zfh Partner beim Ausbau digitaler Hochschullehre Stiftung Innovation in der Lehre fördert Verbundprojekt

In der Ausschreibung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ haben
vier Kooperationshochschulen zusammen mit dem zfh - Zentrum für
Fernstudien im Hochschulverbund den Zuschlag für den Ausbau digitaler
Innovationen in der Hochschullehre erhalten. Die Stiftung Innovation in
der Lehre fördert das Verbundprojekt „HyFlex, HighTech & HighTh (H³):
Studienerfolg ermöglichen durch flexible Kompetenzentwicklung und
Lehr-/Lernszenarien“ in den kommenden drei Jahren mit knapp drei Mio.
Euro. Partner in dem hochschulübergreifenden Projekt sind die Hochschule
Fulda, die Alice Salomon Hochschule Berlin, die Fachhochschulen Kiel und
Münster sowie das zfh.
Flexiblere Szenarien für berufsbegleitende Angebote
Das Ziel des Verbundprojekts ist es, Lehr- und Lernszenarien für
Fernstudiengänge zu flexibilisieren und in Richtung hybrid-flexibler
Varianten zu erweitern. Dies soll durch hybride Lehr- und Lernangebote,
den Einsatz innovativer Technologien und E-Coaching- bzw. E-Assessment-
Tools zur selbstgesteuerten Kompetenzentwicklung erfolgen. Begleitend wird
eine Wirksamkeitsanalyse digitaler Formate durchgeführt. Das Projekt wird
an dem berufsbegleitenden Fernbachelor- (BASA online) und
Fernmasterstudium (maps) der Sozialen Arbeit umgesetzt – die Ergebnisse
sollen später in weiteren Studiengängen Anwendung finden. Beide
Studiengänge folgen dem Ansatz des Blended Learning, das Online- und
Präsenzanteile miteinander verschränkt. Dieses Format wird insbesondere
für berufstätige Studierende, die nicht immer an Präsenzmodulen teilnehmen
können, weiter optimiert. Hier soll der Bedarf an Austausch- und
Interaktionsmöglichkeiten vor allem während der Selbstlernphasen stärker
berücksichtigt werden. Die Studierenden sollen mehr digitale Unterstützung
erhalten, um ihr Selbststudium zu organisieren und individuelle
Lernprozesse fokussiert zu steuern.
Die beteiligten Hochschulen und das zfh gehören den beiden über viele
Jahre existierenden Hochschulverbünden BASA-online und maps an, die auf
eine langjährige Fachexpertise im online-gestützten Lehren und Lernen auf
Bachelor- und auf Master-Ebene verweisen können. BASA-online (Bachelor of
Arts Soziale Arbeit) war bei seiner Einführung 2003 der deutschlandweit
erste onlinegestützte Bachelorfernstudiengang für Berufstätige der
Sozialen Arbeit – 2006 folgte maps (Master of Advanced Professional
Studies) als erster Online-Masterstudiengang in Soziale Arbeit.
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