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Kongress und Praxisforen auf der ACHEMA 2022 – Jetzt Beiträge einreichen!

Ab sofort können Beiträge für den ACHEMA-Kongress und die Praxisforen
eingereicht werden. Wissenschaftler aus Industrie und
Forschungseinrichtungen sind eingeladen, ihre Beiträge bis 13. September
2021 einzureichen. In rund 800 Vorträgen werden im Rahmen der ACHEMA vom
4. – 8. April 2022 in Frankfurt am Main Ergebnisse aus
anwendungsorientierter Grundlagenforschung bis zur anwendungsnahen
Forschung präsentiert.

Der ACHEMA-Kongress deckt die gesamte Bandbreite der chemischen
Prozesstechnik und der Biotechnologie ab. Unter den drei übergreifenden
Überschriften „Fossil free production“, „New developments in production“
und „Laboratory and analytics” ist das gesamte Themenspektrum von
Analytik, Energiebereitstellung, Prozessdesign und Reaktionstechnik bis
hin zur Sicherheitstechnik vertreten. Die Vorträge sollten die
anwendungsnahe Forschung und Entwicklung vom Proof-of-concept bis an die
Schwelle zum Markteintritt in den Blick nehmen.

Bei den ACHEMA-PRAXISforen werden markt- und praxisnahe Themen in
kompakter Form und räumlicher Nähe zu den jeweiligen Ausstellungsgruppen
präsentiert. Industrielle Anwendungen sowie neue Produkte und
Dienstleistungen aus den Bereichen chemischer Technik, Biotechnologie und
Prozessindustrie stehen hier im Vordergrund. Für Themen, die keiner
bestimmten Ausstellungsgruppe zugeordnet werden können, ist ein „Open
Topic“-Strang vorgesehen.

Für beide Formate ist die Beitragseinreichung ab sofort geöffnet und über
die ACHEMA-Webseite möglich. Einreichungsschluss ist der 13. September
2021.

Die ACHEMA ist das Weltforum für chemische Technik, Verfahrenstechnik und
Biotechnologie. Alle drei Jahre präsentieren bei der globalen Leitmesse
der Prozessindustrie rund 3.800 Aussteller aus mehr als 50 Ländern rund
150.000 Teilnehmern aus aller Welt neue Produkte, Verfahren und
Dienstleistungen. Das Spektrum umfasst von Laborausrüstung, Pumpen und
Analytikgeräten über Verpackungsmaschinen, Kessel und Rührer bis zu
Sicherheitstechnik, Werkstoffen und Software alles, was in der chemischen
Industrie, der Pharma- und Lebensmittelherstellung benötigt wird. Der
begleitende Kongress ergänzt die Themenvielfalt der Ausstellung mit 800
wissenschaftlichen Vorträgen und zahlreichen Gast- und
Partnerveranstaltungen. Die nächste ACHEMA findet vom 4.-8. April 2022 in
Frankfurt am Main statt.

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Ausgezeichnet: die ARL erhält für drei Jahre das TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengleichheit

TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die
Gender-Komponente (Equality) und steht für eine Personal- und
Organisationspolitik, die erfolgreich Chancengleichheit umsetzt. Seit 1996
verfolgt der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. das Ziel,
Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel
ist erreicht, wenn Begabungen, Potenziale und Kompetenzen beider
Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden.

Total-E-Quality e. V. zeichnet bundesweit Organisationen aus Wissenschaft
und Wirtschaft aus, die sich mit personal- und institutionspolitischen
Maßnahmen nachhaltig zur Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und
Männern einsetzen. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury
anhand eines Selbstbewertungsinstruments der Organisationen, die anhand
von festgelegten Aktionsfeldern und Kriterien ihre Bemühungen um
Gleichstellung und Diversity darlegen.
Die ARL erhält 2021 das TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengleichheit,
wir freuen uns über die Auszeichnung und danken allen aktiv Beteiligten
und insbesondere den Verantwortlichen sowie Beauftragten für
Gleichstellung innerhalb der ARL, die diese Auszeichnung mit großem
Engagement vorangetrieben haben.
Die Verleihung der Auszeichnung findet virtuell am 26. Oktober zwischen
10:00 und 13:00 Uhr statt.

***
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
Aufgabe der ARL ist die wissensbasierte Analyse und Beratung zu aktuellen
Fragen nachhaltiger Raumentwicklung. Komplexe gesellschaftliche
Herausforderungen erfordern integrative und damit inter- und
transdisziplinäre Perspektiven. Die spezifische Arbeitsweise der ARL –
transdisziplinär und netzwerkförmig – ermöglicht das enge Zusammenwirken
und den umfassenden Austausch von Wissenschaft und Praxis. Die Forschungs-
und Transfertätigkeiten, die das personelle Netzwerk, bestehend aus
herausragenden Fachleuten aus der Wissenschaft und Praxis, in den
gemeinsamen Arbeitsgremien leistet, halten wichtige Erkenntnisse für die
zukunftsorientierte Entwicklung räumlicher Strukturen und deren politisch-
planerischer Gestaltung bereit. Die ARL macht deshalb ihre
Arbeitsergebnisse allen fachlich Interessierten sowie politisch-
administrativen Verantwortlichen dauerhaft zugänglich. Zugleich erzeugt
der Wissenstransfer der ARL einen weiteren Mehrwert: die Ko-Produktion von
Wissen erweitert die fachlichen und sektoralen Perspektiven, fördert
Innovation und fließt in die hauptberuflichen Tätigkeiten der Mitwirkenden
aus Akademie und Netzwerk ein.
Die ARL ist eine selbständige und unabhängige raumwissenschaftliche
Einrichtung öffentlichen Rechts mit Sitz in Hannover. Als Leibniz-
Einrichtung wird sie aufgrund der überregionalen Bedeutung und des
gesamtstaatlichen wissenschaftspolitischen Interesses gemeinsam von Bund
und Ländern gefördert.
Mehr Infos: www.arl-net.de

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Startschuss für Partikelzählung im Abgas

Die PTB veröffentlicht einheitliche Anforderungen für Abgas-
Partikelzähler.

Für bessere Luft in den Innenstädten und Klimaschutz – das Zählen von
Rußpartikeln soll zukünftig fester Bestandteil der Abgasuntersuchung von
Diesel-Pkw sein. Diese Aufgabe erfordert eine ganz neue Art von
Messgeräten, die erst einmal entwickelt, geprüft und von den Werkstätten
beschafft werden müssen. Um hier eine einheitliche Qualität zu
gewährleisten, hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) die
messtechnischen Anforderungen an solche Partikelzähler in Kooperation mit
den betroffenen Stellen erarbeitet und in der vergangene Woche
veröffentlicht: Messgerätehersteller können ihre Geräte nun den PTB-
Anforderungen anpassen, Werkstätten dafür sorgen, dass sie rechtzeitig zum
1.1.2023 mit diesen Geräten ausgerüstet sind, und europäische
Nachbarländer haben eine Blaupause für vergleichbare eigene Lösungen. Die
EU könnte daraus gar eine harmonisierte europäische Lösung entwickeln, wie
bei der KFZ-Typzulassung.

An der Anzahl der Partikel im Dieselabgas lässt sich in Zukunft erkennen,
ob und wie effektiv der Partikelfilter des Wagens noch funktioniert. Der
Grenzwert wird bei 250.000 Partikeln pro Kubikzentimeter Abgas liegen.
Ursprünglich hatte der Gesetzgeber schon für dieses Jahr die Zählung von
Rußpartikeln im Dieselabgas in der periodischen Abgasuntersuchung (HU/AU)
vorgesehen, bevor die Einführung für Euro-6-Dieselkraftfahrzeuge auf den
Januar 2023 verschoben wurde. Dadurch haben Gerätehersteller, Prüfbehörden
und Werkstätten jetzt die notwendige Zeit, sich auf die komplett neue
Aufgabe vorzubereiten. Die nationale Arbeitsgruppe zur Einführung der
Partikelanzahlmesstechnik in der deutschen Abgas-/Hauptuntersuchung
(AUPNag), an der relevante Behörden und Industrie-Verbände beteiligt sind,
hat nun gemeinsam die Anforderungen an die neuen AU-Partikelmessgeräte
erarbeitet, die anschließend von der PTB veröffentlicht wurden (DOI
10.7795/510.20210623). Diese Anforderungen bilden die Grundlage für die
Baumusterprüfungen für diese komplett neue Klasse von AU-Abgasmessgeräten.

Partikelmessgeräte gibt es schon länger. Sie werden beispielsweise in der
Atmosphärenforschung oder zur Messung von Aerosolen verwendet oder auch
zur Bestimmung der Emissionsgrenzwerte bei der KFZ-Typenzulassung. Eine
metrologische Rückführung der Messergebnisse dieser Geräte erfolgte
allerdings häufig nicht. Die Herausforderung bestand nun darin,
Anforderungen zu erarbeiten, die Partikelzähler ausreichend genau und
zuverlässig machen. Gleichzeitig müssen sie für Werkstätten erschwinglich
und deutlich einfacher und robuster sein als bisher.

Messgeräte für die Abgasuntersuchung unterliegen dem Mess- und Eichgesetz
und bedürfen einer Baumusterprüfung durch eine
Konformitätsbewertungsstelle. Derzeit erteilt nur die
Konformitätsbewertungsstelle der PTB entsprechende Bescheinigungen. Daher
hat die PTB im Jahr 2018 ein 360 m² großes Prüflaborgebäude für
Abgasmessung in Betrieb genommen. Der 4,4 Millionen Euro teure Neubau, der
zwei hochmoderne Laboratorien für Trübungs- und CO-Abgasmessgeräte, ein
neuartiges Kalibrierlabor für Partikelzähler sowie den deutschen
Partikelanzahlprimärstandard beherbergt, war durch die Verschärfung der
Abgasuntersuchungsrichtlinie Ende 2017 nötig geworden. Die metrologischen
Grundlagen wurden seit 2011 im Rahmen eines europäischen
Forschungsprogramms sowie durch PTB-interne Mittel erarbeitet. Um dem
steigenden Bedarf an Kalibrierungen und Prüfungen gerecht zu werden, wird
derzeit ein weiteres Laborgebäude mit jeweils zwei Laboratorien für
Partikelzähler und für die Messung von Stickoxiden errichtet und
vermutlich im Herbst 2021 übergeben. Die verlässliche Messung von NOx im
Automobilabgas ist ebenfalls strategisches Thema metrologischer Forschung
und Entwicklung der PTB.

Anmerkung: An der AUPNag sind beteiligt: Bundesministerium für Verkehr und
digitale Infrastruktur, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
Bundesanstalt für Straßenwesen, TÜV, Dekra, Eichbehörden, ASA, VDA, VDIK,
ZDK, PTB

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Hervorragende Leistungen in Bauingenieurwesen und Umwelttechnik

Die Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der TH Köln hat zehn
Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Das
Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.200 Euro wurde von der Gesellschaft zur
Förderung der Architektur, des Bauingenieurwesens und der Gebäudetechnik
der TH Köln e.V. gestiftet. Die Verleihung fand im Rahmen der
AbsolventInnenverabschiedung statt.

179 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Bauingenieurwesen und
Umwelttechnik der TH Köln wurden in diesem Sommersemester verabschiedet.
Insgesamt 139 Bachelor- und 40 Masterurkunden wurden dabei ausgehändigt.
Elf Studierende stachen durch Ihre Abschlussarbeiten besonders hervor und
wurden für ihre Leistungen mit Auszeichnungen der Gesellschaft zur
Förderung der Architektur, des Bauingenieurwesens und der Gebäudetechnik
der TH Köln e.V. geehrt.

„Ich bin beeindruckt von der hohen Qualität der Arbeiten und dem weiten
Spektrum des von den Absolventinnen und Absolventen der Fakultät
Geleisteten“, so Architekt Georg Wintgen, zweiter Vorsitzender des
Fördervereins. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Rahmen einer
Abschlussveranstaltung, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in
Form eines Parcours auf dem Gelände des Campus Deutz stattgefunden hat,
mit einer Förderung in Höhe von jeweils 200 Euro bedacht.

„Die Abschlussarbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger zeichnen sich
durch ein ausgeprägt anwendungsorientiertes Denken, Planen und Forschen
aus. Gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konnten so nachhaltige Lösungen
und innovative Beiträge für technische Entwicklungsaufgaben und
Problemstellungen erarbeitet werden“, betont Prof. Karl Heinz Schäfer,
Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der TH Köln.

Bachelorpreise

Martin Christian Hartmann: „Entwurfsplanung zur Umgestaltung der
Hauptstraße (L82) in Köln Porz Zündorf“, betreut von Prof. Karl Heinz
Schäfer (TH Köln) und Nora Scheper (Stadt Köln)

Peter Herkenrath: „Anwendungsmöglichkeiten der BIM-Methodik in der
Bauwerksinstandsetzung am Beispiel einer Deckenabdichtungsmaßnahme“,
betreut von Prof. Günter Greitens (TH Köln) und Rokhshid Farhat (Strabag
AG)

Lennart Jankowiak: „Untersuchung von Stützflüssigkeitsverlusten und
Betonmehrverbrauch bei der Schlitzwandherstellung beim Bauvorhaben
Stuttgart 21, PFA 1.6a, Los 3“, betreut von Prof. Dr. Josef Steinhoff (TH
Köln) und Dr. Axel Ruiken (Wayss & Freytag AG)

Adrian Kappes: „Erstellung von digitalen Hilfsmitteln zur Aussteifung von
Hallentragwerken für den Einsatz in der Lehre“, betreut von Prof.
Hannelore Damm und Prof. Dr. Ansgar Neuenhofer (beide TH Köln)

Viktoria Lang: „Tragwerksplanung zum Neubau eines Mehrfamilienhauses“,
betreut von Prof. Dr. Winfried Roos und Viktor Wagner (beide TH Köln)

Masterpreise

Tim Philipp Holighaus: „Nachrechnung historischer Eisenbahn-Gewölbebrücken
aus Mauerwerk“, betreut von Prof. Dr. Winfried Roos (TH Köln) und Dr.
Ralph Schneider (DB Engineering & Consulting GmbH)

Maik Labusga: „Beiträge für die Genehmigungsplanung zum 8-streifigen
Ausbau der A 59 zwischen den Autobahndreiecken Sankt Augustin-West und
Bonn-Nordost“, betreut von Prof. Karl Heinz Schäfer (TH Köln) und Wolfgang
Alt (Die Autobahn GmbH)

Bastian Meurer: „Urbane Vegetation – Stockholmer Baumgrubensysteme und
deren Anwendbarkeit in Köln“, betreut von Prof. Dr. Christian Jokiel (TH
Köln) und Ingo Schwerdorf (Stadtentwässerungsbetriebe Köln)

Nadine Raczek und Berit van Wezemael: „Vergleich verschiedener Lastansätze
zu fußgängerinduzierten Schwingungen mit real gemessenen Werten“, betreut
von Prof. Dr. Wolfram Kuhlmann und Judith Rösgen (beide TH Köln)

Christian Vogel: „Technische Bearbeitung ausgewählter Aspekte einer tiefen
innerstädtischen Baugrube in Deckelbauweise“, betreut von Prof. Dr. Josef
Steinhoff und Prof. Dr. Markus Nöldgen (beide TH Köln)

Förderverein

Die Gesellschaft zur Förderung der Architektur, des Bauingenieurwesens und
der Gebäudetechnik der TH Köln e.V. unterstützt bei der Ausbildung der
Studierenden, fördert Veranstaltungen auf dem Gebiet technischer
Wissenschaften und Praxis und vertieft die Beziehungen zwischen Praxis und
Hochschule. Dem Förderverein gehören neben Mitgliedern der Hochschule auch
Unternehmen und Institutionen aus Köln und der Region an.

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