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HCU-Buchreihe "Perspectives": Bände 6 und 7 in 2021 erschienen

In der Reihe "Perspectives in Metropolitan Research“ werden aktuelle
Forschungsthemen und -projekte zur Bewältigung von städtischen
Herausforderungen im 21. Jahrhundert diskutiert.

Die Perspectives-Bände sind dabei keine reinen Forschungspublikationen;
jeder Band enthält Bildstrecken, in denen die Inhalte des Buches auch in
einer künstlerischen Sprache adressiert werden. Die Reihe erscheint im
Jovis-Verlag. Hier finden Sie den Link zu den aktuellen bzw. allen Bänden.

Band 6: Digital City Science - Researching New Technologies in Urban
Environment

Band 6, herausgegeben von Raphael Schwegmann, Gesa Ziemer und Jörg
Noennig, bietet einen transdisziplinären Überblick über aktuelle
Perspektiven auf die Digitale Stadt. Die Ausgabe basiert auf Beiträgen zum
City Science Summit (CSS) 2019, einer globalen Konferenz, die vom
CityScienceLab der HCU in Kooperation mit dem MIT Media Lab ausgerichtet
wurde. Die Konferenz befasste sich mit der Zukunft von Städten, die durch
neuartige Methoden der Entscheidungsfindung, des Designs und der
Zusammenarbeit lebenswerter und innovativer werden könnten. Neben
Wissenschaftler*innen des City Science Network hieß die Konferenz auch
Bürgermeister*innen, renommierte Expert*innen aus der Praxis sowie
hochrangige CEOs aus aller Welt willkommen.

Band 7: Constructing Innovation: How Larege-Scale Projects Drive Novelty
in the Construction Industry

Band 7 thematisiert die Bedeutung von großen Bauvorhaben für Innovationen
in der Bauwirtschaft. Herausgegeben von Joachim Thiel, Venetsiya Dimitrova
und Johanna Ruge fasst das Buch die Ergebnisse einer interdisziplinären
Forschungszusammenarbeit zwischen Ingenieur*innen und
Sozialwissenschaftler*innen der HCU und der Technischen Universität
Hamburg zusammen. Anhand von sechs Fallstudien – unter anderem zur
Elbphilharmonie und zum Berliner Hauptbahnhof – beleuchten die Autorinnen
und Autoren aus unterschiedlichen fachlichen und konzeptionellen
Perspektiven die Ausgangsbedingungen und Dynamiken, durch die Großprojekte
die Entstehung und Verbreitung von Neuerungen in der Baubranche
begünstigen. Jedes dieser Perspektivkapitel wird von eine*r international
einschlägigen Gastautor*in kommentiert.

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Absolvent:innenfeier Bauingenieurwesen: Studierende mit Preisen ausgezeichnet

Im Rahmen der Abschlussfeier des Studienprogramms Bauingenieurwesen
erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger verschiedene Auszeichnungen
für ihre guten bis sehr guten Studienleistungen.

Preisträgerinnen und Preisträger: Stiftung der Bauindustrie Hamburg

Die Stiftung der Bauindustrie Hamburg vergab Preise an Lara Schollenbruch
und Niclas Gediehn (beide „Preis für gute Leistungen beim
Bachelorabschluss 2020“) sowie an Lena Schmidt, Melvin Quirling und Jonne
Petersen (alle „Preis für gute Leistungen beim Bachelorabschluss 2021“).

Preisträgerinnen und Preisträger: Prof. Dr. Egon Peter Stiftung

Von der Prof. Dr. Egon Peter Stiftung wurden Julius Hartmann, Maren
Marquardt und Jenny Dorau für ihren Masterabschluss 2020 sowie Laura
Peters (Masterabschluss 2021) ausgezeichnet. Celina Hunschok und Robin
Wahl erhielten ihre Auszeichnungen für ihren guten Bachelorabschluss im
Jahr 2021.

Preisträgerinnen und Preisträger: WTM Architectural Engineering Preis 2020
& 2021

Das Hamburger Ingenieurbüro WTM Engineers GmbH honorierte die
Masterarbeiten von Timo van der Horst (2020) und Lena Woidt (2021).

Hintergrund

Die Stiftung der Bauindustrie, die Prof. Dr. Egon Peter Stiftung und das
Unternehmen WTM Engineers fördern im Studienprogramm Bauingenieurwesen an
der HCU den Nachwuchs an Bauingenieurinnen und Bauingenieuren, indem sie
jährlich Preise für besonders gute und zügig erbrachte Studienabschlüsse
und Leistungen verleihen. Mehr Infos zu den Stiftungen und Preisen finden
Sie hier.

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„Ein bis fünf Verdachtsfälle pro 100.000 Impfdosen“

Als Studienleiter eines deutschlandweiten Forschungsprojekts zu
Impfnebenwirkungen nimmt Prof. Dr. Stephan Schubert, Direktor der Klinik
für Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler am Herz- und
Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, zum Myokarditis-Risiko bei
Kindern und Jugendlichen nach COVID-19-Impfung Stellung: „Eltern und
Angehörige wollen sachlich nach aktuellem Stand der Forschung beraten
werden.“

Herr Professor Schubert, eine befürchtete schwere Nebenwirkung bei jungen
Menschen nach COVID-19-Impfung ist die Herzmuskelentzündung. Wie schätzen
Sie das Risiko ein?

Natürlich nehmen wir die Sorgen von Eltern ernst, die Fragen zur
Sicherheit und Wirksamkeit des von der STIKO empfohlenen mRNA-Impfstoffs
Comirnaty von Biontech/Pfizer haben. Grundsätzlich ist es ratsam, sich zu
diesem Thema nicht von Schlagzeilen verunsichern zu lassen, sondern den
Erkenntnissen des Paul-Ehrlich-Instituts zu folgen, das in Deutschland für
die Impfstoffsicherheit zuständig ist. Derzeit gehen Wissenschaftler und
Ärzte von weniger als fünf Fällen von Herzmuskel- oder
Herzbeutelentzündungen bei 100.000 Impfungen von 12- bis 17-Jährigen mit
Fokus auf dem männlichen Geschlecht aus. Demgegenüber steht ein vielfach
höheres Risiko, im Falle einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus eine
solche Erkrankung zu erleiden. Die Rede ist hier von gesunden Kindern und
Jugendlichen, für die eine Impfung einen nahezu 100-prozentigen Schutz vor
einer schweren Form einer COVID-19-Erkrankung bietet. Bei einer
Vorerkrankung ist die Frage nach der Notwendigkeit einer Impfung
sorgfältig abzuwägen und daher immer eine individuelle Entscheidung.

Wie äußert sich eine solche Herzmuskelentzündung und was macht sie so
gefährlich?

Die Herzmuskelentzündung oder Myokarditis tritt zwar selten auf, ist aber
auch eine der häufigsten Ursachen für die akute/chronische Herzschwäche
und Herzversagen im Kindesalter. Sie macht sich oft durch
Rhythmusstörungen oder Schmerzen in der Brust bemerkbar, die Kinder fühlen
sich deutlich in Ihrer Belastbarkeit oder Alltag eingeschränkt. Insgesamt
ist ein Zusammenhang mit einer vorangegangenen COVID-19-Impfung nicht
einfach herzustellen, weil die Herzschwäche auch als Folge einer anderen
Viruserkrankung auftreten oder auch genetische Ursachen haben kann. Umso
wichtiger ist es, zu dieser und anderen Fragestellungen systematische
Forschung zu betreiben.

Bereits vor acht Jahren haben Sie ein nationales Register für Kinder und
Jugendliche mit Verdacht auf Myokarditis gegründet, das Daten inzwischen
prospektiv von mehr als 550 Patienten gesammelt hat. Was ist das Ziel
Ihrer aktuellen Studie über Impfnebenwirkungen nach einer
COVID-19-Impfung?

Zunächst geht es darum, möglichst genauere Daten solcher Verdachtsfälle zu
sammeln, aus denen wir wichtige Erkenntnisse über die Diagnostik,
Schweregrad und den Verlauf der Erkrankung gewinnen können. In
Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut und derzeit 29
Kinderherzzentren und Kinderkliniken in Deutschland - darunter auch das
HDZ NRW - werden betroffene Kinder und Jugendliche mindestens zwölf Monate
lang nachuntersucht, um das mögliche Risiko einer schwerwiegenden
Komplikation zu überwachen und künftig die Bedeutung besser einschätzen zu
können. Das Bundesgesundheitsministerium finanziert diese prospektive
Studie in den kommenden zwei Jahren.

Was raten Sie Eltern, die ihre Kinder aus Angst vor einer schweren
Impfnebenwirkung nicht impfen lassen wollen?

Nach realistischer Einschätzung ist die Gefahr, dass als Folge der
COVID-19-Impfung eine Myokarditis auftritt, im Vergleich zu dem Risiko von
schweren Folgeschäden, das man ohne Impfung im Falle einer Erkrankung
eingehen würde, deutlich geringer. Zu bedenken ist:

•       Auch durch die COVID-19-Infektion ist ja eine Herzmuskelentzündung
möglich. Gerade jetzt nimmt die Zahl der COVID-19 erkrankten und stationär
behandelten Kinder mit Symptomen zu.

•       Der Schutz vor der COVID-19 Erkrankung durch die Impfung ist
ausreichend belegt und überwiegt zum jetzigen Zeitpunkt das Risiko einer
Impfnebenwirkung deutlich. Da aber vor allem Jungen betroffen sind, spielt
auch das Geschlecht eine wichtige Rolle.

Wir wollen mit dieser Studie gerade beweisen, dass selbst wenn man diese
Nebenwirkung erleben sollte, diese aber auch – laut internationalen Daten
- in der großen Mehrheit der Fälle vollkommen ausheilt. Dazu muss man
wissen, dass auch eine durch andere Viren verursachte
Herzmuskelentzündung, je frühzeitiger sie erkannt und medizinisch versorgt
wird, in aller Regel gut behandelt werden kann. Nur erbliche Faktoren
können zusätzlich diesen Verlauf negativ beeinflussen, dieses lernen wir
durch Einsatz der Genetik immer besser kennen.

Alle Patienten mit einer Herzmuskelentzündung sollten in jedem Falle in
einem spezialisierten Kinderherzzentrum im Fachbereich für
Kinderkardiologie diagnostiziert und mit betreut werden.

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Hintergrundinformation:

Das MYKKE-Register ist das weltweit größte pädiatrische Register für
Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Myokarditis. Es wurde 2013 von
Prof. Dr. Stephan Schubert und PD Dr. Daniel Messroghli am Deutschen
Herzzentrum Berlin ins Leben gerufen. Aktuell beteiligen sich 29
Kinderherzzentren und Kinderkliniken in Deutschland, Österreich und der
Schweiz.
Im Register werden Daten zu Anamnese, Diagnostik, Therapie und Verlauf
standardisiert erfasst. Als Infrastruktur für die Datenerfassung und
Bereitstellung der Daten für die Forschung dient die im Nationalen
Register für angeborene Herzfehler e.V. (NR AHF) angesiedelte
Forschungsplattform. Die Infrastruktur des MYKKE-Registers wird seit 2017
durch Spenden aus der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V.
“Kinderherzen“ unterstützt.

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-
Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 35.000 Patienten pro Jahr, davon
14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren
seiner Art in Europa.

Das Kinderherzzentrum und Zentrum für angeborene Herzfehler des HDZ NRW
wird von Prof. Dr. Stephan Schubert, Direktor der Klinik für
Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler, und Prof. Univ. Dr. Eugen
Sandica, Direktor der Kinderherzchirurgie und angeborene Herzfehler,
gemeinsam geleitet. Es zählt zu den international führenden Kliniken zur
Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler und ist
zertifiziertes Zentrum für die Behandlung von Erwachsenen mit angeborenen
Herzfehlern (EMAH). Zur ausgewiesenen Expertise des Zentrums zählt die
Therapie des gesamten Spektrums von angeborenen Herzfehlbildungen im
Neugeborenen-, Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Jährlich werden hier
über ca. 1.000 Patienten mit herausragenden Ergebnissen auch im
internationalen Vergleich stationär und 4.500 bis 5.000 Patienten ambulant
betreut.

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Zeppelin Universität startet Bachelorstudiengänge auch Ende Januar

Als eine der wenigen deutschen Universitäten startet die Zeppelin
Universität (ZU) in Friedrichshafen am Bodensee ihre Bachelorstudiengänge
auch im Januar. Bewerbungsschluss für alle Studieninteressierten ist der
6. Januar.

Viele Abiturientinnen und Abiturienten haben im vergangenen Sommer wegen
der Unsicherheit über die Art und Weise des (Präsenz-)Studienbetriebs ab
Herbst ihren Wunsch und ihre Absicht auf Aufnahme eines Studiums erst
einmal aufgeschoben. Mit dem Studienstart im Januar sind deshalb
insbesondere diejenigen angesprochen, die nun nicht mehr Zeit ins Land
gehen lassen und bis zum Herbst nächsten Jahres warten wollen.

Außerdem bietet dieser Termin denjenigen, die nicht direkt nach dem Abitur
von der Schulbank in den Seminarraum gewechselt sind, sondern erst einmal
eigene Erfahrungen sammeln wollten, die Möglichkeit eines zeitnahen
Studienbeginns. Das Angebot richtet sich darüber hinaus an bereits
Studierende, denen der aktuelle Studienplatz nicht behagt.

Das Frühjahrssemester in den managementorientierten Bachelorstudiengängen
in Wirtschaftswissenschaften, Kultur- und Kommunikationswissenschaften,
Politik-, Verwaltungswissenschaft und Internationale Beziehungen sowie in
Soziologie, Politik und Ökonomie beginnt am 29. Januar.

Die ZU bietet zudem besondere Stipendien für Studienwechsler und
-abbrecher an. Weitere Informationen dazu gibt es unter zu.de/wechsel

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