht «Gretel und Hänsel», weiblichen Geschlechts sind.
Grundsätzliches zu Verdis Macbeth
Verdi wollte mit Macbeth die Tradition des «Bel canto» hinter sich lassen, wurde dafür von der Kritik als «Totengräber des italienischen bel canto» und Stimmenvernichter bezeichnet, das konnte aber den grossen Zuspruch des Publikums nicht bremsen. Verdi überarbeitete aber die erste Version, fügte mehr Chorsequenzen hinzu.
Eyrún Unnarsdóttir Dame der Lady Macbeth
Die auf Shakespeare zurückgehende Schauergeschichte um das machthungrige Ehepaar Macbeth, das, durch Weissagungen ermutigt, den schottischen König und weitere Adlige umbringt, um selbst den Thron zu besteigen, interpretiert Hossein Pishkar mit einer an Alfred Hitchcock erinnernden Berechnung. Leichtigkeit und sogar Witz bilden hier die Grundlage für grauenerregende Akzente seines analytischen Dirigats. Hrólfur Sæmundsson in der Titelrolle ist mit jeder Faser seines Körpers Macbeth: in den kantablen Momenten und in den dramatischen. Er ist ohne Zweifel ein überragender Bariton, sowohl die Stimmkultur betreffend als auch die Intelligenz seiner Interpretation. Seine Arie “Pietà, rispetto, amore” gehört zu den Stücken, die man sich wieder und wieder anhören möchte – er gibt dieser Musik, die oft zu Reißern verkommen ist, Bedeutung und Noblesse. Susanne Elmark beherrscht die Rolle der Lady Macbeth. Sie hat Sinn für der Lady`s dämonische Seite, besonders ihre Anrufung der Hölle im ersten Akt betreffend (“Or tutti sorgete”). Sie überzeugt gequält in der großen Nachtwandelszene. Großartig ebenso ihr “Trinklied” am Ende des zweiten Aktes. Das Premierenpublikum geizte nicht mit jeweiligem Szenenapplaus.
Postmoderne Klagemauer an der Plaza de Mayo
Macbeth Luzerner Theater Susanne Elmark als Lady Macbeth Foto Ingo Hoehn
Neben einigen substantiellen, gar etwas vulgären Einfällen zu Beginn, etwa der teilweise entblössten Darstellung des Königs und anderen Edelleuten ( mit Windeln bekleidet, an Rollator schreitend etc.) oder der zweiten “Erscheinung” in der Hexennacht, ist die Inszenierung von Wolfgang Nägele mit treffenden Symbolen «garniert»: Der sich teilweise aufrichtende Boden wird von den Schott*innen später als Pinwand genutzt, um die Fotos von Ermordeten und Verschollenen anzupinnen, eine postmoderne Klagemauer, vor der die schottischen Bürger*innen ihre Verluste, die Ermordung ihrer Führer beklagen, eine Szene, erinnernd an die argentinischen Mütter, die «Madres de Plaza de Mayo», die sich auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude versammelten, um an den Verlust ihrer Männer und Kinder unter der Militärdiktatur zu erinnern und protestieren. Bedrückend die düstere Gesamtwirkung der Bühne, wo sich trauernde, verloren wirkende Gestalten bewegten.
Der Baritonvulkan von der Feuerinsel und seine ebenfalls skandinavische Sopranistinnen Bühnenkollegin sangen und spielten überragend
Der isländische Gastbariton Hrólfur Sæmundsson singt kräftig und dann fast lyrisch schwermütig. Susanne Elmark meistert mühelos und schnell den Wechsel von gurrenden Tiefen zu höchsten Tonlagen. Verdi ging es in dieser noch frühen Oper bereits schon weniger um Schöngesang, sondern um abgründige, oft expressive Effekte. Auch Diego Silva als Macduff überzeugte. Für Sängerinnen ist die Lady Macbeth eine besondere Rolle. Sie ist die einzige wirklich präsente Frauenrolle in diesem Werk. Und sie ist – seltenst für das 19. Jahrhundert – diejenige, die die Fäden zieht. Mal abgesehen von den Hexen als Schicksalsbild – gesungen von einem vielstimmig durchscheinend und verführerisch reinen Chor zum hervorragend plastisch musizierenden Luzerner Orchester unter Hossein Pishkar.
Chor des Luzerner Theaters
Aber zurück zu Elmark. Sie bestimmt die ersten beiden Akte. Vom grausamen Kalkül zum Machtrausch, den sie ins Psychotische kippen lässt. Ihre Stimme ist wahnsinnig vielsagend. Sie verfügt über ein beinahe gurrendes Vibrato in den Höhen, wenn sie bezirzt, ohne je schrill oder hart zu werden. Sie lässt die Koloraturen überschnappen wie ein Wahnsinn, der sich ankündigt. Sie sirrt und summt die Chorlinien mit, während des Festes im zweiten Akt und ist da psychisch eigentlich schon am Ende. Hrólfur Sæmundsson als Macbeth geht dazu den umgekehrten Weg. Die ersten beiden Akte ist er fahl im Gesicht und gesanglich noch etwas zurückhaltend. Lässt der Kraft der Frau allen Raum, den sie braucht, um derart zu beeindrucken. Später dann, im Duett mit einem in Höchstform agierenden Diego Silva als Macduff, gibt er dem Macbeth mehr Profil. Aber so lange die Frau an seiner Seite ist, ist sie das Zentrum, politisch und strategisch.
Aussergewöhnlich beeindruckende Stimmen
Macbeth Luzerner Theater Szenenfoto von Foto Ingo Hoehn
Von den Stimmen an diesem außergewöhnlichen Premierenabend kann man nicht genug bekommen: Christian Tschelebiew muss als Banco mit edlem Bass viel zu früh sterben, und Robert Maszl kommt erst am Schluss als rächender Malcolm richtig zum Zug, wenn das ganze Imperium Macbeths in mächtigen Gefühlsausbrüchen untergeht. Zuvor hat sich Susanne Elmarks Lady in der Schlafwandel-Szene eher innig und verletzlich gezeigt und verschwindet fast nebenbei. Der Kommentar von Macbeth, “Was bedeutet schon ein Leben?” bekommt auf diese Weise großes Gewicht, genauso wie sein Schluss-Fluch auf “la vile Corona” – die “niederträchtige Krone” – besonders überzeugend wirkt. Hrólfur Sæmundsson singt auf diesem sehr hohen Niveau, begleitet vom Luzerner Sinfonieorchester in nicht enden wollender Perfektion. Die großen Chorszenen – von den Hexen bis zum gegen den Unterdrücker aufbegehrenden Volk – sind exzellent gearbeitet und schaffen Gänsehautmomente mit feinsten Nuancen und mächtigen Fortissimi. Das, mit Ausnahme eines hängenden Lichtervorhanges, gänzlich schwarz-düstere Bühnenbild ist perfekt auf die Musik abgestimmt.
Perfektion bis zum bitteren Ende
Robert Maszl als Malcolm
Auch im dritten Akt gelingt erneut ein optimales Zusammenspiel von Szene und Musik, wenn sowohl Macbeth, als auch der bereits gestorbene Banco und zuletzt die ekstatisch wirkende Lady Einblicke in ihr Seelenleben gewähren. Da entfaltet Verdis Musik eine faszinierende Kraft, auch ganz ohne Gesang. Besonders berührend auch alle Szenen mit den Kinderdarstellern, die auch gesanglich glänzten.
Luzerner Sinfonieorchester
Zu Macbeth allgemein passt ein Zitat von Hannah Arendt:
«Macht aber besitzt eigentlich niemand, sie entsteht zwischen Menschen, wenn sie zusammen handeln, und verschwindet, sobald sie sich wieder zerstreuen.»
Fazit: Eine herausragende, trotz der sehr düsteren Shakespearegeschichte, strahlende Galavorstellung der Protagonisten, die das Premierenpublikum restlos begeisterte, und die von ebendiesem mit einer langanhaltenden «Stehenden Ovation» belohnt wurde.
Die Akteurinnen verdanken die Standing Ovation Foto Sandra Neumeister
Der Ausbau der Ganztagsschulen wird seit mehr als 15 Jahren in Deutschland stark vorangetrieben. Ein weiterer Anstieg der Ganztagsangebote und ihrer Nutzung ist zu erwarten, wenn ab 2026 der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder eingeführt wird. Die Entwicklung wurde und wird von vielfältigen Forschungsarbeiten begleitet. Mehrere wissenschaftliche Einrichtungen haben den Stand des so erarbeiteten Wissens nun systematisch ausgewertet und in einer frei verfügbaren Broschüre aufbereitet.
Die Autor*innen nehmen sechs Themenfelder in den Blick: 1. Schulentwicklung und Lernkultur an Ganztagsschulen in Deutschland, 2. Leitung und Steuerung im Ganztag, 3. Den Wandel mitgestalten: Partizipation, Innovationsbereitschaft und die neue Rolle von Lehrkräften an Ganztagsschulen, 4. Multiprofessionelle Kooperation, 5. Außerschulische Akteure im Ganztag, 6. Individuelle Entwicklung von Schüler*innen – Wirksamkeit von Ganztagsschule in Deutschland. Die Wissenschaftler*innen fassen jeweils den Stand der Forschung zusammen. Dabei benennen sie zentrale Erkenntnisse und weisen auf noch vorhandene Wissenslücken hin. Die Broschüre bietet zudem in allen Kapiteln eine Liste der ausgewerteten Literatur und der in diesem Zusammenhang relevanten Forschungsprojekte.
„Ziel der jetzt veröffentlichten Forschungsbilanz ist, das vorhandene Wissen festzuhalten und Impulse für weitere wissenschaftliche Arbeiten sowie für gezielte Fördermaßnahmen zu geben. Zugleich sollen alle, die sich vor Ort in der ganztägigen Bildung und Betreuung engagieren, von den Fachkenntnissen profitieren. Für diesen Wissenstransfer wurde die Broschüre anschaulich aufbereitet und jedes Kapitel mit konkreten Handlungsempfehlungen versehen“, erläutert Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Das Institut hat die Erstellung der Handreichung koordiniert. Ebenfalls beteiligt waren das Deutsche Jugendinstitut, das Institut für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund, die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Pädagogische Hochschule Freiburg und die Universität Kassel. Die Arbeiten wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Systematisches Vorgehen, verdichtete Kernbefunde
Die Handreichung bezieht sich auf veröffentlichte Ergebnisse aus Forschungsprojekten und Studien, die seit Beginn des Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) im Jahr 2003 durchgeführt wurden. Das IZBB bildete quasi den Startpunkt für den verstärkten Ausbau von Ganztagsschulen in Deutschland. Der Untersuchungszeitraum endet mit dem Abschluss der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (StEG) im Jahr 2019, der größten mit diesen Fragen befassten Untersuchung. Für die Suche nach relevanten Veröffentlichungen nutzte das wissenschaftliche Team die wichtigsten Forschungsdatenbanken der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Soziologie. Kriterien für die Aufnahme in die Übersicht waren der Bezug zu den thematischen Aspekten des Ganztags sowie die Qualität des Forschungsdesigns und der Datenanalyse.
Das Abschlusskapitel der Broschüre verdichtet noch einmal die Kernbefunde der Forschung und die Schlussfolgerungen für die Praxis und die Wissenschaft. So hat sich beispielsweise gezeigt, dass sich qualitativ hochwertige außerunterrichtliche Angebote positiv auf die Motivation, das Wohlbefinden und letztlich auch die Notenentwicklung der Kinder und Jugendlichen auswirken können. Klar wird aber auch, dass viele Fragen noch nicht ausreichend geklärt sind und Potenzial für weitere Forschung bieten. Zu klären ist etwa, wie der gesamte Sozialraum eines Ganztagsschulstandorts stärker in Entwicklungen einbezogen werden kann und wie sich weitere Möglichkeiten zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen erschließen lassen.
• Die gesamte Broschüre zum Forschungstand finden Sie hier:
In den letzten zwei Jahren der COVID-19-Pandemie ist sehr deutlich geworden, wie herausfordernd es ist, das gewohnte Spektrum einer exzellenten ambulanten und stationären Versorgung von Patient*innen mit Krebserkrankungen zu gewährleisten.
Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. hat seit Beginn der COVID-19-Pandemie als „Stimme der Onkologie“ die Sicherstellung der Versorgung wesentlich befördert, beispielsweise durch die Erstellung von Handlungsempfehlungen und Leitlinien und darüber hinaus durch eine intensive Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen wie das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e. V.
Was ist das langfristige Ziel? Ziel muss es sein, eine exzellente Versorgung für alle Patient*innen – unabhängig von geographischem Standort, Schulabschluss, Ausbildung, Einkommen, Ethnizität, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung, Lebensstil oder anderen individuellen Faktoren sicherzustellen. Denn trotz beeindruckender Fortschritte in der Krebsvorsorge, -diagnose und -behandlung stoßen Menschen immer wieder an Grenzen der Versorgungsgerechtigkeit. Die auf drei Jahre angelegte Kampagne ‚Close the care gap‘ widmet sich in jedem Jahr einem spezifischen Fokus. Ziel des diesjährigen Weltkrebstages ist es, die weiterhin bestehenden Versorgungslücken zu beschreiben und besser verstehen zu lernen (‚realizing the problem‘). In den kommenden zwei Jahren folgen ‚uniting our voices and taking action‘ und ‚together, we challenge those in power‘. Die DGHO als wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaft ist dem Fortschritt verpflichtet und sieht es als eine ihrer wesentlichen Aufgaben an sicherzustellen, dass Innovationen des Fachgebiets rasch in die Regelversorgung von Patient*innen integriert und dabei allen Betroffenen zugänglich gemacht werden. Insofern trägt die DGHO das Anliegen des Weltkrebstages mit und möchte das Bewusstsein für das Thema Versorgungslücken in der Breite wecken.
Versorgungslücken schließen: Durch effizienten Wissenstransfer
Die Hämatologie und Onkologie ist eine der innovativsten Fachdisziplinen in der gesamten Medizin. Seit Jahren erlebt das Fachgebiet einen dramatischen Wissenszuwachs. Dabei nehmen die Tiefe und der Detailgrad des Wissens stetig zu. Die sich kontinuierlich ändernden Diagnostik- und Therapiestandards müssen daher seitens der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften so aufbereitet und den ärztlichen Kolleg*innen zur Verfügung gestellt werden, dass sie in ihrem klinischen Alltag auf diese für die ihnen anvertrauten Patient*innen relevanten Informationen zugreifen können. „Die rasche Integration von Innovationen – besonders in der medikamentösen Therapie – in die flächendeckende Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen ist ein wichtiges Ziel, für dessen Realisierung wir uns als wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaft einsetzen und damit unseren Beitrag zum Fortschritt in der Krebsmedizin beitragen“, erläutert Prof. Dr. med. Hermann Einsele, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO und Direktor der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Würzburg. Gemeinsam mit den Schwestergesellschaften aus Österreich und der Schweiz sowie Kolleg*innen anderer Fachgebiete definiert die DGHO mit den Onkopedia-Leitlinien den Stand des medizinischen Wissens und setzt damit evidenzbasierte Medizin in aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie von hämatologischen und onkologischen Erkrankungen um. „Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fächer und die zügige Aktualisierung der Onkopedia-Leitlinien tragen wir dazu bei, dass möglichst viele Patientinnen und Patienten von den modernen Behandlungsstrategien profitieren können“, so Prof. Dr. med. Andreas Hochhaus, Vorsitzender der DGHO und Direktor der Abteilung Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Jena. „Wenn wir – entsprechend dem Motto des Weltkrebstags – mögliche, bestehende Lücken in der Versorgung von Patientinnen und Patienten schließen wollen, dann müssen wir durch eine wissensgenerierende Versorgung evidenzbasierte, maßgeschneiderte und patientenzentrierte Konzepte in der Prävention, Früherkennung, Therapie, Rehabilitation und Nachsorge kontinuierlich weiterentwickeln und – wenn nötig – anpassen“, ergänzt Einsele.
Gründung des Arbeitskreises Diversitäts- und Individualmedizin in der DGHO
Wissenschaftliche Studien, die im Rahmen der COVID-19-Pandemie durchgeführt worden sind, konnten u. a. zeigen, dass zum Beispiel Faktoren wie Geschlecht, Ethnie oder Alter einen wesentlichen Einfluss auf den Erkrankungsverlauf von Patient*innen haben. Die Frage, ob und inwieweit diese Einflussfaktoren auch bei hämatologischen und onkologischen Erkrankungen von Relevanz sind, war einer der primären Fragestellungen des im Jahr 2021 gegründeten DGHO-Arbeitskreises ‚Diversitäts- und Individualmedizin‘ (AK DIM). „Wir brauchen dringend mehr Erkenntnisse zum Einfluss von individuellen Faktoren auf den Verlauf, die Therapierbarkeit und das Management von Krebserkrankungen“, betont Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal vom Universitätsklinikum Jena und Vorsitzende des Arbeitskreises. Für die DGHO hat dieser neue Fokus unmittelbare Relevanz im Sinne der Erweiterung der wissenschaftlichen Perspektiven und der Verbesserung der Versorgung von Patient*innen. Dabei umfassen individuelle Aspekte beispielsweise zunächst biologische Faktoren wie Geschlecht, Ethnie, Alter, Gewicht oder genetische Polymorphismen und darüber hinaus sozioökonomische Faktoren wie Bildungsstand, Einkommen oder Familienstatus. Diese sozioökonomischen Aspekte sollen hinsichtlich ihres Einflusses auf die Biologie und den Verlauf hämatologischer und onkologischer Erkrankungen sowie die Verträglichkeit und Steuerung von entsprechenden Therapien näher untersucht werden. „Durch die Analyse der Einflüsse von Diversitätsaspekten soll eine – im umfassenden Sinne – individuelle Medizin in der Krebsheilkunde ermöglicht werden“, erläutert Prof. Dr. med. Anne Letsch vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises. Dieser soll projektbezogen arbeiten und vor allem als Plattform für wissenschaftliche Kooperationen für die Erstellung von Meta-Analysen, Registern, klinischen Studien und Leitlinienempfehlungen und durch Symposien, Fortbildungsveranstaltungen und die Publikation von Artikeln die Wahrnehmung dieses Themas sowohl in der Fach- als auch in der Laienöffentlichkeit erhöhen. Mit Blick auf das Motto des diesjährigen Weltkrebstages betont Prof. Dr. med. Monika Engelhardt vom Universitätsklinikum Freiburg und Mitglied des Arbeitskreises: „‚Close the gap‘ heißt für mich, die Schwerpunkte 2022 bis 2024 ‚realizing the problem, uniting voices und challenging those in power‘ interdisziplinär anzugehen und die Versorgung von Menschen mit Krebs zu verbessern. Hier will der Arbeitskreis Individual- und Diversitätsmedizin der DGHO einen Beitrag leisten.“
Was können wir aus der Pandemie lernen?
„Angesichts aktueller Zahlen, die auf einen möglichen Rückgang neu diagnostizierter Krebserkrankungen seit Beginn der COVID-19-Pandemie hinweisen, ist es notwendig, potenzielle Versorgungsdefizite in den Fokus zu rücken“, so die Forderung von Hedy Kerek-Bodden, Vorsitzende Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. Hinzukommen seitens der Patient*innen sozioökonomische und individuelle Faktoren, die einen optimalen Krankheitsverlauf negativ beeinflussen können, und die in der Bundesrepublik Deutschland bisher zu wenig untersucht sind. Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e. V. unterstützt daher die angelaufene Studie zu Krebs und Armut des OECI (Organisation of European Cancer Institutes). Auch in diesem Sinne ist das Motto des Weltkrebstages 2022 ‚Close the care gap‘ – also Versorgungslücken schließen – zu interpretieren.
Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie hat den Einfluss beispielsweise ethnischer und sozioökonomischer Faktoren auf die Ausprägung von Infektionserkrankungen unterstrichen, und zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen konnten den signifikanten Einfluss von Geschlecht, sozioökonomischen und ethnischen Faktoren auf das SARS- CoV-2-Infektionsrisiko und die COVID-19-Erkrankungsschwere in multiplen Bevölkerungsgruppen zeigen. Insbesondere äußert sich dies in einem ungünstigeren Verlauf bei Erkrankten männlichen Geschlechts sowie bei Menschen mit einem geringen sozioökonomischen Status. Übertragen auf Krebserkrankungen liegen Daten aus Deutschland vor, die einen Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Benachteiligung und der Entwicklung von Krebserkrankungen zeigen. „Um diese Determinanten besser zu verstehen und moderne Diagnostik, innovative Therapien und umfassende unterstützende Angebote an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen anzupassen, sind weitere Untersuchungen dringend erforderlich“, betont Einsele.
Klinische Studien: Essenziell für den medizinischen Fortschritt
Um den Einfluss von Diversitätsaspekten systematisch zu evaluieren, sind klinische Studien unabdingbar. In Studien zur Arzneimittelzulassung werden zum Teil unter dem Oberbegriff ‚spezielle Populationen‘ bereits bestimmte Gruppen von Patient*innen getrennt analysiert. Meist erfolgt dabei eine Differenzierung hinsichtlich Alter, Geschlecht, ethnischer Subgruppen und medizinischer Faktoren wie beispielsweise eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion. Allerdings bestehen weiterhin große Lücken, so z. B. bei Erkenntnissen zu älteren Patient*innen, die seltener in klinische Studien eingeschlossen werden. Auch gibt es noch keinen Konsens über die notwendigen Daten für ethnische Subgruppen. Die fehlende Repräsentation von entsprechenden Kohorten in klinischen Studien ist in der wissenschaftlichen Literatur wiederholt beschrieben worden. Der International Council for Harmonisation of Technical Requirements for Pharmaceuticals for Human Use (ICH) hat zu einigen Themen Richtlinien formuliert, die in der Arzneimittelprüfung Anwendung finden sollen. Oft gelten allerdings noch immer Ausschlusskriterien, z. B. orientiert an das kalendarische Alter, und funktionelle Kriterien werden kaum berücksichtigt. Dabei wächst das Bewusstsein zunehmend, dass die Prüfung von Arzneimitteln allein an eng definierten Populationen (kaukasisch, mittleres Alter etc.) nicht ausreicht, und damit auch die Intention, hier intensiviert Forschung zu betreiben. Eine wichtige Forderung des Arbeitskreises DIM der DGHO ist daher die Analyse bestehender Daten zur Aufdeckung bisher nicht erkannter Einflüsse diverser Subgruppen, die Entwicklung adäquater Untersuchungsmethoden und die Definition einheitlicher Qualitätsanforderungen für entsprechende Studien.
Klinische Studien: Das Thema der diesjährigen DGHO-Frühjahrstagung
Im Zentrum der diesjährigen virtuellen Frühjahrstagung der DGHO (16. Februar, 9. und 30. März 2022) steht der Austausch über die Herausforderungen, die mit der Konzeption, Durchführung und Interpretation klinischer Studien einhergehen. Die virtuelle Frühjahrstagung bietet somit ein ideales Forum, um Aspekte der Diversitäts- und Individualmedizin in der Hämatologie und Onkologie zu adressieren. PD Dr. med. Annamaria Brioli vom Universitätsklinikum Greifswald und Gründungsmitglied des Arbeitskreises DIM präzisiert zu dem Thema klinische Studien und Versorgungslücken: „Wenn wir die Themen des Weltkrebstages 2022 bis 2024 konkret denken, heißt das zunächst, ein Bewusstsein für bestehende Versorgungslücken zu schaffen. Im weiteren Schritt (‚uniting our voices and taking action‘) bedeutet es, dass auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgerufen sind, marginalisierte Personengruppen in klinische Studien zu integrieren und klinische Forschung damit so zu gestalten, dass sie für alle Bevölkerungsgruppen offen ist. Schließlich meint ‚together, we challenge those in power‘, dass alle Menschen mit Krebs sowohl in Forschung als auch in der Versorgung bestmöglich berücksichtigt werden.“
Krebserkrankungen nehmen kontinuierlich zu
Die Prävalenz von Krebserkrankungen nimmt kontinuierlich zu. Dies wird vor allem durch die demografische Entwicklung und die damit einhergehende steigende Lebenserwartung der Bevölkerung mit höherer Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken erklärt. Auch ein verstärktes Screening sowie verbesserte Diagnosemethoden tragen dazu bei, Krebserkrankungen frühzeitiger zu erkennen. „Nicht zuletzt haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aber vor allem auch die Überlebenswahrscheinlichkeiten im Falle von Krebserkrankungen verbessert, wodurch sich die Zahl der Patientinnen und Patienten weiter erhöht“, betont Hochhaus. Ende 2017 lebten in der Bundesrepublik Deutschland mit 4,65 Millionen mehr Menschen als je zuvor mit der Diagnose Krebs. Aktuelle Daten vom November 2021 zeigten nach Bereinigung um demografische Einflüsse zudem einen leichten Rückgang der Krebssterblichkeit. Ein Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die Krebssterblichkeit lässt sich somit in Deutschland derzeit nicht nachweisen. Allerdings ist mit sichtbaren Auswirkungen von Pandemiemaßnahmen auf Krebserkrankungen, insbesondere auf die krebsbedingte Sterblichkeit, zu rechnen. Diese erfreuliche Entwicklung ist größtenteils den konkreten Umsetzungen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen zu verdanken. ‚Close the care gap‘ kann somit auch als Aufforderung verstanden werden, mehr Bewusstsein für Ungleichheiten im Gesundheitssystem zu schaffen – und zwar sowohl auf der Ebene der Patient*innen als auch auf der Ebene der Mitarbeitenden. So stellt die Care-Arbeit in einem Großteil der Welt trotz ihrer Notwendigkeit und ‚Systemrelevanz‘ einen Niedriglohnsektor dar, in welchem überwiegend Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten.
Auch hier gilt es, Versorgungslücken zu schließen, denn eine zeitgemäße Betreuung von Menschen mit Krebserkrankungen braucht ein gesundes, kompetentes und ausgeruhtes Personal. Dass es genau hieran mangelt, konnte in den letzten Monaten deutschlandweit flächendeckend beobachtet werden. Hier sind dringend – auch seitens des Gesetzgebers – adäquate Gegenmaßnahmen erforderlich.
Über die DGHO
Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. besteht seit über 80 Jahren und hat heute mehr als 3.800 Mitglieder, die in der Erforschung und Behandlung hämatologischer und onkologischer Erkrankungen tätig sind. Mit ihrem Engagement in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, mit der Erstellung der Onkopedia-Leitlinien, mit der Wissensdatenbank, mit der Durchführung von Fachtagungen und Fortbildungsseminaren sowie mit ihrem gesundheitspolitischen Engagement fördert die Fachgesellschaft die hochwertige Versorgung von Patientinnen und Patienten im Fachgebiet. In mehr als 30 Themen-zentrierten Arbeitskreisen engagieren sich die Mitglieder für die Weiterentwicklung der Hämatologie und der Medizinischen Onkologie. Informationen unter: https://www.dgho.de
Über das HKSH-BV
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH-BV) wurde 2015 gegründet und vereint zehn bundesweit organisierte Krebs- Selbsthilfeverbände mit etwa 1.500 Selbsthilfegruppen. Sie decken die Krebserkrankungen von ca. 80 Prozent aller von Krebs betroffenen Menschen in Deutschland ab. Das HKSH-BV vertritt bei Interessen von gemeinsamer Bedeutung seine Mitgliedsverbände national und international gegenüber Entscheidern in der Gesundheitspolitik. Das HKSH-BV ist gemeinnützig und wird umfassend von der Stiftung Deutsche Krebshilfe gefördert. Es ist unabhängig von Interessen und finanziellen Mitteln der Pharmaindustrie und anderer Wirtschaftsunternehmen des Gesundheitswesens. Informationen unter: https://www.hausderkrebsselbsthilfe.de/