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Drehort FH Aachen auf Netflix: Serienstart für Absolvent Shawn Bu

Shawn Bu, Regisseur und Absolvent der FH Aachen, veröffentlicht seine
erste eigene Netflix-Serie. In der Hauptrolle: Sein Bruder und ehemaliger
FH-Student Julien Bam. In der Nebenrolle: Die FH Aachen! Naja, zumindest
fast – denn für eine Folge fungierte die FH als Drehort. Unter dem Titel
„Life’s a Glitch“ ist die Serie ab morgen, Donnerstag, 21. Oktober 2021,
auf dem Streamingdienst Netflix zu sehen.

Action! Daraus besteht Shawn Bus Leben derzeit in vollem Maße, denn: Der
Regisseur und FH-Absolvent arbeitet an seiner ersten eigenen Netflix-
Serie. In der Hauptrolle: Sein Bruder und ehemaliger FH-Student Julien
Bam. In der Nebenrolle: Die FH Aachen! Naja, zumindest fast – denn für
eine Folge fungierte die FH als Drehort. Unter dem Titel „Life’s a Glitch“
ist die Serie ab morgen, Donnerstag, 21. Oktober 2021, auf dem
Streamingdienst Netflix zu sehen.

„Für uns ist es einfach unglaublich, dass die Serie morgen erscheint. Wir
arbeiten seit zwei Jahren an diesem Projekt und haben vor einem Jahr mit
den Dreharbeiten begonnen. Es war ein unglaubliches Abenteuer“, erzählt
Shawn Bu. In der Serie landen der berühmte Influencer Julien Bam und sein
Assistent Joon Kim in einer Parallelwelt. Ihr Mission: Zurück in die alte
Welt. Neben Shawn Bu und Julien Bam hat auch der Produzent Dr. Georg Ramme
eine Verbindung zur Hochschule: Er studierte am Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der FH.

Im Spätherbst 2020 dienten Hörsäle, Flure und Büros des Campus Eupener
Straße als Drehort. Unterstützt und intensiv begleitet wurden die
Dreharbeiten von der Stabsstelle für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und
Marketing. So konnten Beschäftigte und Studierende auch als Kompars:innen
dabei sein. Die Dreh-arbeiten fanden aber auch unter erschwerten
Bedingungen statt: Aufgrund der Pandemie mussten Abstand-, Test- und
Hygieneregelungen befolgt werden, damit die Serie auch auf FH-Gelände
sicher „in den Kasten“ gelangen konnte. Und wer genau hinsieht, entdeckt
schon jetzt einige FH-Orte im Trailer.

„Als Hochschule freuen wir uns über den Erfolg unserer ehemaligen
Studierenden – und natürlich auch darüber, dass Shawn Bu und sein Team
seine ehemalige Hochschule als Drehort für sein Netflix-Debüt ausgewählt
haben. Jetzt sind wir gespannt auf das Endergebnis“, so Rektor Prof. Dr.
Bernd Pietschmann.

„Ich habe meine Zeit an der FH Aachen absolut genossen und konnte mich als
Regisseur sehr vielseitig ausprobieren und austoben zusammen mit vielen
anderen talentierten und ambitionierten Filmemachern“, so der junge
Regisseur. Er und sein Bruder Julien Bam studierten am Fachbereich
Gestaltung der FH Aachen Kommunikationsdesign. 2015 schloss Shawn seinen
Bachelor ab. Und das mit großem Erfolg – sein damals produzierter Star
Wars-Fanfilm „Darth Maul: Apprentice“ gewann international großes Ansehen
– so lobte der US-amerikanische Comicautor und -redakteur Stan Lee die
Arbeit. Aktuell hat der Film bereits über 30 Millionen Views auf YouTube.
Auch an der FH blieb sein Erfolg nicht unbemerkt: Neben einer großen
Berichterstattung, wurde 2016 unter dem Titel „Behind the scenes: A Star
Wars Fanfilm“ das Eventformat „FH presents“ geboren. Seitdem bricht der
Kontakt zwischen FH und Shawn nicht ab: 2017 drehte Shawn mit Julien
seinen Film „Realität vs Superkraft“ in der FH. Und heute ist er auch ein
Teil der 50 Geschichten, die derzeit als Ausstellung im Rahmen des
50-jährigen Jubiläums der Hochschule auf dem Aachener Katschhof zu sehen
sind. Online gibt es seine Geschichte auch hier: www.fhac.de/shawnbu Heute
arbeitet Shawn in seiner eigenen Produktionsfirma „Raw Mind Pictures“ und
stand mit der Produktion seiner eigenen Netflix-Serie seinem bisher
größten Projekt gegenüber.

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Hochschule Bonn-Rhein-Sieg holt Fernsehmoderatoren und Faktenchecker in den Hörsaal

Online-Agentur, Unternehmenskommunikation, Fernsehen: Die Berufswelt im
Mediensektor ist ungewöhnlich vielfältig und Spezialisierungen sind heute
mehr gefragt denn je. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat eine
Reihe von Medienprofis zu einer öffentlichen Ringvorlesung eingeladen,
damit sie ihre jeweiligen Arbeitsfelder vorstellen – und die teilweise
unkonventionellen Wege, die sie dorthin geführt haben.

Jeden Donnerstag von 14.45 bis 16.15 Uhr empfängt der Fachbereich
Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus jeweils eine
Gastrednerin beziehungsweise einen Gastredner aus dem Mediensektor.
Eingeladen haben die Medienschaffenden die beiden Professorinnen Tanja
Köhler und Katharina Seuser. Bis in den Januar hinein werden die
Praktikerinnen und Praktiker jede Woche ein anderes Tätigkeitsfeld aus der
Innensicht darstellen und die Berufsaussichten für die Hochschul-
Absolventinnen und -Absolventen erörtern.

Professorin Katharina Seuser: „Mit der Ringvorlesung holen wir Profis aus
der Berufspraxis in den Hörsaal – das ist für alle interessant, die sich
für Medien interessieren. Gäste sind herzlich willkommen.“

Am 21. Oktober wird Ingolf Baur über seine Arbeit als
Wissenschaftsmoderator und Filmautor sprechen. Bekannt ist er vor allem
durch das werktägliche Wissenschaftsmagazin „nano“ in 3sat. Ingolf Baur
blickt auf einen außergewöhnlichen Werdegang: Er hat Physik, Astronomie
und Biophysik und außerdem klassischen Gesang studiert.
Professorin Tanja Köhler: „Die Praktikerinnen und Praktiker geben nicht
nur einen spannenden Blick hinter die Kulissen ihres Berufsalltags,
sondern auch Tipps für den Berufseinstieg. Die Ringvorlesung ist für alle
absolut empfehlenswert, die sich über Medienberufe und deren Veränderung
durch die Digitalisierung informieren wollen.“

Im weiteren Verlauf wird unter anderem Manja Morawitz Einblicke in die
Unternehmenskommunikation des global agierenden Landmaschinenherstellers
Fendt geben und Tobias Jobke die strategische Kommunikation der Cyber-
Sicherheitsbehörde des Bundes erläutern. Was die Deutsche Presse-Agentur
gegen Fake News und andere Manipulationen unternimmt, wird Stefan Voß
erklären, der als Leiter des dpa-Faktenchecker-Teams Desinformationen den
Kampf angesagt hat. Juli Katz, Online-Chefin des Katapult Magazins, geht
auf die Herausforderungen ein, Wissenschaftsthemen in Karten und
Infografiken zu übersetzen. Wie man zuverlässig über den Klimawandel
berichtet, darüber wird Eva Freundorfer in ihrem Gastvortrag Auskunft
geben.
Den Anfang der Ringvorlesung haben am Donnerstag, 14. Oktober, die beiden
Technikjournalistinnen Eva Köhler und Svea Eckert gemacht. In ihrem
Technik-Podcast „She Likes Tech“ von NDR Info spüren sie Sicherheitslücken
in der Corona-Warn-App auf, machen Gesichtserkennungssoftware weniger
rassistisch und entlarven betrügerische Apps.

Termine: jeweils Donnerstag, 14.45 bis 16.15 Uhr; Hörsaal 7 im B-Gebäude.
Die Veranstaltung ist öffentlich, für den Zutritt gilt die 3G-Regel.
Innerhalb der Hochschulgebäude gilt Maskenpflicht. Die Vorlesung kann auch
online verfolgt werden. In beiden Fällen wird um Anmeldung per Mail
gebeten unter der Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Der Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus der
H-BRS bildet in Bachelor- und Master-Studiengängen für Berufe im
Mediensektor aus. Der Studiengang Technikjournalismus setzt den
Schwerpunkt bei der Vermittlung technischer Themen, während sich der
Studiengang Visuelle Technikkommunikation an diejenigen richtet, die am
Bildschirm designen und mit Animationen und Filmen arbeiten wollen.
Weiterführende Qualifikationen bieten die Master-Studiengänge
International Media Studies und Technik- und Innovationskommunikation.

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Statement – Weidmann-Rücktritt: „Er steht wie wenige andere für Geldwertstabilität“

Prof. Dr. Stefan Kooths (https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/stefan-
kooths/
), Forschungsdirektor Konjunktur und Wachstum am IfW Kiel,
kommentiert den angekündigten Rücktritt von Bundesbank-Präsident Jens
Weidmann:

„Der Rücktritt von Jens Weidmann fällt in eine Zeit, in der die Geld- und
Finanzpolitik vor erheblichen Herausforderungen steht. Insbesondere
zeichnet sich ab, dass der Euroraum den Weg aus der Nullzinspolitik finden
muss, was angesichts hoher Verschuldung auch in großen Mitgliedsländern
kein Spaziergang wird. Voraussetzung für eine stabilitätsorientierte
Entwicklung ist das Vertrauen der Marktakteure in die Handlungsfähigkeit
der Notenbank. Sollten die längerfristigen Inflationserwartungen ins
Rutschen kommen, kann es schnell sehr ungemütlich werden. Herr Weidmann
steht wie wenige andere konsequent für das Bekenntnis zur
Geldwertstabilität. Es kommt jetzt darauf an, diese wichtige Position
überzeugend nachzubesetzen. Sollte die Bundesbank als Mahnerin gegen die
Gefahren der monetären Staatsfinanzierung und für einen eng umrissenes
Mandat ausfallen, wird dies nicht ohne Einfluss auf die
Inflationserwartungen bleiben. Eine solche Entwicklung wäre ohnehin schon
problematisch, in der jetzigen Situation käme sie zur völligen Unzeit.“

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Viertes Einhorn in diesem Jahr – Enpal schreibt Erfolgsgeschichte der WHU als Gründer-Hochschule fort

Das Berliner Tech-Start-up Enpal ist nach einer kürzlich erweiterten
Finanzierungsrunde das 13. Einhorn geworden, welches von Absolventen der
WHU – Otto Beisheim School of Management gegründet wurde. Nachdem der
japanische Telekommunikations- und Medien-Riese Softbank weitere 150
Millionen Euro investierte, hat Enpal nun die magische Bewertungs-Schwelle
von mehr als einer Milliarde US-Dollar deutlich überschritten. Das junge
Unternehmen ist in diesem Jahr schon das vierte, welches von WHU Alumni
(mit-)gegründet wurde und nun Einhorn-Status erreicht hat.

Auch wenn die Perspektiven verschiedener Wirtschaftsbranchen durch die
Auswirkungen der Corona-Pandemie recht unterschiedlich sind, die Start-up-
Szene erfährt weiter deutlichen Auftrieb - jüngst zu erkennen am Start-up
Enpal, in das der japanische Softbank-Konzern nun weitere 150 Millionen
Euro investierte und das Unternehmen damit auf eine umgerechnete
Marktbewertung von mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar hob. Nach dieser
abermals erfolgreichen Finanzierungsrunde ist Enpal nun auch zum
sogenannten Einhorn (Unicorn) geworden.

Enpal, das 2017 von den WHU-Absolventen Mario Kohle (Bachelorabsolvent
2008), Viktor Wingert (Masterablovent 2009) und Jochen Ziervogel
(Masterabsolvent 2015) gegründet wurde, kauft Solaranlagen und vermietet
diese an Kunden. Mehr als 10.000 Stück sollen auf diese Weise seit der
Gründung bereits installiert worden sein. Vor seinem Engagement für Enpal
hatte Mario Kohle bereits Käuferportal (heute Aroundhome) gegründet.

Das unternehmerische Ökosystem der WHU – Otto Beisheim School of
Management zeichnet sich durch einen äußerst lebendigen und fruchtbaren
Austausch zwischen gründungsinteressierten Studierenden, Wissenschaftlern,
erfolgreichen Gründern aus dem Kreis der Ehemaligen und Investoren aus.
Mit Enpal wird es nun alleine schon in diesem Jahr um das vierte Einhorn
seiner Absolventinnen und Absolventen reicher. Nachdem Forto, Raisin DS
und Flink in den vergangenen Monaten die Liste bereits erweitert hatten,
ist Enpal nun das insgesamt 13. Einhorn von WHU Alumni. Mit HelloFresh und
Zalando sind in diesem Jahr außerdem zwei Unternehmen in den neu
formierten DAX-40 aufgerückt. Sie sind bereits seit längerem als Einhörner
mit WHU-Ursprung bekannt.

Dass das unternehmerische Ökosystem der WHU für zahlreiche Start-up-
Gründer einen hervorragenden Nährboden bildet, zeigen auch Analysen des
Venture-Capital-Unternehmens Antler. Deren „Unicorn Founder Roadmap“ kommt
zu dem Ergebnis, dass die beiden führenden deutschen Hochschulen in Sachen
Gründungen, die WHU – Otto Beisheim School of Management und die
Technische Universität München (TUM), alleine mehr als ein Viertel aller
Einhorn-Gründer in der DACH-Region in den vergangenen 20 Jahren
hervorgebracht haben. An der WHU kommen im Durchschnitt auf 1.000 Alumni
1,4 Einhorn-Gründer – eine eindrucksvolle Zahl. Berechnungen der TUM
untermauern dies und zeigen im „Benchmarking der Entrepreneurship
Performance deutscher Hochschulen“ außerdem: Die WHU bringt relativ zur
Zahl ihrer Studierenden die meisten Start-ups in Deutschland hervor. In
absoluten Zahlen liegt sie bei deutlich weniger Studierenden gegenüber der
TUM oder der Ludwig-Maximilians Universität München (LMU) immer noch auf
Rang 3 aller Hochschulen.

Quellen der Datenerhebung:

Die „unicorn founder roadmap“ von Antler: https://www.antler.co/blog/how-
to-build-a-unicorn-in-the-dach-region


Das „Benchmarking der Entrepreneurship Performance deutscher Hochschulen“
der TUM: https://www.entrepreneurshipranking.com/

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