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Weihnachtspäckchen-Konvoi: Beschäftigte des Leibniz-Institut DSMZ beteiligen sich an der Aktion „Kinder helfen Kindern"

Zahlreiche Beschäftigte des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von
Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig haben sich in diesem
Jahr an der Aktion „Kinder helfen Kindern“ des Ladies‘ Circle Deutschland
beteiligt. Die Belegschaft des Leibniz-Instituts spendete 2021 insgesamt
50 bunte Weihnachtspakete für Jungen und Mädchen in Bulgarien, Moldawien,
Rumänien und der Ukraine.

„Ich freue mich außerordentlich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele
Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder und Teenager in Osteuropa
zusammengekommen sind.“, informiert DSMZ-Justiziarin Dr. Hilke Marie
Püschner, die die Sammelaktion koordiniert hat. „Das DSMZ-Kollegium hat
nicht nur zahlreiche Päckchen mit Überraschungen, sondern auch Geld
gespendet, das für den Transport benötigt wird.“ Denn aufgrund der
angestiegenen Benzinpreise wird die Finanzierung der Aktion durch
Geldspenden immer wichtiger. Die DSMZ beteiligt sich seit zwei Jahren an
der weihnachtlichen Aktion.

Der Weihnachtspäckchenkonvoi wurde 2001 ins Leben und fährt seitdem
jährlich. Die Idee dahinter ist, den Kindern und Jugendlichen in
Deutschland deutlich zu machen, dass es Kindern und Jugendlichen in
anderen Ländern nicht so gut geht. Deshalb sollen sie sich bewusst von
nicht mehr benutzten Spielzeugen und Kleidung trennen und diese
verschenken. Die gespendeten Päckchen werden dann an Waisen- und
Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen in den
ärmsten, entlegenen und ländlichen Regionen Osteuropas verteilt. Für viele
der Kinder dort ist es das einzige Geschenk, das sie zu Weihnachten
bekommen. Im letzten Jahr wurden in ganz Deutschland in 300 Sammelstellen
insgesamt 141.723 Päckchen gesammelt, die mit 31 Fahrzeugen verladen in
die Zielregionen zu den Kindern gebracht wurden. In diesem Jahr startet
der Weihnachtskonvoi am 4. Dezember in Richtung Bulgarien, Moldawien,
Rumänien und in die Ukraine. Mehr Informationen zum
Weihnachtspäckchenkonvoi unter https://weihnachtspaeckchenkonvoi.de/.

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Ein Häppchen Studium gefällig? - Studienberatungsfrühstück an der SRH

Am Samstag, den 29.01.2022, findet ab 9.30 Uhr das
Studienberatungsfrühstück der SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen am
Campus in Hamm und eine Woche später, am 05.02.2022, am Campus Rheinland
in Leverkusen statt. Studieninteressierte können sich vor Ort an den
jeweiligen Campus über ihre Studienmöglichkeiten informieren.

Die Teilnahme dient der Studienorientierung und ist mit bis zu zwei
Begleitpersonen möglich. Es können sowohl fachliche als auch
organisatorische Fragen zu verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen
der SRH Hochschule in NRW sowie zur Finanzierung des Studiums geklärt
werden. Zudem besteht die Möglichkeit, seine Fragen direkt an unsere
Studierenden als auch an Professorinnen und Professoren zu richten.
Darüber hinaus bietet die Hochschule an diesem Vormittag Führungen durch
die Gebäude an beiden Campus an, sodass die Teilnehmenden einen Einblick
in das Campusleben erhalten.

Anmeldungen können kostenlos und unverbindlich erfolgen unter:
https://eveeno.com/breakfasthamm
https://eveeno.com/breakfastcampusrheinland

Sollte es Änderungen an der Möglichkeit der Durchführung vor Ort oder des
Termins geben, werden die bis dahin angemeldeten Personen darüber
informiert.

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Corona-Drittimpfung unerlässlich bei fehlender Immunantwort

Studie zeigt Wirkung der Boosterimpfung für Menschen ohne Immunantwort

In einer neuen Studie des Deutschen Zentrums Immuntherapie unter Leitung
der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie (Direktor:
Prof. Dr. med. Georg Schett) am Universitätsklinikum Erlangen der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurden
Patientinnen und Patienten, die auf zwei Impfungen gegen das neue
Coronavirus keine Immunantwort entwickelten und damit keinen Schutz vor
einer Infektion hatten, einer dritten Impfung unterzogen. Die Ergebnisse
zeigen, dass diese Personen – medizinisch   auch „Impfversager/-in“
genannt – nach der Drittimpfung in den allermeisten Fällen einen sehr
guten Impfschutz aufbauen.*

„Wir hatten bereits in einer früheren Studie
(https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33958324/) zeigen können, dass
Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen wesentlich häufiger
als gesunde Menschen keinen adäquaten Immunschutz nach zweimaliger Corona-
Impfung aufweisen“, sagt Studienleiter Dr. David Simon von der
Medizinischen Klinik 3. In diesen Untersuchungen sprach einer von zehn
Patient/-innen mit einer Autoimmunerkrankung nicht ausreichend auf die
Corona-Impfung an, während bei Gesunden nur einer von hundert keinen
ausreichenden Immunschutz nach zweimaliger Impfung aufbaute. Damit sind
Patient/innen mit Autoimmunerkrankungen besonders anfällig für
Impfdurchbrüche.

„Durch die konsequente Durchführung von Tests, die die Antiköperantwort
nach der Impfung untersuchen, konnten bereits im Frühjahr all jene
Patientinnen und Patienten aus der Studie   identifiziert werden, die
keine entsprechende Immunantwort auf die Corona-Impfung entwickelten“
erklärt Dr. Koray Tascilar von der Medizinischen Klinik 3. Dabei handelte
sich in erster Linie um Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Arthritis.
Die Betroffenen wurden über diese Situation aufgeklärt und bereits im
Sommer 2021, als eine der ersten Patientinnen und Patienten einer
Drittimpfung unterzogen. Auf die Drittimpfung bildeten die allermeisten
dieser Patient/-innen mit primären Impfversagen eine robuste Immunantwort
gegen das neue Coronavirus.

Die Daten der Studie belegen die Bedeutung der Drittimpfung. Der Status
„vollimmunisiert“ nach zwei Impfungen gilt nicht für alle Menschen nach
zwei Impfdosen. Gerade bei Patientinnen und Patienten mit
Autoimmunerkrankungen ist eine fehlende Immunantwort nach zwei Impfdosen
gar nicht so selten, sodass bei diesem Personenkreis eine Überprüfung des
Immunstatus nach der Impfung wichtig erscheint, um frühzeitig
Impfversager/-innen zu identifizieren und Impfdurchbrüche zu verhindern.
„Geimpft und erkrankt“ ist somit möglich, wobei es sowohl primäre
Impfversager/-innen gibt als auch solche, die ihre Immunantwort nach
einiger Zeit wieder verlieren. Autoimmunerkrankungen begünstigen beide
Situationen. Diese Untersuchungen legen daher nahe, dass gerade
Risikogruppen, wie Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen,
von einer raschen Drittimpfung profitieren.

Die Untersuchungen wurden im Rahmen des Deutschen Zentrums Immuntherapie
(DZI) durchgeführt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über den
Sonderforschungsbereich 1181 und die Forschergruppe 2886 unterstützt.

* https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34819271/

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Digitalen und demografischen Wandel am Arbeitsplatz aktiv gestalten Heidelberger Arbeitsforscher analysieren Bedürfnisse von Beschäftigten der Bundesbehörden

Digitalen und demografischen Wandel am Arbeitsplatz aktiv gestalten
Heidelberger Arbeitsforscher analysieren Bedürfnisse von Beschäftigten der
Bundesbehörden

Ebenso wie viele Unternehmen steht auch die Bundesverwaltung vor der
Herausforderung, die digitale Transformation in der Arbeitswelt aktiv zu
gestalten und gleichzeitig dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen.
Welche Herausforderungen für den Bund als Arbeitgeber aus der
Digitalisierung und einer zunehmenden Flexibilisierung erwachsen, hat
Prof. Dr. Karlheinz Sonntag vom Psychologischen Institut der Universität
Heidelberg untersucht. Dazu wurden im Sommer dieses Jahres 3.380
Beschäftigte in den oberen und obersten Bundesbehörden befragt. Die
Online-Befragung ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Maßnahmen und Empfehlungen für die
gesunde Arbeit von morgen“ (MEgA) und gibt Auskunft über die Anforderungen
an das Personal- und Gesundheitsmanagement, zum Beispiel bei der
Gestaltung orts- und zeitflexibler Arbeit oder bei der individuellen
Förderung von Veränderungs- und Lernbereitschaft.

Für eine gelingende digitale Transformation in der Bundesverwaltung nimmt
die informationstechnologische Infrastruktur eine zentrale Stellung ein,
ebenso wie eine professionelle Begleitung bei der Einleitung und Umsetzung
von Veränderungsprozessen, wie der Arbeits- und Organisationspsychologe
Karlheinz Sonntag erläutert. So wünscht sich ein Großteil der Befragten
eine neue Führungskultur, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt
in Veränderungsprozesse mit einbezieht. Zugleich sprechen sie sich für die
Einführung von orts- und zeitflexiblen Arbeitsformen wie etwa Homeoffice
oder Arbeitszeitkonten aus. Außerdem befürworten die Beschäftigten ein
effektives Wissensmanagement. Ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die
in Rente gehen, sollten die Möglichkeit haben, Nachfolger anzulernen und
einzuführen.

Aus der Analyse der Befragung leiten die Wissenschaftler weitere
Gestaltungsfelder ab, damit Beschäftigte in Zukunft gesund, kompetent und
motiviert arbeiten können. Von großer Bedeutung ist nach den Worten von
Prof. Sonntag eine strategisch ausgerichtete Personalentwicklung, mit der
Arbeitnehmer gezielt gefördert werden und die zugleich für einen
Wissenstransfer sorgt. Ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement soll zudem
das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern.
Auch für das Homeoffice muss es eine IT-technische und ergonomische
Ausstattung geben, so ein weiteres Fazit der Befragung. „Um auch zukünftig
ausreichend qualifiziertes und motiviertes Personal gewinnen und binden zu
können, muss der Bund attraktivere und flexiblere Bedingungen für die
Beschäftigten schaffen“, betont Prof. Sonntag.

Seit 2015 untersuchen Prof. Sonntag und sein Team im Rahmen des Projekts
MEgA die Veränderungen der Arbeitswelt. Dafür wurden Arbeitnehmer, Fach-
und Führungskräfte aus Unternehmen unterschiedlicher Größe sowie
Beschäftigte von Behörden befragt. Ziel des Projektes ist es, mithilfe von
Experteninterviews und einer empirischen Grundlage aus den Online-
Befragungen gesicherte Erkenntnisse zu erlangen, wie eine moderne und
gesunde Arbeit der Zukunft aussehen kann und wie dafür das Personal- und
Gesundheitsmanagement ausgestaltet werden muss.

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