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Interdisziplinarität und virtuelle Expedition: Ars legendi-Fakultätenpreis Biologie 2024 für Nina Keul von der Uni Kiel

Dr. Nina Keul von der CAU (li) erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis 2024 in der Kategorie Biologie – hier mit Jurymitglied Prof. Dr. Felicitas Pfeifer vom VBIO (re)  Stifterverband/Uwe Dettmar
Dr. Nina Keul von der CAU (li) erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis 2024 in der Kategorie Biologie – hier mit Jurymitglied Prof. Dr. Felicitas Pfeifer vom VBIO (re) Stifterverband/Uwe Dettmar

Dr. Nina Keul von der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis 2024 in der
Kategorie Biologie. Die Preisträgerin entwickelt vielfältige und
innovative Formate, um die forschungsorientierte Lehre zu stärken. Mit oft
spielerischen Angeboten fördert Nina Keul neben dem Wissenserwerb auch die
Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung der Studierenden. Sie
überzeugte die Jury unter anderem durch die interdisziplinäre
Durchlässigkeit ihrer Veranstaltungen, die Förderung studentischer
Mobilität sowie mit dem E-Learning-Tool „digiCruise“, bei dem Studierende
eine virtuelle Expedition mit einem Forschungsschiff erleben. unternehmen.

Gemeinsame Pressemitteilung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und
Biomedizin(VBIO) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

Nina Keul lehrt seit 2017 disziplinübergreifend in den Studiengängen
„Marine Geoscience“ sowie „Biological Oceanography“ an der Universität
Kiel. Von Hause aus Biologin gelingt es ihr, die Studierenden vor allem
auch für die interdisziplinären Fragestellungen der Meereswissenschaften
zu begeistern und zu eigenständigem Lernen zu motivieren. Ihre Lehre ist
stark forschungsorientiert  und geht weit über die Vermittlung fachlicher
Inhalte hinaus Die Preisträgerin großen Wert auf die Berufsorientierung
und das Training wichtiger Schlüsselqualifikationen wie etwa
wissenschaftliches Schreiben, Moderation von Diskussionen oder die
Erstellung von Postern oder Policy Briefs.

Breites Spektrum an Vermittlungsmethoden
In ihrer Lehre setzt Nina Keul ein breites Methodenspektrum ein, wie etwa
„Entrance Tickets“, oder „Bingo-Cards“. Sie nutzt dabei verschiedene von
ihr entwickelte E-Learning Formate. Besonders beeindruckt hat die Jury das
Online-Angebot „digiCruise”, das Nina Keul im Rahmen der European
University of the Sea (SEA-EU), einer europäischen Hochschulallianz,
entwickelt hat. Hier lernen zukünftige Forscherinnen und Forscher
verschiedene meereswissenschaftliche Methoden kennen oder messen Parameter
wie Sauerstoff und Salzgehalt an unterschiedlichen Stationen in
europäischen Gewässern. Wie auf einer echten Expedition lassen sich aus
den Ergebnissen Rückschlüsse auf sich verändernde Umweltbedingungen
ziehen. „DigiCruise“ verbindet viele Lehraspekte wie Interdisziplinarität,
Interaktivität und forschungsorientierte Lehre auf internationalem Niveau
und bietet eine hervorragende Vorbereitung auf reale Ausfahrten.
„DigiCruise“ ist nicht nur als Selbstlerneinheit fest im Modul
„Introduction to Integrated Marine Sciences“ verankert, sondern steht
darüber hinaus weltweit allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Wesentlicher Beitrag zur Gestaltung des Studiengangs
Nina Keul hat mit ihren interdisziplinären Lehrmodulen zu einer
Verbesserung des Studienangebots beigetragen. Hier sind vor allem die
Module zur Nachhaltigkeit in den marinen Bio- und Geowissenschaften zu
nennen, die transdisziplinäre Ansätze in Forschung und
Wissenschaftskommunikation vermitteln. Die Preisträgerin ist darüber
hinaus an der Weiterentwicklung des M.Sc.-Studiengangs „Marine Geoscience“
beteiligt und hat dessen Re-Akkreditierung koordiniert. Dabei gelang es
ihr auch, ein „Mobilitätsfenster“ im 3. Semester zu etablieren, das bis zu
50% der Studierenden für einen ERASMUS-Aufenthalt im Ausland nutzen.
Darüber hinaus setzt sich Nina Keul aktiv für die Vernetzung
fachspezifischer Lehrangebote aus den Meereswissenschaften in ein
fakultätsübergreifendes Lehrangebot ein. Sie hat damit einen wichtigen
Baustein zur Entwicklung der interdisciplinary Master School of Marine
Sciences (iMSMS) beigetragen, die heute als Einrichtung der Mathematisch-
Naturwissenschaftlichen Fakultät an der CAU etabliert ist und durch den
meereswissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt an der CAU, Kiel Marine
Science (KMS) gefördert wurde.

„Die Inhalte des Studiengangs stehen nun auch Studierenden aus nicht
klassisch geologisch orientierten B.Sc.-Studiengängen offen. Die
Geographen, Biologen und Ozeanographen integrieren sich gut in den M.Sc.
Marine Geosciences und tragen zu einer Vielfalt im Studiengang bei, von
der letztlich alle profitieren“, erläutert Keul, die auch im marinen
Forschungsschwerpunkt KMS und dessen Nachwuchsprogramm FYORD (Foster Young
Ocean Researchers) aktiv ist.

Beispielgebendes Engagement auf europäischer Ebene
Preisträgerin Keul arbeitet kontinuierlich an der Internationalisierung
von Studienangeboten und einem Austausch über Ländergrenzen hinweg. So
konzipierte sie für die Christian-Albrechts-Universität den ersten Antrag
für das ERASMUS + Projekt “SEA EU – European University of the Sea“. In
der Hochschulallianz, die sich derzeit bereits in ihrer zweiten Phase
befindet, sind neben der CAU mittlerweile acht weiteren europäischen
Hochschulen vernetzt. Ein wesentliches Ziel ist es, Studiengänge und Kurse
so anzugleichen, dass Mobilität ohne Einschränkung für Studierende möglich
wird und die Anerkennung von Studienleistungen ohne bürokratische Hürden
gelingt.

„Wir gratulieren Nina Keul sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.
Meeresforschung und das entsprechende Studium sind an der CAU
interdisziplinär ausgerichtet. Diesem Profil tragen die
Lehrveranstaltungen von Nina Keul in besonderer Weise Rechnung. Mit viel
Engagement und Leidenschaft gelingt es ihr darüber hinaus, den
Studierenden nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auch für die
vielfältigen Themen der Meeres- und Geowissenschaften zu begeistern. Mit
ihrer Unterstützung in der Umsetzung der Europäischen Hochschulallianz
SEA-EU hat sie zudem ein starkes Zeichen für Internationalisierung und
studentische Mobilität gesetzt“, sagt Professor Dr. Ralph Schneider, CAU-
Vizepräsident für Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

„Nina Keul hat die Jury nicht nur mit ihren eigenen, wohl durchdachten
Lehrveranstaltungen überzeugt, sondern insbesondere auch durch ihren
Beitrag zur Studiengangsgestaltung und dessen europäische Dimension“
erläutert Prof. Dr. Felicitas Pfeifer, Vizepräsidentin des VBIO und
Jurymitglied. „Besonders beeindruckt hat uns, dass es ihr trotz der damit
verbundenen Herausforderungen gelingt, die interdisziplinäre
Durchlässigkeit ihrer Veranstaltungen sicher zu stellen.

***
Über den Ars legendi Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften
Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften
zeichnet herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in der
Hochschullehre aus. Er wird gemeinsam vom VBIO, dem Stifterverband, der
Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Deutschen Mathematiker-
Vereinigung (DMV) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)
vergeben. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Biologie, Chemie,
Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5.000 Euro dotiert.

Über die CAU
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist mit 27.000
Studierenden und rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte
Universität im Land zwischen den Meeren und die einzige Volluniversität
Schleswig-Holsteins. Als forschungsstarke Universität hat die CAU vier
Forschungsschwerpunkte entwickelt, die auf der interdisziplinären
Wechselwirkung starker Disziplinen basieren, darunter den meeres- und
geowissenschaftliche Schwerpunkt Kiel Marine Science (KMS). KMS bildet die
organisatorische Einheit für alle natur-, geistes- und
sozialwissenschaftlich arbeitenden Forscherinnen und Forscher, die sich
mit den Meeren, Küsten und den Einfluss auf die Menschheit beschäftigen.
https://www.uni-kiel.de/de/; https://www.uni-
kiel.de/de/forschung/forschungsschwerpunkte/kiel-marine-science

Über den VBIO
Der VBIO e. V. ist das gemeinsame Dach für alle, die im Bereich Biologie,
Biowissenschaften und Biomedizin studieren oder tätig sind – egal ob in
Hochschule, Schule, Industrie, Verwaltung, Selbstständigkeit oder
Forschung.
Die Mitglieder des VBIO vertreten das gesamte Spektrum der
Biowissenschaften von der molekularen, zellulären, organismischen bis hin
zur ökologischen Sicht und der Biomedizin.

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Eine attraktive Firmenwebseite erstellen – es kommt auf die Inhalte an

Firmenwebseite erstellen Symbolbild
Firmenwebseite erstellen Symbolbild

Die eigene Webpräsenz ist mittlerweile zum absoluten Muss für Unternehmen geworden, denn sie ist oft die erste Anlaufstelle für Kunden, die auf der Suche nach einem Dienstleister oder einem bestimmten Produkt sind. Dementsprechend sollte die Firmenwebseite sorgfältig gestaltet und mit allen relevanten Informationen befüllt werden.

Warum die Inhalte so relevant sind

Der Content einer Webseite dient in erster Linie der Information der Besucher. Er nimmt aber noch eine weitere Funktion ein, denn er kann sich positiv auf die Platzierung in den Google-Suchergebnissen auswirken. Das gelingt durch gute Inhalte mit den passenden Keywords, aber auch durch eine lange Verweildauer auf der Webseite. Diese kann erreicht werden, indem die Firmenpräsenz spannend und informativ gestaltet wird.

Texte müssen hochwertig und leicht verständlich sein

Das geschriebene Wort spielt auch im World Wide Web nach wie vor eine wichtige Rolle. Unternehmen können auf ihrer Webseite mehr über sich erzählen oder ihre Produkte anpreisen. Wichtig ist, dass sich die Texte leicht lesen lassen und es sich nicht um wissenschaftliche Abhandlungen handelt. Zwischenüberschriften geben eine bessere Übersicht und erlauben dem Besucher nur die Passagen zu lesen, die er für wirklich relevant erachtet. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ein No-Go. Umgangssprache oder Jugendsprache können hingegen durchaus auftauchen, sofern sie zur Zielgruppe passen. Generell sollte bei der Anrede daran gedacht werden, wer die Webseite hauptsächlich besuchen wird. Ein eher konservatives Publikum wird besser formal mit „Sie“ angesprochen. Wenn die Zielgruppe jugendlich oder bunt gemischt ist, kann auch ein herzliches „Du“ die richtige Wahl sein.

Bilder und Grafiken zur Auflockerung einbauen

Natürlich sollte die Webseite nicht zu einer reinen Textwüste werden. Deswegen ist es wichtig, dass auch Bilder und Grafiken verwendet werden. Sie sollten zum Thema passen und dürfen auf keinen Fall das Urheberrecht anderer verletzen. Optimalerweise werden die Fotos selbst für die Webseite geschossen. Es gibt aber auch Bilder von Fotografen, die lizenzfrei verwendet werden können.

3D-Videos für Storytelling einsetzen

Eine weitere Möglichkeit, um Informationen zu vermitteln, ist ein professionell erstelltes 3D-Video. Das eignet sich hervorragend für Storytelling, von dem sich der Betrachter im besten Fall angesprochen fühlt, weil er sich mit dem im Video präsentierten Problem identifizieren kann. So kommt es zu einer emotionalen Reaktion und hoffentlich zur Neukundengewinnung.

Weitere Tipps für die Gestaltung der Webseite

Damit sich die Besucher auf der Webseite zurechtfinden, sollte sie so übersichtlich wie möglich gestaltet werden. Das Menü sollte eine einfache Gliederung besitzen. Außerdem sollten die Reiter so benannt werden, dass direkt klar ist, was auf der jeweiligen Unterseite zu erwarten ist. Außerdem muss die Gewichtung der verschiedenen Inhalte genau abgewägt werden. Das gelingt zum Beispiel durch die optische Hervorhebung einzelner Passagen in Form von Infoboxen oder farblich unterlegten Textteilen. Darüber hinaus sollte die Webseite regelmäßig aktualisiert werden. Den Besuchern fällt es meist schon an Kleinigkeiten auf, wenn die Internetpräsenz nicht richtig gepflegt wird. Das wirft ein schlechtes Bild auf das gesamte Unternehmen und schreckt potenzielle Kunden ab, anstatt sie anzuziehen. Darüber hinaus sollte es stets eine Kontaktmöglichkeit auf der Webseite geben. Optimalerweise werden sowohl die E-Mail-Adresse als auch die Telefonnummer angegeben, damit der Kunde sich für seine bevorzugte Art und Weise der Kommunikation entscheiden kann. Zusätzlich sollte auf einer Webseite immer ein Kontaktformular zu finden sein.

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Herausforderungen für Ärzte in der modernen Medizin

Wie sich der Alltag von Ärzten wandelt   Symbolbild
Wie sich der Alltag von Ärzten wandelt Symbolbild

Ärzte arbeiten heutzutage unter enormem Druck und stehen vor vielen Herausforderungen. Lange Arbeitszeiten und unregelmäßige Schichtdienste machen es schwer, eine Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, ist es für Mediziner wichtig, effektive Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln und sich finanziell abzusichern. Dieser Artikel beleuchtet die wesentlichen Absicherungen und gibt praktische Tipps zur Burnout-Prävention für Ärzte.

Belastungen des modernen Arztberufs

Ärzte sehen sich heute zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Arbeit und ihr Privatleben unter einen Hut zu bringen. Laut einer Studie des Ärzteverbands Marburger Bund arbeiten Mediziner in Deutschland durchschnittlich 55 Stunden pro Woche, teilweise sogar 60 Stunden. Zusätzlich erschweren unregelmäßige Arbeitszeiten durch Schichtdienste und der ständige Druck, den bestmöglichen Service für Patienten zu bieten, es, genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobbys zu finden.

Um einem Burnout vorzubeugen, ist es entscheidend, dass Ärzte Strategien zur Stressbewältigung und zum Selbstmanagement entwickeln. Dazu gehören regelmäßige Pausen, Achtsamkeitsübungen und der Aufbau eines stabilen sozialen Umfelds. Ebenso trägt eine solide finanzielle Absicherung dazu bei, dass Stress vermieden wird und Ärzte sich ganz auf die Patientenversorgung konzentrieren können, ohne sich ständig Sorgen um ihre Existenz machen zu müssen.

Wichtige Absicherungen für Mediziner

Angesichts des hohen Stressniveaus, der langen Arbeitszeiten und der emotionalen Belastungen, die der Beruf mit sich bringt, ist es von größter Bedeutung, dass Mediziner gut abgesichert sind. Diese Absicherung umfasst eine Reihe von Versicherungen, die speziell auf die Bedürfnisse und Risiken im medizinischen Bereich zugeschnitten sind.

1.    Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Absicherungen für Mediziner. Sie schützt vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit, die durch Krankheit, Unfall oder andere gesundheitliche Einschränkungen verursacht werden kann. Eine BU als Mediziner braucht man, weil der Verlust der Fähigkeit, den Beruf auszuüben, gravierende finanzielle Einbußen mit sich bringen kann. Die Versicherung zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente, die den Lebensunterhalt sichert.

2.    Haftpflichtversicherung

Eine Berufshaftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen von Schadenersatzansprüchen, die aus beruflichen Fehlern oder Versäumnissen resultieren können. In der Medizin kann ein kleiner Fehler schwerwiegende Konsequenzen für die Gesundheit der Patienten haben und zu hohen Schadenersatzforderungen führen.

Eine sorgfältige Auswahl und regelmäßige Überprüfung der Versicherungen kann dazu beitragen, existenzbedrohende finanzielle Risiken zu minimieren und ein hohes Maß an Sicherheit und Stabilität im Berufs- und Privatleben zu gewährleisten.  

Work-Life-Balance im Spannungsfeld

Die Herausforderung, berufliche Verpflichtungen und Privatleben zu vereinbaren, führt bei vielen Ärzten zu Überforderung und beeinträchtigt ihr Wohlbefinden. Die langen Arbeitszeiten, Bereitschaftsdienste und die große Verantwortung gegenüber Patienten können schnell zu einer Erschöpfung führen. Oft müssen Ärzte und Ärztinnen ihre eigenen Bedürfnisse hintenanstellen, um für Patienten da zu sein. 

  • Um langfristig leistungsfähig und engagiert zu bleiben, ist es unerlässlich, Strategien zu entwickeln, die eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen.

Dazu gehört eine effiziente Zeitplanung, bei der Mediziner Aufgaben delegieren und sich regelmäßig Pausen gönnen. Auch der Kontakt zu Familie und Freunden außerhalb des Berufs ist wichtig, um Kraft zu tanken. Mit der richtigen Einstellung und Unterstützung können Ärzte die Herausforderungen der Work-Life-Balance meistern und so die Arbeitszufriedenheit und das persönliche Wohlbefinden steigern.

Tipps zur Burnout-Prävention  

Der Beruf des Arztes ist mit hohen Anforderungen, langwierigen Arbeitszeiten und emotionalen Belastungen verbunden. Diese Faktoren erhöhen das Risiko für Burnout erheblich. Um dem vorzubeugen, sind bestimmte Maßnahmen und Strategien hilfreich, die sowohl die berufliche als auch die persönliche Lebensqualität verbessern können.

Hier sind einige Tipps zur Burnout-Prävention für Ärzte:

1. Selbstfürsorge praktizieren

  • Regelmäßige Pausen: Kurze Pausen während der Arbeitszeit helfen, Stress abzubauen und die Konzentration zu verbessern.
  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die körperliche und geistige Gesundheit.
  • Ausreichender Schlaf: Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist essenziell für die Erholung und Leistungsfähigkeit.

2. Zeitmanagement optimieren

  • Prioritäten setzen: Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnen, um Überlastung zu vermeiden.
  • Delegation: Verantwortlichkeiten an Kollegen und Assistenzpersonal delegieren, um sich auf wesentliche Aufgaben zu konzentrieren.
  • Effiziente Arbeitsabläufe: Routinen und Arbeitsprozesse regelmäßig überprüfen und optimieren.

3. Soziale Unterstützung suchen

  • Kollegiale Beratung: Regelmäßige Gespräche und Austausch mit Kollegen können emotionale Entlastung bieten und helfen, Probleme zu lösen.
  • Netzwerke aufbauen: Teilnahme an beruflichen Netzwerken und Fachgruppen zur Unterstützung und Inspiration.
  • Freunde und Familie: Pflege von sozialen Kontakten außerhalb des Berufs zur emotionalen Unterstützung und Ablenkung.

7. Achtsamkeit und Entspannungstechniken

  • Meditation und Achtsamkeit: Tägliche Praxis von Meditation oder Achtsamkeitsübungen zur Stressreduktion.
  • Entspannungstechniken: Techniken wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Atemübungen erlernen und anwenden.

8. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

  • Therapie und Beratung: Bei Anzeichen von Burnout professionelle Hilfe durch einen Psychologen oder Therapeuten suchen.
  • Selbsthilfegruppen: Teilnahme an Selbsthilfegruppen für Austausch und Unterstützung mit Gleichgesinnten.

Diese Tipps können Ärzten helfen, Burnout vorzubeugen und ihre berufliche und persönliche Lebensqualität zu verbessern. Es ist wichtig, frühzeitig auf Warnsignale zu achten und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Fazit

Mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 55 Stunden und unregelmäßigen Schichten leiden viele Ärzte unter Burnout-Symptomen. Um dem entgegenzuwirken, sind effektive Strategien zur Stressbewältigung und ein stabiles soziales Umfeld essenziell. Finanzielle Absicherungen wie Berufsunfähigkeits- und Haftpflichtversicherungen bieten zusätzlichen Schutz. Durch Maßnahmen zur Burnout-Prävention und eine ausgewogene Work-Life-Balance können Ärzte ihre Arbeitszufriedenheit und ihr persönliches Wohlbefinden langfristig steigern.

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synstep: Gebündelte Kompetenz für die Realisierung eines klimaneutralen Gebäudebestandes

Drei hochspezialisierte Partner aus den Bereichen Forschung,
Architekturplanung und Kommunikation bündeln ab sofort ihre Kompetenzen
unter der Marke synstep.

Ihr gemeinsames Ziel ist die Realisierung zukunftsweisender
Transformationsprojekte im Bereich der nachhaltigen Bau- und
Immobilienwirtschaft, indem sie ökologische, ökonomische und sozial
verträgliche Aspekte vereinen. „Lösungen für nachhaltige Gebäude und
Quartiere sind oftmals sehr individuell und erfordern viele
unterschiedliche Kompetenzen, so z.B. das Wissen um innovative
Technologien, Praxiserfahrung und die Fähigkeit die betroffenen Menschen
in diesen Veränderungsprozess einzubinden und mitzunehmen.“, so Wolf
Henke, einer der Geschäftsführer des Büros Lang Hugger Rampp Architekten.
Eine synstep-Taskforce aus Experten aller drei Einrichtungen wurde nun
gebildet, um Auftraggebern die volle Bandbreite der notwendigen
Transformationsschritte sowie kunden- und projektspezifische Lösungen aus
einer Hand anzubieten. Die Bündelung mehrerer Disziplinen macht synstep
einzigartig und hebt es von anderen Angeboten auf dem Markt ab. Das
Besondere an der Konstellation ist die Innovationskraft dieser
Kooperation.

Das national und international tätige angewandte Forschungsinstitut CAE
entwickelt zusammen mit Unternehmen praxisorientierte Gebäudekomponenten
und- systeme. Die Arbeitsgruppe Energiesystemmanagement und
Technologieintegration forscht zudem zu Fragen der Wirtschaftlichkeit und
Akzeptanz. Dr. Hans-Peter Ebert, Vorstandsvorsitzender des CAE, erläutert:
„Mit dem synstep-Ansatz möchten wir noch schneller als bisher neueste
Erkenntnisse aus der Forschung in die Anwendung bringen. Hier hat sich ein
eingespieltes Team gefunden, dass schon in vielen angewandten Forschungs-
und Entwicklungsprojekten kooperiert hat“. Das renommierte Münchner Büro
Lang Hugger Rampp Architekten ist ein erfahrener Partner in der Umsetzung
innovativer nachhaltiger Architekturvorhaben und das Kommunikationsbüro
ediundsepp ist auf komplexe Kommunikationsstrategien spezialisiert. Eine
ideale Kombination mit dem notwendigen Zusatzschub. „Die Marke synstep
steht für die großen Synergien, die wir gemeinsam heben können und den
zielgerichteten Umsetzungswillen. Wir wollen mit den Unternehmen und
Kommunen gemeinsam die notwendigen Schritte gehen und diese dabei
professionell unterstützen“, erläutert Florian Hugger, Geschäftsführer des
auf Kommunikation spezialisierten Büros ediundsepp.

Center for Applied Energy Research e.V.:
Das Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) zielt mit seinen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten darauf ab, Ideen in Kooperation
mit Wirtschaftsunternehmen und weiteren Forschungspartnern in die Praxis
zu überführen und so einen möglichst großen Beitrag für ein nachhaltiges,
CO2-emissionsfreies und wirtschaftliches Energiesystem zu leisten. Das CAE
bildet dabei eine Brückenfunktion zwischen grundlagenorientierter
Forschung und marktnaher Entwicklung. Das Institut ist Mitglied im
ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) und der ZUSE-Gemeinschaft.
Mit seinen Arbeitsgruppen „Klimaneutrale Gebäude und Quartiere“, „Smarte
Funktionale Materialien“, „Advanced Thermal Management“, „Sensorik für die
Energie- und Wasserstofftechnik“ und „Energiesystemmanagement und
Technologieintegration“ leistet das CAE notwendige Forschungs- und
Entwicklungsarbeiten für die Industrie und setzt neue Innovationsimpulse.
Diese neuartigen Ideen lässt das CAE in seine Quartiers- und
Energiekonzepte miteinfließen, um Kommunen und Industriebetrieben
individuelle, moderne und lösungsorientiere Maßnahmen zu klima- und
energiegerichteten Problemstellungen zu bieten. In einem eigenen
Innovation Hub werden die Zukunftsthemen „Wasserstofftechnologie“ und
„Digitalisierung in der Energietechnik“ gesondert unterstützt und
Synergieeffekte erzielt. Im CAE eigenen „Guided Makerspace“ erhalten junge
Unternehmen schnellen und unbürokratischen Zugang zu wissenschaftlichen
Maschinen und Versuchsständen sowie zu Experten der CAE-
Kernkompetenzfelder.

ediundsepp Gestaltungsgesellschaft mbH
Die ediundsepp Gestaltungsgesellschaft mbH sind Kommunikationsexperten und
arbeiten in Bürogemeinschaft im Planerhaus in München. Wir sind darin
erfahren, wissenschaftliche und gemeinschaftliche Zusammenhänge zu
visualisieren und komplexe Projekte für die Zielgruppen fassbar und damit
vertretbar zu machen. Transformation ist Veränderung. Diese beschleunigen
wir, indem wir informieren, kommunizieren und Dialoge führen. Nur
gemeinsam und im gegenseitigen Verstehen machen wir unsere Welt
nachhaltiger. Dazu liefern wir Kommunikationskonzepte und begleiten
partnerschaftlich.

Lang Hugger Rampp Architekten GmbH:
Lang Hugger Rampp Architekten GmbH verfügen über mehr als 15 Jahre
Erfahrung im Bereich des ressourcenschonenden, gestalterisch überzeugenden
und technisch einwandfreien Bauens. Die Entwicklung, der Entwurf und die
Umsetzung von innovativen, funktionalen und gestalterisch hochwertigen
Bauten, die zeitlos anmuten, langlebig sowie energie- und kosteneffizient
– also im besten Sinne nachhaltig – stehen im Mittelpunkt der Arbeit von
Lang Hugger Rampp Architekten GmbH. Integrale Planung, modellbasiertes
Arbeiten und BIM sind dabei die zentralen Werkzeuge. Das Architekturbüro
befasst sich mit einer Vielzahl von Planungs- und Bauaufgaben, die von
Wohn- über Bürogebäude bis hin zu Bauten für Gewerbe und Industrie reichen
und den konstruktiven Ingenieurbau umfassen. Der seit 2023 tiefer
fokussierte Bereich der Nachhaltigkeitsberatung setzt sich zudem mit den
Themen Zertifizierung, Energie- und Fördermittelberatung, sowie der
ganzheitlich nachhaltigen Planung auf Gebäudeebene auseinander. Zusätzlich
umfasst das Tätigkeitsprofil Anforderungsmanagement, Innenarchitektur,
Bauleitung und die Entwicklung innovativer Baukomponenten. Als
Objektplaner und Generalplaner agieren Lang Hugger Rampp Architekten
koordinierend, planend und integrativ.

Weitere Infos unter:
https://www.synstep.net/

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