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DOIs für alle 20.000 Publikationen auf peDOCS

Sämtliche Dokumente auf dem Open-Access-Repositorium für erziehungs- und
bildungswissenschaftliche Fachliteratur peDOCS sind nun mit einem Digital
Object Identifier (DOI) versehen. Dieser eindeutige Identifikator
ermöglicht es, dass die Publikationen besser weiterverbreitet und
einfacher zitiert werden können.

Der DOI dient als wichtiger Baustein, um Publikationen eindeutig zu
identifizieren und mit Metadaten-Angaben nachhaltig nachzuweisen. So
können die Publikationsangaben leichter weitergegeben und in
Literaturnachweissystemen verarbeitet werden. Fortan versehen die peDOCS-
Mitarbeitenden sämtliche Publikationen direkt bei der Freischaltung auf
dem Open-Access-Server mit einem DOI. Zudem haben sie die rund 20.000
bereits auf peDOCS veröffentlichten Dokumente mit dem Identifikator
ausgestattet.

Durch die DOIs steigt die Sichtbarkeit der Publikationen auf peDOCS, da
nun weitere Open-Access-Distributionsdienste angebunden sind. Ein
bekanntes Beispiel für einen solchen Dienst ist Unpaywall. Dieser Service
prüft, ob ein Zeitschriftenartikel oder ein E-Book hinter einer
Bezahlschranke auch frei verfügbar im Netz zu finden ist. Über eine eigene
Browser-Erweiterung oder in Suchinfrastrukturen ist dieser Dienst dann
über einen DOI-Abgleich nutzbar.

Möglich wurde die Vergabe von DOIs, weil das für peDOCS verantwortliche
Institut – das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und
Bildungsinformation – nun Mitglied des DOI-Konsortiums des „TIB – Leibniz-
Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften“ ist. Dadurch kann das
Repositorium nun den vor allem international anerkannten Identifikator DOI
einsetzen. Bei peDOCS ergänzt er den im deutschsprachigen und europäischen
Raum etablierten Uniform Resource Name (URN), der ebenfalls vergeben wird.

Das Open-Access-Repositorium peDOCS: <www.pedocs.de>

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Anschub für die Digitalisierung an der Hochschule

Logo Stiftung Innovation in der Hochschullehre
Logo Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Evangelische Hochschule Berlin erhält für drei Jahre Drittmittelförderung
aus der Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Projekt PoDiZ -
Potenziale der Digitalisierung nutzen. Zukunftsfähige EHB.
Die Förderung ermöglicht Aufbau und Umsetzung einer
Digitalisierungsstrategie, zudem entstehen exemplarisch an den
Studiengängen Kindheitspädagogik (B. A.)  und Hebammenwissenschaft (B.
Sc.)  innovative virtuelle und hybride Lehr-, Lern-, Simulations- und
Prüfungsformate, die wissenschaftlich evaluiert und implementiert werden.

Nach fast drei Semestern pandemiebedingter digitaler Lehre an den
Hochschulen Berlins wird die Digitalisierung an der Evangelischen
Hochschule Berlin (EHB) kontinuierlich weiter ausgebaut und strategisch
verankert. Im Rahmen einer Ausschreibung der Stiftung Innovation in der
Hochschullehre ist es Professorin Dr. rer. medic. Melita Grieshop,
Studiengangsleitung Hebammenwissenschaft, und der wiss. Mitarbeiterin und
E-Learning-Beauftragten der EHB Kerstin Nitsche M. A. gelungen,
Drittmittel für ein dreijähriges wissenschaftliches Entwicklungsprojekt
einzuwerben. Um zukunftsfähig zu bleiben, soll im Projekt „PoDiZ –
Potenziale der Digitalisierung nutzen. Zukunftsfähige EHB“ eine
Digitalisierungsstrategie für die EHB, angebunden an den student life
cycle, aufgebaut und umgesetzt werden. Zudem entstehen exemplarisch an den
Studiengängen Kindheitspädagogik (B. A.)  und Hebammenwissenschaft (B.
Sc.)  innovative virtuelle und hybride Lehr-, Lern-, Simulations- und
Prüfungsformate, die wissenschaftlich evaluiert und implementiert werden.
Dabei werden die umfänglichen Erfahrungen der letzten Monate aufgegriffen
und Strukturen sowie Prozesse, insbesondere dort, wo sie studentisches
Leben berühren, weiterentwickelt. Das gerade gestartete Projekt wird auf
diese Weise in die gesamte EHB hineinwirken und bietet somit die Chance
zur strukturierten digitalen Transformation an der Hochschule.
Startschuss für PoDiZ war am 1. August 2021, aktuell werden das
Projektteam aufgebaut und die Projektstrukturen entwickelt.

Kennzeichnend für PoDiZ ist die durchgängige Partizipation aller
Akteur*innen im Projekt. Dabei werden Dozent*innen, Mitarbeiter*innen und
Praxispartner*innen sowie in erster Linie die Student*innen der EHB
einbezogen und an den Entwicklungsprozessen beteiligt. Als besonders
innovativ ist darüber hinaus die Teilnahme der Zielgruppenvertreter*innen
der beiden Studiengänge Kindheitspädagogik und Hebammenwissenschaft: dort
sollen Familien und Eltern an den Projektentwicklungen beteiligt werden!
Eine interaktive Homepage wird die Projektaktivitäten für die
Öffentlichkeit transparent machen und externe Interessierte sind herzlich
eingeladen, sich in die Diskussionsprozesse einzubringen.

Projektpartner:

Die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) ist eine der drei SAGE-
Hochschulen in Berlin mit den Studienschwerpunkten Soziale Arbeit,
Gesundheit/Pflege, Erziehung/Bildung und eine älteste Ausbildungsstätte
für soziale Berufe in Deutschland, deren Tradition bis in das Jahr 1904
zurückreicht. Praxisorientierte Lehr- und Forschungsprojekte sind ein
besonderes Qualitätsmerkmal der Hochschule, der Wissenstransfer an der EHB
gründet sich auf problemadäquate Interdisziplinarität. Unterstützt werden
Forschung, Lehre und Third Mission durch ein etabliertes Netzwerk externer
Kooperationspartner; auf internationaler Ebene arbeitet die EHB mit rund
60 Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland zusammen.

Die 2020 gegründete Stiftung Innnovation in der Hochschullehre hat zum
Ziel, Innovationen im Bereich des Lehrens und Lernens an Hochschulen zu
ermöglichen sowie die Erneuerungsfähigkeit der Hochschullehre insgesamt
und kontinuierlich zu stärken. Die Stiftung fördert geeignete Projekte,
die an einzelnen Hochschulen verankert sind oder im Verbund umgesetzt
werden. Zudem schafft sie Vernetzungsangebote für die Akteur*innen,
unterstützt den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und
Herausforderungen und macht gemeinsames Wissen verfügbar. Programm und
Förderung der Stiftung kommen der gesamten Breite der deutschen
Hochschullandschaft zugute. Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre
ist eine Treuhandstiftung in Trägerschaft der gemeinnützigen Toepfer
Stiftung gGmbH. Sämtliche Mittel für Förderung, Programm, Organisation und
Verwaltung werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.

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„Mülltrennung ist für Verbraucherinnen und Verbraucher zu kompliziert geworden“

Prof. Dr. Erika Graf, Expertin für Vertrieb und Nachhaltigkeit der Frankfurt UAS.  Foto: Andrea Schmitt
Prof. Dr. Erika Graf, Expertin für Vertrieb und Nachhaltigkeit der Frankfurt UAS. Foto: Andrea Schmitt

Neues Verpackungsgesetz reicht nicht: Marketingexpertin Prof. Dr. Erika
Graf fordert in einem Statement clevere Aufklärung und sinnvolle
Innovationen zugunsten höherer Recyclingquoten

Der Verpackungsmüll in Deutschland nimmt stetig zu. Dieser Negativtrend
wurde durch die Lockdown-Phasen mit Zunahme an Lieferdienst-Essen in der
Corona-Pandemie noch verstärkt. Am 3. Juli 2021 trat das neue
Verpackungsgesetz 2 in Kraft. Es soll die Abfalltrennung verbessern und
schreibt u.a. Herstellern und Handel für einige Verpackungen einen
Mindestanteil an Rezyklat, also Kunststoff aus wiederverwertetem
Plastikmüll vor.
Prof. Dr. Erika Graf, Marketingexpertin und Dozentin für Vertrieb und
Nachhaltigkeit an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt
UAS), nimmt das neue Gesetz zum Anlass, eine bessere Aufklärung der
Verbraucher/-innen anzumahnen. „Die Mülltrennung ist zu kompliziert
geworden“, sagt die Wissenschaftlerin. Sie fordert einfachere, clevere
Hinweise für die Bürger/-innen und bundesweit einheitliche Regelungen.
Zudem hält sie nicht alle Verpackungsinnovationen für sinnvoll.

„Abfallanalysten bemängeln, dass etwa die Hälfte dessen, was an
Verpackungen im gelben Sack oder in der gelben Tonne landet, nicht dort
hingehört. Das erschwert das Recycling und hat zur Folge, dass verwertbare
Kunststoffe am Ende verbrannt werden“, so Graf. Den Grund dafür sieht sie
in uneinheitlichen Vorgaben und unzulänglichen Hinweisen. „Besonders bei
Kunststoff-Verpackungen gibt es einiges zu beachten: Wohin gehören
Flaschenverschlüsse, Frischhaltefolie etc.? Können Zahnbürsten oder
Kinderspielzeug aus Plastik, Töpfe, Werkzeug, Besteck, Schrauben auch im
gelben Sack entsorgt werden oder nur Verpackungen mit dem ,grünen Punkt‘?“
Da dies Sache der Kommunen und Entsorgungsbetriebe ist, gibt es regionale
Unterschiede. In einzelnen Städten dürfen auch ,stoffgleiche
Nichtverpackungen‘ in die gelben Behältnisse eingeworfen werden, somit
auch die Plastikzahnbürste.
Die Marketingexpertin nennt weitere Fallstricke: „Bei Joghurtbechern ist
die Alufolie vom Becher vollständig abzureißen, die Alufolie sollte aber
nicht wieder eingesteckt werden. Neu sind auch die sogenannten Drei-
Komponenten-Becher, bei denen der Becher aus dünnem, weißem Kunststoff zur
Stabilität und zur Bedruckung noch mit einer Papierbanderole versehen ist.
Diese muss man gesondert im Papiermüll entsorgen.“

Mit dem neuen Verpackungsgesetz werden Regelungen verschärft und
harmonisiert. Das schafft einheitliche Wettbewerbsbedingungen, und
Investitionen in Forschung und Entwicklung können langfristig geplant
werden. „Unternehmen müssen sich keine Sorgen machen, dass sie sich durch
die höheren Kosten durch die Verwendung von recyceltem Material einen
Nachteil einhandeln“, sagt die Wirtschaftswissenschaftlerin. Denn die
Nutzung recycelter Materialien wie Rezyklat ist bislang teurer. Das liegt
einerseits an den niedrigen Kosten für die Müllverbrennung (thermische
Verwertung) sowie den günstigen Preisen für die Herstellung von neuen
Verpackungen.

Mit der Gesetzesnovelle soll die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen
von bisher 36 Prozent auf 63 Prozent bis zum Jahr 2022 steigen – bei
Verpackungen aus Metall, Glas und Papier sogar auf 90 Prozent. Graf
verweist darauf, dass die Deutschen in der Mülltrennung schon jetzt weit
fortgeschritten sind. Im europäischen Vergleich produziert Deutschland
zwar überdurchschnittlich viel Müll pro Kopf, hat aber laut der
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit
68 Prozent die höchste Recycling- und Kompostierungsquote (2017). Auch
weltweit ist die Bundesrepublik führend im Recycling.

„Aber klar ist, vor der Mülltrennung steht die Müllvermeidung, und da sind
alle gefragt: Die Industrie und Gastronomie müssen über Alternativen
nachdenken, und die Kundschaft muss diese annehmen“, so Graf. „Das ist
nicht immer einfach. Beispiel Pizzabow, eine Mehrwegverpackung für Pizza:
Die Pizza wird ohne Karton in Mehrwegschalen geliefert. Der Lieferservice
nimmt die Schale direkt wieder mit. Es bleibt nur die Pizza auf kleinem
Papptablett. Der Nachteil: Der Pizzabote oder die -botin braucht mehr Zeit
bei der Lieferung und bekommt dafür nicht mehr Geld.“

Das neue Verpackungsgesetz fordert ab 2023 Caterer, Lieferdienste und
Restaurants auf, neben Einweg- auch Mehrwegbehälter für Essen und Getränke
zum Mitnehmen anzubieten. Diese dürfen dann nicht teurer sein als die
Einwegpackungen. „Mehrwegbehälter sind keine Lösungen für den Verzehr
unterwegs“, wendet Graf ein. „Das ist ein Problem auch bei den viel
zitierten To-go-Bechern. Wer auf der Durchreise am Bahnhof einen Kaffee
mitnehmen möchte, will nicht gleich Mitglied in einem lokalen Pfandsystem
werden.“

Innovationen sind also gefragt. „Im Angebot finden sich seit kurzem
Verpackungen, die biobasiert oder biologisch abbaubar sind. Die
Herausforderung ist, dass beim Transport oder im Handel die Verpackung
stabil bleiben, aber bei der Kompostierung schnell zerfallen muss. Vieles,
was es gibt, zersetzt sich zwar, aber es dauert, und bei einigen Lösungen
bleibt Mikroplastik zurück. Gehört es dann in die Biotonne, in den gelben
Sack oder in den Restmüll?“
Grafs Fazit: „Vielversprechende Lösungen sind in der Entwicklung. Hier
sollten Verbraucherinnen und Verbraucher nicht überfordert werden, sondern
mit einfachen Hinweisen, cleveren Denkanstößen und einheitlichen
Regelungen unterstützt werden.“

Zur Person:
Prof. Dr. Erika Graf ist seit 2011 Professorin für Internationale
Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt University of Applied Sciences.
Sie hat umfassende Lehrerfahrung als Professorin für Marketing und
Internationales Management und als Dozentin für Vertrieb und
Nachhaltigkeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationales
Marketing, Nachhaltigkeits-Marketing und digitales Marketing, zu denen sie
diverse Beiträge in Fachzeitschriften veröffentlicht hat. Darüber hinaus
führte sie eine Reihe von Forschungsstudien zu diesen Themen in
Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen durch.

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Peter Hennicke erhält Japans höchste Auszeichnung

Offizielle Überreichung „Orden der Aufgehenden Sonne“ durch Hidenao Yanagi, Botschafter von Japan in der Bundesrepublik Deutschland (links) an Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal Institut (mitte) mit Ehefrau Sabine Hennicke (rechts)  Embassy of Japan in Germany
Offizielle Überreichung „Orden der Aufgehenden Sonne“ durch Hidenao Yanagi, Botschafter von Japan in der Bundesrepublik Deutschland (links) an Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal Institut (mitte) mit Ehefrau Sabine Hennicke (rechts) Embassy of Japan in Germany

Botschaft von Japan überreicht „Orden der Aufgehenden Sonne“
für Engagement im Deutsch-Japanischen Kooperationsrat zur Energiewende
Die japanische Regierung hat Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am
Wuppertal Institut und deutscher Co-Vorsitzender des German-Japanese
Energy Transition Council (GJETC), den „Orden der Aufgehenden Sonne“
verliehen. Dabei handelt es sich um eine der höchsten Auszeichnungen
Japans an Persönlichkeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur japanischen
Kultur und Gesellschaft geleistet haben. Peter Hennicke erhält den Orden
für sein anhaltendes Engagement und seine Arbeit im GJETC. Am 13.
September 2021 wurde die Auszeichnung in Berlin offiziell überreicht.

Wuppertal, 14. September 2021: Zusammen mit dem „Orden der Aufgehenden
Sonne“ übermittelte der japanische Außenminister, Toshimitsu Motegi, seine
Glückwünsche an Prof. Hennicke, der sich sehr über die Auszeichnung freut:
„Dieser ehrenvolle Orden ist auch eine großartige Ermutigung für den GJETC
und eine Bestätigung dafür, dass die Arbeit des GJETC in Japan gewürdigt
und anerkannt wird. Es bleibt unser gemeinsames Ziel mit dem GJETC ein
internationales Vorbild für den Wissensaustausch und für eine
praxisorientierte Wissenschaftskooperation zu schaffen. Das gestiegene
klimapolitische Ambitionsniveau in den USA, der EU, in China, aber auch in
Deutschland und Japan bestärkt uns darin, mit der wissenschaftlichen
Politikberatung einen Beitrag zu leisten. Gerade wegen unterschiedlicher
Rahmenbedingungen und energiepolitischer Prioritäten ist es wichtig,
gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie Klimaneutralität erreicht werden
kann.”

„Das Team des Wuppertal Instituts gratuliert Peter Hennicke von ganzem
Herzen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher
Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, und betont: „Wir alle schätzen
sein hohes Engagement im GJETC für eine erfolgreiche Energiewende, seine
internationalen Aktivitäten und seine wissenschaftliche Arbeit. Umso mehr
freuen wir uns mit ihm über diese hohe Auszeichnung, die auch für das
Wuppertal Institut eine große Ehre ist.“

Über den GJETC
Auf deutscher Seite koordiniert das Wuppertal Institut zusammen mit ECOS
Consult die Ratsarbeit als Sekretariat, auf japanischer Seite übernimmt
diese Aufgabe das Institute of Energy Economics Japan (IEEJ). Gemeinsam
etablierte der GJETC eine wissenschaftsbasierte Zusammenarbeit der beiden
Länder in Fragen der globalen Klimaerwärmung und der Energiewende. Seit
der Gründung hat der Rat eine Vielzahl von Energieanalysen erstellt,
Veranstaltungen in Berlin und Tokio durchgeführt und Empfehlungen zur
Energiewende an die japanische und deutsche Regierung sowie zur
Unterstützung der Deutsch-Japanischen Energie Partnerschaft formuliert.

Nach vier Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit ging die zweite Phase des
Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (German-Japanese
Energy Transition Council, GJETC) im März 2021 zu Ende. Um weiterhin
unabhängige Impulse für eine langfristige, nachhaltige Gesamtstrategie der
Energieversorgung zu entwickeln, setzt der GJETC seine Arbeit nun im
Rahmen einer dritten Projektphase in 2021 mit neuen Studienthemen und
Kooperationskonzepten fort.

Weitere Informationen:

Website des GJETC http://www.gjetc.org

GJETC 2021 – German-Japanese Energy Transition Council Phase 3, Year 2021
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/1902

GJETC 2 – Weiterentwicklung des „Deutsch-Japanischen Kooperationsrats zur
Energiewende“  https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/791

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