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IST-Student sorgt mit Studie für Aufsehen

Nach der bemerkenswerten Studie startet Joshua Dissemond nun in den Master an der IST-Hochschule  IST-Hochschule für Management
Nach der bemerkenswerten Studie startet Joshua Dissemond nun in den Master an der IST-Hochschule IST-Hochschule für Management

Ein großer Erfolg für Joshua Dissemond, Student an der IST-Hochschule für
Management. Mit seiner Arbeit zu den Auswirkungen von
16:8-intermittierendem Fasten im Vergleich zu einer auf Macronährstoffen
basierenden Ernährung hat er nicht nur einen bemerkenswerten Abschluss
seines Bachelor-Studiums „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie“
erreicht. Die Studie wurde nun sogar vom vielbeachteten Fachmagazin
„Nutrients“ veröffentlicht.

Dass wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen eines Studiums bei
entsprechender Qualität in der Fachpresse Beachtung finden, ist durchaus
nicht ungewöhnlich. Dass dies mit einer Bachelor-Arbeit gelingt, also noch
ehe ein weiterführendes Studium begonnen wurde, ist wiederum eine Rarität.
„The Effects of a Macronutrient-Based Diet and Time-Restricted Feeding
(16:8) on Body Composition in Physically Active Individuals – A 14-Week
Randomised Controlled Trial“ lautet der Titel von Dissemonds Arbeit an der
IST-Hochschule für Management. Das Fachmagazin „Nutrients“ gehört mit
einem Impact Factor von 5,7 zu den angesehensten der Branche.

Lockdown als Hürde

Dabei gestaltete sich die Realisation recht schwierig. Mitten in die
Hauptphase der Studie kam es zum Corona-bedingten Lockdown. Dissemond
plante um, organisierte ein Heimtrainingsprogramm für 35 Probanden. „Das
war ein Riesen-Aufwand für eine Bachelorarbeit, keine Frage. Aber
dementsprechend sind auch die Ergebnisse. Dass so ein hochrangiges Journal
wie die ‚Nutrients‘ die Studie nun veröffentlich hat, unterstreicht noch
einmal, wie bemerkenswert sie ist“, erzählt Prof. Dr. Stephan Geisler,
Vize-Präsident der IST-Hochschule.

„Ich freue mich riesig das, dass mit der Veröffentlichung meiner
Bachelorarbeit geklappt hat und kann allen weiteren IST-Studenten nur mit
auf den Weg geben, dass sie sich Themen für ihre Abschlussarbeiten
aussuchen sollen, die ihnen wirklich Freude bereiten. Für meinen Teil kann
ich nur sagen, dass ich sehr viel aus der Bachelorarbeit gelernt habe und
so eine großartige Arbeit nur entstehen konnte, weil die Arbeit super
interessant war“, sagt Dissemond, der betont: „Für mich ist die IST-
Hochschule genau der richtige Ort, um mich Akademisch weiterzubilden und
ich kann nur sagen das die Zusammenarbeit mit den Dozenten, vor allem im
Rahmen der Bachelorarbeit mit Dr. Eduard Isenmann und Prof. Dr. Stephan
Geisler sehr viel Spaß gemacht hat und ich freue mich schon darauf im
Masterstudiengang an diesen Erfolg anknüpfen zu können.“
Das Master-Studium „Trainingswissenschaft und Sporternährung“ – ebenfalls
an der IST-Hochschule – wird nun der nächste Schritt für den
frischgebackenen Bachelor-Absolventen sein.

Die Ergebnisse seine Studie sind für alle einsehbar im Open Access unter
https://www.mdpi.com/2072-6643/13/9/3122.

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80 Prozent der Menschen fühlen sich in der Schweiz gesellschaftlich voll integriert

Von der Schweizer Bevölkerung empfinden sich nur wenige Menschen in hohem
Masse ausgeschlossen – darunter vor allem Ausländer, wenig Gebildete,
Jüngere sowie ältere Personen. Teile der lateinischen Schweiz fühlen sich
ebenfalls nicht voll in der Gesellschaft integriert. Dies ergab eine
Umfrage des Soziologischen Instituts der Universität Zürich.

Über gesellschaftlichen Ausschluss wird derzeit auch im öffentlichen
Diskurs breit debattiert. Da-runter wird allgemein ein mehrdimensionaler
Prozess verstanden, der auf den Veränderungen der wirtschaftlichen
Strukturen der vergangenen Jahrzehnte beruht und einen zunehmenden Anteil
der Bevölkerung wirtschaftlich an den Rand dränge, so die generelle
Meinung – sei dies durch Arbeitslosigkeit, Armut oder unsichere
Lebensumstände. Dadurch entstünde bei den Betroffenen soziale Isolation
und das Gefühl, aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen zu sein.

Zugehörigkeit ist ein Grundbedürfnis

In einer aktuellen Studie untersuchen Forscherinnen und Forscher des
Soziologischen Instituts der Universität Zürich, in wieweit solche
Exklusionsgefühle in der Schweizerischen Wohnbevölke-rung verbreitet sind
und welche Faktoren diese auslösen. Die Studie basiert auf einer
repräsenta-tiven Befragung, die Ende des Jahres 2019, also kurz vor Beginn
der Corona-Pandemie, durch-geführt wurde.

«Zu einer sozialen Gruppe dazuzugehören, ist ein menschliches
Grundbedürfnis», sagt Jörg Rössel, Professor am Soziologischen Institut
der Universität Zürich. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich nur ein sehr
kleiner Prozentsatz – 2,9 Prozent – der befragten Personen als exkludiert
wahrnimmt. 80,4 Prozent der Interviewten nehmen sich dagegen überhaupt
nicht als ausge-schlossen wahr.»

Immerhin: 16,8 Prozent der Befragten weisen mittlere Werte auf der Skala
des Exklusionsempfin-dens auf, haben also zumindest Zweifel an ihrer
Vollinklusion in die Gesellschaft.

Erhöhtes Exklusionsempfinden in der lateinischen Schweiz

Betrachtet man genauer, in welchen Gruppen dieses Exklusionsempfinden
besonders verbreitet ist, zeigt sich ein differenzierteres Bild:
Insbesondere die 18- bis 30-Jährigen als auch Personen über 61 Jahre
fühlen sich stärker ausgegrenzt als Menschen in mittleren Altersgruppen.
Ebenfalls benachteiligt nehmen sich Personen mit tiefer Bildung wahr.

Erhöhte Werte für das Exklusionsempfinden ergaben sich auch bei Personen
ohne Schweizer Staatsbürgerschaft sowie in der lateinischen Schweiz. Die
französisch- und die italienischsprachi-ge Bevölkerung empfindet sich in
stärkerem Masse ausgeschlossen als die Deutschschweizerin-nen und
Deutschschweizer – 26,7 Prozent der befragten Westschweizer und 25,7
Prozent der Tessiner gaben an, sich im mittleren oder hohen Grade
ausgegrenzt zu fühlen.

Subjektive Wahrnehmung der Lebenslage

Gemäss den Forschenden lassen sich die Gründe für dieses
Exklusionsempfinden insbesondere auf eine finanziell schwierige
Lebenssituation und die soziale Isolation der befragten Personen
zurückführen sowie auf deren subjektive Wahrnehmung ihrer Lebenslage.
Warum sich die Ange-hörigen der lateinischen Sprachgruppen in der Schweiz
eher marginalisiert fühlen, bleibt dagegen unklar. Hier müssten laut den
Forschenden zukünftige Studien sich auf die Suche nach Erklärun-gen
machen.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass soziale Exklusion kein
Massenphänomen ist, wie dies häufig in der Diskussion suggeriert wird.
Daher können sich politische Massnahmen gezielt auf die besonders
betroffenen Personengruppen richten.


Originalpublikation:
Literatur:
Audrey Djouadi, Jörg Rössel, Alexander Seifert: Wer fühlt sich exkludiert?
Zur zeitdiagnostischen Verwendung des Konzepts der sozialen Exklusion.
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozial-psychologie, Okt 12, 2021.
https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-021-00802-7

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Wir erhoffen uns wegweisende Hinweise für die klimastabile Weiterentwicklung unserer Wälder“

 Staatssekretärin im MLR Sabine Kurtz zum Spatenstich des
Umwelttechnikums an der Universität Freiburg
•       Innovatives Forschungszentrum zur Analyse von Ökosystemen soll
Mitte 2023 Betrieb aufnehmen
•       Eva Mayr-Stihl Stiftung und Landesministerien fördern den Bau

Am 15. Oktober 2021 läutete der Spatenstich den Bau des Umwelttechnikums
an der Universität Freiburg ein – ein Forschungszentrum, das es
Wissenschaftler*innen erlauben wird, vielfältige Ökosysteme zu simulieren,
Extremwetterereignisse nachzustellen oder das Zusammenspiel zwischen
Pflanzen und Insekten unter realen Bedingungen zu analysieren. „Von dem
neuen Umwelttechnikum am renommierten Forschungsstandort Freiburg erhoffen
wir uns wegweisende Hinweise für die klimastabile Weiterentwicklung
unserer Wälder“, sagte Sabine Kurtz, Staatsekretärin im Ministerium für
Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR)
beim Spatenstich. Der Spatenstich fand im Rahmen des Fakultätstags der
Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen statt, zu der das
Umwelttechnikum gehören wird.

Michael von Winning, Leiter Programme & Strategie der Eva Mayr-Stihl
Stiftung, die den Bau fördert, betonte: „Das Umwelttechnikum soll ein
neues Alleinstellungsmerkmal der Fakultät für Umwelt und Natürliche
Ressourcen und der Universität Freiburg werden. Es freut mich sehr, dass
die Unterstützung der Eva Mayr-Stihl Stiftung ausschlaggebend für die
Umsetzung dieses Projekts ist.“

Und Dr. Matthias Schenek, Kanzler der Universität Freiburg, sagte: „Das
Umwelttechnikum stärkt die Schwerpunkte Umwelt und Nachhaltigkeit in
unserer Universität noch weiter und bietet Raum für neue interdisziplinäre
Forschungsansätze. Und auch universitäres, staatliches und privates
Engagement für solch wichtige Zukunftsfragen mit dem Umwelttechnikum
zusammenbringen zu können, ist uns ein großes Anliegen.“

Wann drohen Kipppunkte in unseren Waldökosystemen? Welche Baumarten sind
robust gegen den Klimawandel? Diese und weitere drängende
Nachhaltigkeitsfragen werden Forschende ab Mitte 2023 im Umwelttechnikum
bearbeiten können, bis dahin soll der Bau abgeschlossen sein. Es wird
dabei eine Brücke schlagen zwischen Laborforschung, großflächigen
Freilandexperimenten und Beobachtungsflächen.

Die kalkulierten Gesamtkosten für die Realisierung des Umwelttechnikums
belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro, die Eva Mayr-Stihl Stiftung
beteiligt sich mit rund 4 Millionen Euro. Daneben fördert das Ministerium
für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und
das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
den Bau.

Weitere Informationen zum Umwelttechnikum:
https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2021/neues-forschungszentrum-
umwelttechnikum

Eva Mayr-Stihl Stiftung

Die Eva Mayr-Stihl Stiftung wurde 1986 von Eva Mayr-Stihl und ihrem
Ehemann Robert Mayr gegründet. Einer der Schwerpunkte der Stiftungsarbeit
ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. An der Universität
Freiburg hat sie seit den 1990er Jahren die strategische Entwicklung des
heutigen Profilfelds Umwelt und Nachhaltigkeit bedeutend befördert –
insbesondere mit Stiftungs- und Namensprofessuren, Preisen und
Forschungsförderungen, zunächst an der Fakultät für Umwelt und Natürliche
Ressourcen, später zusätzlich am Institut für Nachhaltige Technische
Systeme (INATECH) der Technischen Fakultät. Daneben unterstützt die
Stiftung die Junge Akademie für Nachhaltigkeitsforschung, in der
herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen interdisziplinär
zusammenarbeiten. Die Universität Freiburg hat Eva Mayr-Stihl und Robert
Mayr für ihren besonderen Beitrag zur positiven Entwicklung der
Universität mit der Würde der Ehrensenatorin beziehungsweise des
Ehrensenators ausgezeichnet.

https://www.eva-mayr-stihl-stiftung.de

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Speziell für Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit: Zahlen aus dem Deutschen IVF-Register

Ergänzend zum neuen Jahrbuch des Deutschen IVF-Registers (D·I·R)® erschien
eine Premiere: die Sonderausgabe speziell für betroffene Paare.

Das Deutsche IVF-Register enthält über 2 Millionen Behandlungen und über
340.000 Kinder, die seit 1997 nach Kinderwunschbehandlungen geboren
wurden.

Jedes Jahr wird ein Jahrbuch veröffentlicht, das aktuelle Informationen,
Ergebnisse, Erkenntnisse und Trends enthält. In diesem Jahr gibt es eine
Premiere: es ist eine Sonderausgabe erschienen, die sich speziell an Paare
mit einer ungewollten Kinderlosigkeit, an Paare, die aktuell in
Kinderwunschbehandlung sind, und auch allgemein an die interessierte
Öffentlichkeit richtet. In dieser Sonderausgabe sind die wichtigsten
Eckdaten und aktuell wichtige Themen zusammengefasst und mit Erklärungen
versehen.

Originalpublikation:
https://www.deutsches-ivf-register.de/perch/resources/dir-jahrbuch-2020
-sonderausgabe-fuer-paare.pdf

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