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VDI präsentiert nachhaltige Zukunftstechnologien auf der „Woche der Umwelt“

Der VDI ist am 4. und 5. Juni bei der „Woche der Umwelt“ in Berlin dabei.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung
Umwelt (DBU) laden zu einem attraktiven Fachprogramm, spannenden
Diskussionen und einer großen Innovationsschau rund um eine nachhaltige
Zukunft ein. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.woche-der-
umwelt.de/wdu-aussteller/vdi/

Vom 4. bis 5. Juni verwandelt sich das Schloss Bellevue in Berlin für die
„Woche der Umwelt“ zu einer Innovationsschau mit über 190 Ausstellenden.
Der VDI e. V. und die Tochtergesellschaft VDI Technologiezentrum, bei dem
auch das VDI Zentrum Ressourceneffizienz angesiedelt ist, werden zusammen
als VDI auf der renommierten Veranstaltung des Bundespräsidenten und der
DBU vertreten sein. Unter dem Motiv „Die Welt im Wandel“ präsentiert der
VDI anhand von interaktiven Exponaten und Aktionen technische Lösungen und
Innovationen für eine nachhaltige Zukunft.

VDI-Stand: Antworten auf die Auswirkungen des Klimawandels

Der VDI befasst sich in seiner täglichen Arbeit mit Lösungen für die
großen Herausforderungen unserer Zeit – mit dem Ziel, einen Beitrag zur
nachhaltigen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation zu
leisten. Einen Ausschnitt dieses Themenspektrums zeigt der VDI an seinem
Gemeinschaftstand in Berlin: Im Fokus stehen Themen des Klimawandels und
der Planetary Health. Insbesondere werden Fragen zu Klimaschutz und
-anpassung sowie zur Gesundheit, Biodiversität und nachhaltiger Energie
betrachtet. Im Hinblick auf die bereits spürbaren Auswirkungen des
Klimawandels – z. B. Hitzeperioden und die Beförderung von Allergien –
stellt der VDI Maßnahmen und Strategien vor, die einen Beitrag zur
Sicherheit unserer Lebensräume leisten. Publikationen, Webtools und
Technologiefilme zeigen, wie KMU des verarbeitenden Gewerbes und der
Bauwirtschaft durch gezielte Maßnahmen für mehr Ressourceneffizienz und
Kreislaufwirtschaft dazu beitragen können, natürliche Ressourcen zu
schonen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Auch die
Erweiterung der Rohstoffbasis auf weitestgehend flächenunabhängige
biologische Rohstoffe wie Algen wird erlebbar gemacht.

Interaktive Exponate und Exkursionen durch den Park

Die Besucherinnen und Besucher können am VDI-Stand praktische Lösungen
sogar hautnah erleben und zum Beispiel Hitzeschutzwesten testen, Wissen zu
Themen der Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz spielerisch erkunden
oder Algengebäck probieren. Außerdem laden die Expertinnen und Experten
des VDI zu Exkursionen durch den Schlosspark ein. Mehrmals am Tag geht es
für interessierte Besucherinnen und Besucher auf eine Erkundungstour
heimischer Flechten und Moose als Klimawandelanzeiger. Auf der
Wildbienenexkursion können Teilnehmende die biologische Vielfalt der
Bestäuber entdecken und Wildbienenarten mit der kostenlosen App Wildbienen
ID BienABest bestimmen, die in einem Verbundprojekt von VDI und der
Universität Ulm entwickelt wurde.

Fachforum für neue Perspektiven zum Thema Wasserstoff

Neben der Ausstellung und den Exponaten liefert der VDI auf dem Fachforum
frische Impulse. Im Forum „Wasserstoff – Energieträger mit Zukunft“ am 4.
Juni um 15.00 Uhr diskutieren in einem der Themenzelte ehrenamtliche
Expertinnen und Experten aus den VDI-Gremien unter anderem, was
Wasserstoff leisten kann und welche Infrastruktur zu dessen Nutzung
notwendig ist.

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VDI als Gestalter der Zukunft

Seit mehr als 165 Jahren gibt der VDI wichtige Impulse für den technischen
Fortschritt. Mit seiner einzigartigen Community und seiner enormen
Vielfalt ist er Gestalter, Wissensmultiplikator, drittgrößter technischer
Regelsetzer und Vermittler zwischen Technik und Wissenschaft, Wirtschaft
und Politik. Er motiviert Menschen, die Grenzen des Möglichen zu
verschieben, setzt Standards für nachhaltige Innovationen und leistet
einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand in Deutschland zu
sichern. Der VDI gestaltet die Welt von morgen – als Schnittstelle
zwischen Ingenieur*innen, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und
Gesellschaft. In seinem einzigartigen multidisziplinären Netzwerk mit mehr
als 130.000 Mitgliedern bündelt er das Wissen und die Kompetenzen, die
nötig sind, um den Weg in die Zukunft zu gestalten.

VDI Technologiezentrum

Als Innovationsagentur und als ein führender Projektträger in Deutschland
widmet sich das VDI Technologiezentrum den Themen und Technologien der
Zukunft mit dem Ziel, die Zukunftskompetenzen von Deutschland und Europa
zu stärken. Im Auftrag von Bundes- und Landesministerien, der Europäischen
Kommission sowie Stiftungen und weiteren Auftraggebern setzt das VDI TZ
Forschungs- und Innovationsförderprogramme um und bietet
innovationsbegleitende Maßnahmen an. Im Fokus stehen Themen wie
Nachhaltigkeit und Klima, Digitalisierung, Schlüsseltechnologien,
Gesundheit, Innovation und Bildung, Sicherheit sowie Ressourceneffizienz
und Kreislaufwirtschaft. Das VDI TZ ist Teil der VDI-Gruppe.

VDI Zentrum Ressourceneffizienz

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat die Aufgabe, Wissen zu
Umwelttechnologien und material- und energieeffizienten Prozessen
allgemeinverständlich aufzubereiten. Ziel ist es, vor allem kleine und
mittlere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und der Bauwirtschaft bei
der Steigerung ihrer Ressourceneffizienz zu unterstützen. Die
Publikationen, Webtools und Technologiefilme des VDI ZRE zur Bewertung und
Darstellung von Ressourceneffizienzpotenzialen werden im Auftrag des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und
Verbraucherschutz (BMUV) erstellt. Sie sind auf der Website www.ressource-
deutschland.de kostenfrei zugänglich.

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Wie die richtige Nutzung betrieblicher Digitalisierungsmöglichkeiten den Fachkräftemangel mildern kann

„Die Digitalisierung der Produktion und Dienstleistungserbringung ist von
entscheidender Bedeutung. Sie kann für manche Unternehmen sogar
überlebenswichtig sein. Gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen“, so
Sebastian Terstegen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifaa. Die
Veränderungen sind tiefgreifend, komplex, und oftmals mit Ungewissheit
verbunden. Die Forschungs- und Betriebspartner des Projekts APRODI –
Arbeits- und prozessorientierte Digitalisierung in Industrieunternehmen
haben gemeinsam praktische Lösungsansätze entwickelt und darüber
berichtet. Ergebnisse, Erkenntnisse und Empfehlungen jetzt in der
multimedialen Web-Dokumentation: http://www.aprodi.info

Mit zunehmender Geschwindigkeit werden Prozesse, Produkte und Methoden der
Produktion und Dienstleistungserbringung digitalisiert. „Die Veränderungen
sind nicht nur tiefgreifend und komplex, sondern erfolgen in Projekten, in
denen zu Beginn oft nicht ganz klar ist, wie die digitalisierte Lösung in
der Zukunft aussehen wird,“ so der Projektleiter am ifaa.

Breites Spektrum der Digitalisierung: Projektpartner entwickeln
Anwendungen und Strategien

Die Maßnahmen der Forschungs- und Betriebspartner deckten ein breites
Spektrum der Digitalisierung und unterschiedliche Typen von digitalen
Anwendungen ab. So ging es um die Entwicklung und Einführung von Werker-
Assistenzsystemen für die Fertigung und Montage sowie um die Entwicklung
digitaler betrieblicher Kommunikationssysteme.

Wiederum andere Betriebspartner entwickelten eine grundlegende
Digitalisierungsstrategie für ihren Konzernstandort oder verknüpften das
Digitalisierungsvorhaben mit einem Prozess-Redesign, das heißt, einem
Bündel von technisch-organisatorischen Einzelmaßnahmen im Zuge des
Digitalisierungsprozesses.

In ihrer interaktiven Web-Dokumentation berichten nun die Forschungs- und
Betriebspartner offen über ihre Erfahrungen, die sie während der
Projektzeit gesammelt haben. Dazu geben sie wichtige Praxistipps zur
erfolgreichen und ganzheitlichen Digitalisierung in der Produktion.

Besucher finden in der Web-Dokumentation www.aprodi.info unter folgenden
Leitfragen den für sie passenden Zugang zum Thema:

Sie möchten mehr über Digitalisierungsprojekte wissen?
Sie haben Fragen und suchen Antworten?
Sie suchen Praxisbeispiele?

Mehr über das Projekt APRODI: www.arbeitswissenschaft.net/aprodi

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FH-Studierende zeigen Kreatives bei „Podest“ Werkschau am Fachbereich Design

Wer: Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design

Was: Ausstellung „Podest“

Wann: Freitag, 12. April, bis Samstag, 13. April 2024

Wo: Max-Ophüls-Platz 2, 44137 Dortmund

 

Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund zeigen bei der traditionellen Werkschau „Podest“ ihre Arbeiten. Zu sehen sind Werke aus allen Bachelor- und Master-Studiengängen.

 

Die Ausstellung bespielt mehrere Räume im Fachbereichsgebäude am Max-Ophüls-Platz. Die Vernissage beginnt am Freitag, 12. April 2024, um 17 Uhr und endet um 22 Uhr. Geöffnet ist die Werkschau danach noch am Samstag (13.4.) von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Die Themen und Umsetzungen der „Podest“-Beiträge sind wie immer sehr vielfältig. Nele Schütt beispielsweise hat das Puzzle-Spiel Coniungo entwickelt, mit dem sich bunte Formen verbinden lassen, sodass farbenfrohe Muster entstehen. Nele Kreuger hat sich für ihr Buch „Taktvolle Fehler“ mit Songs beschäftigt, in denen es ums Scheitern geht, und Ausschnitte daraus typografisch interpretiert. Keramische Fliesen aus dem arabischen Raum stellt Laila Ibrahim aus, die sie für ihren Beitrag „Read between the tiles“ zusammengefügt hat und damit zeigt, wie sich unterschiedliche Kunstarten symbolisch für Toleranz und Akzeptanz zu einer interessanten Kombination ergänzen.

 

„Podest“ bei Instagram: www.instagram.com/podest_fhdo

 

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30. Vortragsreihe der UUG - Alternative Antriebskonzepte, modernes Lernen und der Schutz von Wildbienen

Alternative Antriebskonzepte, modernes Lernen und der Schutz von
Wildbienen sind die Themen der 30. Auflage der Vortragsreihe der Ulmer
Universitätsgesellschaft. An drei Samstagen im April (13., 20. und 27.4,
Beginn jeweils 11:00 Uhr) präsentieren Forschende der Uni Ulm ihre
wissenschaftlichen Erkenntnisse in allgemeinverständlichen Vorträgen im
Studio der Sparkasse Ulm in der Neuen Mitte. Der Eintritt ist frei!

E-Fuels, Wasserstoff, Batterien – was treibt uns in Zukunft an? Wie muss
Schule aussehen, um uns auf Herausforderungen wie die Digitalisierung
vorzubereiten? Und wie können wir die notwendigen Bestäuber Wildbienen
schützen? In ihrer 30. Auflage blickt die Vortragsreihe der Ulmer
Universitätsgesellschaft (UUG) ganz bewusst in die Zukunft und stellt
aktuelle Fragen von der Energiespeicherung über die Lernforschung bis hin
zum Artenschutz in den Mittelpunkt. An drei Samstagen im April (Beginn
jeweils 11:00 Uhr) präsentieren Forschende der Uni Ulm ihre
wissenschaftlichen Erkenntnisse in allgemeinverständlichen Vorträgen im
Studio der Sparkasse Ulm in der Neuen Mitte. Der Eintritt ist frei!

Den Anfang der UUG-Vortragsreihe „Wissen erleben – Uni Ulm in der
Stadtmitte“ macht der geschäftsführende Direktor des Helmholtz-Instituts
Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung. Professor Maximilian Fichtner
beleuchtet am Samstag, 13. April, verschiedene Antriebskonzepte für das
postfossile Zeitalter. Denn vor dem Hintergrund auslaufender fossiler
Ressourcen und den klimaaktiven Gasen in der Atmosphäre ist ein Wechsel
vom klassischen Verbrennermotor zu CO2-freien Alternativen dringend
geboten.

Am Samstag, 20. April, stellt Professorin Tina Seufert, Direktorin der
School of Advanced Professional Studies (SAPS), ihre Ideen für die Zukunft
des Lernens vor: Neben grundlegendem Wissen braucht es die Fähigkeit, sich
in immer neue Themen einzuarbeiten und das eigene Lernen zu reflektieren.
Daneben werden Kommunikation und Kooperation immer wichtiger, genauso wie
der Umgang mit digitalen Tools und künstlicher Intelligenz.

Den Abschluss macht am Samstag, 27. April, Professor Manfred Ayasse vom
Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik. Die Bedrohung und
der Schutz von Wildbienen in der Agrarlandschaft sind seine Themen. Vor
allem die Bestäubung durch Bienen ist für unsere Ökosysteme unerlässlich.
Dennoch bedrohen intensive Landwirtschaft, veränderte Landnutzung sowie
Krankheitserreger und Klimawandel die kleinen Bestäuber.

Terminüberblick:
„Wissen erleben – Uni Ulm in der Stadtmitte“ – 30. Öffentliche
Vortragsreihe der UUG
• Samstag, 13. April, 11:00 Uhr:
„Antriebskonzepte für das postfossile Zeitalter – E-Fuels, Wasserstoff,
Batterien?“
Prof. Dr. Maximilian Fichtner, geschfd. Direktor Helmholtz-Institut Ulm
• Samstag, 20. April, 11:00 Uhr:
„Zukunft des Lernens – Lernen für die Zukunft?“
Prof. Dr. Tina Seufert, Direktorin School of Advanced Professional Studies
• Samstag, 27. April, 11:00 Uhr:
„Bedrohung und Schutz von Wildbienen in der Agrarlandschaft“
Prof. Dr. Manfred Ayasse, Institut für Evolutionsökologie und
Naturschutzgenomik

Veranstaltungsort:
Studio der Sparkasse Ulm
Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 2, 89073 Ulm
Eintritt frei!

Die Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG) hat sich der Förderung und
Weiterentwicklung der Universität sowie dem Kontakt zwischen Uni,
Bevölkerung, Politik und Wirtschaft verschrieben. Seit 2010 lädt sie
zweimal im Jahr zur öffentlichen, kostenlosen Vortragsreihe und schafft so
Begegnung und Austausch. Außerdem würdigt sie die Leistungen von
Studierenden durch Promotionspreise und Deutschlandstipendien.

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