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Feierliche Immatrikulation und Stipendienvergabe an der SRH Hochschule für Gesundheit

Am 3. April 2024 hieß die SRH Hochschule für Gesundheit ihre neuen
Studierenden mit der feierlichen Immatrikulation und Übergabe von drei
Deutschlandstipendien willkommen.

Rund 50 kluge Köpfe starten zum Sommersemester 2024 ihr Studium an der SRH
Hochschule für Gesundheit – am 3. April wurden sie im Rahmen der
feierlichen Immatrikulation offiziell willkommen geheißen. Ein Großteil
von ihnen ist im Bachelor-Studiengang Medizinpädagogik sowie im Master-
Studiengang Medizin- und Gesundheitspädagogik am Campus Gera
immatrikuliert. Doch auch im Master-Studiengang Neurorehabilitation und im
ausbildungsintegrierenden Bachelor-Studiengang Physiotherapie am Campus
Karlsruhe freut man sich über studentischen Nachwuchs.

Aktuell bietet die SRH Hochschule für Gesundheit an bundesweit 13
Standorten zahlreiche Bachelor- und Master-Studiengänge in den vier
Bereichen Gesundheit und Soziales, Pädagogik, Psychologie sowie
Therapiewissenschaften an. Dabei kann sie mittlerweile auf über 15 Jahre
Erfahrung zurückblicken, in denen sie über 2.500 Absolvent:innen auf ihrem
Karriereweg im Gesundheits- und Sozialwesen begleitet hat.

Besondere Leistungen würdigen

Einen der Höhepunkte des Programms stellte die Übergabe der
Deutschlandstipendien dar. Insgesamt waren drei Stipendien für besonders
begabte und leistungsstarke Studierende ausgelobt worden, davon zwei vom
Studenten-Förderverein Gera e. V. mit Unterstützung der Volksbank Gera-
Jena-Rudolstadt. Diese wurden von Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski,
Präsidentin der SRH Hochschule für Gesundheit, gemeinsam mit Kurt
Dannenberg, Bürgermeister der Stadt Gera, sowie Stefanie Bärthel,
Filialdirektorin der Volksbank, an Sophie Kautz und Lukas Kunz (beide
Psychologie, B. Sc.) übergeben. Ein weiteres Deutschlandstipendium erhielt
Selina Lucia Daller (Ernährungstherapie und -beratung, B. Sc.), gefördert
von Prof. Dr. Dr. Philipp Plugmann, Professor im Bachelor-Studiengang
Dental Hygienist.

„Giving back: So ermöglichen die großzügigen Unterstützer:innen des
Deutschlandstipendiums unserer Hochschule den folgenden Generationen
Studierender ein sorgenfreieres Studium. Etabliert im Beruf, mit
Engagement für die Gesellschaft – das leisten unsere Förder:innen selbst
und geben es zurück an drei Studierende, natürlich verbunden mit der
Hoffnung, dass unsere Studierenden, wenn sie dann ihr Studium beendet
haben, sich genau an diese Wurzeln erinnern und sich dem Engagement
anschließen“, so Claudia Luck-Sikorski im Rahmen der Stipendienübergabe.

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Wie erkennt man ein legales Online Casino? Ein umfassender Leitfaden

Legales Online Casino Symbolbild von Carl Raw unsplash
Legales Online Casino Symbolbild von Carl Raw unsplash

In der rasant wachsenden Welt des Online-Glücksspiels ist die Sicherheit ein vorrangiges Anliegen für Spieler. Ein zentrales Element der Sicherheit ist die Legalität eines Online Casinos. Aber wie kann man ein legales von einem illegalen Casino unterscheiden? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Wetten in einer sicheren und rechtlich abgesicherten Umgebung platzieren.

Bedeutung der Lizenzierung

Die Lizenzierung ist das A und O für die Legitimität eines Online Casinos. Eine Lizenz von einer anerkannten Behörde wie der Malta Gaming Authority (MGA), der UK Gambling Commission oder der Gibraltar Regulatory Authority garantiert, dass das Casino regulierten Standards für Fairness und Sicherheit entspricht.

 

Diese Behörden überwachen die Casinos kontinuierlich und stellen sicher, dass sie strenge Richtlinien befolgen, von der Spielergeldverwaltung bis hin zum Schutz persönlicher Daten. Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Lizenz kein einmaliges Zertifikat ist, sondern eine laufende Verpflichtung des Casinos, sich an die besten Praktiken zu halten.

Kundenbewertungen und Reputation

Die Erfahrungen anderer Spieler können aufschlussreich sein und helfen, ein vollständigeres Bild von der Zuverlässigkeit und dem Service eines Online Casinos zu bekommen. Bewertungsplattformen, Foren und soziale Medien sind gute Quellen für Feedback von echten Benutzern – finden Sie hier mehr Informationen zur Jackpoty Erfahrung.

 

Während einzelne negative Bewertungen nicht unbedingt alarmierend sind, sollten wiederkehrende Muster von Beschwerden, insbesondere bezüglich Auszahlungen oder dem Kundenservice, ernst genommen werden.

Unabhängige Prüfsiegel und Zertifikate

Unabhängige Prüforganisationen wie eCOGRA oder iTech Labs spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Fairness und Zuverlässigkeit von Online Casinos. Diese Organisationen testen die Zufallszahlengeneratoren (RNGs) und andere Software, um sicherzustellen, dass die Spiele fair sind und die Auszahlungsquoten den angegebenen Werten entsprechen.

 

Casinos, die solche Siegel tragen, haben sich freiwillig hohen Standards unterworfen und zeigen ihre Verpflichtung zur Fairness. Spieler sollten nach diesen Siegeln auf der Casino-Website Ausschau halten, um Vertrauen in die Spiele zu haben.

Transparenz und Geschäftsbedingungen

Legale Online Casinos zeichnen sich durch ihre Transparenz aus. Sie machen es einfach, Zugang zu Informationen wie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Bonusbedingungen, Auszahlungsquoten und Datenschutzrichtlinien zu finden. Diese Dokumente sollten klar, verständlich und leicht zugänglich sein.

 

Ein Casino, das seine Geschäftsbedingungen versteckt oder in schwer verständlicher Sprache verfasst, könnte ein Grund zur Besorgnis sein. Spieler sollten sich die Zeit nehmen, diese Informationen zu lesen und zu verstehen, um Überraschungen zu vermeiden.

Verantwortungsvolles Spielen

Das Engagement für verantwortungsvolles Spielen ist ein Markenzeichen legaler Online Casinos. Sie bieten nicht nur Informationen und Ressourcen zur Unterstützung von Spielern, die mit Glücksspielsucht kämpfen, sondern implementieren auch Features wie Einzahlungslimits, Selbstausschlussprogramme und Reality-Checks.

 

Diese Werkzeuge helfen Spielern, ihr Spielverhalten zu kontrollieren und zu regulieren. Ein Casino, das sich ernsthaft dem Schutz seiner Spieler widmet, demonstriert seine Integrität und Zuverlässigkeit.

Technische Sicherheit

Die technische Sicherheit ist für die Wahrung der Vertraulichkeit und Integrität von Spielerdaten von entscheidender Bedeutung. Legale Online Casinos investieren in fortschrittliche Sicherheitstechnologien wie SSL-Verschlüsselung, um die Datenübertragung zwischen dem Spieler und dem Casino zu schützen.

 

Darüber hinaus sollten sie regelmäßige Sicherheitsaudits durchführen lassen, um ihre Systeme auf Schwachstellen zu überprüfen. Ein Casino, das seine Sicherheitsmaßnahmen transparent macht und sich dem Schutz seiner Spieler verpflichtet, zeigt, dass es ein sicheres Umfeld für das Glücksspiel bietet.

Fazit

Die Wahl eines legalen Online Casinos ist entscheidend, um eine sichere und angenehme Glücksspielerfahrung zu gewährleisten. Indem Sie auf Lizenzierung, unabhängige Prüfsiegel, Transparenz, Verantwortungsvolles Spielen, die Beurteilung der Kundenerfahrungen und die technische Sicherheit konzentrieren, können Sie die Wahrscheinlichkeit von Betrug minimieren und ein positives Spielerlebnis sicherstellen.

 

Es ist wichtig, gründlich zu recherchieren und kritisch zu den angebotenen Informationen zu sein. Die Entscheidung, wo Sie spielen, sollte nicht leichtfertig getroffen werden, sondern auf einer fundierten Einschätzung der Zuverlässigkeit und Sicherheit des Casinos basieren. Durch die Beachtung dieser Leitlinien können Sie sicherstellen, dass Ihr Online-Glücksspiel in einer sicheren, fairen und legalen Umgebung stattfindet.

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Akademievorlesungsreihe zu „One Health“ startet im April

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg veranstaltet im Sommersemester
2024 eine Vorlesungsreihe zum Thema „One Health“: One Health bedeutet, die
Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt zusammen zu betrachten und
alle Sektoren in Beziehung zu setzen. Ausgewiesene One-Health-Experten
halten bis Juli vier Vorträge in Hamburg, im Gartensaal vom Hotel Baseler
Hof. Zum Auftakt am 24. April 2024 um 19:00 Uhr spricht Prof. Dr. Fabian
Leendertz, Preisträger des Hamburger Wissenschaftspreises 2023, über das
Thema „One Health – von der Theorie zur Praxis“.

Das engere Zusammenleben von immer mehr Menschen mit Tieren, das
Eindringen von Menschen in zuvor geschützte tierische Lebensräume und die
zunehmende Mobilität führen ebenso wie die Klimaveränderungen zu neuen
Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier. Der One-Health-Ansatz
berücksichtigt diese Wechselwirkungen.

Die Akademievorlesungsreihe entspricht dem Fokus des Hamburger
Wissenschaftspreises 2023 zum Thema „One Health“. Als Preisträger eröffnet
Prof. Dr. Fabian Leendertz die Vortragsreihe. In den insgesamt vier
Vorträgen der Reihe werden verschiedene Aspekte des Themas vorgestellt.

Mehr zum Hamburger Wissenschaftspreis 2023 und zum Preisträger:
https://www.awhamburg.de/akademie/preise/preistraeger-2023.html

Ein wesentliches Merkmal von ‚One Health‘ ist die interdisziplinäre
Zusammenarbeit, die auch in der Vortragsreihe zum Ausdruck kommt.
Kooperation und Austausch über Fächergrenzen hinweg sind eine wesentliche
Grundlage der Arbeit wissenschaftsbasierter Akademien wie der Akademie der
Wissenschaften in Hamburg.

Die Vorträge beginnen jeweils um 19:00 Uhr.
Ort der Vortragsreihe: Gartensaal vom Hotel Baseler Hof
Esplanade 15, 20354 Hamburg

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Für die Teilnahme im Baseler Hof ist eine Anmeldung erforderlich unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Sie erhalten von uns eine Bestätigung.

Mittwoch, 24. April 2023, 19:00 Uhr
One Health – von der Theorie zur Praxis
Prof. Dr. Fabian Leendertz (Helmholtz-Institut für One Health /
Universität Greifswald)

Das One-Health-Konzept betrachtet das Zusammenspiel von menschlicher
Gesundheit mit Tiergesundheit, Biodiversität und Klima sowie weiteren
ökologischen und sozialen Faktoren. In seinem Vortrag beleuchtet Fabian
Leendertz, wie das One-Health-Konzept sich mit Blick auf Pandemic
Preparedness und Prevention (Pandemievorsorge und -prävention) nutzen
lässt. Außerdem geht er auf innovative Techniken und aktuelle Projekte in
Subsahara-Afrika ein.

Prof. Dr. Fabian Leendertz ist Direktor des Helmholtz-Instituts für One
Health und Professor für One Health an der Universität Greifswald. Sein
wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Frage „Wo“, „Wie“ und „Warum“
Mikroorganismen von einer Spezies auf eine andere übertragen werden. Um
diese Fragen zu beantworten, hat er sich vorrangig mit Viren und Bakterien
insbesondere an der Mensch-Tier-Umwelt-Schnittstelle beschäftigt.

Grußwort: Prof. Dr. Mojib Latif, Professor für Klimadynamik am GEOMAR
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Christian-Albrechts-Universität
zu Kiel und Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Thomas Mettenleiter
Professor für Virologie, Präsident a. D. des Friedrich-Loeffler-Institut –
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und Mitglied der
Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Donnerstag, 30. Mai 2024, 19:00 Uhr
Die Arbeit des One Health High-Level Expert Panel (OHHLEP)
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Thomas Mettenleiter (Friedrich-Loeffler-
Institut, Insel Riems)

Das One Health High-Level Expert Panel (OHHLEP) wurde 2021 gemeinsam von
der „Quadripartite“ aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO),
der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) und dem Umweltprogramm der
Vereinten Nationen (UNEP) ins Leben gerufen. Es bestand in der ersten
Amtsperiode aus 26 Mitgliedern aus 24 Ländern. Sein Aufgabenbereich im
Rahmen der strategischen Beratung der Quadripartite umfasst auch
Empfehlungen für die Erarbeitung des Pandemieabkommens. In der nun
folgenden zweiten Amtsperiode soll der Schwerpunkt auf Vorschlägen zur
Umsetzung von One Health auf nationaler, regionaler und globaler Ebene auf
der Grundlage des One Health Joint Plan of Action der Quadripartite
liegen.


Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Thomas Mettenleiter ist Biologe und Virologe. Er
war von 1996 bis 2023 Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der
Insel Riems bei Greifswald, des weltweit ältesten
Virusforschungsinstituts. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist er
in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien aktiv. So leitete
er als Co-Gründungsvorsitzender die erste Amtsperiode des One Health High-
Level Expert Panels. Er ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher
Akademien, so der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und
der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Neben zwei Ehrendoktorwürden
wurde er mit der Goldmedaille der Weltorganisation für Tiergesundheit, der
Prof. Niklas-Medaille des Bundesministeriums für Ernährung und
Landwirtschaft und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Moderation: Prof. Dr. Ansgar W. Lohse
Direktor der I. Medizinische Klinik des Universitätsklinikum Hamburg-
Eppendorf und Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Donnerstag, 13. Juni 2024, 19:00 Uhr
One Health in Afrika (Arbeitstitel)
Prof. Dr. Jürgen May (Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg)

Prof. Dr. Jürgen May ist Professor für Tropenmedizin an der Universität
Hamburg. Am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg leitet er
die Abteilung für Infektionsepidemiologie und seit Oktober 2021 ist er
Vorstandsvorsitzender des Instituts.

Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Thomas Mettenleiter
Professor für Virologie, Präsident a. D. des Friedrich-Loeffler-Institut –
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und Mitglied der
Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Donnerstag, 11. Juli 2024, 19:00 Uhr
Das Darmmikrobiom als Gesundheitsmarker - Auswirkungen anthropogener
Störungen auf die Gesundheit von Tier und Mensch
Prof. Dr. Simone Sommer (Universität Ulm)

Ökologische Veränderungen, Verschiebung der Artenhäufigkeitsmuster und
Umweltgifte beeinträchtigen die Gesundheit von Wildtieren und erhöhen das
Risiko zoonotischer Infektionen. Darüber hinaus können sie auch zu
Störungen der immungenetischen Widerstandsfähigkeit und der
Zusammensetzung des Darmmikrobioms führen – beides wichtige
Gesundheitsmarker. Der Vortrag beleuchtet die komplexen Interaktionen
kaskadischer Effekte anthropogener Störungen und zeigt auf, wie eng
Umwelt, Wildtier, Nutztier und Mensch in ihrer Gesundheit miteinander
verknüpft sind – ganz im Sinne des One-Health-Gedankens.

Prof. Dr. Simone Sommer ist seit 2014 Direktorin des Instituts für
Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Universität Ulm. Im Zuge
ihres Forschungskonzepts „Eco Health“ untersucht sie die Auswirkungen
anthropogener Stressoren wie Landnutzungsänderungen und
Umweltverschmutzung auf die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit von
Wildtieren und die Zunahme zoonotischer Infektionen. Dazu kombiniert sie
aufwändige ökologische Feldstudien in Afrika, Süd- und Mittelamerika und
Deutschland mit molekulargenetischen Analysen, insbesondere Untersuchungen
zum Gesundheitszustand, zu Immungenvariabilität (MHC) und Veränderungen
des Mikrobioms. Sie ist in vielen Beratungsgremien tätig, unter anderem in
der Interdisziplinären Kommission für Pandemieforschung (DFG), und
nominiertes Mitglied der Nationalen One Health Plattform.

Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Thomas Mettenleiter
Professor für Virologie, Präsident a. D. des Friedrich-Loeffler-Institut –
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und Mitglied der
Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Über gegebenenfalls eintretende kurzfristige Änderungen informieren Sie
sich bitte zeitnah zur Veranstaltung auf unserer Website www.awhamburg.de

Die Arbeitsgruppe „One Health“ der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
hat eine eigene Unterseite:
https://www.awhamburg.de/forschung/arbeitsgruppen/one-health.html

Hintergrund-Wissen „One Health“:
„One Health ist ein integrierter, vereinender Ansatz, der darauf abzielt,
optimale und nachhaltige Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen
zu erreichen. Er erkennt an, dass die Gesundheit von Menschen, Haus-,
Nutz- und Wildtieren, Pflanzen und der weiteren Umwelt (unseren
Ökosystemen) eng miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Der
Ansatz mobilisiert mehrere Sektoren, Disziplinen und die Bevölkerung auf
allen Ebenen der Gesellschaft, um gemeinsam gegen Bedrohungen der
Gesundheit und der Ökosysteme vorzugehen und gleichzeitig unseren
kollektiven Bedarf an gesunden Lebensmitteln, reinem Wasser, nachhaltig
erzeugter Energie und sauberer Luft zu decken, Maßnahmen gegen den
Klimawandel zu ergreifen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern“.

Diese übergreifende und umfassende Definition vom One Health High-Level
Expert Panel (OHHLEP) liefert die Grundlage für einen systemischen,
interdisziplinären und transsektoralen Ansatz zur Verbesserung der
Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt. Auf der Definition basiert
auch der One Health Joint Plan of Action mit sechs Schwerpunkten:

1) der Stärkung des One-Health-Ansatzes zur Verbesserung der
Gesundheitssysteme,
2) der Reduktion der Risiken von neuen zoonotischen Epi- und Pandemien,
3) der Kontrolle und Eliminierung von endemischen zoonotischen,
vernachlässigten tropischen und vektor-übertragenen, also zum Beispiel
durch Insekten oder andere Krankheitsüberträger übertragenen Krankheiten,
4) der Stärkung von Bewertung, Management und Kommunikation von Risiken
für die Lebensmittelsicherheit,
5) der Reduktion der „stillen Pandemie“ der Antibiotikaresistenz und der
Integration der Umwelt in One Health.

Damit umfasst der One-Health-Ansatz auch die Aspekte von Global Health,
Eco Health und Planetary Health.

Mehr zum Thema „One Health“:
https://www.awhamburg.de/akademie/preise/preistraeger-2023.html

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Hoch und weit hinaus Hochschule Bochum, AMSAT-Deutschland und die Sternwarte wollen bei Planung, Bau und Einsatz von Satelliten zusammenarbeiten

Studierende, die bereits im Studium Satelliten entwerfen und bauen und die diese Himmelsflugkörper dann auch selbst steuern und überwachen – das ist die Idee für eine neue Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Bochum, der Bochumer Sternwarte und dem Verein AMSAT, der auch in der Sternwarte beheimatet ist.
Anfang April schrieben nun Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Wytzisk-Arens, der AMSAT-DL-Vorsitzende Peter Gülzow und Thilo Elsner, Leiter des Instituts für Umwelt- und Zukunftsforschung (IUZ) der Sternwarte Bochum und 2. Vorsitzender von AMSAT-DL die geplante Zusammenarbeit in einem „Letter von Intent“ fest.

Thilo Elsner hatte Prof. Dr. Daniel Schilberg, dem Dekan des Fachbereichs Mechatronik und Maschinenbau, berichtet, dass AMSAT-DL sich mit der „ERMINAZ-Mission“ am Kleinsatelliten-Wettbewerb des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt. Die Minisatelliten sind sogenannte „PocketQubes“ in Würfelform mit einer Seitenlänge von rund 5 cm. Und der Sternwarten-Chef hat die Hochschule und den Fachbereich eingeladen, an der Mission mitzuwirken.

Prof. Schilberg war sofort begeistert von der Idee. „Zurzeit werden schon Teile für den ersten Satelliten in der Mechanischen Werkstatt der Hochschule gefertigt“, verkündete der Roboter-Experte, der in seinem Studium im Nebenfach selbst „Luft- und Raumfahrt“ studiert hat, bei der Unterzeichnung der Kooperation.

Gestartet werden sollen die Kleinsatelliten vom kommerziellen Weltraumbahnhof „SaxaVord UK Space Port“ auf den schottischen Shetlandinseln. In einem Orbit mit etwa 550 km Bahnhöhe sollen sie dann um die Erde kreisen. Über die große Antenne im Radom der Sternwarte wird sodann der Kontakt zu dem jeweiligen Satelliten gehalten. Die Mission soll, wo möglich, mit studentischer Beteiligung durchgeführt und vom Lehrbetrieb bzw. mit Bildungsveranstaltungen begleitet werden.

Für die Zukunft könnte sogar auch die Mitwirkung an einem Weltraumprojekt möglich werden, bei dem die Satelliten die Erdumlaufbahn verlassen, Richtung Mond und darüber hinaus fliegen. Die Antenne der Sternwarte ist dann empfindlich genug, die Funkverbindung auch in diesen Tiefen des Alls aufrecht zu erhalten...

Um die Studierenden der Hochschule möglichst nah an der Arbeitswelt auszubilden und sie sich dabei im Team und möglichst selbständig Ingenieurtätigkeiten aneignen zu lassen, gehören zum Studium attraktive Praxisprojekte, die mit spannenden Themen und Aufgaben für hohe Motivation sorgen und ein intensives Arbeits- und Lernklima ermöglichen. „Ich bin überzeugt, dass wir mit der Möglichkeit, an solchen Weltraummissionen teilzunehmen, Studentinnen und Studenten begeistern können“, freut sich der Dekan.

„Satelliten für Kommunikation, Wissenschaft und Bildung“ ist Vereinszweck von AMSAT-DL, einem Zusammenschluss von engagierten Ingenieuren, Technikern, Wissenschaftlern, Studierenden, Funkamateuren und Raumfahrtenthusiasten mit seinen 1200 Mitgliedern in Deutschland und weltweit gut 6000 Mitglieder in anderen nationalen AMSAT-Gruppen. Die ERMINAZ-Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung der AMSAT-DL, in Kooperation mit AMSAT-EA (Spanien), der LibreSpace Foundation (Griechenland) und ESERO-Deutschland, zu deren Gründungsmitgliedern die Sternwarte Bochum mit AMSAT-DL gehört.

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