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76. DGU-Jahrestagung im September 2024: Weltweit drittgrößter Urologie- Kongress kommt erneut nach Leipzig

Einmal mehr wird Leipzig im Herbst 2024 im Zeichen der Urologie stehen:
Wie zuletzt im Vorjahr bringt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.
(DGU) den weltweit drittgrößten Kongress in der Urologie in die Bachstadt.

„Dank kurzer Wege und einer übersichtlichen Architektur bietet das
Congress Center Leipzig hervorragende Rahmenbedingungen für die
Jahrestagung unserer Fachgesellschaft, auf der wir den engen
wissenschaftlichen und persönlichen Austausch zwischen Urologinnen und
Urologen, mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Fachdisziplinen,
aber auch das interprofessionelle Gespräch mit den Pflegeberufen, der
Gesundheitswirtschaft und gesundheitspolitischen Handlungsträgern
ermöglichen“, sagt DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Jürgen E.
Gschwend. Rund 6000 Fachbesucherinnen und -besucher aus Deutschland und
der Welt werden zum 76. DGU-Kongress vom 25. bis 28. September 2024 im
Congress Center Leipzig (CCL) erwartet.

Unter dem Kongressmotto „Wissen schafft Evidenz, Heilung und Innovation“
werden dann aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus allen Bereichen
der Urologie diskutiert und wichtige Leitlinien-Updates präsentiert.
Schwerpunkte gelten den Tumoren von Prostata und Harnblase, der Nieren,
Hoden und des Penis, die rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in
Deutschland ausmachen. Deren zeitgemäße Behandlung erfordere ein großes
Maß an Interdisziplinarität, so DGU-Präsident Prof. Gschwend.
„Insbesondere im Bereich der Uroonkologie ist eine enge Abstimmung und
Kooperation mit den Fächern der Bildgebung, der Pathologie, der Onkologie
und der Strahlentherapie der Schlüssel zum Erfolg. Vor allem, wenn es um
Therapiesequenzen geht, ist die Koordination von entscheidender Bedeutung
für das Outcome unserer Patientinnen und Patienten. “Weiter auf dem
wissenschaftlichen Programm stehen gutartige urologische Volkskrankheiten
wie Harnsteinerkrankungen, die Prostatavergrößerung, Harninkontinenz und
die Erektile Dysfunktion sowie kinderurologische Erkrankungen.

Die Anmeldung zum Schüler:innnen- und Studierendentag läuft
Nachwuchsförderung wird auch auf dem 76. DGU-Kongress großgeschrieben: Zur
Stärkung des urologischen Nachwuchses von morgen und übermorgen
veranstaltet die Fachgesellschaft am Freitag, den 27. September 2024
erneut den bekannten Studierendentag sowie den Schülerinnen- und
Schülertag, auf dem bereits Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die
Vielfalt des Zukunftsfaches Urologie kennenlernen können. Interessierte
Schulen können sich ab sofort in der DGU-Pressestelle
pressestelle(at)dgu.de anmelden.

Berufspolitisch adressiert die DGU aktuelle Themen mit Zündstoff: die
Krankenhausreform und die Ambulantisierung der Medizin gehören dazu. Dem
Thema einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Ökonomie und
Transformation der Wirtschaft im Sinne der Umwelt gilt ein exponierter
Vortrag im Plenum des Präsidenten.
Traditionell ist der DGU-Jahrestagung der Pflegekongress für die
urologischen Assistenz- und Pflegeberufe angeschlossen; auf der
begleitenden Industrieausstellung werden nationale und internationale
Unternehmen neueste Medizintechnik und -produkte im CCL präsentieren.

Save the date: DGU-Eröffnungspressekonferenz am 25. September 2024
Neben Ehrungen für besondere Leistungen in der Urologie und
wissenschaftlichen Preisen wird die DGU in Leipzig abermals den
Medienpreis Urologie vergeben. Mit dem Chefredakteur des
Ärztenachrichtendienstes, Jan Scholz, begrüßt die Fachgesellschaft auch in
diesem Jahr wieder einen ausgewiesenen Medien-Profi als externes Mitglied
in der Jury des Journalistenwettbewerbs.

„Bei unserem nunmehr vierten Wiedersehen in Leipzig freuen wir uns auf
einen wissenschaftlich spannenden Kongress mit prominenten Gästen aus der
Gesundheitswirtschaft, renommierten Forschungsinstituten und der
Gesundheitspolitik“, sagt Prof. Gschwend. Medienschaffende lädt der
Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum
rechts der Isar, der Technischen Universität München, herzlich zum Besuch
der DGU-Eröffnungspressekonferenz am Mittwoch, den 25. September 2024,
09:00 – 10:00 Uhr, CCL, Raum 10 sowie der wissenschaftlichen
Veranstaltungen des 76. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie
e.V. ein.

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„Ethnologie öffnet Türen“ – Neue Ausstellung im Löwengebäude der Universität Halle

Was machen Ethnologinnen und Ethnologen, wenn sie sich monatelang auf
Feldforschung begeben und in die Lebenswelten anderer Menschen eintauchen?
Wo fahren sie hin und welche Erkenntnisse bringen sie mit? Die Ausstellung
"Wechsel Deine Perspektive – Ethnologie öffnet Türen" gibt Antworten auf
diese Fragen. Sie ist vom 17. April bis 7. Juli 2024 jeweils mittwochs bis
sonntags, 13 bis 18 Uhr, im Löwengebäude, Universitätsplatz 11, zu sehen.
Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des
Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in Halle (MPI) und des
Seminars für Ethnologie der Martin­-Luther­-Universität Halle­-Wittenberg
(MLU).

Perspektive wechseln - Insider werden

Ethnologische Forschung beginnt da, wo man spontan nichts versteht. Das
kann das Alltagsleben in einem anderen Land sein. Es kann aber auch die
Lebenswelt von Menschen einer anderen Berufsgruppe sein. "Wenn wir
versuchen, uns in einer fremden Welt zurechtzufinden, sind wir gezwungen,
unsere Perspektive zu wechseln und das zu verstehen, was die Menschen vor
Ort zu kompetenten Mitgliedern ihrer Gemeinschaften macht", sagt Prof. Dr.
Ursula Rao, Direktorin am MPI und Honorarprofessorin an der MLU. "Wir
müssen deshalb zu Insidern werden, damit wir den Sinn dessen verstehen,
was uns von außen manchmal exotisch, fremd, irrational oder unverständlich
erscheint."

Das Exotische - manchmal gar nicht so fern

Wie genau das funktioniert, wie und wo Ethnologinnen und Ethnologen
arbeiten, was sie dabei herausfinden und wofür das alles gut ist, zeigt
die Ausstellung beispielhaft anhand von sechs Projekten, die sich mit der
Obdachlosigkeit in Deutschland, der Digitalisierung in Indien, der
Transformation des Mitteldeutschen Braunkohlereviers, der Rolle des Geldes
im Buddhismus, der Landreform in Südafrika und den Folgen der
Globalisierung in alpinen Dörfern beschäftigen. Ursula Rao: "Mit der
Auswahl dieser Forschungsprojekte wollen wir deutlich machen, wie wir als
Forscherinnen und Forscher die Distanz zu Menschen überwinden, über deren
Lebensumstände wenig bekannt ist. Dabei muss das Unbekannte gar nicht weit
entfernt sein. Deshalb erforschen wir beispielsweise auch in Leipzig das
Leben von Menschen, die keine Wohnung haben. Oder wir versuchen zu
verstehen, warum die Bewohner alpiner Dörfer an ihren Traditionen
festhalten und warum ihnen die Globalisierung Sorgen bereitet."

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 15. April 2024, 18 Uhr, in der
Aula führt zunächst Prof. Dr. Ursula Rao in das Thema ein. Im Anschluss
sprechen Prof. Dr. Asta Vonderau, Seminar für Ethnologie der MLU, und
Felix Schiedlowski, Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien der MLU,
zum Thema "Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier:
Ethnologische Perspektiven".

Daten der Ausstellung:
"Wechsel Deine Perspektive - Ethnologie öffnet Türen!"
geöffnet vom 17. April bis 7. Juli 2024 immer mittwochs bis sonntags, 13
bis 18 Uhr
Vernissage am Montag, 15. April 2024, ab 18 Uhr
Löwengebäude, Universitätsplatz 11, 06108 Halle (Saale)
Eintritt frei

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Wie wirken sich vegane und vegetarische Kost auf die Gesundheit aus?

Größte Studie zu pflanzenbasierter Ernährung im deutschsprachigen Raum
beginnt

Startschuss für die größte Studie zu pflanzenbasierter Ernährung im
deutschsprachigen Raum: Am 9. April 2024 begrüßt Silvia Bender,
Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
(BMEL), gemeinsam mit Professor Andreas Hensel, Präsident des
Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), im Beisein der Studienleitungen
vom BfR und Max Rubner-Institut (MRI) den ersten Probanden der COPLANT-
Studie im Studienzentrum Berlin-Charlottenburg. „Wir wollen erforschen,
wie sich pflanzenbasierte Ernährungsweisen auf die Gesundheit auswirken
und Datenlücken schließen“, sagt Professor Andreas Hensel. „Ergebnisse
früherer Studien sind nur bedingt auf heutige Ernährungsgewohnheiten
übertragbar. Beispielsweise stieg das Angebot von hochverarbeiteten,
zucker-, fett- und salzreichen veganen Lebensmitteln in den letzten Jahren
deutlich an“, ergänzt Professorin Tanja Schwerdtle, Vizepräsidentin des
BfR.

COPLANT steht für COhort on PLANT-based Diets (auf Deutsch: Kohortenstudie
zu pflanzenbasierten Ernährungsweisen) – ein Kooperationsprojekt des BfR,
des MRI, des Forschungsinstituts für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE) und
der Universitäten Jena, Bonn, Heidelberg, Regensburg und Wien. Unterstützt
wird das Projekt vom BMEL. Für das Thema Nachhaltigkeit beteiligt sich das
Thünen-Institut. Gemeinsam mit den Partnern sucht das BfR rund 6.000
Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren, die sich beteiligen möchten. „Mit
der Ernährungsstrategie der Bundesregierung wollen wir gutes Essen in
Deutschland für alle leichter machen und eine pflanzenbetonte Ernährung
stärken. Das heißt für mich: vielseitig und ausgewogen, mit einem hohen
Anteil saisonal-regionalem Gemüse und Obst, ballaststoffreichen
Getreideprodukten und Hülsenfrüchten sowie Nüssen. Jeder Mensch soll die
Möglichkeit haben, sich gut, also gesund und nachhaltig, zu ernähren – und
eben auch vegetarisch oder vegan, wenn sie oder er das will”, sagte
Staatssekretärin Silvia Bender.  “Dazu brauchen wir mehr aussagekräftige
Daten zu den gesundheitlichen, ökologischen, sozialen und ökomischen
Vorteilen oder möglichen Risiken pflanzenbasierter Ernährung. Die COPLANT-
Studie soll diese Lücken schließen. Ich bin sehr gespannt auf die
Ergebnisse und danke dem Bundesinstitut für Risikobewertung für diese
wichtige Initiative.”

Das Interesse an veganer und vegetarischer Ernährung wächst – insbesondere
unter Jüngeren. Es gibt jedoch bislang kaum wissenschaftlich belastbare
Daten zu den Auswirkungen heutiger pflanzenbasierter Ernährungsweisen auf
den Körper. Die COPLANT-Studie soll Datenlücken schließen und
wissenschaftlich basierte Ernährungsempfehlungen für eine gesunde und
zugleich nachhaltige Lebensweise ermöglichen. Gegenstand der COPLANT-
Studie bilden vegane (keine tierischen Produkte), vegetarische (kein
Fleisch und Fisch, aber Milchprodukte und Eier), pescetarische (kein
Fleisch, aber Fisch) und omnivore (Mischkost einschließlich aller
möglichen tierischen Produkte) Ernährungsweisen.

Was wird untersucht?

Untersucht wird unter anderem, wie sich die einzelnen Ernährungsweisen auf
die Körperzusammensetzung und die Knochengesundheit auswirken.
Unterscheiden sich die pflanzenbasierten Ernährungsweisen von einer
Mischkost bei der Aufnahme von unerwünschten Stoffen? Welche Vitamine und
Mineralstoffe werden ausreichend aufgenommen und welche kommen zu kurz?
Was passiert im Stoffwechsel, wenn vollständig auf tierische Lebensmittel
verzichtet wird? Außerdem möchten die Forscherinnen und Forscher
herausfinden, mit welchen ökologischen, sozialen und ökonomischen
Auswirkungen die Ernährungsweisen verbunden und wie nachhaltig diese
insgesamt sind.

Datenerhebung per App

Die Ernährung wird von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern detailliert
mit einer speziell für die Studie angepassten App an verschiedenen Tagen
registriert. Anders als in bisherigen Studien kann hierbei auch der
Verzehr von neuartigen veganen und vegetarischen Lebensmitteln umfassend
ermittelt werden. Zudem wird durch die Untersuchung von Biomarkern in Blut
und Urin festgestellt, ob die jeweilige Ernährungsweise mit einer
unterschiedlichen Aufnahme von Verunreinigungen (Kontaminanten) wie
Schwermetallen, Schimmelpilzgiften oder anderen unerwünschten Stoffen
einhergeht. Die Abgabe einer Stuhlprobe ermöglicht es, Zusammenhänge
zwischen den verschiedenen Ernährungsweisen und den Darmbakterien zu
erfassen.

Mitmachen!

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist wichtig für den Erfolg der
Studie. Denn je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger sind die
Ergebnisse. Wer teilnimmt, leistet also einen wichtigen Beitrag für die
Forschung auf dem Gebiet der pflanzenbasierten Ernährung. Zudem erhält man
Informationen zum eigenen Gesundheitszustand, zum Beispiel durch die
Messung der Handgreifkraft. Diese gibt Auskunft über die Muskelkraft und
das physische Leistungsvermögen. Untersuchungen der Körperzusammensetzung
zeigen, wie hoch der Muskel- und Fettanteil ist und ein Ultraschall an der
Ferse liefert Informationen zur Knochengesundheit. Zudem erstellt das
Studienteam ein großes Blutbild und misst Blutzucker und Blutfette. Alle
Informationen zur Teilnahme gibt es unter www.coplant-studie.de.

Weitere Informationen zur COPLANT-Studie

Informationen zur Studienteilnahme
https://www.coplant-studie.de/de/studienteilnahme-308316.html

Fragen und Antworten zur COPLANT-Studie
https://www.coplant-studie.de/de/faq-308317.html

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist wichtig für den Erfolg der
Studie. Denn je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger sind die
Ergebnisse. Wer teilnimmt, leistet also einen wichtigen Beitrag für die
Forschung auf dem Gebiet der pflanzenbasierten Ernäh-rung. Zudem erhält
man Informationen zum eigenen Gesundheitszustand, zum Beispiel durch die
Messung der Handgreifkraft. Diese gibt Auskunft über die Muskelkraft und
das physische Leistungsvermögen. Untersuchungen der Körperzusammensetzung
zeigen, wie hoch der Muskel- und Fettanteil ist und ein Ultraschall an der
Ferse liefert Informationen zur Knochengesundheit. Zudem erstellt das
Studienteam ein großes Blutbild und misst Blutzu-cker und Blutfette. Alle
Informationen zur Teilnahme gibt es unter www.coplant-studie.de.

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Ringvorlesung nimmt urbane Transformationsprozesse in den Blick

transzent, der AStA und die Students for Future an der Bergischen
Universität Wuppertal und das Wuppertal Institut laden zur Vorlesungsreihe


Neben der notwendigen Anpassung an die Folgen des Klimawandels stehen
Städte vor vielen weiteren Herausforderungen. Dies macht sich etwa bei der
verschleppten Mobilitäts- und Wärmewende oder dem angespannten
Wohnungsmarkt bemerkbar. Während der Ringvorlesung "Klimakrise und
Nachhaltigkeit" im Sommersemester 2024 beleuchten die Referierenden aus
wissenschaftlicher Sicht verschiedene Dimensionen urbaner
Transformationsprozesse und stellen außerdem die Praxisperspektive vor.
Die Veranstaltungen finden zwischen dem 16. April und dem 2. Juli 2024
statt.

Auch wenn die Klimakrise ein globales Phänomen ist, das globale Antworten
erfordert, kommt es bei der Umsetzung ganz zentral auf die lokale Ebene
an. Verschiedene Akteur*innen haben gezeigt, dass man auf kommunaler Ebene
erfolgreich transformative Schritte für den Klimaschutz gehen kann –
idealerweise gleichzeitig im Verbund mit der Verbesserung der
Lebensqualität der Menschen: Die Bürgermeisterin von Paris etwa schränkt
die Autonutzung ein, fördert den Fahrradverkehr und lässt Schnellstraßen
zu Parks umbauen. Trotzdem – oder gerade deshalb – gewann sie ihre
Wiederwahl mit großem Vorsprung. Denn die Maßnahmen sparen CO2-Emissionen
ein und erhöhen gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in der Stadt.

Bei der Ringvorlesung geht es bei den sieben Terminen von April bis Juli
um verschiedene Bereiche der Kommunalpolitik, der Quartiersentwicklung und
des zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Veranstaltungen bieten einen
Raum, um beispielsweise die folgenden zentralen Fragen zur Transformation
unserer Städte – und im Speziellen der Stadt Wuppertal – zu diskutieren:
Wie wollen wir unsere Mobilität zukünftig gestalten? Wie können wir
nachhaltig wirtschaften, wohnen und arbeiten?

Zum Auftakt der Ringvorlesung findet am 16. April 2024 um 18 Uhr in der
CityKirche Elberfeld eine Podiumsdiskussion zum Thema "Kommunen in der
sozial-ökologischen Transformation" statt: Die Redner*innen diskutieren
Best-Practice-Beispiele für urbane Transformationsprozesse aus
zivilgesellschaftlicher und aktivistischer Perspektive. Interessierte sind
eingeladen mitzudiskutieren und ihre Perspektiven für die nachhaltige
Zukunft Wuppertals einzubringen.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils dienstags um 18 Uhr und finden an der
Bergischen Universität Wuppertal am Campus Grifflenberg auf der AStA-
Ebene, in der CityKirche, im Pina Bausch Zentrum oder am Wuppertal
Institut statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Terminübersicht:

– 16. April 2024 in der CityKirche

"Kommunen in der sozial-ökologischen Transformation" mit Linda Kastrup
(FFF Deutschland), Martin Sammler (Kommunalverwaltung Saerbeck), Martina
Schillings (Innovation City Management) – Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

– 23. April 2024 in der AStA-Ebene

"Klimagesunde Ernährung: Wie unser Essen die Umwelt beeinflusst?" mit Lena
Hennes (Wuppertal Institut) und Stefan König (Hof Sackern) – Ebene ME.04,
Max-Horkheimer-Straße 15, 42119 Wuppertal

– 7. Mai 2024 in der AStA-Ebene

"Mobilitätswende lokal gestalten: Wird Wuppertal zur Fahrradstadt?" mit
Helena Bauer (Wuppertal Institut) und Felix Wurm (Mirker Schrauba) – Ebene
ME.04, Max-Horkheimer-Straße 15, 42119 Wuppertal

– 28. Mai 2024 am Wuppertal Institut

"Wärmewende – besser spät als nie! Heizen ohne Öl und Gas in
energieeffizienten Gebäuden" mit Dietmar Schüwer (Wuppertal Institut) und
Gaby Schulten (AG Wärmewende im Quartier, Ölberg eG) – Döppersberg 19,
42103 Wuppertal

– 11. Juni 2024 im Pina Bausch Zentrum

"Kreativität und Ästhetik für Nachhaltigkeit: Wie gelingt die
Transformation im Zusammenspiel von Kunst, Kultur und Wissenschaft?" mit
Dr. Carolin Baedeker (Wuppertal Institut) und Bettina Milz (Pina Bausch
Zentrum) – Bundesallee 260, 42103 Wuppertal

– 25. Juni 2024 in der AStA-Ebene

"Bildung für nachhaltige Entwicklung meets Wuppertal – Bestehende Angebote
und Perspektiven eines Bildungskonzepts" mit Prof. Dr. Andreas Keil (BUW)
und Dr. Stefanie Morgenroth (Junior Uni) – Ebene ME.04, Max-Horkheimer-
Straße 15, 42119 Wuppertal

– 2. Juli 2024 in der AStA-Ebene

"Städte im Kreislauf – reparieren, recyceln und reduzieren von Ressourcen"
mit Dr. Imke Schmidt (Wuppertal Institut) und Mats Welzbacher (SEG
Solingen, Projekt bergisch circular) – Ebene ME.04, Max-Horkheimer-Straße
15, 42119 Wuppertal

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